Jung, gut aussehend und reich - mehr braucht es nicht zum Glücklichsein. Das denkt jeder, der die achtzehnjährigen Zwillinge Jamie und Colin von Maiwald kennt. Dabei sieht es hinter den Kulissen anders aus. Während Colin im Stillen unter der Queerfeindlichkeit an seiner Schule leidet und dabei immer weiter in eine Depression rutscht, bemüht sich Jamie, den perfekten Hetero abzugeben. Schließlich hat er eine bildhübsche Freundin. Wären da nur nicht die verwirrenden Gefühle für seinen besten Freund Davis. Als dieser den Zwillingen seinen neuen Mitbewohner Anthony vorstellt, der alles verkörpert, was sich Colin jemals erträumt hat, ist das Chaos perfekt und Missverständnisse, Lügen und Intrigen holen die vier ein. Während jeder Zwilling mit seinen eigenen Dämonen kämpft, entfernen sich Colin und Jamie zusehends voneinander, bis der dunkle Abgrund, der sich zwischen ihnen auftut, nur Wut und Verzweiflung übrig lässt. Ein dramatischer Young-Adult-Roman über Mental Health und die Entdeckung der eigenen Sexualität. Schonungslos, packend und ohne Happy-End-Garantie.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
5/5
06.02.2025
Buch (Taschenbuch)
Rund um perfekt!
Ohmein Gott, mein Herz..
Von Seite 1 an, hatte dieses Buch mich.
Es war mein erstes Buch in dieser "richtung".
Und ich habe es geliebt!
Von der 1 bis zu letzen seite war es ein gefühlschaos - jedesmal wenn ich grade gehofft hatte und dachte ich wüsste was passiert, wurde es nieder gerissen..
Die Protagonisten sind alle auf ihre art und weise einzigartig und haben etwas an sich!
Die zwei zwillinge sind so verschieden wie man es nur sein kann wären der eine ehr sensibel und "lieb" ist. Ist der andere ehr Kalt und distanziert (Er war tatsächlich mein Liebling) Er verletzt seinen Bruder sehr oft durch seine Art aber ich konnte mich total in ihn einfühlen und konnte ihn verstehen!
Der schreibstil der Autorin ist super angenehm und die kurzen Kapitel lassen sich so weg lesen, es war von Anfang bis Ende eine sehr emotionale Reise und wurde von einem für mich mehr als perfekten Ende abgeschlossen.
PurpleHero
aus Bayern
5/5
19.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Warum wir so schwer fallen
"Why We Fall So Hard" von Levi Elliott erzählt die eindringliche Geschichte der Zwillingsbrüder Colin und Jamie von Maiwald, die unter dem Druck ihrer äußeren Fassade und inneren Kämpfe zerbrechen. Während Colin mit der Queerfeindlichkeit seiner Umgebung und einer immer tiefer werdenden Depression zu kämpfen hat, versucht Jamie, krampfhaft das Bild des perfekten heterosexuellen Jungen aufrechtzuerhalten. Doch seine Gefühle für seinen besten Freund Davis lassen diese Fassade immer brüchiger werden.
Die Autorin fängt die Komplexität der familiären Bindungen und der inneren Zerrissenheit gekonnt ein. Die enge Vertrautheit der Brüder und ihre Verbindung zu Davis, der wie ein zusätzliches Familienmitglied wirkt, verleiht der Handlung Tiefe und macht den unvermeidlichen Bruch umso tragischer. Auch Jessica, Jamies Freundin, trägt zur zunehmenden Spannung bei und bleibt bis zum Schluss eine Figur, die bewusst polarisieren soll.
Die dramatischen Wendungen in der Geschichte sind oft unerwartet und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Besonders erschütternd ist die Art, wie die Charaktere mit ihrer Verzweiflung umgehen. Es wird schnell klar, dass nicht jeder Konflikt eine Lösung finden kann und dass die Brüder schwerwiegende Entscheidungen treffen, die sowohl ihre Zukunft als auch ihre Beziehung unwiderruflich verändern. Levis' schonungsloser Umgang mit Themen wie psychischer Gesundheit und der Ungewissheit von Liebe und Identität gibt der Geschichte eine tiefe emotionale Intensität.
"Why We Fall So Hard" ist ein Roman, der seine Lesenden tief berührt und nachdenklich zurücklässt. Es ist eine schmerzliche, aber ehrliche Geschichte, die zeigt, dass das Leben selten geradlinig verläuft und nicht immer ein Happy End bereithält.
Ein intensives, emotionales Werk, das durch seine schonungslose Ehrlichkeit und komplexen Charaktere fesselt und noch lange nachklingt.
