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Das Gemälde Roman

125

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24861

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.07.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,6/11,7/3,8 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Seidengrau / Bordeaux

Originaltitel

Horse

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77529-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24861

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.07.2025

Verlag

btb

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,6/11,7/3,8 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Seidengrau / Bordeaux

Originaltitel

Horse

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77529-3

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • speedy208

    aus Wetzikon ZH

    2/5

    10.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gemälde oder Gemächt?!

    Beides nicht. Ein Mischmasch. Ich habe mehr erwartet. Da werden div. Lebensläufe um ein Pferd und ein Zeitalter abgehandelt, ohne dass man am Ende weiss, wozu überhaupt. Ich habe die BLITZ-Reihe (auf Englisch: Lightning) als Teenie verschlungen. Kenne mich also einigermassen rund um den amerikanischen Pferdesport (samt Kentucky) aus. Aber im Gegensatz zu "Blitz" enttäuschte dieser Roman "Gemälde" bzw. "Horse" (Original). Hier werden 4 Biografien (aus 4 Dekaden) parallel erzählt, ohne dass sich am Ende der "Blätterwald" lichtet. Diese Bios wechseln sich kapitelweise ab, sind quasi nur "Garnitur" für den realen Hengst Lexington. Lexington, der Stammvater vieler Kentucky-Derby-Gewinner, ist der eigentliche Protagonist, also ein Pferd, aber auch der rote Faden des Romans. Einerseits wird sein Schicksal an der Seite des fiktiven Sklavenjungens Jarred beschrieben (von den 1850ern bis in die 1890er), andererseits geht's um sein Skelett, das 150 Jahre später Gegenstand von einer Ausstellung sowohl im Smithsonian Museum in Washington D.C. wie auch um ein parallel aufgetauchtes Gemälde - Buchtitel! -, das Theo, ein farbiger Kunststudent, in der heutigen Zeit findet. Dazwischen geistern Wissenschaftlerinnen und Suffragetten (Frauenrechtlerinnen) aus den USA, England und Australien. Diese allein böten schon einen Roman für sich, spielen hier aber nur eine Nebenrolle. Warum nahm die Autorin sie denn rein? Die Story zieht sich über 570 Seiten (Taschenbuch). Aber sie ist qualitativ zu dünn, um sie überhaupt als Roman zu bezeichnen; ein loses Aneinanderreihen von Biografien, die der Spannung wegen sich in den Kapiteln abwechseln! Der kleine Höhepunkt: der amerikanische Bürgerkrieg - mein Fachgebiet. Aber auch das eher stümperhaft. Identifikation mit den Protagonisten kaum möglich. Alles wirkt konstruiert, selbst das Ende. Spannung Fehlanzeige. Was soll das? Von einer Pulitzer-Gewinnerin hätte ich mehr erwartet. Jeder Anfänger könnte das besser schreiben.

  • Sarah

    5/5

    23.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman mit Pferdeliebe

    Ein wirklich toller Roman, der sich etwas zieht aber volles Potenzial ausschöpft. Gerade als Pferdemädchen fühlt man die Story sehr, das Lesegefühl und der Lese Flow ist auch sehr gut. Ich habe mich gefreut das Buch lesen zu dürfen.

  • http://i-am-bookish.blogspot.com

    5/5

    01.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eins vielleicht vorneweg: ich…

    Eins vielleicht vorneweg: ich hab es nicht so mit Pferden. Ich war nie eins der Pferdemädchen, mich haben die Tiere nicht interessiert und auch heute habe ich keinerlei Verbindung zu ihnen. Tatsächlich hat sich mir der Reiz von Pferden nie wirklich erschlossen und ich bekomme heute noch große Augen, wenn ich höre, für wieviel Geld manches Pferd gehandelt und verkauft wird. Normalerweise wäre ein Buch zum Thema "Pferd" daher nicht unbedingt ganz oben auf meiner Wunschliste gelandet. Dennoch habe ich durch Umstände "Das Gemälde" von Geraldine Brooks in die Hände bekommen. Und ich habe es gelesen, denn ich konnte nach einigen Seiten gar nicht anders. Plötzlich steckte ich mittendrin in dieser Geschichte um ein Pferd, die ihre Fühler bis ins Heute ausstreckt. Plump gesagt geht es um folgendes: Mitte des 19. Jahrhunderts wird ein Rennpferd gemalt und dieses Pferd sowie das Gemälde haben Auswirkungen auf die Leben ganz unterschiedlicher Personen. Geraldine Brooks stellt diese durch mehrere Erzählperspektiven und Zeitebenen dar, was mitunter ein kognitives Umschalten beim Lesen erfordert, erst recht, wenn man diesen "Klopper von Buch" dann doch mal für eine Pause zur Seite gelegt hat. "Das Gemälde" ist ein langsames Buch, keins, das sich schnell weglesen lässt. Es baut sich sehr langsam auf, braucht Zeit, erzählt die Geschehnisse, die an wahre Begebenheiten angelehnt sind (übrigens super recherchiert und aufbereitet!), eher ruhig, gemächlich und ausufernd. Hier kann man keine schnelle Story erwarten, die einen atemlos die Seiten umschlagen lässt. Aber ich mag das Prinzip des Buches: ein Ding zu beleuchten und über die Zeit zu begleiten und dabei wie zufällig mitzubekommen, wie dieses Ding andere Personen, Situationen und die Zeit formt und verändert. Beim Lesen hat mich dies manchmal an "Die Launenhaftigkeit der Liebe" von Hannah Rothschild erinnert, in dem es übrigens ebenfalls um ein Gemälde geht. "Das Gemälde" ist ein herrlicher, seitengreifender, historischer Schmökerroman, für den man Zeit braucht, die sich für den Lesegenuss aber sehr lohnt.

