Produktbild: Die Windmacherin
Band 3
Artikelbild von Die Windmacherin
Maja Lunde

1. Die Windmacherin

Die Windmacherin Eine Sommergeschichte

Gesprochen von
14

12,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Benito Bause

Spieldauer

4 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

17.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

54

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

Vindmakeren (Kagge Forlag AS)

Übersetzt von

Ina Kronenberger

Sprache

Deutsch

EAN

9783844552836

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Benito Bause

Spieldauer

4 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

17.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

54

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

Vindmakeren (Kagge Forlag AS)

Übersetzt von

Ina Kronenberger

Sprache

Deutsch

EAN

9783844552836

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    5/5

    27.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zauvervoll

    Die Kinder sind traumatisiert und ausgehungert vom Krieg, auf der Wetterinsel sollen sie einen unbeschwerten Sommer bei einer Gastfamilie verbringen. Schöne Erlebnisse sammeln, wieder zu Kräften kommen. Tobias trennt sich nicht gerne von seinen Eltern und doch steigt er in den Zug, einem unbekannten Sommer entgegen. Tobias stellt sich eine liebevolle Familie mit einem Garten voller Beeren vor, bei welcher er den Sommer verbringen wird – so dass kein Heimweh aufkommen kann. Doch er landet bei Lothe, sie ist schweigsam, reserviert ja fast ein wenig griesgrämig mit einem Steinhaus hoch über dem Meer auf einer Klippe – weit weg von einem grünen Sommergarten. Doch schon bald merkt Tobias, dass nicht nur seine Vergangenheit schwer auf ihm lastet, sondern auch Lothe eine Last aus der Vergangenheit auf ihren Schultern trägt – warum sonst fristet ihr Malatelier ein solch vernachlässigtes Dasein? Tobias macht es sich zu seiner Aufgabe, Lothes Vergangenheit auf den Grund zu gehen und es gelingt ihm, dass ein altes Missverständnis geklärt wird und findet auf der Wetterinsel Freunde und vielleicht auch die Liebe seines Lebens? Fazit: Maja Lunde versteht es immer wieder wundervolle, zu Herzen gehende Geschichten zu schreiben, werden diese noch zusätzlich mit den herzerwärmenden Illustrationen von Lisa Aisato untermalt, sind zauberhafte Bücher das Resultat. Ich konnte mich in der Geschichte verlieren, habe mir die Illustrationen eingehend angeschaut und habe das Buch von Anfang bis Ende genossen. Ein zauberhaftes Buch mit einer herzerwärmenden Geschichte über die Macht der klärenden Gespräche und ein Buch voller Zuversicht und Wärme. Es ist der dritte Band der Jahreszeiten-Bücher, kann jedoch unabhängig von den beiden bereits erschienenen gelesen werden. Eine grosse Leseempfehlung für Klein und Gross.

  • lesenmitausblick

    5/5

    25.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Melancholisch-schön!

