Produktbild: Schwalbe zieht nach Süden

Schwalbe zieht nach Süden

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15,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.11.2024

Verlag

Sparkys Edition Verlag Kommunikation Romer

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,8/13,5/2 cm

Gewicht

400 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949768-27-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.11.2024

Verlag

Sparkys Edition Verlag Kommunikation Romer

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,8/13,5/2 cm

Gewicht

400 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949768-27-9

Herstelleradresse

Sparkys Edition Verlag
Zu den Schafhofäckern 134
73230 Kirchheim unter Teck
DE

Email: service@sparkys-edition.de

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  • Helgas Bücherparadies

    5/5

    14.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine tiefgründige Geschichte

    Von einem Heimaturlaub kommt Giovannis Vater nicht mehr nach Hause, und kurz darauf bringt seine Mutter ihn in ein Klosterinternat. Diese Erfahrung lastet jahrzehntelang auf ihm. Doch als ihm ein Brief seines Cousins in die Hände fällt, trifft er schließlich einen Entschluss.Er möchte seine italienische Familie besuchen und endlich kennenlernen. Mit dem Zug macht Giovanni sich auf den Weg. Im Abteil trifft er auf die Nonne Agnes und die junge Studentin Sarah. Giovanni Schwalbe ist ein Mann, der jahrzehntelang unter der Abwesenheit seines Vaters gelitten hat. Dieser war nach einem Heimaturlaub nicht zurückgekehrt. Jetzt begibt sich Giovanni als Rentner auf die Reise, um endlich seine Verwandtschaft kennenzulernen. Während der Zugfahrt begegnet er zwei Frauen, die ihm nicht nur ihre Geschichten erzählen, sondern ihm auch eine neue Perspektive auf sein eigenes Leben eröffnen. Die Erinnerungen, die Schwalbe während der Fahrt durchlebt, sind ein eindrucksvolles Gemisch aus Traurigkeit, Humor und einem Hauch von Sarkasmus. Diese Rückblicke gewähren einen tiefen Einblick in seine Kindheit sowie in die Last, die seine italienischen Wurzeln mit sich bringen. Es ist berührend zu beobachten, wie Schwalbe, der alles Italienische gemieden hat, durch die Begegnungen auf seiner Reise gezwungen wird, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Besonders spannend war meine Erwartung, wie sich das Kennenlernen seiner Familie gestalten würde. Das Buch hat mich bis zur letzten Seite gefesselt, und das unerwartete Ende hinterließ einen bleibenden Eindruck. Fazit: Es handelt sich um eine wunderschöne, emotionale und tiefgründige Geschichte über Identität, Verlust und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Der Erzählstil ist einfühlsam und fesselnd. Nur das Ende hat mich wirklich überrascht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

  • gaby2707

    aus München

    5/5

    03.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    3 Menschen im Zug

    Von klein auf wird Giovanni Battista Schwalbe, der zwar einen italienischen Vornamen hat, aber noch nie in Italien war, von seiner schwer enttäuschten Mutter Margarete eingetrichtert, dass alles italienische falsch ist. Sein Vater Michele, ein italienischer Gastarbeiter aus dem Süden Italiens, ist aus dem Sommerurlaub, den er jedes Jahr bei seiner Familie gemacht hat, im Jahr 1967 einfach nicht mehr zurückgekehrt und hat sich auch nie wieder gemeldet. Da war Giovanni gerade mal 10 Jahre alt und das hat nicht nur ihn total aus dem Gleichgewicht gebracht. Seine heillos überforderte Mutter schiebt ihn in ein Klosterinternat ab, aus dem ihn sein Onkel Albert nach 4 Jahren zu sich nach München holt. Viele Jahre später bekommt Giovanni, der sich jetzt Hans nennt, einen Brief seiner italienischen Verwandtschaft in die Hände, was bei ihm ungeahnte Gefühle auslöst. Er will sie nun unbedingt kennenlernen, zu seinen Wurzeln finden und kauft ein Zugticket nach Bologna Centrale. Die Fahrt beginnt entspannt bis die junge Studentin Sarah, ein Mädchen mit reichem Elternhaus im Hintergrund, und Klosterschwester Agnes, die ihm schon auf dem Münchner Hauptbahnhof aufgefallen war, zu ihm ins Abteil kommen. Zwischen den drei so unterschiedlichen Menschen entspinnt sich ein interessantes Drei-Generationen-Gespräch. Hans lässt sein Leben noch einmal an sich vorüberziehen und zieht Bilanz. Helmut Jäger kenne ich bisher nur als Krimiautor und war daher sehr gespannt auf diesen Roman. Und ich muss sagen – ich bin absolut begeistert. Durch die Gespräche mit Agnes und Sarah lerne ich Giovanni in seiner Kindheit und Jugend noch besser kennen. Er ist mir nicht in jeder Lebenslage sympathisch. Aber gerade diese Schwachstellen machen ihn so menschlich und echt. Auch den beiden Damen im Abteil habe ich mit Interesse zugehört. Besonders bei Schwester Agnes Lebensgeschichte habe ich gedacht: eine klasse Frau, die mitten im Leben steht und weiß was sie will. Und Sarah, die mit ihrer Unbekümmertheit und ihrer Begeisterung die beiden anderen ansteckt, bringt den Schwung in die Geschichte. Ich lese Geschichten besonders gerne wenn sie wie hier in der Stadt meines Lebens München spielen und ich manche Wege mit dem Protagonisten mit gehen kann. Und es hat mich gefreut, dass auch meine Löwen in einer kleinen Notiz erwähnt werden. Helmut Jäger hat es mit seinem exzellenten und bildhaften Schreibstil ab der ersten Seite geschafft mich voll und ganz in diese Geschichte hinein zu ziehen. Ich war gefangen in den Dialogen der drei Menschen im Zug, die so viel mehr sind als nur einfache Gespräche. Hier und da habe ich bei Ereignissen von denen erzählt wird, schmunzeln müssen; war gerührt von manchen Begebenheiten und auch mal traurig über das Schicksal des kleinen Giovanni. Und ich fand es toll, dass er durch Agnes und Sarah einen etwas anderen Blick auf das Leben bekommen hat. Am meisten überrascht und auch geschockt war ich dann vom Ende dieser Reise. Ein gedankenreicher, sehr emotionaler Roman mit einer Prise Humor, der mich zum Nachdenken gebracht, aber vor allem sehr gut unterhalten hat.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    03.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    3 Menschen im Zug Von klein…

