Produktbild: Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
Band 2

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl Ein Neapel-Krimi | Der perfekte Urlaubskrimi

Aus der Reihe Gaetano ermittelt
106

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

3068

Erscheinungsdatum

01.03.2026

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

380 (Printausgabe)

Dateigröße

1708 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423447201

Beschreibung

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Format

ePUB 3

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Verkaufsrang

3068

Erscheinungsdatum

01.03.2026

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

380 (Printausgabe)

Dateigröße

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Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423447201

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  • Jürg K.

    5/5

    11.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Toller italienischer Krimi

    Das Cover zu diesem Buch hat meine Neugierde angestachelt. Dieses Neapel Erlebnis fühlt sich weniger wie ein klassischer Krimi an und mehr wie ein Eintauchen in eine Stadt, die gleichzeitig feiert, trauert, betet und kämpft. Die Osterwoche bildet eine Kulisse, die fast selbst zur Figur wird. Commissario Gaetano verbringt zusammen mit seinem Bruder Aniello und seiner Nichte Carla die Feiertage auf der Tenuta seines Vaters im kampanischen Hinterland. Bis an Karfreitag Gaetanos neue Kollegin Beppa Bellucci anruft. Im Hafenbecken wurde ein toter Mann angeschwemmt. Notgedrungen unterbricht Gaetano seine Auszeit, um der Fischerstochter in ihrem ersten Fall beizustehen. Der Fall selbst entfaltet sich wie ein Spaziergang durch die Stadt, elegant im Chiaia Viertel, steil und voller Aussicht im Vomero, chaotisch und lebendig in Mergellina. Überall prallen Tradition und Moderne aufeinander, als würde Neapel selbst darum ringen, was es sein will. Was mich besonders berührt, ist die stille Melancholie, die unter der Oberfläche liegt. Der Tote im Hafenbecken ist nicht nur ein Kriminalfall, sondern ein Echo der Stadt. Menschen, die verschwinden, Geschichten, die untergehen, und ein Ermittler, der versucht, Ordnung in ein Leben zu bringen, das selten geordnet ist. Dieser Atmosphäre kann man sich als Leser nicht entziehen.

  • Bewertung

    aus Issum

    3/5

    10.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Atmosphärisch beeindruckend, aber teilweise auch überzeichnet

    Buchmeinung zu Fabio Nola – »Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl« »Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl« ist ein Kriminalroman von Fabio Nola, der 2026 bei dtv erschienen ist. Dies ist der zweite Band der Reihe um den neapolitanischen Commissario Salvatore Gaetano. Zum Autor: Fabio Nola ist das Pseudonym eines deutschen Historikers (*1982). Er hat in Neapel studiert und wohnte zusammen mit fünf neapolitanischen Jurastudenten mitten im wilden, bunten Centro Storico. Diese Zeit inspirierte ihn zu seiner Krimireihe um den feinfühligen Commissario Salvatore Gaetano. Zum Inhalt: Commissario Gaetano will die Osterfeiertage auf dem Weinhof seines Vaters im kampanischen Hinterland Neapels verbringen, zusammen mit seinem pflegebedürftigen Bruder und der Familie seiner schwangeren Nichte Carla. Dann erreicht ihn ein Anruf seiner jungen Kollegin Beppa Belucci, die eine Wasserleiche geborgen hat und sicher ist, dass der Tote ermordet wurde. Meine Meinung: Commissario Gaetano und Beppa Belucci waren mir von Beginn an sympathisch. Gaetano überzeugt mit seiner ruhigen Art, seiner Erfahrung und seinem Gerechtigkeitssinn, während Beppa Belucci voller Tatendrang steckt und auf die Unterstützung ihrer Fischerfamilie bauen kann. Das Team um den Commissario steckt voller Typen, die zum Teil aber deutlich überzeichnet wirken. Es gibt etliche Nebenhandlungen und auch im Umfeld des Toten bereitet der Umgang mit einem Pflegefall Probleme. Wie beim Commissario ist die Rückkehr in den Kreis der Familie beabsichtigt. Der Tote war ein wichtiger Mitarbeiter bei einer aufstrebenden Firma, die hochwertige und hochpreisige Algenprodukte herstellt. Gaetanos Chef und der neue Staatsanwalt üben Druck aus, weil sie von einem Selbstmord ausgehen. Gaetano ist davon noch nicht überzeugt und widersetzt sich diesen Anweisungen. Die atmosphärische Erzählung zeigt viele Facetten einer Stadt, die voller Gegensätze steckt und einen permanenten Wandel durchlebt. Moderne trifft auf gewachsene Strukturen und nicht alle Menschen sind Gewinner. Die Geschichte wird aus der Perspektive des Commissarios erzählt und der Leser kann seine Gedankengänge hautnah verfolgen. Lange Zeit passiert scheinbar wenig und doch ändert sich die Wahrnehmung Gaetanos. Erst zum Ende hin nimmt der Fall Fahrt auf und es wird sogar ein wenig dramatisch. Die Auflösung ist überraschend, aber vollständig und nachvollziehbar. Gefallen hat mir der atmosphärische Schreibstil und die vielen Informationen über eine Stadt im Wandel. Natürlich gehört zu Neapel, dass viele Dinge in einer Grauzone ablaufen, aber hier ist der Autor deutlich übers Ziel geschossen. Sei es die Nutzung von Dienstwagen oder die Einbindung von Beppas Verwandten bei den Ermittlungen oder das plötzliche Auftauchen organisierter Kriminalität. Es war mir einfach zu viel. Fazit: Ein atmosphärisch beeindruckender Krimi mit lebendigen, aber auch überzeichneten Figuren, der nach ordentlichem Beginn zu viele Nebenhandlungen enthält. Deshalb bewerte ich den Titel mit drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten). Wer atmosphärische Krimis mag, sollte einen Blick in das Buch riskieren.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    3/5

