Nur wer loslässt, kann neu beginnen Tara hat alles in ihrem Leben, was sie sich wünscht. Sie ist eine aufstrebende Jurastudentin, glücklich in ihrer Beziehung und hat ein liebevolles Verhältnis zu ihren Adoptiveltern. Mit ihren kulturellen Wurzeln in Nepal wollte sie sich nie auseinandersetzen und verdrängt alles, was mit diesem Land zu tun hat. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag erhält sie jedoch eine Nachricht, die sie wie ein Schock trifft. Ein Fremder namens Kiran meldet sich mit den Worten: "Ich bin dein Bruder." Mit tausend Fragen im Gepäck reist Tara nach Kathmandu. Dort lernt sie ihre verloren geglaubte Familie kennen. Und sie trifft auf Ravi, der sich immer tiefer in ihr Herz schleicht. Doch je vertrauter Tara mit ihrem Geburtsland wird, desto mehr entfremdet sie sich von ihrem alten Ich. Wohin und zu wem gehört sie wirklich?
Tropes: Slow Burn, Finding Yourself, New Beginnings
Mit Farbschnitt in limitierter Erstauflage {heartlines} = True Story + New Adult: Inspiriert von den echten Geschichten und Persönlichkeiten der Storygeber*innen schreiben die Autor*innen Romane zum Eintauchen und Mitfühlen. Mit Charakteren, die Mut machen, und unvergesslichen Lovestorys, die unsere Herzen erobern. Spice-Level: 1 von 5
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Eine berührende Geschichte mit Fernweh Garantie
Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog aus Damme am 05.01.2026
Bewertungsnummer: 2693046
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Das Cover ist in Weiß, Rosa und Lila gehalten. Schaut man genauer hin, erkennt man ein Mandala, das mittig vom Cover ausgeht und sich in feinen Linien bis an die Ränder erstreckt. Dadurch tritt der Titel des Buches besonders gut hervor und lenkt den Blick ganz bewusst ins Zentrum des Mandalas.
Pieces of Me von Vanessa Hußmann basiert auf der wahren Geschichte von Tara und erschien im Heartlines Verlag, der sich auf True-Based-Storys spezialisiert hat. Tara studiert Jura, lebt mit ihrem Freund Leon zusammen und wurde als Kind adoptiert. Mit ihren nepalesischen Wurzeln hatte sie bislang keine Berührungspunkte, bis eine Nachricht zu ihrem 25. Geburtstag alles verändert. Mehr dazu kannst du im Klappentext nachlesen.
Aufmerksam wurde ich auf das Buch, weil ich für unsere bevorstehende Reise nach Nepal nach Geschichten gesucht habe, die dort spielen. Ich hatte bereits Let’s go Himalaya von Katja Linke gelesen und wollte nun einen weiteren Einblick in das Land bekommen. So stieß ich beim Heartlines Verlag auf diese Geschichte und war gespannt, was ich über Nepal erfahren würde.
So viel vorweg: Das Buch ist Ende Dezember noch ganz schnell auf meiner Top Ten für 2025 gelandet. Zum einen, weil mich Taras Lebensgeschichte tief berührt hat, zum anderen, weil meine Faszination für Nepal dadurch noch weiter gewachsen ist.
Tara ist die Ich-Erzählerin der Geschichte und nimmt mich sehr intensiv mit auf ihren Weg zu ihrer biologischen Familie. Sie war mir vom ersten Moment an sympathisch und brachte mich mit ihrer Erzählweise immer wieder zum Schmunzeln. Einen ganz ähnlichen Satz wie den folgenden habe ich selbst auch schon zu hören bekommen:
„Es fiel mir schwer, einfach loszulassen und nicht bloß in meinem Kopf zu leben.“
Wie die Protagonistin bin auch ich ein sehr verkopfter Mensch, und so hatte sie mich sofort eingefangen. Schon bald flossen die ersten Tränen, weil sie mich tief in ihre Gefühlswelt und ihren inneren Zwiespalt mitnahm. Ein weiterer Punkt, der sie mir noch näher brachte, war ihre Begeisterung fürs Zeichnen. Da hätte ich Leon am liebsten in seine Schranken gewiesen, weil er die Ruhe, die Tara dabei empfand, und wie wichtig diese Momente für sie waren, einfach nicht sehen konnte.
