Produktbild: Die Passion nach G.H.

Die Passion nach G.H. Roman

2

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14203

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.06.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,1/13,7/2,7 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Altrosa / Mauve

Originaltitel

A Paixão Segundo G.H.

Übersetzt von

Luis Ruby

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60246-0

Beschreibung

Rezension

»Luis Rubys Neuübersetzung [erinnert] selbst 60 Jahre nach der Erstveröffentlichung des Romans daran, was für ein geheimnisvolles Werk die brasilianische Autorin hinterlassen hat.« ("Welt am Sonntag, Literarische Welt, Marlen Hobrack")
»Die Passion nach G.H.“ [verlangt] von seinen Lesern – die eigenen Grenzen überschreiten und hinübergehen in die Gedankenwelt einer sowohl klugen als auch beladenen Schriftstellerin, die uns Aussichten eröffnet. Aussichten für die Unsterblichkeit.« ("Ö1, Brigitte Neumann")

Produktdetails

Verkaufsrang

14203

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.06.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,1/13,7/2,7 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Altrosa / Mauve

Originaltitel

A Paixão Segundo G.H.

Übersetzt von

Luis Ruby

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60246-0

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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Gedankenstrom mit Sogkraft

Juno am 25.12.2025

Bewertungsnummer: 2684281

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Text ist herausfordernd. Stärker noch als bei anderen ist das Lesen eine Reise in andere Gedankenwelten. Die Handlung ist nur Beiwerk und Ansatzpunkt, um in einen Gedankenstrom einzutauchen. Dieser Strom führt immer weiter vom Individuum weg, um zum Ende wieder zurückzukommen, das nicht mehr das gleiche ist.

Gedankenstrom mit Sogkraft

Juno am 25.12.2025
Bewertungsnummer: 2684281
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Text ist herausfordernd. Stärker noch als bei anderen ist das Lesen eine Reise in andere Gedankenwelten. Die Handlung ist nur Beiwerk und Ansatzpunkt, um in einen Gedankenstrom einzutauchen. Dieser Strom führt immer weiter vom Individuum weg, um zum Ende wieder zurückzukommen, das nicht mehr das gleiche ist.

Obsession

MarieOn am 07.07.2025

Bewertungsnummer: 2533332

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist der Tag danach, nachdem das Grauen von ihr Besitz ergriffen hat. Sie, die gut situierte Bildhauerin aus Rio, teilt ihren größten Schrecken. Ihr Hausmädchen hat ihr gekündigt und sie ist voller Vorfreude, selbst durch die Penthousewohnung zu huschen und wischend und feudelnd das Chaos zu glätten. Während des Frühstücks ist sie dabei, einen Plan zu entwickeln, der ihre Vorgehensweise dokumentiert. Sie ist sich sicher, dass sie in der dunklen Abstellkammer, der Bettstatt des nachtschwarzen jungen Dings beginnen wird. Das Grauen: Ich hatte nicht damit gerechnet, dass dieses Hausmädchen, ohne mir etwas zu sagen, die Kammer auf seine Weise aufgeräumt und sie mit der Kühnheit einer Eigentümerin ihrer Funktion als Abstellraum beraubt hatte. S. 44 Nun steht sie in der hellen, lichtdurchfluteten Schlafstätte und muss sich an die Wand lehnen. Aber siehe da, die Wand trägt eine Skizze. Die kalt gezogenen Linien schwarzer Kohle auf weißem Putz geben den Blick auf eine Frau, einen Mann und einen Hund in Lebensgröße frei. Alle nackt. So nackt eben, wie man ohne Kleidung sein kann. Sie spürt auf sich den Hass des Hausmädchens. Fühlt sich abgewiesen in diesem blendend weißen Raum mit der Höhlenmalerei. Dann fällt ihr Blick auf den Schrank, den wird sie zunächst mit Wasser fluten, denkt sie. Ein Blick hinein löst einen Schauer des Entsetzens aus. Sie sieht direkt in die Augen einer Kakerlake. Sie wendet den Blick ab und versucht tief durchzuatmen. Mit einem großen Grad tiefer Entschlossenheit schlägt sie die Türe zu und ein Schauer durchfährt sie, eine Wonne ob des Gedankens, diese Kreatur getötet zu haben. Doch was hat sie getan. Was hatte sie aus dieser einst gelassenen Frau gemacht? Fazit: Clarice Lispector lebte von 1920-1977 in Rio de Janeiro. Diese Geschichte entstand 1964. Sie lässt ihre, von ihrem schwarzen Hausmädchen verlassene, Protagonistin in deren Kammer eintreten. Diese gibt sich stundenlang obsessiven Gedanken hin, die die Themen Transzendenz, das Göttliche, das Nichts, Liebe, den Tod und die Demut abklopfen. Und so parliert die Frau für mich vor sich hin. Was ich nach dieser Lektüre sicher weiß, ist, dass ich sie nicht verstanden habe. Ist die privilegierte Protagonistin aus armen familiären Verhältnissen psychisch krank? Ist sie aus Langeweile in diese einnehmende Situation gelangt? Während der qualvollen Litanei der Sinnsuche und der Selbsterkenntnis quäle ich mich durch das Buch. Was ich mit Gewissheit sagen kann, ist, dass die Autorin schreiben konnte. Das Schlusswort des Übersetzers fand ich nicht hilfreich. Die Aussage, diese Geschichte sei das lateinamerikanische Pendant zu Kafkas „Verwandlung“, kann ich nicht nachvollziehen. Dieses Buch zu lesen war eine Überraschung, aber kein Vergnügen.

