Produktbild: Die verlorenen Kinder vom Fjord

Die verlorenen Kinder vom Fjord Roman

19

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2025

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

379

Maße (L/B/H)

20,2/13,1/2,8 cm

Gewicht

390 g

Farbe

Elfenbein / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Mother's War

Übersetzt von

Gabriele Weber-Jarić

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4123-2

Beschreibung

Rezension

»Ein bewegender und tief berührender Roman über norwegische Frauen zur Besatzungszeit.« Claudia Schütz Instagram 20250619

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2025

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

379

Maße (L/B/H)

20,2/13,1/2,8 cm

Gewicht

390 g

Farbe

Elfenbein / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Mother's War

Übersetzt von

Gabriele Weber-Jarić

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4123-2

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    08.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Lebensbornheime

    Das Buch Die verlorenen Kinder vom Fjord von  Helen Parusel handelt von Laila, die zu Zeiten des zweiten Weltkrieges in Narvig bei ihren Eltern wohnt. Die Deutschen haben Norwegen überfallen. Laila tritt zwar dem Widerstand bei, verliebt sich jedoch in den deutschen Soldaten Josef. Als Josef nach Russland geschickt wird, merkt Laila, dass sie schwanger ist. Sie wird von ihrem Vater verstoßen und sucht Hilfe in einem Lebensbornheim. Aber dort tun sich immer mehr Sonderbare und Grausame Dinge auf. Das Buch liest sich sehr spannend und lesen. Die Hauptprotagonistin Laila ist einem sofort sympathisch und man fühlt mit ihr den ganzen Roman mit. Der Zwiespalt aufgrund der Gefühle zu Josef, der ja zu den Feinden gehört, das Verstoßenwerden durch die Familie, nachher Flucht und Angst. Eine sehr starke Frau. Das Buch führt einem auch sehr gut vor Augen, wie grausam der zweite Weltkrieg war und was in den Lebensborn-Heimen passiert ist. Unglaublich. Ich kann das Buch nur empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    19.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Norwegerinnen im Nationalsozialismus

    Laila liebt Norwegen und ihr Leben in Narvic am Fjord. Doch dann marschiert die Wehrmacht ein. Die Grenzen zwischen gut und böse verschwimmen: Sie verliebt sich in Josef, einen Deutschen Soldaten. Doch Josef wird an die Ostfront geschickt. Laila erfährt, dass sie schwanger ist. Doch damit bringt sie Schande über die Familie und begibt sich für die Entbindung in ein "Lebensborn" Heim. Sie merkt, dass dieses Heim dunkle Geheimnisse birgt. Als sie die Wahrheiten erfährt, ist ihr Leben in Gefahr. Mit ihrem Neugeborenen muss sie fliehen. Das Buch hat mich berührt. Und es hat mich unheimlich traurig gestimmt. Die Rassenideologie, wie Frauen entmenschlicht werden, Kinder entführt. Es hat sich ein weiteres dunkles Kapitel dieser Zeit offenbart. Die Autorin hat mit diesem Debütroman ins Schwarze getroffen! In wenigen Momenten fand ich Laila etwas zu stur und unbedacht. Aber insgesamt geht dieser Roman unter die Haut!

  • Leseratte-Y

    5/5

    22.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegende Geschichte um eine starke Frau im Kampf um ihr Kind

    Norwegen 1940 – in Narvik fallen die Deutschen ein. Das Leben ändert sich für die Menschen. Doch Laila will sich das nicht bieten lassen und schließt sich dem Widerstand an. Sie hat kein Verständnis für die sogenannten Deutschenmädchen. Wie kann man sich nur in den Feind verlieben? Doch dann läuft ihr Josef über den Weg. Ein deutscher Soldat, der ihr Gefühlsleben komplett durcheinanderbringt. Kann sie zulassen, was nicht sein darf? Als sie schwanger wird, sucht sie Zuflucht in einem Lebensbornheim. Doch schnell stellt sie fest, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Der Kampf um ihr Kind beginnt … Helen Parusel hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig, spannend und sehr emotional. Die Kapitel sind jeweils mit Zeitangaben geschrieben. So ist man immer genau im Geschehen drin. Die Protagonisten und Handlungsorte sind sehr anschaulich dargestellt. Laila als Persönlichkeit hat mich sehr angesprochen. Es war sehr bewegend, an ihrem Leben teilhaben zu dürfen. Interessant fand ich auch, etwas über die Lebensbornheime und den Kampf der Norweger gegen das Naziregime zu erfahren. Mir fiel es sehr schwer, dass Buch beiseitezulegen. Definitiv eine Leseempfehlung von mir.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    02.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Geschichte unter die Haut geht

