Mein Herz ist gebrochen. Meine Zukunft bringt großes Unheil. Doch ich schreibe mein Schicksal selbst.
Bjorns Verrat hat Freya zutiefst verletzt. Dennoch bindet der Blutschwur sie für immer aneinander und sie müssen nach einem Weg suchen, den drohenden Krieg abzuwenden. Dabei tobt der härteste Kampf in Freya selbst: Wird ihre Magie ihr Volk beschützen oder es endgültig vernichten? Wider Willen fühlt Freya sich weiterhin zu Bjorn hingezogen und sehnt sich nicht nur danach, Seite an Seite mit ihm für ihr Land einzutreten - sondern auch, ihm ihr Herz erneut zu öffnen.
Band 2 der nordisch inspirierten Fantasy-Dilogie
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
tkmla
5/5
03.11.2025
eBook (ePUB 3)
Verraten
„A Curse Caved in Bone“ von Danielle L. Jensen ist der zweite und finale Teil ihrer packenden Skaland Saga, der gekonnt nordische Mythen aufgreift.
Freya kann immer noch nicht fassen, dass sie von Bjorn derart verraten wurde und sich so in ihm getäuscht hat. Notgedrungen muss sie ihm folgen und an seiner Seite bleiben, denn dort hat sie immer noch die beste Chance, die Wahrheit über ihr Schicksal zu erfahren. Ihre Freiheit rückt in weite Ferne und erneut wird Freya zur Schachfigur im Krieg mächtiger Männer. Sie hätte nur nie geglaubt, dass ausgerechnete der Mann, dem sie ihr Herz geschenkt hatte, auch zu jenen gehört. Ihre tödliche Magie ist heiß begehrt, aber Freya merkt, wie sehr sie sich immer mehr verliert. Nicht nur die Feinde von außen sind eine Gefahr, sondern auch Freyas Wut, die sie tagtäglich aufrechterhält.
Den ersten Teil sollte man vorher unbedingt gelesen haben und ich war ohne große Auffrischung überraschend schnell wieder in der Handlung drin. Die Story setzt genau am großen Cliffhanger des Vorgängerteils an und wir begleiten weiterhin Freya und Bjorn, die abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven erzählen.
Beide Hauptfiguren sind anfangs in unterschiedlicher Art gebrochen, Freya durch Bjorns Verrat und Bjorn durch seine jetzt unerwiderte Liebe zu Freya. Ob seine Entscheidung ein Fehler war, wird sich noch herausstellen.
Freya wird zu einem großen Teil von ihrer brennenden Wut angetrieben, was ich absolut nachvollziehen konnte. Auf der einen Seite ist da der Wunsch, niemanden zu verletzen und die Unschuldigen zu beschützen. Aber wer ist in dieser trügerischen Welt denn unschuldig? Und ihre heiße Sehnsucht nach Rache ist verständlich, aber auch zerstörerisch.
Bjorn versucht an allen Seiten, die Feuer zu löschen, und Freya zu beweisen, dass er sie liebt und alles für sie tun würde. Wenn man nicht auch seine Perspektive lesen könnte, würde man ihm das nicht unbedingt abnehmen. Er tat mir oft leid, denn er steht meist zwischen den Fronten und muss schwere Entscheidungen treffen.
Der Kampf der freiheitsliebenden Freya um ihre Unabhängigkeit und Selbstbestimmung ist trotz ihrer enormen magischen Kräfte unglaublich schwer und fordert einige Opfer. Im Laufe der Handlung werden wir sehen, dass Bjorns Lüge nur ein Staubkorn im Vergleich zu den noch folgenden Twists und Intrigen ist. Die Autorin lässt einem kaum eine Atempause und das Ausmaß der ganzen Manipulationen ist erschreckend und unvorhersehbar. Man wird förmlich mitgerissen, als würde man selbst am Rande der Schlachtfelder stehen.
Das Finale ist wirklich ein epischer Showdown voller Emotionen und Spannung. Die Skaland Saga gehört damit zu den klaren Jahreshighlights!
Mein Fazit:
Von mir gibt es die vollen fünf Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung!
Gavroche
4/5
20.11.2025
eBook (ePUB 3)
Verraten
Dies ist der Abschluss der Dilogie und unbedingt vorher den ersten Band lesen.
Freya fühlt sich von Bjorn verraten und durch einen Blutschwur ist sie als Schildmaid noch immer an ihn gebunden. Wird sie ihm verzeihen können und wird es wieder zu einer Annäherung der beiden kommen?
Wie schon im ersten Band wird die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt, so dass man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden erhält.
Die Autorin gibt immer wieder kleine Erinnerungshilfen, wenn man sich nicht mehr an alles aus dem ersten Teil erinnern sollte; diese sind allerdings nicht zu präsent.
Die nordische Mythologie ist auch hier wieder gut präsent.
Allerdings gibt es im Mittelteil einige Längen, was ich schade fand, denn am Ende wird das Tempo doch wieder ordentlich angezogen.
