• Produktbild: Imitathyos
  • Produktbild: Imitathyos

Imitathyos Das unendliche Alphabet

4

20,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

22,6/16/2,7 cm

Gewicht

630 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8370-2444-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

22,6/16/2,7 cm

Gewicht

630 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8370-2444-9

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    20.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Genial gemacht

    Ich fand das Buch krass. Natürlich könnte ich sagen: Es geht um Mina, die mit ihrer Schwester und ihrem Schwager nach Imitathyos fährt. Eine künstlich geschaffene Insel, auf der alles – selbst Tiere und Pflanzen – aus einem besonderen Stoff, dem Meta-S-Polymer, bestehen. Auf der Insel gibt es Ungereimtheiten, unter anderem, dass der Bruder von Mina und Xenia, der auf der Insel lebt, sich seltsam verhält. Die kleine Reisegruppe erlebt auf der Imitathyos abenteuerliche Dinge und man fragt sich, was dort genau vor sich geht. Natürlich kann ich das grob sagen, aber das ist für mich kein Stück das, was den Kern ses Buches trifft. Ich würde in meiner Naivität sagen, das ist ein Konzeptbuch, aber das Buch wird auch im Buch analysiert und wird so beschrieben: „Die Erzählstruktur war […] nichtlinear, multiperspektivisch, komplex und kausalparadox, und die unterschiedlichen Schreibstile reichten von Abenteuer über Mystery bis hin zu Magischem Realismus und Science-Fiction. […] Die Handlung, die sich in der Zukunft entfaltete, wies sowohl utopische als auch dystopische Merkmale auf, und [er] kam zu dem Schluss, dass es sich bei diesem Werk, das sich mit Wahrscheinlichkeit und kausalen Zusammenhängen auseinandersetzt, um einen Logikroman handeln musste.“ (S. 236/237) Ich habe schnell damit begonnen, Klebezettel zu nutzen, wo mir eine Besonderheit aufgefallen ist. Ich hatte anfangs deswegen fast ein paar Probleme, inhaltlich zu lesen, denn ich habe richtiggehend danach gesucht, wo der nächste sprachliche Kniff wartet. Wo ist der nächste Absatz, der eine riesige Alliteration ist, wo ist der nächste Satz, in dem es alphabetische Reihenfolgen der Wörter gibt, wo gibt es die nächsten Wiederholungen mit tieferer Bedeutung, wo sind sie, die Akronyme, Anagramme und Oxymorons? Es gab so, so, so viel zu entdecken. Der Autor hat zehn Jahre an dem Buch geschrieben und ich verstehe es! All die sprachlichen Feinheiten sind heftig. Das Buch ist damit in seiner Art so einzigartig und genial, dass es Wahnsinn ist. Die Geschichte war auch cool und ich wollte gern mehr von dieser besonderen Insel wissen, ihre Geheimnisse entdecken und Mina bei ihrem Urlaub begleiten. Vor allem weil sich irgendwann ein Sog entwickelte. Mina erlebt wahnwitzige Dinge; Dinge, die sich andere Autoren so wohl kaum trauen würden zu schreiben. Doch für mich beugte sich der Inhalt der Form. Sie gingen so Hand in Hand, das habe ich noch nie erlebt. Das machte aber auch, dass ich in den Anfang schwer hineingekommen bin. Es baute sich für mich recht wenig Spannung auf. Und es gab allerhand Abzweigungen, die kaum Relevanz hatten und nur dafür da waren, nochmal einen Kniff hereinzubekommen. Etwas zu haben, worauf sich später bezogen werden kann. Aber die Form machte so viel mit dem Buch. Ich kann mich nur davor verneigen, was Matthias mit diesem Buch geschaffen hat. Ich finde es fast unmöglich, das Buch in seiner Komplexität zu beschreiben. Das ist etwas ganz, ganz Besonderes. Die Insel ist spannend, cool und ich würde sie gern mit eigenen Augen sehen. Die griechische Mythologie, die eine Rolle spielt, hab ich geliebt. Mina war so eine tolle Frau. Der Erzählstil war einzigartig. Ein bisschen Abzug gibt es nur dafür, dass ich so schwer reingekommen bin – aber auch hier nimmt der Autor einem gekonnt den Wind aus den Segeln, weil auch dafür im Laufe des Buches eine Begründung gefunden wird. Ich kann nur meinen Hut ziehen.

