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Das Geheimnis von Little Sark

9

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2025

Verlag

OKTOPUS bei Kampa

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/3,4 cm

Gewicht

505 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

1

Originaltitel

The Stranger’s Companion

Übersetzt von

Birgit Salzmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-30079-3

Beschreibung

Rezension

»Eine fesselnde Mischung aus Krimihandlung, gelüfteten Geheimnissen und Geistern aus der Vergangenheit, die die Gegenwart stören.« 
The Sunday Times, London

»Diese reale Geschichte, die 1933 selbst von den englischen Zeitungen eifrig begleitet wurde, nahm die auf der Kanalinsel Guernsey aufgewachsene Mary Horlock zum Ausgangspunkt für einen Roman, der eine eigenwillige, manchmal spöttische, nonchalant das Übersinnliche einbauende Erzählstimme hat: Das Geheimnis von Little Sark.«

Sylvia Staude / Frankfurter Rundschau


»Mit
Das Geheimnis von Little Sark i
st Mary Horlock ein gekonnt mit den Versatzstücken der klassischen Gespenstergeschichte spielendes Stück Literatur geglückt, das in seinen besten Momenten mal an die Bücher Arthur Conan Doyles erinnert, mal an die Romane von Ann Radcliffe, einer frühen Pionierin der britischen Gothic Novel. 350 Seiten gehobene Unterhaltungsliteratur, die mit dem Besten dessen aufwarten können, was eine gelungene historische True-Crime-Erzählung zu bieten hat.«
Peter Hennig / Deutschlandfunk

»Agatha Christie goes Mystery.«
Andrea Kathrin Kraus / Kreuzer

»Eine Mischung aus True Crime und Gesellschaftsroman.«
DONNA

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2025

Verlag

OKTOPUS bei Kampa

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/3,4 cm

Gewicht

505 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

1

Originaltitel

The Stranger’s Companion

Übersetzt von

Birgit Salzmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-30079-3

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

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  • Leselöckchen

    4/5

    13.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein etwas anderer Inselkrimi

    Was ist auf Sark geschehen? Eine Tragödie, ein Mord oder vielleicht doch nur ein böser Kinderstreich? Diese Frage beschäftigt die Bewohner der Insel, nachdem nahe der Küste ein ordentlich gefaltetes Kleiderbündel gefunden wird. Niemand scheint das verschwundene Paar zu kennen, geschweige denn zu vermissen, weswegen die junge Autorin Phyll beschließt, auf eigene Faust zu ermitteln. Ihre Nachforschungen führen sie nicht nur zu alten Bekannten und Schatten der Vergangenheit, sondern auch zu tief verborgenen Geheimnissen der wilden Insel... Direkt ins Auge springt die doch sehr ungewöhnliche Erzählperspektive. Ein allwissender Wir-Erzähler führt den Leser durch die Handlung, blickt in die Zukunft ebenso wie in die Vergangenheit und verleiht der Geschichte eine ganz eigene Dynamik. Zwar fällt es zu Beginn schwer, den Überblick über die vielen Figuren, parallelen Handlungsstränge, Zeitungsartikel und wechselnden Zeitebenen zu behalten. Doch je weiter man liest, desto besser findet man sich zurecht und taucht in die besondere Atmosphäre der Insel ein. Gerade durch die vielschichtige Erzählweise entsteht das Gefühl, tatsächlich Teil einer kleinen Gemeinschaft von fünfhundert Seelen zu sein: Jeder weiß etwas, doch niemand weiß alles und Gerüchte sowie Halbwahrheiten verbreiten sich wie ein Laubfeuer, bis nur noch Verwirrung und Chaos bleibt. Immer wieder stellt sich die Frage, ob die Geschehnisse tatsächlich real sind oder ob Übernatürliches im Spiel ist. Dabei ist „Das Geheimnis von Little Sark“ kein klassischer Kriminalroman. Vielmehr handelt es sich um eine vielschichtige Geschichte über Freundschaft, Liebe, die zerstörerische Macht von Männern und die subtile Kraft von Frauen, über den Zusammenhalt von Gemeinschaften und das, was sie zu zerreißen droht. Auch wenn manche Passagen etwas konstruiert wirken und die Handlung stellenweise zu verschachtelt erscheint, bleibt das Buch ein spannendes Leseerlebnis, das am Ende trotz aller Irrungen und Wirrungen überzeugt und großen Lesespaß bereitet.

  • Jürg K.