Aarany
aus Berlin
4/5
01.11.2025
eBook (ePUB 3)
Täuschung Cover & Klappentext…
Täuschung Cover & Klappentext Wie auch schon in Band eins wurde das Cover passend zur Story kreiert, gefällt mir persönlich aber nicht. Ich stelle mir Freya einfach anders vor. Doch letztendlich kommt es auf den Klappentext beziehungsweise die Geschichte als Ganzes an, und da ich Teil eins bereits gelesen habe, hat es mich interessiert, wie es weitergeht. Die nordische Mythologie spricht mich sehr an. Meinung Freya hat sich inzwischen als Schildmaid einen Namen gemacht, aber nach wie vor wird sie benutzt. Mit einem Blutschwur an Bjorn gebunden, schwankt sie hinsichtlich ihrer Rolle in der beginnenden Schlacht, bedingt durch die schrecklichen Visionen von Bjorns Mutter. Gleichzeitig grollt Freya ihm, weil er sie verraten hat, doch um ihren eigenen Weg zu finden, wird sie ihm verzeihen müssen. Die Frage ist, ob es ihr gelingt. Aus der Sicht von Freya und Bjorn wird man durch das Geschehen geführt, wobei mir der Einstieg erstaunlich leicht gelang. Oftmals hat man diesbezüglich Schwierigkeiten, da Einzelbände mit einigem Abstand veröffentlicht werden, weswegen man diverse Details vergisst. Hier hat die Autorin aber geschickt Hinweise eingestreut, sodass mir alles wieder einfiel. Das hat mir sehr gefallen. So schwer greifbar ich Freya im ersten Teil noch einschätzte, fand ich im Finale mehr Zugang zu ihr, obwohl sie es mir mit ihrer extremen Wut schwer gemacht hat. Natürlich verstehe ich sie, da sie zeit ihres Lebens manipuliert wurde, und es ist kein Ende in Sicht. Dadurch ist der Verrat von Bjorn umso schmerzhafter. Allerdings bemüht er sich, ihr zur Seite zu stehen, ob sie will oder nicht. In diesem Band muss Freya über sich hinauswachsen, und da helfen energieraubende Gefühle herzlich wenig. Und obwohl ihre Wut meines Erachtens zu lange ausgereizt wurde, konnte sie mich anschließend überzeugen. Ihre Entwicklung ab diesem Zeitpunkt hat mich beeindruckt. Bjorn hingegen hat für mich ein wenig von seiner Stärke eingebüßt. Er schwächelt im Vergleich zu Freya etwas, was aber zu vernachlässigen ist. Der Schreibstil hat mir im Finale deutlich besser gefallen. Störten mich im Auftakt noch ungünstige Formulierungen, wurde ich hier nicht mehr rausgerissen. Eine gute Wortwahl ermöglichte es mir, förmlich durch die Seiten zu gleiten. Das Tempo wurde dabei überwiegend günstig gewählt, auch wenn hin und wieder ein paar Längen auftraten. Mit dem großen Plot-Twist im späteren Verlauf hat die Autorin es damit fast wieder ausgeglichen. Denn das habe ich nicht kommen sehen. Wirklich toll. Die Handlung hat sich spannend weiterentwickelt und hat mich durchaus angesprochen, auch wenn es Szenen gab, bei denen gewisse Parallelen auftraten. Dennoch konnte ich gerade das letzte Drittel nicht mehr aus der Hand legen. Die damit einhergehenden Emotionen haben mich quasi mitgerissen. Das Ende hat mich mit Freyas Kampf, ihr Leben selbst zu bestimmen, versöhnt. Fazit Das Finale konnte mich etwas mehr überzeugen als der erste Band, weil hier so ziemlich alle losen Enden miteinander verknüpft wurden. Die Unterhaltung und Spannung stehen im Vordergrund, untermalt von Viking-Vibes und tollen Protagonisten. Nicht nur Freya konnte mich begeistern, unabhängig auf welcher Seite sie sich befinden. Ein würdiger Abschluss für eine außergewöhnliche Geschichte. Ich vergebe vier von fünf Sternen und eine klare Leseempfehlung.
Aarany
aus Berlin
4/5
01.11.2025
eBook (ePUB 3)
Täuschung
Cover & Klappentext
Wie auch schon in Band eins wurde das Cover passend zur Story kreiert, gefällt mir persönlich aber nicht. Ich stelle mir Freya einfach anders vor. Doch letztendlich kommt es auf den Klappentext beziehungsweise die Geschichte als Ganzes an, und da ich Teil eins bereits gelesen habe, hat es mich interessiert, wie es weitergeht. Die nordische Mythologie spricht mich sehr an.
Meinung
Freya hat sich inzwischen als Schildmaid einen Namen gemacht, aber nach wie vor wird sie benutzt. Mit einem Blutschwur an Bjorn gebunden, schwankt sie hinsichtlich ihrer Rolle in der beginnenden Schlacht, bedingt durch die schrecklichen Visionen von Bjorns Mutter.
