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  • Produktbild: Aliens: What if ...? Was wäre, wenn Carter Burke überlebt hätte?
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Band 1

Aliens: What if ...? Was wäre, wenn Carter Burke überlebt hätte?

Aus der Reihe Alien
1

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.03.2025

Verlag

Panini

Seitenzahl

132

Maße (L/B/H)

25,7/16,7/0,8 cm

Gewicht

400 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

1

Originaltitel

Aliens: What if ...? (2024) 1-5

Übersetzt von

Alexander Rösch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7416-4224-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.03.2025

Verlag

Panini

Seitenzahl

132

Maße (L/B/H)

25,7/16,7/0,8 cm

Gewicht

400 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

1

Originaltitel

Aliens: What if ...? (2024) 1-5

Übersetzt von

Alexander Rösch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7416-4224-1

Herstelleradresse

Panini Verlags GmbH
Schloßstraße 76
70176 Stuttgart
DE

Email: gpsr@panini.de

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Arg konstruiert aber doch lesenswert

Hemeraner am 31.05.2025

Bewertungsnummer: 2504446

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Carter Burke ist ein echter Stinkstiefel. Als Verbindungs- und Vertrauensperson wanzt er sich an Lt. Ellen Ripley ran, recherchiert nach dem Schicksal ihrer Tochter (Extended Cut), bietet ihr den Job an, als Beraterin nach LV-426, auch bekannt als Acheron (existiert tatsächlich im System Zeta Reticuli, etwa 37 Lichtjahre hier entfernt), zurückzukehren, was diese zunächst vehement ablehnt, versichert ihr die Auslöschung des Xenomorphen nur um sie und die später entdeckte Newt als infizierte Wirte mit nach Hause zu nehmen, beabsichtigt die Tötung von Zeugen, was nicht nur das Abschalten der Überwachungssysteme, das Wegnehmen der Waffe, das Versiegeln der Türen von Ellen und Newt und später auch das der Marines belegt - nur um hinter der nächsten Tür (endlich) gekillt zu werden. Ja, Carter Burke ist ein richtiger, echter Stinkstiefel. Paul Reiser, Darsteller des Carter Burke und dessen Sohn haben sich jetzt eine alternative Zukunft für den Weyland-Yutani-Mitarbeiter des Monats ausgedacht. Der Film Aliens - Die Rückkehr läuft zunächst wie normal ab. Panels zeigen wie die Geschichte ohne sich zu ändern bis zu der Szene läuft, in der die Colonial Marines kurz davor sind, den Typen zu lynchen (was Ripley trotz allem verhindern möchte um Weyland-Yutani durch einen Zeugen zu diskreditieren). Dann jedoch bricht bekanntermaßen die Hölle los. Pvt. Hudson versinkt unter seinem ständigen Schreien im Boden, Lt. Gorman ist abgelenkt und feuert auf die Xenomorphen (obwohl er Burke im Auge behalten sollte, der Mann ist einfach nicht Multitaskingfähig), Burke entkommt hinter der Tür und versiegelt diese (was hat der sich gedacht, wie weit der unbewaffnet kommt?). Hinter der nächsten Tür wartet ein Xenomorph uuund... bringt ihn ins Nest wo er eingesponnen wird. Die Explosion, die Pvt. Vasquez und Lt. Gorman (da hat er dann doch heldenhaft und sympathisch das letzte Mal agiert) das Leben kostet, rettet ihn jedoch (woher weiß er jedoch davon, was nur der Zuschauer wissen kann?). Während der Film dann normal weiterläuft, konzentriert sich der Comic (etwas arg konstruiert) auf Burke, der sich an Ripley, die Newt sucht vorbeischlängeln kann (durch die Explosion muss er sich im Komplex befunden haben, das Nest befindet sich aber unter dem Fusionsreaktor, also zwei verschiedene Orte, das passt so nicht