• Produktbild: Hier draußen

Hier draußen Roman | »Ein tolles und kluges Debüt.« Angela Wittmann, Brigitte

173

10,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

3358

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

1765 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423447188

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • navigierbarer Index
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Landmark-Navigation vorhanden

Verkaufsrang

3358

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

1765 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423447188

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  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    16.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Meine Meinung Ich war sehr…

    Meine Meinung Ich war sehr gerne hier draussen Ein Leben auf dem Land ist bestimmt weniger stressig, als in der Stadt. Seitdem ich im holsteinischen Dorf Fehrdorf war, hat sich meine Meinung ein wenig geändert. Das ist zum einen der nicht immer angenehmen Landluft geschuldet - zum anderen dem Kampf, den Bauern haben, um mit ihrer Arbeit über die Runden zu kommen. Lara und Ingo sind sehr euphorisch von Hamburg aufs Land mit ihren beiden Kindern gezogen. Der renovierungsbedürftige Resthof hat sie nicht abgeschreckt; und eigentlich wollten sie gar nicht richtig wahrhaben, was ihnen der Makler darüber alles erzählte. Sie sind im Sommer eingezogen und erst im Winter haben sie festgestellt, dass der alte Kasten nie richtig warm wird. Die Arbeit im und ums Haus hat vor allem Lara unterschätzt. Besonders stressig ist das Landleben für Ingo. Jeden Tag muss er zu seinem Start-Up nach Hamburg fahren. Als er einmal auf dem Heimweg eine weiße Hirschkuh anfährt, ändert sich sein Leben von Grund auf. Er informiert den zuständigen Förster Uwe und erlöst mit ihm zusammen das Tier von seinem Leiden. Uwe erzählt ihm, wer eine weiße Hirschkuh tötet, hat nur noch ein Jahr zu leben. Tatsächlich passieren viele tragische Dinge. Der Förster Uwe hat ein trauriges Geheimnis, ein Bauer wäre beinahe an den Dämpfen seiner Gülle gestorben und seine Frau hat bemerkt, dass sie ihn keineswegs vermissen würde. Ingo hat mit einem Burnout zu kämpfen und verbringt seine Freizeit lieber mit Uwe im Wald auf dem Hochsitz, als mit seiner Familie. Lara hat sich das Landleben anders vorgestellt. Ihr Teilzeitjob als Designerin und die Arbeit auf dem Hof überfordern sie. Dazu noch die ehrenamtlichen Arbeiten, die in der Dorfgemeinde bei verschiedenen Festen anfallen. Einzig die beiden Kinder fühlen sich richtig wohl in Fehrdorf. Lara fühlt sich von Ingo alleingelassen. Dass ich sämtlichen Träumen beim Platzen zuschauen musste, hat mich nicht daran gehindert, mich im Dorf wohl zu fühlen. Man lernt das wirkliche Landleben, mit all seinen Bauernhöfen richtig kennen. Ein Weichzeichner wird hier nicht benutzt, da es wirklich nichts zu beschönigen gibt. Die Schweine- und Hühnerzucht regt dazu an, mal wieder seinen Fleischkonsum zu überdenken. Auch Lara hat ihre romantischen Vorstellungen sehr schnell ad acta gelegt. Bei all den tragischen Vorfällen fehlt jedoch eines nicht: Herzenswärme! Jutta und Armin sind auch Zugezogene, die erst mit mehreren Leuten in einer Kommune lebten. Übrig geblieben sind nur die beiden. Jutta zeigt in Kursen, wie man Hühner schlachtet. Armin sorgt für das leibliche Wohl und kümmert sich um den Bio-Garten. Sie haben stets ein offenes Ohr für die Probleme der Dorfbewohner und bieten Wohnraum an, wenn jemand mal Abstand vom Ehepartner braucht. Fast alle Dorfbewohner haben das Herz am rechten Fleck. Nachbarschaftshilfe wird großgeschrieben und mit vollem Einsatz praktiziert. Der in sich gekehrte Förster Uwe hat mein Herz berührt, und ich habe am Ende ein paar Tränen vergossen. Einen Dorfbewohner gibt es, den ich am liebsten geschüttelt hätte, weil er so herzlos mit seiner Frau umgegangen ist. In Rückblenden habe ich jedoch einiges über sein Familienleben erfahren, und konnte seine Verbitterung besser verstehen; aber nicht entschuldigen. Der bildliche Schreibstil hat mir das Gefühl gegeben, selbst ein Teil der Dorfgemeinde zu sein. Die Figuren sind sehr gut gezeichnet und kommen authentisch rüber. Wir erfahren das Geschehen überwiegend aus der Sicht von Ingo und Lara. Sie mussten feststellen, dass Zugehörigkeit erarbeitet werden muss. Fazit Eine klare Empfehlung für dieses wunderschöne Buch, das mich sehr berührt und nachdenklich gestimmt hat. Ich habe die Geschichte nicht gelesen; ich habe sie gelebt. Herzlichen Dank, Martina Behm.

