Wer ist das größere Monster: der Vampir - oder der Mensch?
London 1888: Kurz vor ihrer Hochzeit mit einem Anwalt erfährt Elisabeth, dass ihr bester Freund Ferenc ein Vampir ist. Zuerst ist sie entsetzt, doch dann zeigt Ferenc ihr seine Welt. Eine Welt, in der sich die Vampire ihre beinahe unerschöpfliche Zeit mit Wissenschaft und Forschung vertreiben.
Dabei stellt sie fest, dass nicht alle Vampire so bedrohlich sind, wie sie dachte ... und dass das wahre Monster womöglich längst unter einem Dach mit ihr lebt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Denise ließt
4/5
30.12.2024
eBook (ePUB 3)
seichten Vampirroman
~Welches Monster lässt du in dein Herz?
Sterbendes Blut von Marie Erikson aus dem Drachenmond Verlag ist ein Einzelband über eine junge Frau die zwischen Wahnsinn und Vampire gerät.
Elisabeth möchte nur eins - ihr wohlbehütetes Leben fortführen. Doch dazu braucht es einen Ehemann wie z.B. den attraktiven Anwalt Mr. Druitt. Doch ist der gar nicht begeistert davon, dass Elisabeth mit männlichen Bekannten verkehrt. Gut das er nicht weiss, dass Ferenc eigentlich ein Vampir ist.
Sterbendes Blut - eine Geschichte die mich zwiegespalten zurücklässt.
Einerseits fand ich den Blick in eine Vampirwelt die sich der Wissenschaft verschreibt und im Hintergrund agiert wirklich spannend.
Auch das Drama und die Geschichte um die Familie Druitt ist interessant und sorgte für einige Schockmomente.
Einige der Charaktere sind zudem äußerst unkonventionell und liebevoll gestaltet wie Ivo.
Allerdings gab es auch wieder Momente wo ich mich fragte wie die Protagonistin so naiv sein konnte.
Sie ist behütet aufgewachsen ja - gleichzeitig aber reagiert sie tough und spitzzüngig - so auch bei der Offenbarung, dass es Vampire gibt.
Reflektiert scheint sie mir auch und dann verhält sie sich aber wieder ganz anders.
Zum Glück das es Ferenc - Retter in Hut und Mantel - gibt.
Gleichzeitig fand ich die Storyline sehr vorhersehbar - mit einer Ausnahme - ich sag nur Mrs. Druitt und die Brote.
Ansonsten geht die Story so dahin. Es gibt immer mal Momente die etwas spannender sind und zum Ende hin auch Action und Grusel aber ich hatte da etwas mehr erwartet.
Stilistisch lässt sich die Geschichte angenehm lesen und ist auch zeitmäßig passend formuliert. Leider gab es auch hier wieder einige Korrekturfehler - die leider bei dem Verlag oft vorkommen.
Fazit:
Eine ungewöhnliche Geschichte gerade mit der Rolle der Vampire, aber für mich persönlich doch zu seicht.
Setting und Stil passen atmosphärisch gut zu dem vergangenen London und haben mir gefallen.
Bewertung
5/5
05.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Achtung - Suchtgefahr
Das Buch hat mich sofort gefesselt! Bin sonst gar nicht so der Vampirfan, aber die Idee von Marie ist genial. Das Buch liest sich flüssig weg und die Charaktere schließt man gleich ins Herz - zumindest die meisten ich würde mich sehr über einen Nachfolgeband freuen.
Bewertung
5/5
20.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Das Buch lässt keine Wünsche offen
Mir sind das Cover und der Titel sofort ins Auge gefallen. Der Klappentext war sehr ansprechend.
Die Geschichte spielt im Jahre 1888 in London. Die Autorin hat meiner Meinung nach sehr gut recherchiert, denn die Wortwahl, die Art und Weise, wie die Figuren miteinander reden, und die Beschreibungen der Umgebungen, Kleidungen und Gebäude sind für die Zeit passend gewählt.
Man liest, als wäre man selbst in dieser Epoche dabei.
Die Geschichte über Elisabeth hat mich sehr gefesselt. Auch die damaligen Problematiken, dass Frauen zu der Zeit so gut wie keine Bildung genossen und dem Ehemann zu "gehorchen" hatten, spielt eine bedeutende Rolle für die Konflikte.
