Produktbild: Halbinsel
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Halbinsel Roman - Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2025

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

321

Erscheinungsdatum

19.03.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4131 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641300203

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

321

Erscheinungsdatum

19.03.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4131 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641300203

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  • Bewertung

    aus Demmin

    5/5

    22.04.2025

    eBook (ePUB)

    Ein sehr schönes Buch

    Nach einem Zusammenbruch der Tochter holt Annett die 20 jährige Linn zu sich nach Hause an die Nordsee. Nach dem frühen Tod ihres Mannes hat sie hier ihre Tochter aufgezogen. Es nie weiter geschafft. Linn, die weit in die Welt gezogen und sich nun von Berlin aus für die Umwelt einsetzen wollte, kehrt nun zurück. Linn weiß nicht weiter. Erschöpfung und Antriebslosigkeit bestimmen ihren Tag und für Annett wird dies zu einer unerwarteten Geduldsprobe. Aus einer Woche werden zwei, dann drei, dann Monate in denen Mutter und Tochter sich aufeinander einstellen und zueinander finden und ihr Leben überdenken. Sehr ruhig und nachfühlbar schreibt Kristine Bilkau über die Beziehung von Mutter und Tochter. Generationsübergreifend. Sehr real und nachvollziehbar. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Immer wieder fand ich mich in einzelnen Gedanken wieder. Ein sehr toller Roman, der so einiges in mir ausgelöst und verdient den Preis der Leipziger Buchmesse erhalten hat.

  • Bewertung

    4/5

    24.03.2025

    eBook (ePUB)

    Leise Töne

    Dies ist ein kleines, feines Büchlein über eine Mutter/Tochter-Beziehung. Ich konnte mich in beiden Figuren wiederfinden. Ich hätte mir manchmal etwas mehr Tiefe gewünscht, da Vieles nur angedeutet wurde aber trotzdem konnte mich das Buch begeistern.

  • Bewertung

    3/5

    12.04.2025

    eBook (ePUB)

    Familienproblematik oder Klimakrise

    Annett lebt nun schon einige Jahre allein in dem Haus an der Nordsee. Ihr Mann früh gestorben, die Erwachsene Tochter ausgezogen, um die Welt zu entdecken und sich für diese einzusetzen. Doch plötzlich wird das Leben der Ende 40- jährigen auf den Kopf. Die Tochter kehrt nach einen Kreislaufzusammenbruch, bedingt durch Erschöpfung, zurück in die Heimat. Doch auch Annett tritt auf der Stelle, traut sich nicht das Alte und Bekannte aufzugeben und Neues zu entdecken und auszuprobieren. Es entsteht eine Dynamik zwischen Mutter und Tochter, die geprägt ist von Unausgesprochenem und einer Unehrlichkeit sich selbst und dem Anderen gegenüber. Während des Lesens habe ich mich eins um andere Mal gefragt: Wann reden Mutter und Tochter nun über die Themen, die sie beschäftigen, die sie erschöpfen, die sie traurig machen oder an ihnen zerren, die ihnen die Lebensenergie rauben, in eine Depression verfallen lassen, die sie beide hinunterschlucken, anstatt in die Offensive zu gehen? Wollen sie „woke“ sein und eine ehrliche Konversation führen? Über den Tod des Ehemannes/ Vaters reden, die Entscheidungen der Mutter reflektieren und die Gründe für den Zusammenbruch der Tochter finden? Bei mir sind am Ende viele Fragen offen geblieben, die mich aber auch zum Nachdenken angeregt haben, wie sich zum Beispiel Familiengefüge in unterschiedlichste Richtungen entwickeln, die sich stetig wandeln, oder warum sich Menschen lieber der Sicherheit hingeben, dem Altbekannten, anstatt etwas Neues zu entdecken und sich zu bereichern oder… oder… oder… Vielleicht finden Sie beim Lesen einige Antworten, die mir nicht ersichtlich erschienen. Viel Spaß mit dem Preis der Leipziger Buchmesse!