  • Bewertung

    5/5

    06.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Hier draussen

    Inhalt siehe Klappentext: Die Autorin Martina Behm war mir bisher unbekannt, mir ist auf Social Media das Titelbild mit pinkfarbenen und gelben Schriftzügen sowie den beiden Rehen vor Wald und Wiese aufgefallen. Das Buch hat 352 Seiten und liest sich sehr flüssig, ich habe parallel gelesen und dazu das Hörbuch gehört. Der Leser findet sich fernab von Großstand und Lärm „auf dem Land“ wieder, „hier draussen“ ist alles ein bißchen anders: Die Menschen, von den Städtern und Zugezogenen als „Bauern“ bezeichnet, sind einfach offener, freundlicher, herzlicher, insgesamt unaufgeregter und mehr mit sich selbst, als mit anderen beschäftigt. Man kennt sich, man schätzt sich, aber man hilft sich auch untereinander - und das, ohne groß fragen zu müssen. Wen Hilfe benötigt wird, ist die Dorfgemeinschaft da - sei es beim Feuerwehrfest, beim Vogelschießen der Kinder, Spenden von Kuchen und Salate sind bei allen Festivitäten im Dörpshus gern gesehen. Wer im Dorf aufgewachsen ist, hat es wohl einfacher, als die Zugezogenen, die sich erst einfinden müssen, lernen müssen, wie der Hase läuft. Der Traum der Städter vom Landleben ist, wenn man es genauer betrachtet, gar nicht so idyllisch, wie es beim einmaligen Besuch erscheint. Man muss sich damit anfreunden können, abgeschieden zu sein, dass so ein Resthof keine Stadtvilla ist, sondern viel Arbeit im Vorfeld macht, bevor man einigermaßen drin leben oder gar wohnen kann. Dazu weite Wege in die Stadt, wo man ja doch wieder hin muss wegen der Arbeit. Und das ein oder andere Tier am Straßenrand - kennt man ja in der Großstadt nicht. Was es mit der Sage der weißen Hirschkuh auf sich hat und ob man dem Ganzen Glauben schenken sollte, das kann man herausfinden, wenn man sich auf dieses Lesehighlight einlässt. Die „Dorfgeschichte“ mit all ihren verschiedenen Familien, Gruppierungen, Individuen, dazu viele Tiere, eine geniale Playlist, wenn ich an die ganzen Songtitel denke, hat mir großes Lesevergnügen bereitet. Unglaublich, was aus manchen Männern, egal, welchen Alters, wird, wenn die eigene Frau querschießt, nicht mehr nach der Pfeife des Hausherrn tanzt, endlich nach ihrer eigenen Meinung lebt und sich selbst verwirklich. Es könnte tatsächlich traumhaft idyllisch sein, wären da nicht diese Untertöne, die manch einer gerne überhört, damit der Schein gewahrt wird. Für mich ist „Hier draussen“ ein ganz besonderer Roman, auf dem Land ist es einfach anders, ich vergebe von meinem Dorf fürs Dorf im Norden 5 Sterne mit Leseempfehlung.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    04.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Unprätentiös und herzlich erzählt