Gleichzeitig grollt Freya ihm, weil er sie verraten hat, doch um ihren eigenen Weg zu finden, wird sie ihm verzeihen müssen. Die Frage ist, ob es ihr gelingt.
Aus der Sicht von Freya und Bjorn wird man durch das Geschehen geführt, wobei mir der Einstieg erstaunlich leicht gelang. Oftmals hat man diesbezüglich Schwierigkeiten, da Einzelbände mit einigem Abstand veröffentlicht werden, weswegen man diverse Details vergisst. Hier hat die Autorin aber geschickt Hinweise eingestreut, sodass mir alles wieder einfiel. Das hat mir sehr gefallen.
So schwer greifbar ich Freya im ersten Teil noch einschätzte, fand ich im Finale mehr Zugang zu ihr, obwohl sie es mir mit ihrer extremen Wut schwer gemacht hat. Natürlich verstehe ich sie, da sie zeit ihres Lebens manipuliert wurde, und es ist kein Ende in Sicht. Dadurch ist der Verrat von Bjorn umso schmerzhafter. Allerdings bemüht er sich, ihr zur Seite zu stehen, ob sie will oder nicht.
In diesem Band muss Freya über sich hinauswachsen, und da helfen energieraubende Gefühle herzlich wenig. Und obwohl ihre Wut meines Erachtens zu lange ausgereizt wurde, konnte sie mich anschließend überzeugen. Ihre Entwicklung ab diesem Zeitpunkt hat mich beeindruckt.
Bjorn hingegen hat für mich ein wenig von seiner Stärke eingebüßt. Er schwächelt im Vergleich zu Freya etwas, was aber zu vernachlässigen ist.
Der Schreibstil hat mir im Finale deutlich besser gefallen. Störten mich im Auftakt noch ungünstige Formulierungen, wurde ich hier nicht mehr rausgerissen. Eine gute Wortwahl ermöglichte es mir, förmlich durch die Seiten zu gleiten.
Das Tempo wurde dabei überwiegend günstig gewählt, auch wenn hin und wieder ein paar Längen auftraten. Mit dem großen Plot-Twist im späteren Verlauf hat die Autorin es damit fast wieder ausgeglichen. Denn das habe ich nicht kommen sehen. Wirklich toll.
Die Handlung hat sich spannend weiterentwickelt und hat mich durchaus angesprochen, auch wenn es Szenen gab, bei denen gewisse Parallelen auftraten. Dennoch konnte ich gerade das letzte Drittel nicht mehr aus der Hand legen. Die damit einhergehenden Emotionen haben mich quasi mitgerissen.
Das Ende hat mich mit Freyas Kampf, ihr Leben selbst zu bestimmen, versöhnt.
Fazit
Das Finale konnte mich etwas mehr überzeugen als der erste Band, weil hier so ziemlich alle losen Enden miteinander verknüpft wurden.
Die Unterhaltung und Spannung stehen im Vordergrund, untermalt von Viking-Vibes und tollen Protagonisten. Nicht nur Freya konnte mich begeistern, unabhängig auf welcher Seite sie sich befinden.
Ein würdiger Abschluss für eine außergewöhnliche Geschichte.
Ich vergebe vier von fünf Sternen und eine klare Leseempfehlung.
Allie
5/5
16.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Noch intensiver, noch spannender – ein herausragender zweiter Band
Mit A Curse Carved in Bone legt Danielle L. Jensen nochmal deutlich nach. Schon der erste Band war stark, aber dieser hier hebt die Geschichte auf ein ganz neues Level.
Die Handlung ist geprägt von Wendungen, Intrigen und Enthüllungen, die sich bis kurz vor Schluss ziehen und die Spannung konstant hochhalten. Immer wieder werden Erwartungen aufgebaut – und dann auf eine Weise aufgelöst, die überrascht und gleichzeitig absolut stimmig ist.
Besonders beeindruckt hat mich die Entwicklung der Protagonistin. Was im ersten Band noch schwer greifbar war, bekommt hier eine klare Tiefe und Nachvollziehbarkeit. Ihre Emotionen, ihr Zorn und ihre Entscheidungen wirken plötzlich ganz anders, weil man die Hintergründe versteht. Diese Entwicklung ist nicht nur spannend, sondern auch emotional sehr intensiv.
Gerade der Umgang mit Verrat und Verletzung hat mich stark mitgenommen. Man wird als Leser regelrecht hineingezogen, empfindet mit – und wird gleichzeitig dazu gebracht, die eigene Perspektive zu hinterfragen. Genau das macht die Geschichte so besonders authentisch.
Auch das Ende ist gelungen: spannend bis zuletzt, aber mit einem Epilog, der bewusst ruhiger gehalten ist und der Geschichte einen stimmigen, emotionalen Abschluss gibt.
Für mich sogar stärker als Band eins – ein absolutes Highlight!!
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