  • Ben @Buchkomet

    5/5

    28.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einmalig

    IMITATHYOS: Das unendliche Alphabet von Matthias A. K. Zimmermann ist kein Roman wie jeder andere. Hier geht es nicht nur um eine Geschichte, sondern um ein Konzept – um eine Welt, in der Buchstaben nicht mehr harmlos sind, sondern Realität formen, beeinflussen und gefährden. Eine junge Schriftstellerin landet auf einer künstlich geschaffenen Luxusinsel, doch was wie ein stylisches Zukunftsresort beginnt, wird schnell zum sprachphilosophischen Albtraum. Die Sprache selbst beginnt zu kippen, wird unberechenbar – und genau das ist der Reiz dieses Buches. Zimmermann mixt Utopie, Technik, Mythologie und Identitätsfragen zu einem Text, der sich traut, anders zu sein. Keine literarischen Konventionen, keine sicheren Pfade – dafür Ideenreichtum, Tiefgang und eine klare Haltung. Wer Popkultur kennt, erkennt Anklänge an Matrix, Westworld oder Borges, aber das Buch steht absolut für sich. Fazit: Es fordert volle Aufmerksamkeit, aber schenkt im Gegenzug eine Erfahrung, die bleibt. Für alle, die Bücher lieben, die etwas Frisches lesen möchten – das hier ist einer dieser seltenen Volltreffer. ⭐ 10/10

  • Buchkomet

    5/5

    28.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    IMITATHYOS: Das unendliche…

    IMITATHYOS: Das unendliche Alphabet von Matthias A. K. Zimmermann ist kein Roman wie jeder andere. Hier geht es nicht nur um eine Geschichte, sondern um ein Konzept – um eine Welt, in der Buchstaben nicht mehr harmlos sind, sondern Realität formen, beeinflussen und gefährden. Eine junge Schriftstellerin landet auf einer künstlich geschaffenen Luxusinsel, doch was wie ein stylisches Zukunftsresort beginnt, wird schnell zum sprachphilosophischen Albtraum. Die Sprache selbst beginnt zu kippen, wird unberechenbar – und genau das ist der Reiz dieses Buches. Zimmermann mixt Utopie, Technik, Mythologie und Identitätsfragen zu einem Text, der sich traut, anders zu sein. Keine literarischen Konventionen, keine sicheren Pfade – dafür Ideenreichtum, Tiefgang und eine klare Haltung. Wer Popkultur kennt, erkennt Anklänge an Matrix, Westworld oder Borges, aber das Buch steht absolut für sich. Fazit: Es fordert volle Aufmerksamkeit, aber schenkt im Gegenzug eine Erfahrung, die bleibt. Für alle, die Bücher lieben, die etwas Frisches lesen möchten – das hier ist einer dieser seltenen Volltreffer. 10/10

  • Manuela Hahn

    5/5

    08.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Über die Macht der Sprache

    Mina ist Psychologiestudentin, kurz vor ihrem Abschluss, stürzt ihr Computer ab und alle ihre bisherigen Arbeiten sind verloren. Nach kurzer Verzweiflung entscheidet sich Mina, das Studium aufzugeben und sich stattdessen ihrer wahren Leidenschaft zu widmen, der Schriftstellerei. Gemeinsam mit ihrer Schwester Xenia und deren Freund Dionys folgt sie der Einladung ihres Bruders Timos der auf der künstlich erschaffenen Insel IMITATHYOS lebt und arbeitet. Die Anreise auf einer beeindruckenden Luxusyacht ist bereits ein Erlebnis für sich. Nichts auf IMITATHYOS ist wirklich echt – weder die Tiere noch die Pflanzen, alles ist aus einem neuartigen Material gefertigt, an dessen Entwicklung Timos beteiligt war – und dennoch strahlt alles eine lebendige Präsenz aus. Auf ein Treffen mit Timos allerdings warten die Schwester vergeblich. Er vertröstet sie ein ums andere Mal, doch immer, wenn sie sich auf die Suche nach ihm machen wollen, scheint die Atmosphäre der Insel sie daran zu hindern, sie erleben totale Entspannung und absolutes Wohlbefinden. Sodass einige Zeit vergeht, bis sie sich ernsthaft auf die Suche nach Timos begeben. Diesen Roman zu beschreiben, ist äußerst schwierig, denn das, was ich euch bisher erzählt habe, könnte ebenso gut auf einen Krimi oder eine Abenteuergeschichte hindeuten. Doch das trifft es bei weitem nicht: Die Geschichte ist eine faszinierende Mischung aus Utopie und Dystopie, durchzogen von leichten Einschlägen der Mythologie, die die Handlung in ein vielschichtiges und komplexes Licht tauchen. Der Autor Matthias A. K. Zimmermann beherrscht das Spiel mit Worten virtuos und entführt seine Leser in eine faszinierende Welt, in der Buchstaben und Worte zu lebendigen Akteuren werden. Er führt seinen Leserinnen und Lesern die Macht der Sprache und zeigt, wie sie sich auf unsere Wahrnehmung der Welt auswirkt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

4

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (4)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Imitathyos
  • Produktbild: Imitathyos