    Mitten hinein in die dramatische Kulisse des Zweiten Weltkriegs katapultiert einen Helen Parusel mit einer Wucht, dass man beim Lesen fast das Knirschen des Schnees unter den Stiefeln hört und den salzigen Fjordwind im Gesicht spürt. Die Geschichte von Laila, die eigentlich nur eins will – ihr Leben selbst bestimmen und für ihr Kind kämpfen – entwickelt sich so packend, dass das Buch kaum aus der Hand gelegt werden kann. Und nein, das ist keine leere Floskel. Normalerweise halte ich mich bei historischen Romanen gern mal auf Abstand, weil die Gefahr besteht, dass sie sich in endlosen Beschreibungen verlieren. Hier ist das anders. Jede Szene hat Gewicht, nichts ist überflüssig. Die Balance zwischen großen historischen Ereignissen und der ganz persönlichen Tragödie von Laila ist perfekt getroffen. Besonders beeindruckend: diese unaufdringliche, aber klare Sprache, die einem den Schrecken des Krieges genauso spüren lässt wie die Wärme der Liebe, die Laila für ihr Kind empfindet. Und dann Josef – ein deutscher Soldat, der so gar nicht in die Schublade passt, in die man ihn stecken will. Parusel traut sich, Grautöne zuzulassen, ohne die historischen Tatsachen weichzuspülen. Das macht die Figuren glaubwürdig und sorgt dafür, dass man ihnen emotional komplett verfällt. Was mich echt erwischt hat: die Intensität, mit der der Roman die Perspektive der Frauen im besetzten Norwegen beleuchtet. Keine Heldinnen mit wehenden Fahnen, sondern echte, verletzliche, starke Menschen, die alles riskieren. Laila ist keine Figur, die man nach dem Zuschlagen des Buches einfach vergisst. Sie bleibt hängen, so wie der Fjord, der Wind und die eisige Kälte, die fast körperlich spürbar wird. Kurz gesagt: Ein Roman, der Herz, Geschichte und Spannung so kunstvoll verknüpft, dass man am Ende das Gefühl hat, selbst ein Stück durch den Schnee marschiert zu sein. Ganz großes Kopfkino.

  • clematis

    5/5

    31.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Deutschenmädchen

    Während des Zweiten Weltkriegs wird auch das norwegische Narvik von Deutschen besetzt, und – obwohl es natürlich verboten ist – kommt Laila dem sympathischen Josef näher und verliebt sich in ihn. Er sieht großzügig weg, wenn sie im Widerstand aktiv ist, verliebt sich umgekehrt in Laila. Bald nach seiner Versetzung an die Ostfront stellt Laila fest, dass sie schwanger ist. Von ihrer Familie als Deutschenmädchen geächtet, sucht die junge Frau Hilfe in einem Heim für ledige Mütter und kommt dabei grausamen Machenschaften auf die Spur. „Die verlorenen Kinder vom Fjord“ gliedert sich in drei große Abschnitte und besticht durch Realitätsnähe und Lebendigkeit, Helen Parusel gelingt es mit Leichtigkeit, die Gefühle und Gedanken ihrer Figuren in Worte zu fassen und dem Leser näher zu bringen. Die Bedrohung durch die deutschen Soldaten, welche anfangs nur durch die Straßen patrouillieren, später Widerstandskämpfer und Juden festnehmen, ist spürbar, die angespannte Stimmung im Lebensborn-Heim greifbar, wer sich nicht anpasst, hat schon verloren. Historische Fakten hat die Autorin bestens recherchiert und großartig in einen bewegenden Roman verpackt. Auch wenn man das Thema Lebensborn schon kennt, ist es doch immer wieder unfassbar, wie die Lehre der nationalsozialistische Rassenhygiene hier dazu gedient hat, die Geburtenrate an „guten arischen“ Kindern zu steigern. Kurzweilig vom Anfang bis zum Ende schreibt Helen Parusel diesen Roman ebenso spannend wie einen Krimi, man kann das Buch kaum aus der Hand legen, um so schnell wie möglich zu erfahren, wie es Laila wohl ergehen wird als unverheiratete norwegische Frau, die das Kind eines Deutschen unter dem Herzen trägt. Eine berührende und fesselnde Geschichte, die ich gerne all jenen empfehle, die sich für Frauenschicksale im Krieg interessieren, lesenswert ist dieses Buch auf jeden Fall.

Kundinnen und Kunden meinen

5

18

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (19)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die verlorenen Kinder vom Fjord