Saffy hat ein Geheimnis. Und sie schämt sich zutiefst dafür. Es ist nicht etwa die Tatsache, dass sie eine Serienmörderin ist. Darauf ist sie sogar ziemlich stolz. Denn natürlich bringt sie nur die bösen Männer um die Ecke und macht die Welt damit zu einem besseren Ort. Ihr Geheimnis ist viel schlimmer als das: Saffy hat sich verknallt. Doch das Ganze gerät aus dem Ruder und droht zur Besessenheit zu werden. Während sie also damit beschäftigt ist, ihren nächsten Mord zu planen, muss sie eine viel schwierigere Aufgabe lösen: Wie erobert man seinen Schwarm? Doch wenn es eines gibt, das Saffy weiß, dann ist es, wie man einen Mann zu fassen bekommt …
Kundinnen und Kunden meinen
3.5/5.0
Sindy
aus Gera
5/5
02.03.2026
Buch (Taschenbuch)
ich hatte Spaß beim lesen
Ein schwarzhumoriger Krimi mit einer charakterstarken Protagonistin die nicht nur der Liebe auf die Sprünge hilft, nein sie nimmt auch noch das Gesetz selber in die Hand.
Saffy ist zwar eine Serienkillerin, aber alle ihre Opfer waren keine Unschuldigen, ob das nun moralisch verwerflich ist, sei mal dahin gestellt, aber Saffy hat dabei eine so unverblümte und lustige Weise dies zu schildern, das man trotz der Taten schmunzeln muss.
Aber nicht nur bei ihren Morden zeigt sie Einfallsreichtum, auch um der Liebe auf die Sprünge zu helfen, hat sie herausragende Ideen.
Reizvoll fande ich das die Story aus zwei Perspektiven erzählt wird, da war natürlich Saffy und ihre Bemühungen und dann Jon ein Podcaster auf dem Saffy ein Auge geworfen hat. Aber es wäre kein Krimi ohne eine Portion Thrill. Trotz seiner 448 Seiten kam keinerlei Langeweile auf, wir hatten Spannung, Humor und eine kleine Liebesgeschichte..und eine süße Nebendarstellerin in Form von einem Hund.
Nina
aus Salzburg
2/5
16.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Starke Prämisse, schwache Umsetzung
Irgendwie hat mich Bad Men ziemlich enttäuscht. Weder fand ich es besonders witzig, noch konnten mich die Protagonist*innen oder die Story wirklich überzeugen.
Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt, wobei Jon deutlich mehr Raum bekommt als Saffy. Genau das hat mich gestört: Gerade Saffy, die als feministische Serienmörderin mit sehr „interessantem“ Männergeschmack angelegt ist, hätte enorm viel Potenzial gehabt. Doch man bekommt viel zu wenig von ihr zu sehen. Ihre Kapitel sind kurz, selten und bleiben dadurch eher oberflächlich.
Die eigentliche Story zwischen Saffy und Jon beginnt erst ab Seite 110 so richtig. Davor dreht sich fast alles um Jon, was sich für mich etwas zäh angefühlt hat. Die wenigen Saffy-Kapitel zwischendurch haben mich eher frustriert, weil sie genau das waren: zu wenig und zu kurz.
Schade, aber weiterempfehlen kann ich Bad Men nicht.
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