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Die Tage des Wals Roman

59

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.06.2025

Verlag

Blessing

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/2,3 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Whale Fall

Übersetzt von

Astrid Finke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-770-9

Beschreibung

Rezension

»Aufwühlend und eindringlich (...) geschrieben mit einer Sorgfalt und Zurückhaltung, die für einen Debütroman selten ist.« ("The Guardian")
»Ein wunderbar nuanciertes, betörendes Debüt. O'Connor hat eine vielversprechende Karriere vor sich.« ("The Times")
»Eine einzigartige, stimmungsvolle Coming-of-Age-Geschichte, die in einer Welt spielt, die an der Schwelle zu großen Veränderungen steht« ("The Observer")
»Dieses in sich stimmige Debüt balanciert geschickt zwischen Verrat und Verlust, Veränderung und Selbstverwirklichung.« ("Mail on Sunday")
»Eine zugleich sanfte und harte Geschichte über tiefgreifende Veränderungen.« ("Anne Enright")
»In ihrem behutsamen, zarten Schreibstil ergründet Elizabeth O‘ Connor in "Die Tage des Wals" soziale Ungleichheiten und weibliche Emanzipation. [...] Ein gelungenes Debüt.« ("WDR 5 Bücher, Isabelle Stier")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.06.2025

Verlag

Blessing

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/2,3 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Whale Fall

Übersetzt von

Astrid Finke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-770-9

Herstelleradresse

Blessing Karl Verlag
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Eine starke junge Frau mitten im Inselleben

katis zettelchen aus Salzburg am 03.09.2025

Bewertungsnummer: 2585320

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vier Monate lang haben wir am Leben von Manod, einer 18jährigen jungen Frau, auf einer fiktiven kleinen Insel teil. Mir gefällt die Prämisse des Romans: 1934 wurde von einem Festländer eine Dokumentation über das Leben auf den Araninseln gedreht – Leider hatte sie wenig mit dem echten Leben der Inseln zutun, Szenen wurden gestellt, Traditionen erfunden, fotogene Menschen gezeigt. Dieser Roman nimmt das Thema auf: Eine keltische Insel, auf der noch walisisches Keltisch gesprochen wird, auf der alles anders läuft, als auf dem Festland. Im September 1939 strandet zunächst ein Wal, dann kommen zwei Engländer von der Universität, um die Gepflogenheiten der Insel zu dokumentieren und ein Buch darüber zu schreiben. Versuchen sie wirklich, herauszufinden, wie alles abläuft oder kommen sie mit vielen Vorurteilen, die sie bestätigt finden wollen, wissentlich oder unabsichtlich? Der Roman ist so schön erzählt, kurze Kapitel, kleine Szenen, in denen wir die Handlung durch die Augen von Manod sehen, unidealisiert, ein bisschen schroff, ein anstrengendes Leben mit Wünschen und Träumen und viel gesundem Menschenverstand und Realismus. Keine Inselromantik, das Leben ist hart und über allem schwebt die Ahnung, dass das Zuhause, so wie es ist, irgendwann aussterben wird; zu viele verlassen die Insel für ein unbekanntes, aber erhofft besseres Leben auf dem Festland – wo andere Themen gerade dominant sind: Krieg und Arbeitslosigkeit.

Eine starke junge Frau mitten im Inselleben

katis zettelchen aus Salzburg am 03.09.2025
Bewertungsnummer: 2585320
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vier Monate lang haben wir am Leben von Manod, einer 18jährigen jungen Frau, auf einer fiktiven kleinen Insel teil. Mir gefällt die Prämisse des Romans: 1934 wurde von einem Festländer eine Dokumentation über das Leben auf den Araninseln gedreht – Leider hatte sie wenig mit dem echten Leben der Inseln zutun, Szenen wurden gestellt, Traditionen erfunden, fotogene Menschen gezeigt. Dieser Roman nimmt das Thema auf: Eine keltische Insel, auf der noch walisisches Keltisch gesprochen wird, auf der alles anders läuft, als auf dem Festland. Im September 1939 strandet zunächst ein Wal, dann kommen zwei Engländer von der Universität, um die Gepflogenheiten der Insel zu dokumentieren und ein Buch darüber zu schreiben. Versuchen sie wirklich, herauszufinden, wie alles abläuft oder kommen sie mit vielen Vorurteilen, die sie bestätigt finden wollen, wissentlich oder unabsichtlich? Der Roman ist so schön erzählt, kurze Kapitel, kleine Szenen, in denen wir die Handlung durch die Augen von Manod sehen, unidealisiert, ein bisschen schroff, ein anstrengendes Leben mit Wünschen und Träumen und viel gesundem Menschenverstand und Realismus. Keine Inselromantik, das Leben ist hart und über allem schwebt die Ahnung, dass das Zuhause, so wie es ist, irgendwann aussterben wird; zu viele verlassen die Insel für ein unbekanntes, aber erhofft besseres Leben auf dem Festland – wo andere Themen gerade dominant sind: Krieg und Arbeitslosigkeit.

