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Jean-Baptiste Andrea

1. Was ich von ihr weiß

Was ich von ihr weiß Roman - Ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt

116

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Frank Arnold + weitere

Spieldauer

15 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

29.04.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

187

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

VEILLER SUR ELLE (L'Iconoclaste)

Übersetzt von

Thomas Brovot

Sprache

Deutsch

EAN

9783844553109

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

15 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

29.04.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

187

Verlag

Der Hörverlag

Originaltitel

VEILLER SUR ELLE (L'Iconoclaste)

Übersetzt von

Thomas Brovot

Sprache

Deutsch

EAN

9783844553109

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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Jean-Baptiste Andrea erzählt…

nil_liest aus Frankfurt am 18.01.2026

Bewertungsnummer: 3022271

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jean-Baptiste Andrea erzählt in Was ich von ihr weiß die Lebensgeschichte eines Außenseiters, der es trotz widrigster Umstände zu Ruhm und künstlerischer Anerkennung bringt – und doch nie sein vollständiges Glück findet. Michelangelo Vitaliani, genannt Mimo, wächst in Armut auf, wird als kleiner Junge nach Italien geschickt, um das Handwerk des Bildhauers zu erlernen, und begegnet dort Viola Orsini, einer Frau, die ihren Standesgrenzen trotzend nach Freiheit strebt. Aus dieser Begegnung entsteht eine Geschichte, die so episch wie intim ist, voller Leidenschaft, Loyalität und Enttäuschung. Der Roman entfaltet ein fast altmeisterliches Tableau Italiens im 20. Jahrhundert: Aufstieg des Faschismus, Weltkriege, gesellschaftliche Umbrüche – stets im Hintergrund von Mimos künstlerischem Schaffen begleitet. Andrea verwebt diese historischen Ereignisse nahtlos mit der privaten Welt seiner Figuren, sodass man die Zeitgeschichte nicht nur beobachtet, sondern sie fast körperlich spürt. Mimo wird durch sein Talent gefeiert, doch seine Herkunft und die gesellschaftlichen Schranken verhindern, dass er in der Liebe je ganz frei sein kann. Viola, eigenwillig, unbezwingbar und emanzipiert, wird zu seiner geheimen Verbündeten, zur „kosmischen Zwillingsseele“, die er immer wieder verliert und findet. Was diesen Roman besonders macht, ist die Art, wie Andrea Mimos Innenleben, seine Erinnerungen und seine Leidenschaft für die Bildhauerei schildert. Man spürt die Kraft der Steine, die er formt, und die Einsamkeit, die ihn begleitet. Gleichzeitig ist Viola mehr als nur Muse: Sie ist eine Figur, die gegen das Korsett ihrer Zeit rebelliert, deren Träume und Enttäuschungen genauso episch wirken wie die politischen und künstlerischen Umwälzungen, die die Welt um sie herum erschüttern. Die Sprache Andrea ist opulent, bildhaft und voller Pathos – gelegentlich schwingt ein Hauch von Übertreibung mit, aber genau diese Intensität passt zu der großen Erzählung über ein Leben voller Liebe, Schmerz und Schicksal. Historische Details, Intrigen, die Rolle der Kirche, der Aufstieg der Filmindustrie, die politischen Wirren Italiens – all das fließt in die Handlung ein, ohne den emotionalen Kern der Geschichte zu überlagern. Was ich von ihr weiß ist kein kleiner Roman, kein leiser Fluss. Es ist ein breites, mitreißendes Epos über Freundschaft, Liebe, Verlust und das, was uns im Leben prägt und begleitet. Wer sich auf Mimos Welt einlässt, wird belohnt: mit einem vielschichtigen Charakter, einem faszinierenden historischen Panorama und einer Geschichte, die lange nachhallt – wie die Spuren, die ein Meisterwerk im Stein hinterlässt.