„Die Kunstform stammte aus dem Hinduismus und dem Buddhismus, Mandalas verkörperten das Universum mit Himmel, Erde und Unterwelt.“
Nach diesem Satz habe ich mir fest vorgenommen, mich selbst intensiver mit Mandalas zu beschäftigen und auch eigene zu zeichnen. Eine Idee für mein Reisetagebuch für Nepal habe ich bereits, aber das ist eine ganz andere Geschichte.
Ich könnte noch so viel mehr über Land und Leute erzählen, die ich durch Taras Augen kennenlernen durfte. Besonders die Beschreibungen des Essens ließen mir immer wieder das Wasser im Mund zusammenlaufen. Auf Momos bin ich schon jetzt gespannt, und einen Chiya möchte ich unbedingt probieren.
Chiya: „Es handelte sich dabei um das Nationalgetränk. Tee, aufgebrüht mit Milch, Zucker, Kardamon, Ingwer und Zimt.“
Sehr spannend fand ich auch den Ausflug von Kathmandu nach Pokhara. Ich freue mich schon darauf, diese Strecke im Frühsommer selbst zu erleben. Die Faszination für das Land, die Natur und die Menschen wurde für mich sehr greifbar, und mein Fernweh nur noch weiter entfacht, auch wenn die Geschichte insgesamt sehr leise und nachdenkliche Töne anschlägt.
„Sagst du nicht immer, dass man sich mit allem abfinden muss und schwere Lasten nicht mitnehmen soll, um leichter reisen zu können?“
Diesen Satz lasse ich einfach so stehen, weil er ein wichtiger Teil der Geschichte ist und die andere Seite der Medaille zeigt.
Liest du gerne Geschichten mit wahrem Kern? Magst du Liebesromane, die mit einem besonderen Reiseziel verknüpft sind? Dann ist Pieces of Me von Vanessa Hußmann genau das Richtige für dich. Es ist eine Slow-Burn-Liebesgeschichte mit ganz viel Fernweh-Gefühl. Du kannst nach Nepal reisen, Land und Kulinarik kennenlernen, ganz ohne den beschwerlichen Langstreckenflug. Ich habe die Geschichte verschlungen und freue mich nun umso mehr darauf, selbst nach Nepal zu reisen. Für mich ist es eine beeindruckende Geschichte, die ich im Herzen behalte und sehr gerne weiterempfehle.
Eine bewegende Geschichte
Bewertung am 20.08.2025
Bewertungsnummer: 2572456
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Auf den ersten Blick wirkt es wie ein weiteres New Adult Buch, schön gemacht aber nicht herausstechend aus der Menge. Wirklich aufmerksam geworden bin ich durch den Zusatz „based on a True Story“.
Ab da war mein Interesse geweckt.
Tara, die in Deutschland aufgewachsen ist und weiß das sie adoptiert wurde, erhält an ihrem 25. Geburtstag über Social Media eine Nachricht von ihrem leiblichen Bruder aus Nepal. Daraufhin macht sie sich auf den Weg ihre „Familie“ (sie erfährt das ihre leibliche Mutter auch in Nepal lebt) kennenzulernen.
Natürlich hat es immer einen anderen Beigeschmack wenn die Story auf einer wahren Begebenheit beruht und trotzdem. Ich bin von Beginn an gefesselt. Von dem Schreibstil, den Charakteren und der für mich völlig Unbekannten in dieser Gleichung- Nepal.
Kein Allerweltsort und erst recht kein 08/15 Setting.
Aber es ist so echt und ergreifend beschrieben, die Gefühle, die Zerrissenheit, die Konflikte mit sich selbst. Ich empfand Tara als eine derart starke und echte Person und mir hat mit am besten gefallen das - obwohl sie den besten Freund ihres Bruders kennenlernt Ravi und es selbstredend knistert,
es trotzdem eher einen kleinen Teil der Story einnimmt. Es geht in erster Linie um Tara und den Weg zu sich selbst und das ist ein derart starkes Statement, da kann ich nur sagen: LESEHIGHLIGHT ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
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