In dem Roman „Die Tage des…

Mirella aus Schiffdorf am 06.01.2025

Bewertungsnummer: 2922083

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In dem Roman „Die Tage des Wals“ geht es seicht und ruhig zu. Es ist das Debüt der Autorin Elizabeth O'Connor. Als Leser wird man in die 1930er Jahre geführt, auf eine (fiktive) Insel vor der walisischen Küste. Hier scheinen die Uhren stehengeblieben, was der 18-jährigen Manod nicht genug ist. Sie lebt mit Ihrem Vater und ihrer jüngeren Schwester auf der Insel. Überaus schön finde ich, wie es die Autorin geschafft hat Manods Zwiespalt aufzuzeigen: Einerseits sehnt sie sich nach einem neuen Leben fernab des eintönigen Lebens auf der Insel, andererseits liebt sie ihre Heimat und ihre Familie. Obgleich ihre Heimat ein Leben nach alten Traditionen und einen fortwährend gleich ablaufenden Alltag, mit rar gesäten Überraschungen, bedeutet. Einzig die wechselnden Jahreszeiten sorgen für Änderungen im Alltag der Bauern und Fischer. Ich kann mich gut Manod einfühlen und spüre ihren Zwiespalt, Ihre Aufbruchsstimmung regelrecht, nicht zuletzt dank der Tagträume von Manod. Sie sehnt sich nach mehr, nach einem unabhängigen Leben, was greifbarer wird, als zwei unerwartete Begebenheiten einsetzen. Eines Tages wird ein Wal an den Strand der Insel angespült; da wird auch der Titel und das passende Cover des Buches deutlich. Davon hören zwei Wissenschaftler, die daraufhin beschließen vom Festland auf die Insel zu reisen und das Leben der Einheimischen zu erforschen. Beide stammen aus Oxford und damit einem Ort / einer Stadt, die alles andere als trist und monoton ist. Zu Manods Glück darf sie Assistentin und Übersetzerin für die beiden Engländer werden und kommt ihrem Traum damit näher denn je. Mich hat das Buch von Anfang bis Ende begeistert. Es hat Tempo, auch dank der vielen kurzen Kapitel und trotzdem finde ich es nicht abgehakt. Dazu spiegeln die kurzen, prägnanten Kapitel das karge Leben der Insel wider, welches auch wie die Kapitel wenig Raum für Überraschungen und Ausschmückungen bereithält. Alles in allem ein wunderschönes Debüt, mit einer absoluten Empfehlung.

In dem Roman „Die Tage des…

Mirella aus Schiffdorf am 06.01.2025
Bewertungsnummer: 2922083
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In dem Roman „Die Tage des Wals“ geht es seicht und ruhig zu. Es ist das Debüt der Autorin Elizabeth O'Connor. Als Leser wird man in die 1930er Jahre geführt, auf eine (fiktive) Insel vor der walisischen Küste. Hier scheinen die Uhren stehengeblieben, was der 18-jährigen Manod nicht genug ist. Sie lebt mit Ihrem Vater und ihrer jüngeren Schwester auf der Insel. Überaus schön finde ich, wie es die Autorin geschafft hat Manods Zwiespalt aufzuzeigen: Einerseits sehnt sie sich nach einem neuen Leben fernab des eintönigen Lebens auf der Insel, andererseits liebt sie ihre Heimat und ihre Familie. Obgleich ihre Heimat ein Leben nach alten Traditionen und einen fortwährend gleich ablaufenden Alltag, mit rar gesäten Überraschungen, bedeutet. Einzig die wechselnden Jahreszeiten sorgen für Änderungen im Alltag der Bauern und Fischer. Ich kann mich gut Manod einfühlen und spüre ihren Zwiespalt, Ihre Aufbruchsstimmung regelrecht, nicht zuletzt dank der Tagträume von Manod. Sie sehnt sich nach mehr, nach einem unabhängigen Leben, was greifbarer wird, als zwei unerwartete Begebenheiten einsetzen. Eines Tages wird ein Wal an den Strand der Insel angespült; da wird auch der Titel und das passende Cover des Buches deutlich. Davon hören zwei Wissenschaftler, die daraufhin beschließen vom Festland auf die Insel zu reisen und das Leben der Einheimischen zu erforschen. Beide stammen aus Oxford und damit einem Ort / einer Stadt, die alles andere als trist und monoton ist. Zu Manods Glück darf sie Assistentin und Übersetzerin für die beiden Engländer werden und kommt ihrem Traum damit näher denn je. Mich hat das Buch von Anfang bis Ende begeistert. Es hat Tempo, auch dank der vielen kurzen Kapitel und trotzdem finde ich es nicht abgehakt. Dazu spiegeln die kurzen, prägnanten Kapitel das karge Leben der Insel wider, welches auch wie die Kapitel wenig Raum für Überraschungen und Ausschmückungen bereithält. Alles in allem ein wunderschönes Debüt, mit einer absoluten Empfehlung.

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Die Tage des Wals

von Elizabeth O'Connor

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