Produktbild: Wenn die Tage länger werden

Wenn die Tage länger werden Roman

138

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

7336

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

383 (Printausgabe)

Dateigröße

665 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841237422

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

7336

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

383 (Printausgabe)

Dateigröße

665 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841237422

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  • Janina

    aus Ilvesheim

    5/5

    07.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein wundervolles Buch über Eltern, Kinder und die Schwierigkeiten, miteinander zu leben

    Dieses Buch hat mich direkt von Anfang an in seinen Bann gezogen. Beim Lesen werden viele schwere Themen angeschnitten: Scheidung/Trennung, Krankheiten, Tod, Trauer, Selbstzweifel, Ängste und so vieles mehr und trotzdem vermittelt die Autorin uns das mit einer wunderbaren Leichtigkeit, die man selten so erlebt. Lisa und Ute wachsen einem direkt ans Herz, man hofft schon zu Beginn, dass die Geschichten der beiden Frauen zusammenfinden. Als Mutter kann man sich sehr gut in Lisa und ihre Beziehung zu Paul hineinversetzen, die unbändige Liebe, die Ängste, der Verlust der Eigenständigkeit... Aber auch die Tochterrolle zu Barbara fühlt man gleich, selbst wenn das eigene Verhältnis zur Mutter anders ist. Ein bisschen traurig war ich, dass Tobias so sang- und klanglos verschwunden ist, aber man kann ja nicht alles haben ;) Klare Kauf- und Leseempfehlung, auch das Hörbuch, das ich parallel genutzt habe, ist ganz toll!

  • Bewertung

    5/5

    12.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Wenn die Tage länger werden

    Inhalt siehe Klappentext. Ich habe schon einige Bücher von Anne Stern gelesen und gerade die Lichterfelde-Reihe gehört - ich mag den Schreibstil der Autorin, egal, ob es ein historischer Roman ist oder etwas Aktuelles, wie das neueste Buch „Wenn die Tage länger werden“. Der Titel ist mir in letzter Zeit öfter begegnet, das hauptsächlich grün gehaltene Titelbild mit der Frau, die auf dem Bauch auf der Wiese liegt und von Äpfeln umgeben ist, fällt einfach auf. Die Geschichte um die alleinerziehende Lisa Fischer, Musiklehrerin Ende 30 mit Fast-Schulkind Paul und kaum Verbindung zu ihrer Mutter Barbara, ist überfordert, weil sie nun 3 Wochen Ferien füllen und rumkriegen muss, idealerweise mit Familienforschung und der Bekanntschaft einiger Menschen, auf die Lisa sonst nicht zugegangen wäre, während Sohn Paul mit Vater Janusz nach Polen reist. Ich selbst hätte keine Probleme, 3 Wochen ohne meine Kinder/Familie „auszuhalten“, da würde mir genug einfallen. Mir tut es leid für Lisa, dass sie seit ihrer Kindheit keinen Draht und auch als Erwachsene kaum Kontakt zu ihrer Mutter hat, und wenn, dann hat diese bereits alles geplant und durchgetaktet und sieht zu, dass die Tochter, die offensichtlich nicht ganz ihren Erwartungen entspricht, bald wieder geht. Zur Musik und der Geige kann ich nichts sagen, da ich weder musikalisch bin, noch ein Instrument spiele. Den Einblick in Hans‘ Geigenbauerwerkstatt finde ich anschaulich beschrieben, der Mann lebt trotz seines hohen Alters für die Instrumente, das merkt man. Ihn interessiert die Geschichte um Lisas Geige, obwohl eine Reparatur vermutlich ausgereicht hätte. Aber so spüren sie in der Vergangenheit nach Geheimnissen, die, warum auch immer, nicht zur Sprache gebracht werden sollten. Barbara ist keine große Hilfe dabei, eher deren Nachbarin Ilse, obwohl sie das nicht tun müsste. Die Hilfe kommt von anderer, unerwarteter Seite und ich finde diesen Kontakt wirklich sympathisch. Auf den ersten Blick ist Hans‘ Tochter Ute mürrisch, launisch, sicherlich nicht die erste Wahl als beste Freundin. Mag an ihrer Krankheit und der damit verbundenen Angst vor der Zukunft liegen, oder es ist einfach ihre Art. Ich finde, wenn man, in diesem Falle Lisa, sie etwas länger beobachtet, trifft, sich mit ihr unterhält, sofern sie denn etwas preisgeben will, könnte sie tatsächliche eine gute Gesprächspartnerin, Verbündete oder sogar Freundin werden - eine, die sich auf das Wesentliche beschränkt und nicht lange rumlabert, um es direkt auszudrücken. Die gemeinsamen Aktionen scheinen jedenfalls beiden Frauen gutzutun und lenkt beide vor der kommenden Zeit mit Ungewissheit und Angst ab. Der Schauplatz Freiburg (und Umgebung) mit den Bächlein erinnert mich an einen schönen Urlaub im Schwarzwald, von dort haben wir einen Ausflug nach Freiburg unternommen. Bei uns waren die Rinnen voller Wasser, die Kinder haben, da waren sie noch klein, im Wasser rumgepanscht. Eine schöne Stadt, ich erinnere mich auch an ein ganz besonderes Spielzeuggeschäft, direkt daneben war ein Bach/Fluss mit „Krokodil“. Und auf dem Schauinsland waren wir natürlich auch. Schön, dass diese Orte in Lisas, Barbaras und Utes Geschichte einfließen. Die Nazi-Vergangenheit von Lisas Großvater überschattet die Freude über die Geige, aber totschweigen bringt im Nachhinein auch nichts mehr (Barbara war da wohl anderer Meinung). Warum wirkt sie immer so kalt und gibt Lisa das Gefühl, nicht ausreichend zu sein? Ein klärendes Gespräch ist dringend nötig und ich finde sowohl die Entwicklung zwischen Tochter und Mutter ziemlich gelungen, wenn auch langsam und in kleinsten Schritten, als auch Lisas eigenes Leben, für das sie sich nach der Sommerpause entschieden hat. Ein flüssig zu lesender Roman mit schönen Momenten, traurigen Stellen, nachdenklichen Passagen, insgesamt sehr „rund“ und Kandidat für eine Leseempfehlung mit 5 Sternen.