    Wer liebt sie nicht? Die norwegische Autorin Maja Lunde und die Illustratorin Lisa Aisato ergeben zusammen ein perfektes Team. Ich kenne keinen Bookie, der ihren Büchern nicht erlegen wäre. Lunde und Aisato erschaffen Bücher, die berühren und im Gedächtnis bleiben. Es sind Kunstwerke. So gibt es nun den langersehnten dritten Band aus dem Jahreszeiten-Quartett. Nach dem Auftaktband „Die Schneeschwester“(Weihnachten/Winter) und dem zweiten Teil „Die Sonnenwächterin“(Frühling) liegt nun also „Die Windmacherin – Eine Sommergeschichte“ wie immer hochwertig gestaltet und bei btb erschienen vor. Aus dem Norwegischen übersetzt hat Ina Kronenberger. Das Hardcoverbuch hat einen Schutzumschlag, Goldprägung und ein schön gestaltetes Vorsatzpapier, das auf die Geschichte einstimmt. Denn es geht ans Meer. Der Junge Tobias Whim wird von seinen Eltern in den Ferien nach Wetterland geschickt. Im Land herrscht Krieg. Auch Tobias hat traumatisierende Dinge erlebt und der Hunger nagt an der Familie. Auf dem Land sollen die Leute noch zu essen haben. Mit vielen anderen Kindern wird Tobias verschickt, um aufgepäppelt zu werden. Der Abschied fällt ihm sehr schwer, er will Mama und Papa nicht verlassen. Von der Endstation des Zuges aus nehmen die letzten Verschickungskinder das Boot von Peter, dem Bürgermeister von Wetterland. Er erzählt ihnen von der Windmacherin, die schuld am Wind und den Stürmen auf See ist. Auf der einsamen Insel angekommen, wartet kein Erwachsener, um Tobias abzuholen. So bringt ihn Peter zur Kante, einer steinernen Hütte an der Steilküste, wo Lothe wohnt, eine allein und zurückgezogen lebende Fischerin. Lothe ist barsch und ablehnend. Murrend nimmt sie Tobias für eine Nacht auf… Auch im dritten Band des Jahreszeitenquartetts erzählt Lunde nicht von fröhlich freien Sommertagen, sondern von Menschen, die eine Vergangenheit haben, die davon geprägt sind, die zunächst verschlossen sind, unnahbar. Nach und nach erfahren Tobias und wir Leser*innen, wie Lothe zu dem Menschen geworden ist, der sie jetzt ist. Was das Leben an der Steilküste bedeutet. Es gilt Geheimnisse aufzudecken, die nicht nur schwer auf Lothe drücken, sondern auch Peter und Dina betreffen, die im Waldgarten lebt. Gepaart mit den unglaublich atmosphärischen, den Moment und die Emotionen einfangenden Illustrationen von Lisa Aisato, kann man dieses Buch nicht einfach so weglegen. Es nimmt gefangen, man taucht tief in die Geschichte ein. Lothe und Tobias nähern sich einander an, lernen sich kennen und – nach einem aufrüttelnden Erlebnis, in dem sich Tobias in Lebensgefahr begibt – verstehen. Am Ende verbindet sie eine lebenslange tiefe Freundschaft, über die Generationen hinweg, trotz des Altersunterschieds. „Ich will einfach nur, dass alle, die das Buch lesen, das Gefühl haben, wirklich dabei zu sein und zu erleben, was wir erlebt haben.“, sagt Tobias zu Lothe. Ich glaube, das ist Maja Lunde mit ihrer ihr eigenen melancholischen Erzählweise gelungen. Auch „Die Windmacherin“ ist eine berührende, zu Herzen gehende Geschichte. Ich habe jedes Wort genossen und jedes Bild lange betrachtet. Ein Buch, das man lieben muss.

  • Bücherliebe.lernen

    5/5

    17.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Meisterwerk, das jede*r lesen sollte

    In meinem Bücherregal gibt es mittig Platz für Lieblingsbücher – solche, die mich besonders berührt haben und auf lange Sicht bleiben dürfen. Heute darf ich euch einen Roman vorstellen, der genau dort eingezogen ist: Die Windmacherin. Worum geht es? Tobias wird in der Nachkriegszeit zur Erholung aus der zerstörten Stadt aufs Land geschickt. Auf einer abgelegenen Insel soll er bei der wortkargen Lothe den Sommer verbringen. Doch statt Erholung erwartet ihn Stille, Schweigen – und eine geheimnisvolle Tür in einem alten Leuchtturm. Dort entdeckt Tobias Zeichnungen von Kindern, Bruchstücke von Geschichten – und beginnt den Spuren zu folgen. Damit rüttelt er alte Wunden auf, denn nicht nur Tobias sondern auch Lothe trägt schmerzhafte Erfahrungen in sich, die tief vergraben wurden. Beide lernen in diesem Sommer, dass es helfen kann, über das Erlebte zu sprechen. Oder zu zeichnen. Oder einfach nur zuzuhören. Mein Eindruck Maja Lunde gelingt es, große Themen wie Trauma, Verlust und Heilung mit einfühlsamer Sprache zu erzählen. Sie ist, wie auch in ihren anderen Romanen, bildhaft und voller Wärme. Die Erzählstimme von Tobias wirkt glaubhaft kindlich und doch reflektiert – ein Ich-Erzähler, der uns mitnimmt in eine Welt voller Unsicherheit, Verlusterfahrungen aber auch Hoffnung durch Gemeinschaft. Besonders wertvoll finde ich die zentrale Aussage des Buches: Dass es Wege gibt, mit Schmerz umzugehen – über Geschichten, Bilder, Nähe. Dass jemand zuhört. Dass Erinnerungen nicht verdrängt, sondern gehalten werden dürfen. die Geschichte wird von beeindruckenden Bildern Lisa Aisatos begleitet. Ihre bildgewaltigen Illustrationen machen das Unsichtbare sichtbar, sie fangen Gefühle ein, wo Worte fehlen. Für mich aktuell eines der stärksten Kinder- und All-Age-Bücher!

