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Der unsichtbare Elefant Chronik eines Falls

98

19,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2024

Verlag

Tredition

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12/3,1 cm

Gewicht

474 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-25683-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.06.2024

Verlag

Tredition

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12/3,1 cm

Gewicht

474 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-25683-6

Herstelleradresse

tredition GmbH
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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1 Sterne

Sehr tiefgründig

Bewertung am 28.02.2026

Bewertungsnummer: 3061359

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der dramatische Auftakt lässt einen so schnell nicht los: Rechtsanwalt Thomas Siebenmorgen wählt vor den Augen seiner Kollegin María den Freitod. Zurück bleiben Entsetzen und die quälende Frage nach dem „Warum“. Hätte man es sehen müssen? Gemeinsam mit Victor vom Kriseninterventionsteam und ihrem Kollegen Simon begibt sich María auf eine schmerzhafte Spurensuche. Doch während das Trio versucht, Thomas' Beweggründe zu entschlüsseln, werden sie unweigerlich mit den Schatten ihrer eigenen Geschichte konfrontiert. Für mich war dieses Buch ein absolutes Jahreshighlight. Es ist weit mehr als ein herkömmlicher Roman; es ist ein dicht gewobenes Netz aus Anspielungen auf Musik, Kunst und Literatur. Die Charaktere sind psychologisch tiefgründig gezeichnet und die Handlung ist so komplex wie brillant konstruiert. Selten passt ein Titel so präzise zum Inhalt. Ein fesselndes Werk, das mich tief bewegt und noch lange nach dem Umblättern der letzten Seite zum Nachdenken angeregt hat.

Sehr tiefgründig

Bewertung am 28.02.2026
Bewertungsnummer: 3061359
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der dramatische Auftakt lässt einen so schnell nicht los: Rechtsanwalt Thomas Siebenmorgen wählt vor den Augen seiner Kollegin María den Freitod. Zurück bleiben Entsetzen und die quälende Frage nach dem „Warum“. Hätte man es sehen müssen? Gemeinsam mit Victor vom Kriseninterventionsteam und ihrem Kollegen Simon begibt sich María auf eine schmerzhafte Spurensuche. Doch während das Trio versucht, Thomas' Beweggründe zu entschlüsseln, werden sie unweigerlich mit den Schatten ihrer eigenen Geschichte konfrontiert. Für mich war dieses Buch ein absolutes Jahreshighlight. Es ist weit mehr als ein herkömmlicher Roman; es ist ein dicht gewobenes Netz aus Anspielungen auf Musik, Kunst und Literatur. Die Charaktere sind psychologisch tiefgründig gezeichnet und die Handlung ist so komplex wie brillant konstruiert. Selten passt ein Titel so präzise zum Inhalt. Ein fesselndes Werk, das mich tief bewegt und noch lange nach dem Umblättern der letzten Seite zum Nachdenken angeregt hat.

Die Wahrheit hinter der Fassade

Ilses Lesetipps aus Wien am 23.02.2026

Bewertungsnummer: 3056000

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Der unsichtbare Elefant“ von Max A. Edelmann ist ein bewegender, nachdenklich stimmender Roman, der zeigt, wie sehr auch von Vorfahren Erlebtes in den Nachkommen nachwirkt, deren Wesen und Leben bestimmt. Das schlichte, aber dennoch eindrucksvolle Cover sowie der Klappentext hatten mich neugierig gemacht und der 2024 erschienene Roman hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Die Handlung spielt in der Gegenwart, mit Rückblenden in die Vergangenheit der Protagonisten. Das Buch gliedert sich in drei Teile: Causa, Instructions und Conclusio. Der Schreibstil ist flüssig, gut beschreibend. Die Personen sind facettenreich charakterisiert, zeigen Ecken und Kanten sowie Emotionen. Bereits durch den Prolog wird man sofort in die Handlung hineingezogen, erlebt die erschütternden letzten Minuten, bevor Thomas Siebenmorgen vom Dach jenes Bürogebäudes in die Tiefe fällt, wo er als Rechtsanwalt gearbeitet hatte. Die Frage nach dem „Warum“ bzw. die Suche nach einer Antwort auf diese Frage ist der rote Faden durch diesen Roman. Aus der Perspektive von drei Personen wird das Leben von Thomas Siebenmorgen beleuchtet. Diese drei Personen sind: Maria, Thomas‘ Kollegin. Sie wurde Zeugin des Sturzes, konnte das Drama aber nicht verhindern. Viktor, der als Krisenhelfer zum Einsatz kommt und Thomas aus der Kindheit kannte. Simon, der im Auftrag der Kanzleileitung prüfen soll, ob durch den Vorfall Prestigeschaden für die Kanzlei entstehen könnte. Die Handlung entwickelt sich recht spannend, da die Drei Schritt für Schritt immer mehr über Thomas‘ Leben, seine Kindheit, das familiäre Klima, seine Tätigkeit in der Kanzlei, seine Arbeitsweise, seinen Charakter, zwischenmenschliche Beziehungen bis zu der Vorgeschichte seiner Familie herausfinden. Seine Lebensgeschichte ist berührend, tragisch. Irgendwie durfte er nie glücklich sein, niemand schenkte ihm Herzenswärme und Liebe. Er war verlässlich, fleißig und wurde nie wirklich anerkannt, nur ausgenützt. Er hat sich nicht gewehrt, konnte sich nicht durchsetzen. Er hatte nie gelernt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Perspektivenwechsel gestalten die Erzählung sehr abwechslungsreich. Einerseits geht es um Thomas, andererseits gleichermaßen um Maria, Viktor und Simon. Ihre Erinnerungen betreffen nicht nur Thomas, sondern auch sie selbst. Man erfährt vieles über ihre Lebensumstände bzw. ihre Vergangenheit, Ängste und Sehnsüchte - Details, die viel über ihre facettenreichen Charaktere aussagen. Denn sie sind ebenfalls geprägt von ihrer Herkunft, Erlebnissen ihrer Vorfahren – auch sie schleppen einen unsichtbaren Elefanten mit sich herum, der sie belastet, den sie jedoch zunächst einmal wahrnehmen müssten, um sich von ihm lösen zu können. Mich hat das Buch von Beginn an gefesselt. Nicht nur die Frage, nach dem Warum, sondern wie sich die Faktensuche entwickelte, welche Geheimnisse aufgedeckt wurden, in interessanten Rückblenden, welche Verbindungen zwischen dem Opfer und den Ermittlern sich auftaten, wie immer mehr Ursache und Wirkung augenscheinlich wurden. Letztlich denkt man auch darüber nach, welcher unsichtbare Elefant sich wohl im eigenen Leben breitgemacht hat … Ein faszinierender Roman, den ich unbedingt zu lesen empfehle. 5 Sterne.