    12.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Hat noch etwas Luft nach oben

    „Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl“ ist der zweite Band rund um den neapolitanischen Commissario Salvatore Gaetano. Dieser Krimi entführt uns in die Vorbereitungen zum Osterfest, das in Neapel mit jeder Menge Volksfrömmigkeit und dem dazugehörenden Spektakel gefeiert wird. Eigentlich will Commissario Gaetano die Feiertage bei seiner Familie verbringen, als ihm eine männliche Leiche, die am Karfreitag im Hafenbecken angespült wird, einen Strich durch die Rechnung macht. Nachdem die Dienststelle chronisch unterbesetzt ist, kehrt Gaetano trotz Urlaubs nach Neapel zurück, um nach dem Rechten zu sehen. Zunächst ist nicht klar, ob es sich überhaupt um Mord oder nicht doch um einen Unfall oder Selbstmord handelt. Gaetano ist geneigt hier einen Unfall anzunehmen, um den Fall so schnell wir möglich ad acta zu legen. Allerdings hat er nicht mit der Beharrlichkeit seiner jungen Kollegin Beppa Bellucci gerechnet, die ihm gefühlt tausend und einen Grund nennt, dass der Tote ermordet worden ist ... Zähneknirschend muss Gaetano ermitteln und langsam kommt ihm die ganze Sache spanisch vor. Zudem erinnert ihn die familiäre Situation des Toten - er hat einen schwer behinderten Bruder - an seine eigene Familie. Der Tote aus dem Hafenbecken bleibt nicht der einzige Tote, weshalb es mit der Osterruhe gänzlich vorbei ist. Meine Meinung: Wie schon im ersten Fall angemerkt, ist mir der Commissario nicht ganz sympathisch. Ja, er hat mit seinem behinderten Bruder Aniello und dem dementen Vater eine schwierige Familienkonstellation. Dabei vergisst er aber, dass die Last eigentlich auf den Schultern seiner Nichte Carla ruht, während deren Ehemann sich mit dem familieneigenen Weinberg beschäftigt. Erst die Ermittlungen lassen ihn darauf aufmerksam werden. Ob diese Erkenntnis allerdings nachhaltig etwas ändern wird, bleibt offen. Sein Verhalten der jungen Beppa gegenüber ist ein wenig ambivalent bis fragwürdig. Ja, sie ist übereifrig, ehrgeizig und engagiert, vor allem, weil sie sich in der, von Männern und ihrem aufgeplusterten Ego, Welt behaupten will (und muss). Aber eine Polizeischülerin, die alleine ermittelt? Das kommt mir nicht ganz glaubwürdig vor, auch wenn man den Italienern gerne nachsagt, Gesetze ein wenig in die passende Richtung zu verbiegen. Gut beschrieben sind die Bräuche der neapolitanischen Bevölkerung rund um die Karwoche und Ostern. Diese intensiven Volksfrömmigkeit kann ich nur wenig anfangen. An manchen Stellen nimmt die detaillierte Beschreibung des kirchlichen Fest ein wenig überhand. Wie schon beim Vorgänger bin auch diesmal mit Commissario Salvatore Gaetano nicht auf einer Wellenlänge. Fabio Nola ist das Pseudonym eines deutsche Historikers, der während seiner Studienzeit in Neapel gelebt hat. Seine Liebe zur Stadt und ihrer Bevölkerung kommen hier deutlich zum Ausdruck. Fazit: Auch dieser zweite Fall für Commissario Gaetano kann mich nicht wirklich begeistern, daher gibt es 3 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    18.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mörderische Dolce Vita in Neapel