  • Bewertung

    aus Nordhorn

    5/5

    19.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht nur für Pferdeliebhaber…

    Nicht nur für Pferdeliebhaber Geraldine Brooks ist eine namhafte Schriftstellerin, und hat auch hier ihr Können bewiesen. Der Leser bekommt in drei Zeitebenen die Geschichte des Rennpferdes Lexington präsentiert. Da sich einiges zur Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges abspielt, erfährt man nicht nur die Erfolgsgeschichte des Pferdes und des Jockey, sondern bekommt auch nebenher einiges an Geschichte geboten. Durch einige Protagonisten wird ebenfalls eine Verbindung zum künstlerischen gezogen, also ein vielfältiger Roman. Die Autorin hat dabei eine hervorragende Recherche geleistet und verpackt diese Geschichte sehr fesselnd. Ich persönlich hätte nicht gedacht, dass mich ein solches Buch so begeistern könnte, zumal es schon recht mächtig ist aufgrund der Seitenzahl. Spaß gemacht hat auch, einigen real existierenden Persönlichkeiten zu begegnen, denn es ist nicht alles fiktiv. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

  • vxrxnax

    5/5

    06.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Das Gemälde“, ein wunderbares…

    „Das Gemälde“, ein wunderbares Buch von Geraldine Brooks, erzählt gleich mehrere Geschichten, die jedoch alle in diversen Punkten miteinander verknüpft sind. Zum einen ist da Jess, die gemeinsam mit Theo die Geschichte eines längst vergessenen Rennpferdes erforscht. Dann Martha, die in ihrer Kunstgalerie ein unbekanntes Ölgemälde eines Pferdes entdeckt. Zum anderen gibt es den Maler Scott, der mit seinem Talent die Schönheit adeliger Rennpferde im 19. Jahrhundert einfängt. Zuletzt der versklavten Jungen Jerret und ein einzigartiges braunes Fohlen. Ihre enge Verbindung schreibt im Jahr 1850 eine ganz besondere Geschichte. Alle Handlungen erzählen von ganz unterschiedlichen Leben in verschiedenen Jahrzehnten und haben doch die große Liebe und Faszination für Pferde gemeinsam. „Eines der besten Porträts von Lexington wurde von Scott gemalt, und es zeigt ihn, geführt vom Schwarzen Jarret, seinem Reitknecht…“ (S. 539) Das Buch führt auch nicht passionierte Reiter wunderschön an die Thematik Pferde heran. Die Zeitsprünge und verschiedenen Sichtweisen gestalten die Geschichte spannend und abwechslungsreich und tragen zu einem harmonischen Lesegefühl bei. Malerisch beschreibt Geraldine Brooks dem Leser die Landschaften in Washington, New York und Kentucky. Besonders kann man die enge und voller Vertrauen geprägte Verbindung von Jarret und Lexington spüren und emotional miterleben. Auch das Aufgreifen der Sklaven Thematik im 19. Jahrhundert lässt den Leser die Diskriminierung und Ungleichheit spüren - man fühlt mit, ärgert sich und will Jarett vor allen Weißen verteidigen. Gleichzeitig wird auch die Diskriminierung farbiger Menschen heutzutage aufgegriffen und zeigt, dass wir auch heute noch stellenweise erhebliche Probleme damit haben. Das Buch hat mit sehr gut gefallen und ich kann es vor allem Pferdeliebhabern mehr als empfehlen. Doch auch ohne diesen Hintergrund liest sich das Buch flüssig und gewinnt den Leser Stück für Stück für sich. Definitv ein unerwartetes Highlight.

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