    3 Menschen im Zug Von klein auf wird Giovanni Battista Schwalbe, der zwar einen italienischen Vornamen hat, aber noch nie in Italien war, von seiner schwer enttäuschten Mutter Margarete eingetrichtert, dass alles italienische falsch ist. Sein Vater Michele, ein italienischer Gastarbeiter aus dem Süden Italiens, ist aus dem Sommerurlaub, den er jedes Jahr bei seiner Familie gemacht hat, im Jahr 1967 einfach nicht mehr zurückgekehrt und hat sich auch nie wieder gemeldet. Da war Giovanni gerade mal 10 Jahre alt und das hat nicht nur ihn total aus dem Gleichgewicht gebracht. Seine heillos überforderte Mutter schiebt ihn in ein Klosterinternat ab, aus dem ihn sein Onkel Albert nach 4 Jahren zu sich nach München holt. Viele Jahre später bekommt Giovanni, der sich jetzt Hans nennt, einen Brief seiner italienischen Verwandtschaft in die Hände, was bei ihm ungeahnte Gefühle auslöst. Er will sie nun unbedingt kennenlernen, zu seinen Wurzeln finden und kauft ein Zugticket nach Bologna Centrale. Die Fahrt beginnt entspannt bis die junge Studentin Sarah, ein Mädchen mit reichem Elternhaus im Hintergrund, und Klosterschwester Agnes, die ihm schon auf dem Münchner Hauptbahnhof aufgefallen war, zu ihm ins Abteil kommen. Zwischen den drei so unterschiedlichen Menschen entspinnt sich ein interessantes Drei-Generationen-Gespräch. Hans lässt sein Leben noch einmal an sich vorüberziehen und zieht Bilanz. Helmut Jäger kenne ich bisher nur als Krimiautor und war daher sehr gespannt auf diesen Roman. Und ich muss sagen – ich bin absolut begeistert. Durch die Gespräche mit Agnes und Sarah lerne ich Giovanni in seiner Kindheit und Jugend noch besser kennen. Er ist mir nicht in jeder Lebenslage sympathisch. Aber gerade diese Schwachstellen machen ihn so menschlich und echt. Auch den beiden Damen im Abteil habe ich mit Interesse zugehört. Besonders bei Schwester Agnes Lebensgeschichte habe ich gedacht: eine klasse Frau, die mitten im Leben steht und weiß was sie will. Und Sarah, die mit ihrer Unbekümmertheit und ihrer Begeisterung die beiden anderen ansteckt, bringt den Schwung in die Geschichte. Ich lese Geschichten besonders gerne wenn sie wie hier in der Stadt meines Lebens München spielen und ich manche Wege mit dem Protagonisten mit gehen kann. Und es hat mich gefreut, dass auch meine Löwen in einer kleinen Notiz erwähnt werden. Helmut Jäger hat es mit seinem exzellenten und bildhaften Schreibstil ab der ersten Seite geschafft mich voll und ganz in diese Geschichte hinein zu ziehen. Ich war gefangen in den Dialogen der drei Menschen im Zug, die so viel mehr sind als nur einfache Gespräche. Hier und da habe ich bei Ereignissen von denen erzählt wird, schmunzeln müssen; war gerührt von manchen Begebenheiten und auch mal traurig über das Schicksal des kleinen Giovanni. Und ich fand es toll, dass er durch Agnes und Sarah einen etwas anderen Blick auf das Leben bekommen hat. Am meisten überrascht und auch geschockt war ich dann vom Ende dieser Reise. Ein gedankenreicher, sehr emotionaler Roman mit einer Prise Humor, der mich zum Nachdenken gebracht, aber vor allem sehr gut unterhalten hat.