    Mit „…und das letzte Abendmahl“ liegt nun der zweite Band rund um den neapolitanischen Commissario Gaetano vor. Der Kommissar verbringt einige vorösterliche bei Tage bei Bruder und Nichte auf dem Land, als er an Karfreitag zurück nach Neapel gerufen wird. Im Hafenbecker ist eine männliche Leiche angespült worden, und so eilt er zurück, um der neuen Kollegin bei derem ersten Fall zu helfen. Beide ermitteln in ganz unterschiedlichen Vierteln der Hafenstadt und damit in völlig verschiedenen sozialen Schichten. Wie diese Protagonisten der Handlung skizziert werden, wie sich die Krimi-Handlung Schritt für Schritt weiterentwickelt, zeugt von großer Kunst des Autors. Was die Krimis von Fabio Nola neben einer spannenden Krimihandlung auszeichnen, ist der Lokalkolorit, der einem auf gefühlt jeder Seite entgegenkommt. Man fühlt sich als Leser hineinversetzt in die Gassen und Straßen Neapels, man meint, die frische Pasta und Pizza geradewegs riechen zu können. Das alles wird noch getoppt von Italien in der Osterwoche – jeder, der zu dieser Zeit mal bei den Nachbarn im Süden zu Gast war, kann die Bedeutung dieser Tage und ihrer Rituale nachvollziehen. Inmitten dieses Trubels behält Commissario Gaetano die Nerven und die Ruhe, in dieser Manier kann er den Fall letzten Endes aufklären. „Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl“ ist eine Reise im Kopf – und wie gern möchte man schon während der Lektüre aufbrechen, um sich in Neapel dem dolce vita hinzugeben – dann aber hoffentlich ohne Leichenfund im Hafenbecken. Man darf schon jetzt auf den dritten Fall der Reihe gespannt sein.

  • Bewertung

    5/5

    13.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Muschelsuppe

    In der Osterzeit geht es besonders in Italien immer mächtig zur Sache. Waren schon ein paarmal zu dieser Zeit in Südtirol, Das muss man einfach mal gesehen haben. Echt wunderbar. Für mich war es der erste Krimi aus dieser Reihe und freue mich auf die durch Prozessionen durch Neapel. Kann die Neapolitaner schon in meinem Innere Ohr über die letzte Portion Muschelsuppe streiten hören. Commissario Gaetano verbringt mit seinem Bruder und seiner Nichte die Feiertage auf der Tenuta ihres Vaters. Pünktlich zum Karfreitag ist alles vorbei als ein Toter im Hafenbecken gefunden wurde. Die wunderbaren Beschreibungen von Neapel und seinem Umland haben mich gleich ins schwermen kommen lassen. Die Zusammenhänge sind hier bei dem Buch nicht ganz einfach und man sollt sich nicht leicht ablenken lassen aber man kann alles gut verfolgen und nachvollziehen. Die Spannung ist immer ziemlich hoch am Anschlag und man muss bei der Sache bleiben um mitzukommen. Es darf ja auch mal ein bisschen Komplexer und nicht gleich durchschaubarer Fall sein. Unser Commissario hat das hier wunderbar gelöst bin schon gespannt was das nächste Mal auf ihn zukommt?

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