ganz), begibt sich auf das zweite U(tility)D(ropship)-4 "Cheyenne", auf dem Bishop gerade Cpl. Hicks versorgt und wuselt sich so an Bord der USS SULACO als Ripley der Königin den Rest gibt. Danach begeben sich alle wie gehabt in den Kälteschlaf und er setzt nach einem etwas schief laufenden Gespräch mit dem Konzern die Ereignisse für den Film in Gang, der weitaus ärgerlicher konstruiert wirkt als der Comic hier. Denn nachdem Ripley der Königin den Rest mit dem Granatwerfer gegeben hat, dürfte es das mit Eierlegen gewesen sein. Aber sei es drum, es gibt eh nur zwei (gute) Alienfilme... Wie dem auch sei, Burke hat es durch die Beseitigung der Zeugen auf Fiorina 161 geschafft, sich die Rettung durch die Cooperation zu erschleichen, die ansonsten sein Vorgehen als kompletten Fehlschlag wertet. Da bedarf es natürlich den gerechten Lohn. Über 35 Jahre später (fast gut getroffen Aliens II kam 1986 raus, der Comic erschien in den USA 2024) fristet er sein Dasein als Manager auf einen kahlen Felsbrocken auf dem mehr schlecht als recht (Strafe muss sein) Rohstoffe abgebaut werden. Jeder Untergebene hasst ihn, da er natürlich als Verantwortlicher für die ganzen Toten auf LV-426 gilt. Die Holoemitter funktionieren nicht, der Kaffee schmeckt bescheiden und Montag ist auch noch. Auch seine Tochter, die dort ebenfalls arbeitet, kann ihn nicht ausstehen. Seine Frau ist nach schwerer Krankheit im künstlichen Schlaf für die er Mittel der Firma abzwackt. Trotz alledem möchte er natürlich sein Leben verbessern und das seiner Familie (auch wenn er alles andere von Altruismus getrieben wird). Auf einem Schrottplatz hat er einen ausrangierten Synth gefunden, den er illegal zusammengesetzt hat und vor über 30 Jahren auf eine (noch illegalere) Mission geschickt hat. Er soll ein Ei mit einem Facehugger finden. Wenn man die Säure und die ganze Tötungsmaschine wegdenkt, könnte das Viech sämtliche Krankheiten heilen, sogar die von seiner Frau. Dass das ne besch...eidende Idee ist, weiß sogar der Synth, kann aber nichts gegen den Auftrag unternehmen. Dann kommt er zurück und... er hat etwas mitgebracht. Doch wer soll der arme Trottel sein, der eine 90...80...70%ige, na ja, vielleicht weniger, Überlebenschance hat... Wie schon gesagt, ist die Prämisse arg konstruiert und überstrapaziert "etwas" die "Glaubhaftigkeit" der Geschichte. Da ich den Film sowohl im normalen als auch im Directors Cut zig Mal gesehen habe, kenn ich ihn auswendig und weiß, dass da ein bisschen gemauschelt wurde um das so hinzubekommen. Aber egal. Nachdem die Überlebenden die SULACO unfreiwillig verlassen haben, funktioniert die Story eigentlich ganz gut. Burke mutiert zum Antihelden, der eigentlich überhaupt nichts aus seinen Fehlern gelernt hat und hier sogar noch diverse draufsetzte. Seine Büromitarbeiter erinnern vermutlich nicht umsonst an die Trümmertruppe aus "The Office", einer ist unfähiger als der andere. Das wiederum bewirkt einen ziemlich schrägen und abgefahrenen Humor, der den Alien-Filmen als SF-Horror natürlich abgeht. Zwar versucht Burke hier oftmals das Beste für diverse Charaktere rauszuholen, aber so ganz kann man seine Läuterung vom fiesen und feigen WY-Mitarbeiter abnehmen, der überhaupt keine Skrupel hatte für ein paar Dollar oder bessere Positionen mehr Menschenleben zu opfern. Dass er hier auf der SULACO bereits Gewissensbisse bekommt oder hofft, wird schon gutgehen, nehme ich dem verschlagenen und verlogenen Charakter bereits nicht ab. Ja, Carter Burke ist ein echter Stinkstiefel... falls das noch nicht erwähnt wurde... Aber der Comic ist dennoch lesenswert.

