»Von der Schuld der Väter wie von unserer eigenen« Das Darmstädter Wort von 1947 und die Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft heute
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
88,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.01.2025
Herausgeber
Gerard den Hertog + weitereVerlag
Evangelische VerlagsanstaltSeitenzahl
402
Maße (B/H)
15,5/23 cm
Gewicht
615 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-374-07763-2
Das »Wort des Bruderrates der Evangelischen Kirche in Deutschland zum politischen Weg unseres Volkes« vom 8. August 1947 benannte erstmals selbstkritisch die politische Mitverantwortung der evangelischen Kirchen für den Aufstieg des Nationalsozialismus. Man bemühte sich um konkrete Analysen, wonach eine entschiedene Umkehr im Denken notwendig sei. Das »Darmstädter Wort«, von Hans Joachim Iwand entworfen, war von Anfang an umstritten. Obwohl es nie offiziell angenommen wurde, zeigte es erhebliche Wirkung. Der vorliegende Band versammelt Aufsätze zur Entstehung, zum Inhalt und zur Rezeption des Darmstädter Wortes. Er fragt danach, welche Rolle Schuldbekenntnisse gesellschaftlich spielen können und in welchen Problemkonstellationen heute von Schuld gesprochen werden muss – der Schuld der »Väter« wie auch der eigenen.
Mit Beiträgen von Michael Beintker, Gerard den Hertog, Stefan Heuser, Marco Hofheinz, Michael Hüttenhoff, Sarah Jäger, Katharina von Kellenbach, Wolfgang Lienemann, Hartwig Ludwig, Christan Neddens, Lucia Scherzberg und Edgar Thaidigsmann.
[»Von der Schuld der Väter wie von unserer eigenen«. The »Darmstadt Word« of 1947 and the Challenges for Church and Society today]
The »Word of the Brotherly Council of the Protestant Church in Germany on the Political Path of our People« of August 8, 1947, was the first to self-critically name the political co-responsibility of the Protestant churches for the rise of National Socialism. Efforts were made to provide concrete analyses of where a decisive change in thinking was necessary.
The »Darmstadt Word«, drafted by Hans Joachim Iwand, was controversial from the outset. Although it was never officially adopted, it had a considerable impact. This volume brings together essays on the formation, content and reception of the Darmstadt Word. It asks what role confessions of guilt can play in society and in which problem constellations we must speak of guilt today – the guilt of the »fathers« as well as our own.
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