  • leseratte1310

    4/5

    08.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein Sommer der Identitätssuche

    Die Musiklehrerin und alleinerziehende Mutter fühlt sich überfordert. Als der Vater ihres Sohnes Paul mit ihm in Urlaub fahren will, stimmt sie schweren Herzens zu. Nun hat Lisa Zeit für sich. Sie macht sich Gedanken über ihr Leben und erkennt, dass sie irgendwann sich selbst vergessen hat. Nach langer Zeit holt ihre alte Geige hervor. Diese benötigt aber dringend eine Restaurierung. Sie bringt sie zum Geigenbauer Hans und lernt dort auch seine Tochter Ute kennen, die sich bedingt durch eine Krankheit dahinschleppt. Dabei sind die Kirschen beinahe reif. Als Hans etwas über die Herkunft der Violine herausfindet, wird Lisa bewusst, dass sie sich mit den Familiengeheimnissen, über die ihre Mutter so gar nicht reden mag, auseinandersetzen muss. Wieder einmal hat mich die Autorin Anne Stern mit ihrer Geschichte packen können. Es gibt einige tiefgründige Themen, die in diesem Roman angesprochen werden. Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen. Die Atmosphäre auf dem Obsthof ist sehr schön bildhaft dargestellt. Auch die Charaktere sind authentisch und lebendig beschrieben. Lisa ist in ihrer Rolle als Mutter und Musiklehrerin sehr eingespannt. Sie kommt gar nicht dazu, über sich und ihre Wünsche nachzudenken. Der Vater von Paul hat sich zuvor kaum um seinen Sohn gekümmert. Nun also hat Lisa unverhofft Zeit für sich und sie beginnt einiges zu hinterfragen. Die Beziehung zur Mutter ist schwierig, und über die Vergangenheit ihres Großvaters wurde auch nie gesprochen. Auch Ute hadert mit sich und ihrem Leben, denn die Krankheit raubt ihr das letzte bisschen Kraft. Dabei gibt es so viel zu tun. Ihr Vater ist keine Hilfe, denn schon immer war er nur in seiner Werkstatt zufrieden. Es ist schön, wie sich die Geschichte und damit auch die Figuren entwickeln. Der Sommer auf dem Obsthof weckt Erinnerungen an vergangene Sommer voller Unbeschwertheit und Freiheit, bis das Leben dazwischen grätschte. Ein schöner emotionaler und tiefgründiger Roman.

  • Lesemone

    4/5

    14.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Sommergeheimnis

    Lisa ist alleinerziehende Musiklehrerin und verbringt den Sommer ohne ihren Sohn. Der fährt mit seinem Vater zu den Großeltern nach Polen. Als sie einen Restaurator für ihre Geige braucht, stößt sich auf einen hübschen Obsthof, den die kranke Ute betreibt. Die beiden freunden sich an und Lisa muss der Herkunft ihrer Geige auf den Grund gehen, um endlich die unausgesprochenen Dinge in ihrer Familie und das distanzierte Verhältnis zu ihrer Mutter zu verstehen. Man kommt schnell in der Sommerhitze und in Lisas Familiengeschichte an. Mir hat gut gefallen, dass in der Vergangenheit die Geschichte von Lisas Opa etwas beleuchtet wird, was für ein Mann er war und was er getan hat. So konnte die Autorin der Leserschaft näherbringen, welche Verbrechen kurz vor dem 2. Weltkrieg an der jüdischen Bevölkerung begangen wurden. Es ist ein sehr ruhiger Roman, der aber in die Tiefe geht, ohne dass es langweilig wird. Das Buch ist sehr harmonisch geschrieben und strahlt eine besondere Atmosphäre aus. Ein sehr gelungener Roman.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    4/5