Arg konstruiert aber doch lesenswert

Hemeraner am 31.05.2025
Bewertungsnummer: 2504446
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Carter Burke ist ein echter Stinkstiefel. Als Verbindungs- und Vertrauensperson wanzt er sich an Lt. Ellen Ripley ran, recherchiert nach dem Schicksal ihrer Tochter (Extended Cut), bietet ihr den Job an, als Beraterin nach LV-426, auch bekannt als Acheron (existiert tatsächlich im System Zeta Reticuli, etwa 37 Lichtjahre hier entfernt), zurückzukehren, was diese zunächst vehement ablehnt, versichert ihr die Auslöschung des Xenomorphen nur um sie und die später entdeckte Newt als infizierte Wirte mit nach Hause zu nehmen, beabsichtigt die Tötung von Zeugen, was nicht nur das Abschalten der Überwachungssysteme, das Wegnehmen der Waffe, das Versiegeln der Türen von Ellen und Newt und später auch das der Marines belegt - nur um hinter der nächsten Tür (endlich) gekillt zu werden. Ja, Carter Burke ist ein richtiger, echter Stinkstiefel. Paul Reiser, Darsteller des Carter Burke und dessen Sohn haben sich jetzt eine alternative Zukunft für den Weyland-Yutani-Mitarbeiter des Monats ausgedacht. Der Film Aliens - Die Rückkehr läuft zunächst wie normal ab. Panels zeigen wie die Geschichte ohne sich zu ändern bis zu der Szene läuft, in der die Colonial Marines kurz davor sind, den Typen zu lynchen (was Ripley trotz allem verhindern möchte um Weyland-Yutani durch einen Zeugen zu diskreditieren). Dann jedoch bricht bekanntermaßen die Hölle los. Pvt. Hudson versinkt unter seinem ständigen Schreien im Boden, Lt. Gorman ist abgelenkt und feuert auf die Xenomorphen (obwohl er Burke im Auge behalten sollte, der Mann ist einfach nicht Multitaskingfähig), Burke entkommt hinter der Tür und versiegelt diese (was hat der sich gedacht, wie weit der unbewaffnet kommt?). Hinter der nächsten Tür wartet ein Xenomorph uuund... bringt ihn ins Nest wo er eingesponnen wird. Die Explosion, die Pvt. Vasquez und Lt. Gorman (da hat er dann doch heldenhaft und sympathisch das letzte Mal agiert) das Leben kostet, rettet ihn jedoch (woher weiß er jedoch davon, was nur der Zuschauer wissen kann?). Während der Film dann normal weiterläuft, konzentriert sich der Comic (etwas arg konstruiert) auf Burke, der sich an Ripley, die Newt sucht vorbeischlängeln kann (durch die Explosion muss er sich im Komplex befunden haben, das Nest befindet sich aber unter dem Fusionsreaktor, also zwei verschiedene Orte, das passt so nicht ganz), begibt sich auf das zweite U(tility)D(ropship)-4 "Cheyenne", auf dem Bishop gerade Cpl. Hicks versorgt und wuselt sich so an Bord der USS SULACO als Ripley der Königin den Rest gibt. Danach begeben sich alle wie gehabt in den Kälteschlaf und er setzt nach einem etwas schief laufenden Gespräch mit dem Konzern die Ereignisse für den Film in Gang, der weitaus ärgerlicher konstruiert wirkt als der Comic hier. Denn nachdem Ripley der Königin den Rest mit dem Granatwerfer gegeben hat, dürfte es das mit Eierlegen gewesen sein. Aber sei es drum, es gibt eh nur zwei (gute) Alienfilme... Wie dem auch sei, Burke hat es durch die Beseitigung der Zeugen auf Fiorina 161 geschafft, sich die