Obsession

MarieOn am 07.07.2025
Bewertungsnummer: 2533332
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist der Tag danach, nachdem das Grauen von ihr Besitz ergriffen hat. Sie, die gut situierte Bildhauerin aus Rio, teilt ihren größten Schrecken. Ihr Hausmädchen hat ihr gekündigt und sie ist voller Vorfreude, selbst durch die Penthousewohnung zu huschen und wischend und feudelnd das Chaos zu glätten. Während des Frühstücks ist sie dabei, einen Plan zu entwickeln, der ihre Vorgehensweise dokumentiert. Sie ist sich sicher, dass sie in der dunklen Abstellkammer, der Bettstatt des nachtschwarzen jungen Dings beginnen wird. Das Grauen: Ich hatte nicht damit gerechnet, dass dieses Hausmädchen, ohne mir etwas zu sagen, die Kammer auf seine Weise aufgeräumt und sie mit der Kühnheit einer Eigentümerin ihrer Funktion als Abstellraum beraubt hatte. S. 44 Nun steht sie in der hellen, lichtdurchfluteten Schlafstätte und muss sich an die Wand lehnen. Aber siehe da, die Wand trägt eine Skizze. Die kalt gezogenen Linien schwarzer Kohle auf weißem Putz geben den Blick auf eine Frau, einen Mann und einen Hund in Lebensgröße frei. Alle nackt. So nackt eben, wie man ohne Kleidung sein kann. Sie spürt auf sich den Hass des Hausmädchens. Fühlt sich abgewiesen in diesem blendend weißen Raum mit der Höhlenmalerei. Dann fällt ihr Blick auf den Schrank, den wird sie zunächst mit Wasser fluten, denkt sie. Ein Blick hinein löst einen Schauer des Entsetzens aus. Sie sieht direkt in die Augen einer Kakerlake. Sie wendet den Blick ab und versucht tief durchzuatmen. Mit einem großen Grad tiefer Entschlossenheit schlägt sie die Türe zu und ein Schauer durchfährt sie, eine Wonne ob des Gedankens, diese Kreatur getötet zu haben. Doch was hat sie getan. Was hatte sie aus dieser einst gelassenen Frau gemacht? Fazit: Clarice Lispector lebte von 1920-1977 in Rio de Janeiro. Diese Geschichte entstand 1964. Sie lässt ihre, von ihrem schwarzen Hausmädchen verlassene, Protagonistin in deren Kammer eintreten. Diese gibt sich stundenlang obsessiven Gedanken hin, die die Themen Transzendenz, das Göttliche, das Nichts, Liebe, den Tod und die Demut abklopfen. Und so parliert die Frau für mich vor sich hin. Was ich nach dieser Lektüre sicher weiß, ist, dass ich sie nicht verstanden habe. Ist die privilegierte Protagonistin aus armen familiären Verhältnissen psychisch krank? Ist sie aus Langeweile in diese einnehmende Situation gelangt? Während der qualvollen Litanei der Sinnsuche und der Selbsterkenntnis quäle ich mich durch das Buch. Was ich mit Gewissheit sagen kann, ist, dass die Autorin schreiben konnte. Das Schlusswort des Übersetzers fand ich nicht hilfreich. Die Aussage, diese Geschichte sei das lateinamerikanische Pendant zu Kafkas „Verwandlung“, kann ich nicht nachvollziehen. Dieses Buch zu lesen war eine Überraschung, aber kein Vergnügen.

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Die Passion nach G.H.

von Clarice Lispector

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