Die Wahrheit hinter der Fassade

Ilses Lesetipps aus Wien am 23.02.2026
Bewertungsnummer: 3056000
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Der unsichtbare Elefant“ von Max A. Edelmann ist ein bewegender, nachdenklich stimmender Roman, der zeigt, wie sehr auch von Vorfahren Erlebtes in den Nachkommen nachwirkt, deren Wesen und Leben bestimmt. Das schlichte, aber dennoch eindrucksvolle Cover sowie der Klappentext hatten mich neugierig gemacht und der 2024 erschienene Roman hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Die Handlung spielt in der Gegenwart, mit Rückblenden in die Vergangenheit der Protagonisten. Das Buch gliedert sich in drei Teile: Causa, Instructions und Conclusio. Der Schreibstil ist flüssig, gut beschreibend. Die Personen sind facettenreich charakterisiert, zeigen Ecken und Kanten sowie Emotionen. Bereits durch den Prolog wird man sofort in die Handlung hineingezogen, erlebt die erschütternden letzten Minuten, bevor Thomas Siebenmorgen vom Dach jenes Bürogebäudes in die Tiefe fällt, wo er als Rechtsanwalt gearbeitet hatte. Die Frage nach dem „Warum“ bzw. die Suche nach einer Antwort auf diese Frage ist der rote Faden durch diesen Roman. Aus der Perspektive von drei Personen wird das Leben von Thomas Siebenmorgen beleuchtet. Diese drei Personen sind: Maria, Thomas‘ Kollegin. Sie wurde Zeugin des Sturzes, konnte das Drama aber nicht verhindern. Viktor, der als Krisenhelfer zum Einsatz kommt und Thomas aus der Kindheit kannte. Simon, der im Auftrag der Kanzleileitung prüfen soll, ob durch den Vorfall Prestigeschaden für die Kanzlei entstehen könnte. Die Handlung entwickelt sich recht spannend, da die Drei Schritt für Schritt immer mehr über Thomas‘ Leben, seine Kindheit, das familiäre Klima, seine Tätigkeit in der Kanzlei, seine Arbeitsweise, seinen Charakter, zwischenmenschliche Beziehungen bis zu der Vorgeschichte seiner Familie herausfinden. Seine Lebensgeschichte ist berührend, tragisch. Irgendwie durfte er nie glücklich sein, niemand schenkte ihm Herzenswärme und Liebe. Er war verlässlich, fleißig und wurde nie wirklich anerkannt, nur ausgenützt. Er hat sich nicht gewehrt, konnte sich nicht durchsetzen. Er hatte nie gelernt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Perspektivenwechsel gestalten die Erzählung sehr abwechslungsreich. Einerseits geht es um Thomas, andererseits gleichermaßen um Maria, Viktor und Simon. Ihre Erinnerungen betreffen nicht nur Thomas, sondern auch sie selbst. Man erfährt vieles über ihre Lebensumstände bzw. ihre Vergangenheit, Ängste und Sehnsüchte - Details, die viel über ihre facettenreichen Charaktere aussagen. Denn sie sind ebenfalls geprägt von ihrer Herkunft, Erlebnissen ihrer Vorfahren – auch sie schleppen einen unsichtbaren Elefanten mit sich herum, der sie belastet, den sie jedoch zunächst einmal wahrnehmen müssten, um sich von ihm lösen zu können. Mich hat das Buch von Beginn an gefesselt. Nicht nur die Frage, nach dem Warum, sondern wie sich die Faktensuche entwickelte, welche Geheimnisse aufgedeckt wurden, in interessanten Rückblenden, welche Verbindungen zwischen dem Opfer und den Ermittlern sich auftaten, wie immer mehr Ursache und Wirkung augenscheinlich wurden. Letztlich denkt man auch darüber nach, welcher unsichtbare Elefant sich wohl im eigenen Leben breitgemacht hat … Ein faszinierender Roman, den ich unbedingt zu lesen empfehle. 5 Sterne.

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Der unsichtbare Elefant

von Max A. Edelmann

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