Rettung durch die Cooperation zu erschleichen, die ansonsten sein Vorgehen als kompletten Fehlschlag wertet. Da bedarf es natürlich den gerechten Lohn. Über 35 Jahre später (fast gut getroffen Aliens II kam 1986 raus, der Comic erschien in den USA 2024) fristet er sein Dasein als Manager auf einen kahlen Felsbrocken auf dem mehr schlecht als recht (Strafe muss sein) Rohstoffe abgebaut werden. Jeder Untergebene hasst ihn, da er natürlich als Verantwortlicher für die ganzen Toten auf LV-426 gilt. Die Holoemitter funktionieren nicht, der Kaffee schmeckt bescheiden und Montag ist auch noch. Auch seine Tochter, die dort ebenfalls arbeitet, kann ihn nicht ausstehen. Seine Frau ist nach schwerer Krankheit im künstlichen Schlaf für die er Mittel der Firma abzwackt. Trotz alledem möchte er natürlich sein Leben verbessern und das seiner Familie (auch wenn er alles andere von Altruismus getrieben wird). Auf einem Schrottplatz hat er einen ausrangierten Synth gefunden, den er illegal zusammengesetzt hat und vor über 30 Jahren auf eine (noch illegalere) Mission geschickt hat. Er soll ein Ei mit einem Facehugger finden. Wenn man die Säure und die ganze Tötungsmaschine wegdenkt, könnte das Viech sämtliche Krankheiten heilen, sogar die von seiner Frau. Dass das ne besch...eidende Idee ist, weiß sogar der Synth, kann aber nichts gegen den Auftrag unternehmen. Dann kommt er zurück und... er hat etwas mitgebracht. Doch wer soll der arme Trottel sein, der eine 90...80...70%ige, na ja, vielleicht weniger, Überlebenschance hat... Wie schon gesagt, ist die Prämisse arg konstruiert und überstrapaziert "etwas" die "Glaubhaftigkeit" der Geschichte. Da ich den Film sowohl im normalen als auch im Directors Cut zig Mal gesehen habe, kenn ich ihn auswendig und weiß, dass da ein bisschen gemauschelt wurde um das so hinzubekommen. Aber egal. Nachdem die Überlebenden die SULACO unfreiwillig verlassen haben, funktioniert die Story eigentlich ganz gut. Burke mutiert zum Antihelden, der eigentlich überhaupt nichts aus seinen Fehlern gelernt hat und hier sogar noch diverse draufsetzte. Seine Büromitarbeiter erinnern vermutlich nicht umsonst an die Trümmertruppe aus "The Office", einer ist unfähiger als der andere. Das wiederum bewirkt einen ziemlich schrägen und abgefahrenen Humor, der den Alien-Filmen als SF-Horror natürlich abgeht. Zwar versucht Burke hier oftmals das Beste für diverse Charaktere rauszuholen, aber so ganz kann man seine Läuterung vom fiesen und feigen WY-Mitarbeiter abnehmen, der überhaupt keine Skrupel hatte für ein paar Dollar oder bessere Positionen mehr Menschenleben zu opfern. Dass er hier auf der SULACO bereits Gewissensbisse bekommt oder hofft, wird schon gutgehen, nehme ich dem verschlagenen und verlogenen Charakter bereits nicht ab. Ja, Carter Burke ist ein echter Stinkstiefel... falls das noch nicht erwähnt wurde... Aber der Comic ist dennoch lesenswert.

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Aliens: What if ...? Was wäre, wenn Carter Burke überlebt hätte?

von Paul Reiser, Leon Reiser, Adam F. Goldber, Hans Roionoff, Brian Volk-Weiss

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