    4/5

    23.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant und spannend

    Auf Sark, der wildesten und unberührtesten Insel im Ärmelkanal leben gerade mal fünfhundert Menschen. Hier passiert nie etwas. 1933 jedoch findet man die ordentlich gefalteten Kleider eines Mannes und einer Frau. Doch vermisst wird niemand. Phyllis Carey hat gerade ihren Job in einem Verlag gekündigt und ist zurückgekehrt. Ihre Mutter schlägt ihr vor als Korrespondentin davon zu berichten. So macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Auch Phylls Freund aus Kindertagen, Everard Hyde, ist zurück. Erinnerungen aus der Vergangenheit werden wach. Und dann wird eine Leiche aus den Fluten geborgen. Dieser Roman ist fesselnd und schildert gekonnt von Schuld, Schweigen und Erinnerungen. In der Geschichte werden zwei Zeitebenen gekonnt miteinander vermischt. Die Gegenwart der jungen Protagonisten und die Vergangenheit im Zweiten Weltkrieg. Besonders macht diese Geschichte die psychologische Tiefe. Man liest nicht nur über den Mordfall, sondern auch über familiäre Verstrickungen die Jahre überdauerten. Das Lesen ist spannend und interessant. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

  • MarcoL

    aus Füssen

    4/5

    26.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Opulente Inselgeschichte rund um einen True-Crime-Fall, angesiedelt 1933

    Die kleine Kanalinsel Sark, wild, zerklüftet, gerade mal mit 500 Bewohnern beseelt, wird in diesem Roman zum Schauplatz von Vermutungen über Verbrechen, Geistergeschichten, etwas Aberglauben und dem menschlichen Zwang, Unbegreifliches aufzulösen. Eines Tages im Jahr 1933 werden die sorgfältig zusammengelegten Kleider einer Frau und eines Mannes an der Steilküste gefunden. Das Rätseln beginnt, die Zeitung auf der Nachbarinsel Guernsey berichtet akribisch, um eventuell Zeugen zu finden und Licht in den Fund zu bringen. Langsam, ganz allmählich erfahren die Leser*innen, wer die Besitzer*innen waren. Als dann später Leichen auftauchen, bleiben noch mehr Fragen offen. Und was hat die legendäre Weiße Frau, eine Geistererscheinung, damit zu tun, oder sonstige Geschehnisse, die zehn Jahre zuvor auf der Insel passierten – vor allem um die damals Jugendlichen Phyllis und Everard, die just jetzt, zehn Jahre später, wieder auf der Insel sind, als das Paar verschwindet. Und beide gehen auf Spurensuche … Das Buch hat aber nicht nur kriminalistische Handlungsstränge, die auf einer True-Crime-Story basieren. Die Autorin bringt auch viel gesellschaftspolitische Aspekte mit ein. Das Leben der Menschen zwischen bürgerlicher Schicht und Großgrundbesitzer, sowie auch den wohlhabenden Touristen. Traumatisierte Heimkehrer vom Ersten WK spielen genauso eine Rolle wie pubertäres Gehabe und Hexenverfolgungen. Auf den beiden Zeitebenen 1933 und 1923 wechseln die Informationen einander ab, versuchen Licht ins Dunkel zu bringen, Beweggründe zu eruieren um schließlich die Brücke zu schlagen. Mitten drinnen: Phyllis. Die Charaktere sind gut gezeichnet, wenn auch manchmal alles ein wenig überladen wirkt. Das Crime-Setting gerät dabei sehr in den Hintergrund, Hauptdarstellerin wird die Insel. Die vielen Einzelheiten und Personen machen für mich den Roman zeitweise ein wenig unüberschaubar und leider auch stellenweise etwas langatmig, besonders wenn man wissen möchte, was denn nun tatsächlich geschah. Inselfeeling topp! Handlung könnte spannender sein, dennoch gerne gelesen.

  • MarcoL

    aus Füssen

    4/5

    26.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Opulente Inselgeschichte rund…