Ich bin auf weitere Werke der Autorin gespannt. :-)
Seit Langem mal wieder eine Geschichte, die mich wirklich überzeugt und in den Bann gezogen hat.
Bewertung
5/5
06.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Super tolles Buch - sehr zu empfehlen
Das Buch ist sehr zu empfehlen. Ich habe lange kein so gutes Buch gelesen, welches mich von Anfang an bis zum Ende so gefesselt hat.
Für Fans von Vampiren und dem viktorianischen Zeitalter auf jeden Fall ein Muss.
Joeline
aus Bonn
5/5
21.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Eine tolle Geschichte über Vertrauen, Loyalität, Geheimnisse, Liebe und Freundschaft
WOW. Was ein Buch. Ich habe lange kein so gutes Vampirbuch mehr gelesen. Ich habe es verschlungen. Seit sehr langer Zeit ist dies das erste Buch, welches mich bis tief in die Nacht gefesselt hat. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen.
Marie Erikson hat genau mein Geschmack getroffen. Viktorianisches London. Eine junge Frau, die Bücher liebt. Vampire. Überraschende Wendungen.
Die Charaktere sind gut durchdacht, toll ausformuliert und ich konnte schnell eine Beziehungen zu ihnen aufbauen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und man kann einfach darin versinken.
Die Handlung ist wirklich spannend. Es fängt leicht und ruhig an, doch steigt die Spannung mit jedem Kapitel. Erst wird Elisabeth und ihre Vorgeschichte vorgestellt. Man lernt ihren Vater, ihr ehemaliges Kindermädchen Annie und ihren besten Freund Ferenc kennen. Nach ein paar Seiten wird Elisabeth vor eine große Veränderung gestellt, die ihre Welt auf den Kopf stellt. Um in Ruhe über alles nachdenken zu können, geht sie zum Tierfriedhof an das Grab ihres verstorbenen Hundes. Dort lernt sie unter besonderen Umständen ihren zukünftigen Ehemann kennen. Mit ihrem Ehemann lernen wir auch dessen Dienstmädchen und Mutter kennen. Bei den Hochzeitsvorbereitungen lernen wir auch Ivo kennen. Es gibt noch weitere nennenswerte Charaktere, wie Martha, Bernard und Spencer. Jeder Charakter wird bildlich präsentiert und hat eine mehr oder weniger wichtige Rolle, doch alle sind Teil der Geschichte.
Eigentlich wollte ich jetzt gerne etwas zum Inhalt schreiben, aber ganz ehrlich, lest es selbst. Aber eine Sache muss ich noch ansprechen.
SPOILERWARNUNG
Jack the Ripper. OMG. Was für eine Wendung. Was für eine Verschmelzung von Handlungssträngen und historischen Ereignissen und Fiktion. Einfach nur WOW. Ich liebe solche Verschmelzungen. In diesem Fall ist es Marie Erikson wirklich gut gelungen, den berüchtigten Serienmörder Jack the Ripper in die Geschichte einzubinden.
Mir gefällt das Zusammenspiel von Liebe, Freundschaft, Verlust, Furcht, Neugierde, Wissenschaft, Einsamkeit und der Jagd nach dem Mörder. Es ist wirklich überraschend gewesen. Während ich ein paar Sachen, wie wer ist in wen verliebt, vorhersehen konnte, so war dies eine große Überraschung. Aber es passte, es war nicht fehl am Platz oder gewollt und nicht gekonnt – es ergibt einen Sinn. Das einzige, was mich ein bisschen stört ist folgendes → das Ende. Es ging viel zu schnell und ich war noch nicht bereit Ferenc, Spencer, Bernard, Elisabeth und vor allem Ivo gehen zu lassen. Ich hätte gerne mehr über Ivo, Spencer, Ferenc und Bernard erfahren. Außerdem stelle ich mir die Frage, wie hat Elisabeth die ganze Situation am Ende ihrem Vater und Annie erklärt oder hat sie die beiden in Unwissen gelassen?
Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe. Von mir bekommt das Buch ganz klar 5 von 5 Sternen !
»Wer ist das größere Monster: Der Vampir oder der Mensch?«
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