  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    01.04.2026

    Hörbuch-Download

    unerwartet spannend und vielschichtig

    Erneut ein Roman, der ohne meine Literaturkreise an mir vorbeigegangen wäre. Von Frau Bilkau habe ich vorher noch nichts gelesen; und mich persönlich hat der Klappentext auch nicht wirklich angesprochen….klang so nach vielen Problemen und Negativität, und erschöpft bin ich oftmals selbst genug, da brauch ich eigentlich in meiner Freizeit nicht auch noch von zu lesen….aber nun, das hier ist unsere aktuelle Lektüre diesen Monat, also habe ich mir das Hörbuch auf Spotify heruntergeladen und war trotz allem gespannt. Zuerst einmal: Die Sprecherin ist sehr angenehm, hat eine dunkle Stimme, ein angenehmes Timbre, unaufgeregte Betonungen, der Dame kann man sehr gut zuhören. Die Story ist aus Anetts Ich-Perspektive erzählt, und nach kurzer Zeit konnte ich zu Annett eine Beziehung aufbauen und habe ihr (ok, der Erzählung :-) ) dann doch recht interessiert zugehört. Der Klappentext gibt den Inhalt auch schon recht gut wieder; Annett ist sehr früh verwitwet, das war ein sehr einschneidender Akt, denn Johann war die große Liebe ihres Lebens und ist mit Mitte 30 plötzlich und unerwartet beim Joggen verstorben. Großer Knaller, und das hat sie nie so recht verwunden, obwohl sie ihr Leben echt gut sehr gut „gewuppt“ hat…..das Geld war zwar immer knapp, aber es gab das eigene Häuschen, und Annett hat alles gemeistert und ihre Tochter Linn allein grossgezogen. Linn ist mittlerweile Mitte 20 und hat schon einiges an Karriereschritten hingelegt; Annett erzählt mit gewissem Stolz, wie Linn zielbewusst nach der Schule ihr Studium gemeistert hat und in diversen Umweltschutzorganisationen im Ausland sich beruflich ihren Platz sucht. Und nun setzt die Geschichte damit ein, dass Linn eine Art burn-out hat, bei einem Vortrag umkippt und Annett sie im Krankenhaus mehr oder weniger einsammelt. Linn soll sich bei ihr zuhause erholen…..was Linn dann auch tut, aber anders, als Annett sich das erwartet hat. Ich werde jetzt ein wenig über den Klappentext hinausgehend spoilern; wir wissen ja schon, dass aus ein paar Tagen geplanter Erholungszeit ein paar Monate werden, und wenn erwachsene Kinder wieder nach hause kommen und in ihr Kinderzimmer zurück einziehen, sind Konflikte eigentlich vorprogrammiert. Linn ist völlig durch und nicht nur antriebslos, sondern auch komplett desillusioniert. Als Umweltfachfrau und -aktivistin hat sie in den letzten Jahren viele Dinge gesehen und durchschaut, die nicht so witzig sind (und by the way, das wird hier für uns Leser / Hörer teils echt interessant; wenn Linn ihrer Mama erklärt, was es mit den ganzen CO2 Zertifikaten eigentlich so auf sich hat, dann desillusioniert das einen gleich mit. Und ich muss sagen, der Autorin ist es hier echt gelungen, mir diesen ganzen Ablasshandel auch mal deutlich zu machen; ich denke, allein deshalb werde ich mir das dazugehörige Buch auch noch mal zulegen. Lohnt sich. Dies nur am Rande.). So, zurück zur Geschichte, Mama Annett wird das irgendwann auch etwas zu viel, wenn sie ihrer Tochter beim „chillen“ zusieht und sie sich fragt, was aus der motivierten jungen Frau eigentlich geworden ist, und warum sich Linn nicht einfach mal zusammenreißen kann…. Zwei Welten / Generationen prallen aufeinander, und das ist spannend, einfühlsam und nachvollziehbar gemacht. Mit ü40 will Annett auch ihr eigenes Leben leben und nicht wieder totale Verantwortung für eine Tochter übernehmen, die sich teils wie ein Pubertier gebärdet…..und Linn muss sich ebenfalls selbst finden. Ja, sehr spannend, und es ist dann doch nicht so erschöpfend negativ beschrieben wie ich befürchtet hatte, denn die beiden schaffen es durchaus, sich zu nähern. Beide sind durchaus sehr reflektiert und wir haben hier eine liebevolle und vor allem respektvolle Mutter-Tochter-Beziehung. Das hat mich immer wieder sehr berührt und gefreut. Ich greif mal ein Detail heraus, das mich echt berührt (getriggert?) hat. Achtung, super-Spoiler. Wie schon angedeutet, Linn hatte einen Zusammenbruch bei einem Vortrag. Ist schlicht umgekippt, der Kreislauf hat schlapp gemacht. Dabei hat sie ein Glas Saft umgeworfen, und ein Gemälde hinter sich hat es abbekommen. Das Hotel versucht im Nachgang, sie zwecks Haftung zu erreichen, und Linn geht – ausgelaugt wie sie ist – nie ans Telefon. Sie geht nie ans Telefon, wenn sie die Nummer nicht kennt (was Annett und mich bodenlos irritiert und nervt :-) ); und irgendwann kommt Post ins Haus und Annett darf sich damit befassen. Linn interessiert das nicht so wirklich. Und Annett rotiert mit der Haftpflichtversicherung und dem Hotel herum, weil: irgendwer muss sich ja kümmern. Jo. Kommt mir bekannt vor, und Annett löst irgendwann auch das Problem, aber hier hab ich mir echt gedacht: genau so isses. Mein Fazit: ein sehr lesenswerter Roman. Hat mich sehr positiv überrascht. Schöner Erzählstil, sehr unaufgeregt, trotzdem intensiv; viele interessante Gedankengänge, hat mich echt völlig abgeholt. Ich werde den Roman auf jeden Fall weiterempfehlen. Ich glaube allerdings, das dieses Buch vor allem die „ältere“ Generation ansprechen wird, also „uns Annetts“, die wir uns mit dem familiären Problematiken identifizieren können. Das ist eher ein leises Buch, so wahnsinnig viel passiert eigentlich nicht an äußeren Geschehnissen, und somit werden sich die Geister hieran wahrscheinlich scheiden. Mich hat es sehr gut unterhalten und sehr zum Nachdenken angeregt. Spannend, wie unterschiedlich die Lebenswirklichkeiten von Linn und Annett so sind, wie die Zeiten sich radikal geändert haben in nur wenigen Dekaden, und die beiden das gemeinsame Leben schlussendlich meistern….und in die Zukunft blicken.