  • lesen.hoeren.rezensieren

    5/5

    31.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderbar erzählt, tiefgründig und mit hervorragenden Protagonisten

    Am Ende habe ich einen Anfang erwartet… … aber es kommt anders als gedacht. Bevor es jedoch zu dem überraschenden Ende kommt, begleiten wir Giovanni Battista Schwalbe auf seiner Reise zu seinen Wurzeln, zu dem italienischen Zweig seiner Familie, den er nie kennengelernt hat. Mit Mitte 60 versucht „Hans“, sich dem Leben und seiner Vergangenheit zu stellen. Sein Vater, ein italienischer Gastarbeiter der ersten Generation, hat die Familie verlassen als er 10 Jahre alt war. Die Mutter kommt mit sich und der Situation nicht klar und schiebt „Hans“ in ein Klosterinternat ab. Am Ende zieht er zu seinem Onkel nach München. Nach jahrzehntelangem Leben ohne Kontakt zu seiner Familie, sucht er seinen Onkel auf und findet einen an ihn adressierten Brief aus Italien. Nach langer Vorbereitung und Unterstützung des Team des Restaurante „La Speranza“ – die Hoffnung – beginnt die Reise nach Italien. Seine Reisegesellschaft besteht aus einer Nonne, die heiraten will und einer Studentin die Ihrem Vater alles recht machen will. Jäger beschreibt einfühlsam, humorvoll, authentisch und dramatisch was alles passiert. Die Reise nach Italien und zu sich selbst. Warum wurde aus Giovanni Hans und was hat das lieblose Elternhaus mit dem Kind gemacht. Welche Auswirkungen hat das für das ganze Leben bedeutet? Immer wieder tauchen wir ein in Geschichten aus Kindheit, Jungend und Berufsleben im Wechsel mit dem Austausch der 3 Generation im Zug. Fazit: Eine beeindruckende Geschichte mit einer Prise Humor, die lange nachhallt. Wunderbar erzählt, tiefgründig und mit hervorragenden Protagonisten. Eine große Leseempfehlung.

  • Tom

    5/5

    26.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Stimmungsvolle und nachdenkliche Roadstory

    Erzählt wird das Leben von Giovanni “Hans” Batista Schwalbe, Sohn eines italienischen Gastarbeiters der ersten Generation. Als Giovanni zehn Jahre alt ist, kehrt sein Vater nach einem Heimaturlaub nicht mehr zu seiner Familie zurück. Er wird von seiner Mutter in ein Klosterinternat abgeschoben und wächst später bei seinem Onkel auf. Jahrzehnte später taucht ein Brief seiner italienischen Familie auf, und so begibt sich Giovanni, mittlerweile schon im Rentneralter, auf die Reise nach Italien. Im Zug begenet er der Ordensschwester Agnes und Sarah, einer jungen Frau aus reichem Hause, die mit ihrem Rucksack vor ihrem Studienbeginn noch einmal durch Italien reisen will. Helmut Jäger lässt in einem Zugabteil drei Generationen aufeinandertreffen, von denen jede ihre eigene Lebensgeschichte mit sich bringt. Doch bei Giovanni bewirken diese Begegnungen, dass er sich an einzelne Begebenheiten seines Lebens erinnert und so lernt der Leser Giovanni immer besser kennen, erfährt, warum er dieser, nicht immer sehr sympathische Mensch ist. Und auch Giovanni lernt sich selber kennen, erkennt, dass ihm die Wurzeln in seinem Leben fehlen, zuweilen weiss er selber nicht, ob er “Giovanni” oder “Hans” ist. Diese kurze Roadstory (knapp 190 Seiten) bietet das Bild eines Menschen, das sich puzzleartig zusammensetzt. Aber auch die Lebensentwürfe von Schwester Agnes und der unbeschwerten Sarah enthüllen viele Überraschungen. Helmut Jäger findet dazu die passenden Bilder und die passenden Worte, zuweilen tragisch, manchmal komisch, und oft auch schmerzhaft ehrlich. Ein tiefgründiges Buch, voller schöner Szenen, die zum Nachdenken auch über das eigene Leben anregen können. Ein Buch, das einen immer auch immer wieder mal innehalten lässt.

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