Produktbild: Aufstehen

Aufstehen Roman

8

20,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.01.2025

Verlag

Edition Raetia

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/1,4 cm

Gewicht

256 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9788872839492

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.01.2025

Verlag

Edition Raetia

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/1,4 cm

Gewicht

256 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9788872839492

Herstelleradresse

Ed. Raetia
Zollstangenplatz 4
39100 Bozen
IT
info@raetia.com

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  • meerblick

    5/5

    26.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gedanken zum Spiegelbild…

    Gedanken zum Spiegelbild unserer Gesellschaft Der neunzehnjährige Autor Laurenz Koler zeichnet in seinem Debütroman ‘Aufstehen‘ ein Bild seiner Generation, der Generation Z. Sein Protagonist Nick selbst kommt aus schwierigen Familienverhältnissen, denen er versucht so weit wie nur möglich aus dem Weg zu gehen, sich weg zu ducken. Dabei sucht er tatsächlich nach seiner Identität, nach Zugehörigkeit, einem Gefühl der Vertrautheit und Geborgenheit, ohne dass in ihm das Gespür von Unbehagen aufsteigt. Das ist nicht immer so leicht, ganz im Gegenteil. Oft genug betäubt er sich daher mit Rauschmitteln, die ihn vergessen und im Augenblick dahintaumeln lassen, seine Selbstzweifel für den Moment ausradieren. Schließlich versucht er durch Rituale dem Alltag eine gewisse Ordnung und damit Sicherheit zu geben, um seine Unsicherheit in immer wiederkehrenden Gedankenstrukturen aufzubrechen, dem Bedürfnis nach Erkenntnis seiner Handlungen und der seiner Mitmenschen, der Ohnmacht gegenüber sinnloser Gewalt, nachzugehen. Laurenz Koler schildert bildhaft und lebendig das gegenwärtige Leben der Menschen, unserer Gesellschaft in Bozen, in Südtirol. Dabei bedient er sich gezielt des ansässigen Dialekts, der sich natürlich in sein Textbild einfügt, eine authentische Fiktion gestaltet, die nicht zuletzt auch die Frage nach dem Einfluss von autobiografischen Aspekten in der Geschichte aufwirft. Es bleibt viel Freiraum für eigenen Gedanken, dem Ungesagten nachzuspüren. Ein Roman, der gelesen werden möchte.

  • meerblick

    5/5

    26.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gedanken zum Spiegelbild unserer Gesellschaft

    Der neunzehnjährige Autor Laurenz Koler zeichnet in seinem Debütroman ‘Aufstehen‘ ein Bild seiner Generation, der Generation Z. Sein Protagonist Nick selbst kommt aus schwierigen Familienverhältnissen, denen er versucht so weit wie nur möglich aus dem Weg zu gehen, sich weg zu ducken. Dabei sucht er tatsächlich nach seiner Identität, nach Zugehörigkeit, einem Gefühl der Vertrautheit und Geborgenheit, ohne dass in ihm das Gespür von Unbehagen aufsteigt. Das ist nicht immer so leicht, ganz im Gegenteil. Oft genug betäubt er sich daher mit Rauschmitteln, die ihn vergessen und im Augenblick dahintaumeln lassen, seine Selbstzweifel für den Moment ausradieren. Schließlich versucht er durch Rituale dem Alltag eine gewisse Ordnung und damit Sicherheit zu geben, um seine Unsicherheit in immer wiederkehrenden Gedankenstrukturen aufzubrechen, dem Bedürfnis nach Erkenntnis seiner Handlungen und der seiner Mitmenschen, der Ohnmacht gegenüber sinnloser Gewalt, nachzugehen. Laurenz Koler schildert bildhaft und lebendig das gegenwärtige Leben der Menschen, unserer Gesellschaft in Bozen, in Südtirol. Dabei bedient er sich gezielt des ansässigen Dialekts, der sich natürlich in sein Textbild einfügt, eine authentische Fiktion gestaltet, die nicht zuletzt auch die Frage nach dem Einfluss von autobiografischen Aspekten in der Geschichte aufwirft. Es bleibt viel Freiraum für eigenen Gedanken, dem Ungesagten nachzuspüren. Ein Roman, der gelesen werden möchte.

  • NPower

    4/5

    07.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein stilles, eindringliches Debüt mit viel Gespür für Zwischentöne

