Produktbild: Swift River

Swift River Roman - 'Dieses Buch hat mir zuerst das Herz gebrochen - um mir dann Hoffnung zu schenken.' Ann Napolitano

26

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.04.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

350 (Printausgabe)

Dateigröße

2416 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Übersetzt von

Simone Jakob

Sprache

Deutsch

EAN

9783751764582

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
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Erscheinungsdatum

25.04.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

350 (Printausgabe)

Dateigröße

2416 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Übersetzt von

Simone Jakob

Sprache

Deutsch

EAN

9783751764582

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  • Bücherhummelchen

    aus Bartholomä

    5/5

    29.04.2025

    eBook (ePUB)

    Berührende Familiengeschichte.…

    Berührende Familiengeschichte. Der Debütroman "Swift River" von Essie Chambers ist eine berührende, Jahrzehnte umspannende Geschichte über den Wunsch nach Zugehörigkeit. Die 16-jährige Diamond, die einzige Schwarze in Swift River, lebt 1987 allein mit ihrer Mutter. Ihr Vater ist vor sieben Jahren spurlos verschwunden. Man hat nur noch seine Schuhe vor dem Fluß gefunden. Was ist nur mit ihm passiert? Diamond leidet schwer unter dem Verlust und sie hat auch mit Alltagsrassismus und Beleidigungen zu kämpfen. Ihre Mutter ist ihr keine große Stütze, denn sie hat selber genug eigene Probleme. So futtert Diamond ihren ganzen Kummer in sich hinein und ist stark übergewichtig. Eines Tages bekommt sie einen Brief und erfährt mehr über ihren Vater und ihre eigenen Wurzeln. ... Der fast schon poetische Schreibstil von Essie Chambers hat mir sehr gefallen. Zitat: "Als sie aufschaut, fallen wie aus dem Nichts Schneeflocken, überall um sie herum. Ihr Weiß leuchtet gegen die Dunkelheit an, und es sieht aus, als würde der Mond sich in kleine funkelnde Lichter auflösen, als würde er ihnen die Sterne schenken. Sie öffnen sich, nehmen alles in sich auf. Sie schaut ihn an, sein breites Lächeln mit der Zahnlücke, die frostweißen Wimpern, und es fühlt sich an wie der erste Schnee ihres Lebens.". Erzählt wird hauptsächlich in der Ich-Perspektive von Diamond und ich konnte mich in sie hineinversetzen und mitfühlen. Es gibt jedoch auch einen Rückblick und mehrere Briefe ihrer Verwandtschaft väterlicherseits, so dass man die ganze Geschichte und Zusammenhänge erfährt. Gut hat mir auch das 80iger Jahre Setting gefallen. Die Protagonistin Diamond lernen wir am Anfang als perspektivlos und einsam kennen. Im Essen findet sie Trost: Zitat "Essen ist, als würde ich mich in mein Bett kuscheln und mir die Decke über den Kopf ziehen – Versteck und Trost zugleich.". Im Verlauf der Geschichte entwickelt sie sich positiv und ihre Wurzeln geben ihr Halt und Mut. Das Buch hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Die schwarze Bevölkerung wurde damals ausgebeutet und vertrieben. Ich kann das Buch bestens empfehlen und ich würde mich freuen, weitere Bücher von Essie Chambers zu lesen.

  • Bewertung

    aus Alpthal

    4/5

    05.05.2025

    eBook (ePUB)