Jürg K.
4/5
10.11.2024
Buch (Taschenbuch)
Bewegend und charmant
Jeder der die achtzehnjährigen Zwillinge Jamie und Colin von Maiwald kennt, denkt gut aussehend und reich, reicht, um Glücklich zu sein. Hinter den Kulissen sieht es aber anders aus. Colin leidet in der Schule unter der Queerfeindlichkeit und rutscht in eine Depression ab. Jamie ist bemüht den perfekten Hetero abzugeben. Er hat eine hübsche Freundin. Doch da sind die verwirrenden Gefühle für David seinen besten Freund. Dieser stellt ihnen seinen neuen Mitbewohner Anthony vor und jetzt ist das Chaos perfekt. Ein Buch das mich sehr gefordert hat. Ein dramatischer Roman über Mental Health und die Entdeckung der eigenen Sexualität. Schonungslos, packend und ohne Happy End-Garantie. Ich muss sagen, dass das Lesen dieses Buches für mich nicht einfach war. Die behandelnden Themen sind vielschichtig und man kann die nicht einfach beschreiben. Ich empfehle sich die Zeit zu nehmen und dieses Buch zu Lesen. Eines ist klar, es macht Nachdenklich nach dem Ende.
coala
aus Hamburg
4/5
04.11.2024
Buch (Taschenbuch)
Intensiv und mitreißend
Why We Fall So Hard von Levi Elliott ist eine berührende und tiefgründige Liebesgeschichte, die das Herz des Lesers schnell erobert. Die Geschichte fesselt durch authentische Charaktere, die mit persönlichen Kämpfen, Ängsten und Unsicherheiten ringen.
Elliott schafft es meisterhaft, die Höhen und Tiefen romantischer Beziehungen realistisch darzustellen, sodass man die Emotionen der Protagonisten hautnah miterlebt. Die Erzählweise ist kraftvoll und bringt das Verlangen und die Verletzlichkeit der Figuren eindringlich zur Geltung. Einige Szenen hätten für eine straffere Handlung gekürzt werden können, um die Spannung durchgehend hochzuhalten. Die Handlung kann dennoch bis zum Ende fesseln.
Why We Fall So Hard ist ein intensiver Roman für Leser, die tiefgründige Geschichten und komplexe Charaktere lieben. Es ist eine Geschichte, die daran erinnert, warum wir trotz aller Schwierigkeiten immer wieder an die Liebe glauben – und die das Herz berührt.
fogandbooks
aus Osnabrück
4/5
24.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Bewegend. Authentisch. Zerbrechend.
Levi Elliott gelingt es in Why we fall so hard, ein Buch zu erschaffen, das mit einer Intensität berührt, die das Herz des Lesers zerreißt. Von Anfang an wird klar, dass dieses Werk keine klassische Liebesgeschichte mit Happy-End ist. Stattdessen fordert es den Leser auf, tief über die Ungerechtigkeiten der heutigen Gesellschaft nachzudenken. Homophobie, Transphobie und Ausgrenzung stehen im Mittelpunkt, und Elliott beleuchtet schonungslos, wie diese Themen immer noch fest in familiären und freundschaftlichen Strukturen verankert sind.
Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Die Triggerwarnungen sollten definitiv ernst genommen werden, denn der Umgang mit Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass ist schwer verdaulich. Dennoch liegt genau hier die Stärke der Autorin: Ihr tiefgreifender Schreibstil und die komplexen Charaktere, die mit ihrer Identität kämpfen, sorgen dafür, dass man emotional vollends in die Geschichte eintaucht. Die Protagonisten sind so authentisch gezeichnet, dass man ihr Leid, ihren Schmerz und ihre Hoffnungslosigkeit förmlich spüren kann. Das Buch trifft einen tief im Innersten und lässt einen lange nachdenken, auch nachdem man die letzte Seite umgeblättert hat.
Elliotts Fähigkeit, die Realität der Gesellschaft ungeschönt darzustellen, ist bewundernswert. Auch wenn das Tempo der Geschichte an manchen Stellen etwas zu schnell voranschreitet, trübt dies nicht die Gesamtwirkung des Buches. Besonders das Ende hat mich überrascht und emotional völlig aufgewühlt. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man nach dem letzten Satz noch minutenlang das Buch in der Hand hält, unfähig, das Gelesene sofort zu verarbeiten.
Why we fall so hard ist berührend, realistisch und ein eindringliches Plädoyer für mehr Menschlichkeit. Es ist keine leichte Lektüre, aber eine, die man so schnell nicht vergisst.
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