  • Bewertung

    5/5

    15.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So schön

    Der Krieg ist vorbei und alle Kinder aus der Stadt dürfen ihre Ferien bei Gasteltern auf dem Land verbringen. Dort sollen sie sich von dem Schrecken des Krieges erholen. Tobias kommt zu der scheuen Fischerin Lothe. Sie wollte eigentlich kein Kind aufnehmen und zeigt das Tobias auch recht deutlich. Er hat dort viel Zeit, stromert herum und findet ein Zimmer, in dem Zeichnungen von einem Kind hängen. Später entdeckt er noch eine andere, einsame Frau, die sehr freundlich zu ihm ist und Tobias deckt so einige Geheimnisse auf. Dies ist der dritte Teil einer Reihe. Die vorherigen Bücher hab ich noch nicht gelesen. Man kann sie unabhängig voneinander lesen. So ein warmherziges, ergreifendes Buch. An vielen Stellen unheimlich traurig und doch so voller Hoffnung und Liebe. Die Menschen sind schwer traumatisiert vom Krieg und trauen sich kaum, sich wieder den schönen Dingen zu widmen. Die Illustrationen sind wunderschön. Sie unterstreichen die Geschichte auf eine sehr beeindruckende Weise. Da passt einfach alles zusammen. Ein wunderschönes, märchenhaftes Kinder- und Jugendbuch, das auch Erwachsene faszinieren dürfte. Bei mir war es so.

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    27.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Überleben nach dem Überleben

    Es beginnt mit salziger Luft. Mit einem Jungen, der zum ersten Mal wieder das Meer riecht. Der Wind fährt ihm durchs Haar, während die Fähre ihn auf eine abgelegene Insel bringt – weit weg von Trümmern, Sirenen und der Angst. So beginnt der Sommer von Tobias, elf Jahre alt, still geworden nach einem Krieg, der ihm zu viel genommen hat. Die Windmacherin, der dritte Band in Maja Lundes Jahreszeitenquartett, führt uns in die warmen Monate – doch es ist kein fröhlich-leichtes Sommerbuch. Wie schon in Die Schneeschwester und Die Sonnenwächterin verwebt Maja Lunde auch hier Kindheit mit Tiefe, Schmerz mit Hoffnung, Fantasie mit Realität. Tobias soll sich erholen. Statt Ferienidylle findet er sich bei der wortkargen Lothe wieder, einer Fischerin mit verhärmtem Blick und verschlossenen Türen. Es dauert, bis Tobias erkennt, dass auch Lothe Narben trägt – und dass diese Insel mehr verbirgt, als sie zeigt. Alte Kinderzeichnungen, ein verlassenes Leuchtturmhaus und die Geschichte einer zerbrochenen Freundschaft ziehen ihn langsam hinein in ein leises Abenteuer – und in ein Erinnern, das heilt. Maja Lundes Sprache ist schlicht, aber eindringlich. Sie schreibt mit großer Zärtlichkeit über schwere Themen: Trauma, Verlust, Sehnsucht, das Überleben nach dem Überleben. Und wieder ist es Lisa Aisato, deren Illustrationen diese Geschichte tragen, erweitern, vertiefen. Manche Bilder sind so intensiv, dass sie den Text für einen Moment überstrahlen. Oder besser: zum Leuchten bringen. Die emotionale Wucht ihrer Bilder ist kaum in Worte zu fassen – sie sind bewegende Begleiter, Stimmungsbilder, Kunstwerke. Besonders ist auch das Format: ein hochwertiges, großformatiges Buch, das man gerne verschenkt, gemeinsam anschaut, langsam liest. Es lädt zum Innehalten ein – und ist dabei alles andere als kitschig!!! Die Windmacherin ist ein Buch für Kinder ab etwa 10 Jahren – aber auch für Erwachsene, die wissen, wie viel Kinder aushalten (müssen) und wie viel Literatur heilen kann. Es erzählt davon, dass man weitergehen kann. Dass es Menschen gibt, die helfen. Und dass auch nach dunklen Zeiten ein Sommer kommt, der etwas in Bewegung bringt – ganz leise, wie der Wind.

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