    wie ist es anders zu sein

    Wer hätte gedacht das ein Debüt auf diesem hohen Niveau herausgegeben werden kann. Ich muss wirklich sagen ich bin beeindruckt. Essie Chambers hat sich in ihrem Roman "Swift River" keinem leichten Thema zugewandt. Es ist ein Szenario, über das ich so noch nie nachgedacht habe, das mir aber recht bekannt ist, denn ich selbst bin ja auch ein "Mischling" und von meiner Sorte, halbasiatisch, gab es in den 70ern und 80ern noch nicht so viele in meinem Umfeld. Wenn ich so zurückdenke, waren es tatsächlich nur 3 asiatische Kinder in der ganzen Schule. Diamond ist ein schwarzes Mischlingskind und ganz alleine in ihrer Kleinstadt und noch dazu wächst sie ohne Vater auf. Mich interessieren die Romane, die in der aktuellen Zeit und in ganz normalen Kleinstädten in den USA spielen brennend, denn da spielt sich die wirkliche amerikanische Mentalität mit all ihren positiven und auch negativen Seiten ab. Mein Mann hat immer gesagt New York ist nicht Amerika und es stimmt. Meine Sicht auf die Menschen ist natürlich völlig verfälscht, dadurch dass mein Leben in den USA sich in New York abgespielt hat und das ist eben nicht wirklich repräsentativ. Um so interessanter ist diese Geschichte. Geschickt wird die Gegenwart in der Diamond 16 ist und schwer übergewichtig, sich mit dem Alltag am Rand der Armutsgrenze und einer Mutter, die unter Medikamentenabhängigkeit leidet, herumschlägt, mit der Vergangenheit der Familie über Briefe Ihrer Grosstante Clara und Lena verbunden. Es ist faszinierend mitzuerleben, dass ihre Tante als Ärztin arbeitet und das als einzige Schwarze in ihrer Stadt und man versteht auch wie es dazu gekommen ist, dass Diamond so isoliert aufwächst. Über die Briefe ergibt sich langsam ein komplettes Bild, das die vielen Verwicklungen erklärt die letztendlich in dem Verschwinden ihres Vaters Rob gipfeln und warum dieser so verzweifelt um einen Platz in der Welt kämpft. Dieses Buch ist ein Appell an uns alle nie aufzugeben und nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen oder eine für uns praktische Begründung für ein für uns vielleicht merkwürdiges Verhalten zu finden, sondern genauer hinzusehen, denn am Ende hat jeder von uns Verletzungen, die uns mehr oder weniger beeinflussen und uns vielleicht gar nicht bewusst sind. Sprachlich und literarisch sehr zu empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    02.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein tolles Debüt!

    Der Vater verschwindet und nichts ist mehr so wie es wahr. Eine Kindheit endet plötzlich.... Die 16jährige Diamond, schwarz und übergewichtig versucht ihren Weg zu gehen, das ist aber nicht so leicht in einer amerikanischen Kleinstadt mit sehr viel Rassismus. Wunderschön, tragisch und hoffnungsvoll! Große Klasse!# Es hat mich sehr an Jeanette Walls, Schloß aus Glas erinnert.

  • Bewertung

    5/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Diamond wächst in Swift River auf, einer Stadt in der es genau zwei schwarze gibt - sie und ihren Vater. Bis ihr Vater auf einmal verschwindet, ist sie die einzige Schwarze und das lassen die anderen Stadtbewohner sie wissen. Ein unheimlich trauriger Roman über das verpfuschte Leben eines jungen Mädchens. Weder ihr Vater noch ihre Mutter bekommen ihr Leben in den Griff, ihr Vater geht den einfachen Weg und verschwindet. Ihre Mama kämpft wenigstens ein bisschen, aber auch sie ist vom Leben enttäuscht und aufgezehrt. Besonders gefallen haben mir die Rückblicke in die schöne Zeiten der Familie gefallen, aber da hat man schon gemerkt, wie alles den Bach runter gehen wird. Pop war ein toller Vater, den das Leben in Swift River einfach aufgezehrt hat. Die Erklärungen am Ende über die Sun Downer Städte haben alles erklärt. Unglaublich, zu was Menschen fähig sind. Am meisten gefallen hat mir der letzte Abschnitt, als Diamond sich bei ihrer wohl mittlerweile verstorbenen Mutter entschuldigt und bedankt. Da sind mir die Tränen gekommen.

  • Anna

    5/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr bewegend

    Es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich mit der 16jährigen Diamond verbinden konnte, aber dann hat es mich richtig gepackt. Wir lernen sie als 16jähriges, stark übergewichtiges Mädchen kennen. In Swift River ist sie die einzige Schwarze und entsprechend isoliert. Vor Jahren ist ihr Vater verschwunden, jetzt will ihn ihre Mutter für tot erklären lassen, um die Versicherungssumme zu kassieren. In Rückblenden erfahren wir mehr über Diamonds Kindheit, und ihre zwiespältige Beziehung zu ihrem Vater. Einerseits war er liebevoll und kümmerte sich um sie, andererseits gab es Situationen, die an Missbrauch grenzten. Für Diamond war dies verständlicherweise sehr verwirrend. Erhellendes über ihre Herkunft bringen Briefe, die sie von einer Verwandten ihres Vaters erhält. Darin wird seine Kindheit geschildert. Thematisiert werden aber auch Diskriminierungen gegenüber Farbigen anhand von Gesetzen und Schikanen, die zur Vertreibung führten. Das ist richtig krass und geht unter die Haut. Auch Swift River ist solch ein Ort. Allmählich findet Diamond ihre Wurzeln und entwickelt ihre eigene Identität. Diese Entwicklung zu begleiten ist bereichernd und kann einen beim Lesen nicht kalt lassen. Ich finde, es handelt sich hier um ein wichtiges Buch, das ich wegen seiner Themen als sehr aufwühlend empfunden habe. Sehr lesenswert!

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