    „Aufstehen“ hat mich vor allem durch seine besondere Stimmung beeindruckt. Es ist kein lauter Roman, kein großes Drama – vielmehr eine stille, intensive Momentaufnahme aus dem Leben eines jungen Menschen, der auf der Suche ist. Nick, die Hauptfigur, wirkt von Anfang an wie jemand, der viel mit sich selbst ausmacht. Die Geschichte folgt ihm durch seinen Schulalltag, durch Freundschaften, durch innere Spannungen und äußere Konflikte. Vieles bleibt dabei unausgesprochen, vieles tastet sich vorsichtig an – und genau das hat für mich einen ganz eigenen Reiz. Der Stil ist klar, oft reduziert, manchmal beinahe spröde – aber gerade dadurch entstehen Bilder, die lange hängen bleiben. Was auf den ersten Blick einfach wirkt, trägt oft viel Gewicht. Es sind die kleinen Beobachtungen, das Ungesagte, das sich zwischen den Zeilen aufbaut. Thematisch fand ich den Roman sehr zeitgemäß. Es geht um Zugehörigkeit, Unsicherheit, Wut, Ohnmacht – aber auch um Verbindung und Freundschaft. Einige Stellen wirken roh, andere beinahe zärtlich. Diese Mischung fand ich sehr gelungen. Klar, nicht alles war für mich perfekt. Manche Passagen hätten für meinen Geschmack noch etwas mehr Tiefe vertragen, ein paar Gedanken wurden sehr ausführlich erklärt, wo ich mir mehr Raum zum Mitdenken gewünscht hätte. Aber das tut dem Gesamteindruck keinen Abbruch – im Gegenteil: Es macht neugierig, wie sich der Stil des Autors weiterentwickeln wird. Ein ruhiges, atmosphärisches Debüt, das lange nachwirkt. Ich bin froh, es gelesen zu haben.

  • Adele

    aus Bremen

    4/5

    06.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Authentischer Einblick in eine Südtiroler Jugend - sensibel und mitnehmend erzählt

    Nick lebt in Bozen und ist gerade in den letzten Zügen seiner Schulzeit. Er fristet ein eher isoliertes Dasein, Menschenmengen und Angebertum sind ihm verhasst, sein großer Halt sind seine besten Freunde Emilia und Noah. Bereits früh im Roman gibt es erste Hinweise, dass Nick im Leben sowohl in der Vergangenheit als auch der Gegenwart familialen Belastungen ausgesetzt ist. Der Roman lässt die Leserin hier lange im Dunkel, deutet immer wieder nur an, bleibt aber vage, was ich als sehr gelungen empfunden habe. So bedrückend wie sich Nicks Alltag zuweilen liest, so gelungen schafft der Autor über die Freundschaft der drei Jugendlichen, die gegenseitiges Verständnis, Unterstützung und Freude verspricht, Momente der Erleichterung und des Lichts in den dunklen Alltag einzubauen. Ein Licht, das auch Nick darin spürt und der Autor für die Leserinnen fast fühlbar macht. Die Beschreibungen der Gesellschaft und Natur auf der nahen Seiser Alm, am Kalterer See und im städtischen Bozen versprechen einen wohlwollenden, jedoch nicht unkritischen Blick auf aktuelle gesellschaftliche Strömungen, ebenso wie gelebte Traditionen. Koler porträtiert so nicht nur seine Generation, sondern auch deren Blick auf ihre Herkunft, die Traditionen, Herausforderungen, sowie Eigenheiten und auch Liebenswürdigkeiten. Obwohl auch typische Teenagerherausforderungen, wie Freundschaft, Liebe, erster Sex und Drogen thematisiert werden, wird der Roman nie banal. Koler hat einen Blick für die Zwischentöne menschlicher Interaktion und fasst Stimmungen und Gefühle in eingängige, manchmal überraschende, literarische Bilder. Sprachlich waren für mich phasenweise zu viele bewusste Ausformulierungen von Situationen und Gedanken vorhanden. Hier könnte der Autor aus meiner Sicht durchaus mehr Mut beweisen und Situationen für sich stehen und wirken lassen ohne diese bis ins Detail zu erklären und auszuformulieren. Die Eskalation und das Ende der Erzählung kam für mich wiederum etwas zu plötzlich. Zehn bis zwanzig Seiten zusätzlich hätten einer noch kohärenteren Gesamterzählung sicher zugetragen. Diese Kritikpunkte fallen jedoch angesichts des jungen Alters des Autors und der Tatsache eines Debüts kaum ins Gewicht und können den positiven Gesamteindruck nicht trüben. Laurenz Koler gibt in Aufstehen seiner Generation und Region eine authentische, junge Stimme und hat diese in einen überzeugenden Roman verwandelt, der das Potential hat jüngere wie ältere Leserinnen gleichermaßen zu begeistern und zum Nachdenken anzuregen.

  • Bewertung

    4/5

    25.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Andres als erwartet und dennoch sehr interessant

    Ich finde das Buch sehr hochwertig und auch die Kapitelüberschriften, die mir erst nicht sofort aufgefallen sind, finde ich besonders, einfach toll! Die Geschichte hat mich nicht ganz so überzeugt, hatte mir etwas anderes vorgestellt. Aber ich muss dennoch sagen, dass ich begeistert bin, wie so ein junger Mensch mit Worten umgehen kann und Hut ab für den Autor. Die “versteckte“ Heimatverbundenheit mit Südtirol finde ich wirklich sehr schön rübergebracht und hat mich berührt. Auch das Nick, trotz scheinbar eines schwierigen (Familien)Lebens so tolle Freunde an seiner Seite hat und das zu schätzen weiß, finde ich wunderbar. Gerade junge Menschen brauchen Halt und da ist es wichtig, wenn man Menschen hat, die sich um einen sorgen und auch für einen da sind. Es sind wirklich viele Themen, wie Liebe, Orientierung, Halt, Gesellschaftskritik, Heimatverbundenheit etc, in diesem Buch verwoben - und es lässt aber sehr viel Raum für eigene Gedanken. Ein Buch, dass wirklich leicht zu lesen ist und irgendwie auf eine besondere Art berührt.

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