  • Bewertung

    5/5

    17.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Still, aber eindringlich

    Kristine Bilkaus „Halbinsel“ ist die Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung, die auf einer nordfriesischen Halbinsel im Wattenmeer spielt. Hier hat Annett nach dem frühen, plötzlichen Tod ihres Mannes ihre Tochter Linn allein aufgezogen und lebt seit deren Auszug ein einsames, zurück-gezogenes Leben. Linn, Mitte zwanzig, hat Umweltmanagement studiert und einen ersten Job bei einem Aufforstungsprojekt begonnen. Nach einem Kreislaufkollaps und kurzem Krankenhausaufenthalt zieht sie wieder bei ihrer Mutter ein. Was eigentlich nur als kurzer Erholungsaufenthalt gedacht war, wird zur Dauerlösung, da Linn ihren Job geschmissen und ihre Wohnung in Berlin gekündigt hat. Durch die Ich-Perspektive Annetts erfährt der Leser, wie die beiden Frauen lernen müssen, ihre Beziehung zueinander neu zu bestimmen. Besonders Annett muss sich mit ihrer eigenen Vergangenheit, ihren Träumen und Sehnsüchten auseinandersetzen, um Linn als gleichberechtigt anzuerkennen und deren Lebensentwurf zu akzeptieren, auch wenn dieser vielleicht nicht dem entspricht, was Annett sich für ihre Tochter wünscht bzw. gewünscht hat. Kristine Bilkau hat einen ruhigen, sehr präzisen Erzählstil und ihr ist ein stiller, aber eindringlicher Roman gelungen. Sie beschreibt das ganz normale Leben mit Höhen und Tiefen wie sie wohl jeder kennt. Vielleicht wird es gerade deswegen nicht langweilig, da man die Gedanken und Gefühle der Protagonisten gut verstehen kann bzw. sie selbst schon so oder ähnlich gehabt hat. „Halbinsel“ ist aber nicht nur die Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung, es werden auch gesamtgesellschaftlich relevante Themen wie Leistungsdruck, Selbstverwirklichung, Klimakrise, Systemkritik angestoßen. Schon Bilkaus Roman „Die Glücklichen“ hat mich sehr für sie eingenommen, auch „Halbinsel“ hat mich nicht enttäuscht. Den Preis der Leipziger Buchmesse 2025 hat sie meiner Meinung nach zurecht erhalten, da es ihr hervorragend gelungen ist, die Literatur mit Themen der Gegenwart zu verknüpfen. Klare Leseempfehlung!

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