    Opulente Inselgeschichte rund um einen True-Crime-Fall, angesiedelt 1933 Die kleine Kanalinsel Sark, wild, zerklüftet, gerade mal mit 500 Bewohnern beseelt, wird in diesem Roman zum Schauplatz von Vermutungen über Verbrechen, Geistergeschichten, etwas Aberglauben und dem menschlichen Zwang, Unbegreifliches aufzulösen. Eines Tages im Jahr 1933 werden die sorgfältig zusammengelegten Kleider einer Frau und eines Mannes an der Steilküste gefunden. Das Rätseln beginnt, die Zeitung auf der Nachbarinsel Guernsey berichtet akribisch, um eventuell Zeugen zu finden und Licht in den Fund zu bringen. Langsam, ganz allmählich erfahren die Leser*innen, wer die Besitzer*innen waren. Als dann später Leichen auftauchen, bleiben noch mehr Fragen offen. Und was hat die legendäre Weiße Frau, eine Geistererscheinung, damit zu tun, oder sonstige Geschehnisse, die zehn Jahre zuvor auf der Insel passierten – vor allem um die damals Jugendlichen Phyllis und Everard, die just jetzt, zehn Jahre später, wieder auf der Insel sind, als das Paar verschwindet. Und beide gehen auf Spurensuche … Das Buch hat aber nicht nur kriminalistische Handlungsstränge, die auf einer True-Crime-Story basieren. Die Autorin bringt auch viel gesellschaftspolitische Aspekte mit ein. Das Leben der Menschen zwischen bürgerlicher Schicht und Großgrundbesitzer, sowie auch den wohlhabenden Touristen. Traumatisierte Heimkehrer vom Ersten WK spielen genauso eine Rolle wie pubertäres Gehabe und Hexenverfolgungen. Auf den beiden Zeitebenen 1933 und 1923 wechseln die Informationen einander ab, versuchen Licht ins Dunkel zu bringen, Beweggründe zu eruieren um schließlich die Brücke zu schlagen. Mitten drinnen: Phyllis. Die Charaktere sind gut gezeichnet, wenn auch manchmal alles ein wenig überladen wirkt. Das Crime-Setting gerät dabei sehr in den Hintergrund, Hauptdarstellerin wird die Insel. Die vielen Einzelheiten und Personen machen für mich den Roman zeitweise ein wenig unüberschaubar und leider auch stellenweise etwas langatmig, besonders wenn man wissen möchte, was denn nun tatsächlich geschah. Inselfeeling topp! Handlung könnte spannender sein, dennoch gerne gelesen.

  • Renas Wortwelt

    3/5

    25.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Figurenreiche, verwickelte Story in malerischem, geheimnisvollem Setting

    Diese Geschichte spielt im Jahr 1933 auf der kleinen Kanalinsel Sark, nicht viel mehr als ein Felsen im Kanal. Eine Insel mit wilder Natur und dem gefährlichen Meer, mit Geschichten und Geschichte, mit Mysterien und Mystik. In Rückblicken werden zusätzlich noch Ereignisse aus dem Jahr 1923 erzählt. Im Mittelpunkt steht ein geheimnisvoller Vorgang. An der Küste werden Kleidungsstücke gefunden, von einer Frau und einem Mann. Doch niemand kennt die Kleider noch weiß irgendwer, wem sie gehören oder was mit den beiden Menschen geschah. Die junge Phyllis, genannt Phyll, recherchiert unter den Bewohnern und schreibt über ihre Nachforschungen und die Ergebnisse der polizeilichen Untersuchungen für die Inselzeitung. Die wenigen Bewohner der Insel, deren Familien oft seit Jahrhunderten dort leben, sind von Wind und Wetter geprägt, vom Glauben an Hexen, Spukgeschichten und an die Gefahren des Meeres. Und von den Erinnerungen an den Krieg, der erst wenige Jahre zurückliegt und aus dem nicht jeder Mann, der von Sark in den Krieg zog, zurückkam. Die Verwicklungen zwischen den Menschen der Insel, die Beziehungen zwischen Phyll und Everard, dem Sohn des Hotelbesitzers, die schon als Kinder zusammen spielten, und die Erinnerungen an die früheren Ereignisse überlagern sich. Viel wird gerätselt, viel spekuliert, vor allem als tatsächlich irgendwann eine Leiche gefunden wird. Erzählt wird dieser Roman auf heute eher ungewöhnliche Weise, im auktorialen Stil. Ein „Wir“ berichtet von diesen Vorkommnissen, kommentiert aus dem Off die Ereignisse, schildert die Gedanken der Betroffenen, kennt die Gefühle und Geheimnisse aller, macht dabei immer wieder geheimnisvolle Andeutungen. Immer wieder schweift dieser „Erzähler“ jedoch vom eigentlichen Geschehen ab, verliert sich in Beschreibungen der Insel, der Wege und Straßen von A nach B, greift alte Anekdoten und alte Hexengeschichten auf. So wird die gesamte Erzählweise sehr verwickelt, sehr verworren und damit ziemlich anstrengend. Die Abschweifungen sind zu häufig, unterbrechen die Handlung, zerreißen den roten Faden. Dazu kommt das fast unüberschaubare Figurentableau mit unglücklicherweise zu vielen ähnlich klingenden Namen (allein die vielen mit E beginnenden Namen). Daher hat mich zwar Story und Setting durchaus interessiert, insgesamt aber war das Ganze dann doch eher zäh, mühsam, anstrengend, wenig spannend. Mary Horlock - Das Geheimnis von Little Sark Originaltitel: The Stranger’s Companion aus dem Englischen von Birgit Salzmann Oktopus, Juli 2025 Gebundene Ausgabe, 351 Seiten, 24,00 €

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