    Klischee oder kein Klischee? Irgendwie beides oder keines davon. Lara und Ingo kaufen auf dem Land einen Resthof, und stellen fest, dass das Dorfleben nicht so romantisch ist wie gedacht. Als Ingo eines Abends auf dem Heimweg von der Arbeit eine weiße Hirschkuh anfährt, kommt die Erzählung in Gang und so langsam bekommt man einen Blick hinter de Fassade der einzelnen Figuren. Lara ist die treibende Kraft gewesen, die ihre Familie zum Umzug aufs Land überredet hat, weil sie Ruhe suchte. Ingo, ihr Mann, arbeitet weiterhin in seinem Start up in Hamburg. Zusehends leben sie aneinander vorbei. Aber auch die Dorfbewohner haben alle ihre Geschichte. Uwe, Schweinebauer und Jäger, wird gerufen, als Ingo seinen Wildunfall hat. Tove, verheiratet mit dem ultimativen Griesgram. Maggie, die aus der Kreisstadt aufs Land zog, um ihre Liebe zu heiraten, um dann die perfekte Landfrau zu mimen. Das Buch ist voller Menschlichkeit und rauen Ecken, entlarvt die Dorfromantik ohne Fingerzeig und Häme. Ein bisschen wie nach Hause kommen.

  • Esther

    5/5

    04.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnert an Juli Zeh Romane

    …ich habe den Roman ziemlich spontan gekauft, ohne die Bewertungen zuvor gelesen zu haben. Mich hat die Geschichte voll eingenommen und ich habe mich in dem Dorf sehr wohl gefühlt. Es erinnerte mich win wenig am Juli Zeh Geschichten. Auf jeden Fall ein großartiges Debut!!

  • Eva

    5/5

    24.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Satire auf das Landleben

    Der Traum vom Leben auf dem Land. Kein Lärm, die Kinder können sich frei bewegen, Bio-Lebensmittel und viel Zeit für die Familie. Zurück zur Natur. Die Ablenkungen bleiben in Hamburg. Das Grundstück liegt nicht weit vom See entfernt, es ist so schön in Schleswig-Holstein, im Land zwischen den Meeren. Der Blick geht weit und die Luft ist klar. Martina Behm schafft in Hier draußen eine wunderbare Persiflage auf das Ideal vom Resthof und dem Glück auf dem Dorf. Sie bevölkert Fehrdorf mit eigenwilligen, liebenswerten, engstirnigen hoffnungsvollen, warmherzigen und kantigen Charakteren. Sie alle haben ihre Sorgen, ihre Träume, ihre Resignation, ihre sehr eigenen Lebens- und zarten Liebesgeschichten. In diese Dorfgemeinschaft hinein geraten Lara und Ingo, die mit ihrer festgefahrenen Ehe, zwei Kindern und einem Knall in ihrer Mitte landen. Der Roman beginnt mit einem Autounfall. Ingo ist auf dem Heimweg aus Hamburg und überfährt eine weiße Hirschkuh. Ingo ruft den Jäger Uwe aus dem Dorf, doch der ist abergläubisch und weigert sich, die HIrschkuh alleine zu erschießen. Denn wer einen weißen Hirsch tötet, der wird selbst innerhalb des kommenden Jahres tot sein. Ist das wahr? Beide schliddern in das neue Leben, das sie sich so ganz anders vorgestellt haben. Warmherzig, ironisch und voller Liebe zum Detail entspinnt Martina Behm eine Dorfgemeinschaft voller Individuen. Lara und Ingo finden und bringen Veränderung, so wie jedes Gefüge sich verschiebt, wenn etwas in Bewegung gerät. Die eingefahrenen Rollen und die alten Traditionen werden dann doch noch ganz leise hinterfragt, und wer weiß, was sich alles entwickelt, wenn sich mit dem Wohnort auch die Haltung ändert. Alles ist möglich. Die Stimmen der Zugereisten wechseln mit den alteingesessenen Dorfbewohner*innen, den Landwirten, den Viehzüchtern. Grandios trifft Martina Behm den norddeutschen Ton. Ich war sofort zu Hause in Fehrdorf. Vermutlich ist es nur ein Dorf weiter. Die verschiedenen Perspektiven machen diesen Roman so lesenswert. Ich bin so tief eingetaucht ins Dorfleben, dass es mir, als ich wieder auftauchte, seltsam vorkam, dass Fehrdorf fiktiv sein soll. Ich ziehe meinen Hut! Eine absolute Leseempfehlung für alle, die Lust auf Geschichten, Humor und lebendige Charaktere haben, die schnell ans Herz wachsen.

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