    24.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Sommerferien und das große Geheimnis um eine Geige

    Meine Meinung Sommerferien und das große Geheimnis um eine Geige Diese Geschichte lässt mich ziemlich zwiegespalten zurück, da - für meinen Geschmack - die Hauptfigur Lisa zu viel jammert. Sie hat es zwar wirklich nicht leicht, aber im realen Leben würde ich so einer negativ eingestellten Person lieber aus dem Weg gehen. So meine Gedanken am Anfang ... Die alleinerziehende Musiklehrerin Lisa verbringt zum ersten Mal ohne ihren Sohn Paul die Ferien. Das erste Mal seit sechs Jahren hat sie Zeit für sich, was ihr jedoch auch Angst macht. Ihre beste Freundin ist verreist, und zu ihrer Mutter Barbara pflegt sie einen eher kühlen Kontakt. Womit also die viele Freizeit füllen? Stets macht ihr ihre Mutter Vorwürfe, dass sie nicht mehr mit der Geige spielt, die ihr der Großvater vererbte und ihr großes Talent verschwendet. Da Lisa nun für ein paar Wochen über sehr viel Freizeit verfügt, holt sie den Geigenkasten vom Speicher herunter. Der Inhalt ist mehr als erbarmungswürdig. Die Geige muss unbedingt repariert werden. Auf der Suche nach einem Restaurator lernt Lisa den knapp 90-jährigen Hans und seine Tochter Uta kennen. Hans ist von der uralten Geige fasziniert; jedoch stört es ihn, dass das echte Etikett darin mit einem anderen überklebt wurde. Darunter befindet sich etwas, von dem heutzutage kaum noch jemand etwas wissen möchte ... Uta ist eine Obstbäuerin, die ziemlich mürrisch daher kommt und ständig ein Kopftuch trägt. Lisa merkt jedoch ziemlich bald, dass sich unter Utas rauer Schale ein weicher Kern befindet. Sie freundet sich mit ihr an, und hilft ihr bei der Kirschernte. Der Schreibstil ist flüssig und immer wieder sehr poetisch. Die Figuren wirken fast alle melancholisch. Das große Geheimnis der Geige führt uns in die Geschichte des 2. Weltkriegs, bei der der Besitz von Juden zu Spottpreisen verschachert wurde. Lisa möchte unbedingt wissen, wie ihr verstorbener Großvater zu der Geige kam. Ihre Mutter hüllt sich in Schweigen und reagiert auf Lisas Fragen abweisend. Wieder einmal zeigt sich klar und deutlich, wie der zweite Weltkrieg über Jahrzehnte hinweg das Leben der Nachfahren beeinflusst. Barbara überträgt ihre Unsicherheiten auf ihre Tochter Lisa, und wollte, dass aus Lisa eine begnadete Violonistin wird. Lisa lebt ständig in dem Gefühl, nicht zu genügen. Warum wertet ihre Mutter ihren Beruf als Musiklehrerin so ab? Sie zweifelt an sich und stellt ihr ganzes Leben infrage. Man sollte sich von dem blumigen Cover nicht täuschen lassen. Dahinter verbirgt sich eine sehr ernste Geschichte, die zwar im Sommermonat August spielt, aber sehr ernste Themen beinhaltet. Es geht um den mysteriösen Erwerb einer Geige und Lisas Familiengeschichte. Die Unsicherheiten einer Frau, deren Ursprung in der Vergangenheit liegt und ihr Leben stark beeinflusst. Anfangs konnte ich Lisas negative Einstellung zum Leben nicht ganz nachvollziehen; was sich im Laufe der Geschichte jedoch änderte. Die Zeit ohne ihren Sohn war gut für ihre Selbstreflexion und die damit verbundenen Aktivitäten, die ihrem Leben eine positive Wende gaben. Fazit Diese sommerliche Geschichte wirkte überwiegend melancholisch auf mich. Ein paar Szenen am See lockerten die Geschichte auf, und luden zum Träumen ein. Eine alte Geige führt Menschen zusammen. Es ist nie zu spät, für eine neue Liebe und gute Freundschaften. Die Vergangenheit haben wir schon gelebt. Nur die Gegenwart können wir leben und beeinflussen. Von mir eine klare Empfehlung und vier Sterne. Danke Anne Stern

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