Jean-Baptiste Andrea erzählt…

nil_liest aus Frankfurt am 18.01.2026
Bewertungsnummer: 3022271
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jean-Baptiste Andrea erzählt in Was ich von ihr weiß die Lebensgeschichte eines Außenseiters, der es trotz widrigster Umstände zu Ruhm und künstlerischer Anerkennung bringt – und doch nie sein vollständiges Glück findet. Michelangelo Vitaliani, genannt Mimo, wächst in Armut auf, wird als kleiner Junge nach Italien geschickt, um das Handwerk des Bildhauers zu erlernen, und begegnet dort Viola Orsini, einer Frau, die ihren Standesgrenzen trotzend nach Freiheit strebt. Aus dieser Begegnung entsteht eine Geschichte, die so episch wie intim ist, voller Leidenschaft, Loyalität und Enttäuschung. Der Roman entfaltet ein fast altmeisterliches Tableau Italiens im 20. Jahrhundert: Aufstieg des Faschismus, Weltkriege, gesellschaftliche Umbrüche – stets im Hintergrund von Mimos künstlerischem Schaffen begleitet. Andrea verwebt diese historischen Ereignisse nahtlos mit der privaten Welt seiner Figuren, sodass man die Zeitgeschichte nicht nur beobachtet, sondern sie fast körperlich spürt. Mimo wird durch sein Talent gefeiert, doch seine Herkunft und die gesellschaftlichen Schranken verhindern, dass er in der Liebe je ganz frei sein kann. Viola, eigenwillig, unbezwingbar und emanzipiert, wird zu seiner geheimen Verbündeten, zur „kosmischen Zwillingsseele“, die er immer wieder verliert und findet. Was diesen Roman besonders macht, ist die Art, wie Andrea Mimos Innenleben, seine Erinnerungen und seine Leidenschaft für die Bildhauerei schildert. Man spürt die Kraft der Steine, die er formt, und die Einsamkeit, die ihn begleitet. Gleichzeitig ist Viola mehr als nur Muse: Sie ist eine Figur, die gegen das Korsett ihrer Zeit rebelliert, deren Träume und Enttäuschungen genauso episch wirken wie die politischen und künstlerischen Umwälzungen, die die Welt um sie herum erschüttern. Die Sprache Andrea ist opulent, bildhaft und voller Pathos – gelegentlich schwingt ein Hauch von Übertreibung mit, aber genau diese Intensität passt zu der großen Erzählung über ein Leben voller Liebe, Schmerz und Schicksal. Historische Details, Intrigen, die Rolle der Kirche, der Aufstieg der Filmindustrie, die politischen Wirren Italiens – all das fließt in die Handlung ein, ohne den emotionalen Kern der Geschichte zu überlagern. Was ich von ihr weiß ist kein kleiner Roman, kein leiser Fluss. Es ist ein breites, mitreißendes Epos über Freundschaft, Liebe, Verlust und das, was uns im Leben prägt und begleitet. Wer sich auf Mimos Welt einlässt, wird belohnt: mit einem vielschichtigen Charakter, einem faszinierenden historischen Panorama und einer Geschichte, die lange nachhallt – wie die Spuren, die ein Meisterwerk im Stein hinterlässt.

Was soll ich sagen, ich hätte…

Tigermaus aus Burghausen am 31.12.2025

Bewertungsnummer: 3018345

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was soll ich sagen, ich hätte nie von selbst nach diesem Roman gegriffen, aber nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, musste ich ihn ganz lesen. Sowohl Mimo, als auch Viola sind mir von Beginn an symphatisch. Der eine arm, die andre reich, doch beide haben große Ziele vor Augen. Super, dass der Autor beiden eine so starke Persönlichkeit auf den Leib geschrieben hat. Ein auf und ab der Gefühle. Toll wie man da in die Zeit und in die Charaktere eintauchen kann. Das gelingt dem Autor auch mit seiner klaren Sprache. Mein Fazit: Ich bin in 508 Seiten durch die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gereist und habe mit Viola und Mimo vieles erlebt. Ich habe mit ihnen gelitten, gebangt, einfach ihr Leben verfolgt. Jean-Baptiste Andrea ist hier ein großartiger Roman gelungen, der die Herzen vieler LeserInnen gewinnen wird. Mich hat dieser Roman in eine andere Zeit geführt und hat mich die Welt herum vergessen lassen. Ich kann dieses Buch nur allen ans Herz legen, die mal wieder eine großartige Liebesgeschichte lesen wollen, gepaart mit Zeitgeschichte. Ich werde es auf jeden Fall verschenken und vielen damit eine große Freude machen.

Was soll ich sagen, ich hätte…

Tigermaus aus Burghausen am 31.12.2025
Bewertungsnummer: 3018345
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was soll ich sagen, ich hätte nie von selbst nach diesem Roman gegriffen, aber nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, musste ich ihn ganz lesen. Sowohl Mimo, als auch Viola sind mir von Beginn an symphatisch. Der eine arm, die andre reich, doch beide haben große Ziele vor Augen. Super, dass der Autor beiden eine so starke Persönlichkeit auf den Leib geschrieben hat. Ein auf und ab der Gefühle. Toll wie man da in die Zeit und in die Charaktere eintauchen kann. Das gelingt dem Autor auch mit seiner klaren Sprache. Mein Fazit: Ich bin in 508 Seiten durch die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gereist und habe mit Viola und Mimo vieles erlebt. Ich habe mit ihnen gelitten, gebangt, einfach ihr Leben verfolgt. Jean-Baptiste Andrea ist hier ein großartiger Roman gelungen, der die Herzen vieler LeserInnen gewinnen wird. Mich hat dieser Roman in eine andere Zeit geführt und hat mich die Welt herum vergessen lassen. Ich kann dieses Buch nur allen ans Herz legen, die mal wieder eine großartige Liebesgeschichte lesen wollen, gepaart mit Zeitgeschichte. Ich werde es auf jeden Fall verschenken und vielen damit eine große Freude machen.

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