In Montagnola steht die Weinlese an, ein geradezu festliches Ereignis, und auch Moira, Luca und Luna packen mit an. Doch als im Weinberg unterhalb der Kirche Sant’Abbondio ein menschlicher Schädel gefunden wird, ist das Vergnügen vorbei. Der Tote, ein Jugendfreund von Ambrogio, verschwand vor Jahrzehnten - und es gibt Hinweise darauf, dass Moiras Vater der Täter sein könnte. Sie beginnt zu ermitteln, um Ambrogio zu entlasten, doch dann gibt es einen zweiten Todesfall und sie muss Ereignisse aufklären, die beinahe fünfzig Jahre zurückliegen. Kann sie nach so langer Zeit noch die Wahrheit herausfinden?
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
NiniSte
aus Kiel
5/5
23.05.2025
Buch (Taschenbuch)
Morde im beschaulichen Tessiner Montagnola
Mit ,, Der Schädel von Sant'Abbondio" entführt Mascha Vassena den Leser bereits das 4. Mal in den eigentlich so beschaulichen Ort Montagnola im Tessin. Und doch erleben wir mit ihr dort aufregende Zeiten.
Moira Rusconi, die als Übersetzerin arbeitet, ist inzwischen zusammen mit ihrer 15 jährigen Tochter Luna zu ihrem Vater Ambrogio nach Montagnola gezogen. Sie genießt es sehr , bei ihrem Vater zu sein und auch über die Beziehung zu ihrem Jugendfreund Luca ist sie überglücklich.
Als bei der Weinlese Lunas Hund einen Schädel ausbuddelt, ist es mit der fröhlichen Stimmung vorbei. Als sich dann herausstellt, daß der Tote Ambrogios Jugendfreund Domenico ist, der vor 50 Jahren spurlos verschwand, ermordet wurde, wird Ambrogio verdächtig, etwas mit dem Mord zu tun zu haben. Auch er selbst macht sich große Vorwürfe, da sie sich zuletzt sehr gestritten hatten. Da Moira von der Unschuld ihres Vaters überzeugt ist, wird ihr Spürsinn geweckt. Mit viel Elan und Empathie gelangt Moira zu Informationen über die damalige Freundesgruppe. Die Polizei ermittelt in dem Fall nicht, da Mord in der Schweiz nach 30 Jahren verjährt. Es kommt zu einem weiteren Verbrechen und irgendwie scheinen die beiden Fälle zusammen zu hängen. Nun kommt die Ermittlung der Polizei in Gang, nimmt erste Verdächtige ins Visier. Doch Moira spürt, daß mehr hinter dieser Geschichte steckt und lässt nicht locker, bis der wahre Tathergang aufgedeckt wird. So unterstützt sie tatkräftig Ispettrice Chiara Moretti, die ihr inzwischen zur guten Freundin geworden ist.
Mascha Vassena hat mich mit ihrem flüssig und leicht zu lesenden Erzählstil wieder von der ersten Seite an in den Bann. gezogen. Die Geschichte wird so packend erzählt, mit unerwartetenWendungen, so daß die Spannung mit jedem weiteren Kapitel steigt Bis zum Schluss habe ich mitgerätselt und war über die Lösung des Falls ziemlich überascht.
Die Personen sind so liebevoll und authentisch dargestellt. Moira ist eine sympathische Frau, ihre Familie, besonders ihren Vater Ambrogio, und Luca muß man einfach gern haben. Auch die weiteren Bewohner Montagnolas sind absolut realistisch ausgearbeitet, mal mehr und mal weniger sympathisch, so wie wohl jeder Nachbarn hat. Besonders gut gefallen hat mir , daß das private Leben, die Gefühle und Gedanken der Personen wunderbar mit der Geschichte verknüpft werden. So konnte ich mich hervorragend in jede hineinversetzen.
Montagnola und seine Umgebung sind unglaublich bildhaft beschrieben, so daß ich das Gefühl hatte, direkt dort zu sein und mit Moira bei Vittorio und Silvana auf dem Weinberg zu sein oder im Lokal bei Gabriella ein leckeres Glas Wein zu genießen. Da ich dort in der Umgebung seit vielen Jahren meinen Urlaub verbringe, kam sofort Sehnsucht auf, den Koffer zu packen und mich auf den Weg ins Tessin zu machen. Es ist wie ein Nachhausekommen zu guten Freunden.
,, Der Schädel von Sant'Abbondio " hat mich begeistert, ein großartiger Cosy-Krimi mit Urlaubsflair und Spannung. Von ganzem Herzen gibt es , wie für die vorherigen Tessin-Krimis von Mascha Vassena , eine uneingeschränkte Leseempfehlung . Schon jetzt freue ich mich auf weitere Fälle der Reihe , wenn es wieder heißt: Moira Rusconi ermittelt.
Jojo
5/5
30.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein persönlicher Fall in idyllischer Kulisse
Mit „Der Schädel von Sant'Abbondio“ legt Mascha Vassena den vierten Band um Moira Rusconi vor - und der hat es in sich. Schon die Ausgangssituation hat mich sofort gepackt: Bei der Weinlese im idyllischen Montagnola wird unterhalb der Kirche ein menschlicher Schädel gefunden - und plötzlich wird aus dem Erntedankfest eine Reise in die Schatten der Vergangenheit. Dass der Fall so persönlich wird, hat mich emotional besonders berührt: Der Tote war ein Jugendfreund von Moiras Vater Ambrogio - und der gerät schnell unter Verdacht.
Die Autorin versteht es hervorragend, die wunderschöne Tessiner Landschaft mit einem mysteriösen Kriminalfall zu verweben. Ich hatte die Gassen, die Weinberge und die Atmosphäre förmlich vor Augen - das Lokalkolorit ist wieder einmal wunderbar eingefangen. Gleichzeitig ist die Geschichte voller Spannung, Wendungen und emotionaler Tiefe. Die Handlung springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, das Puzzle setzt sich Stück für Stück zusammen. Und doch wusste ich bis zum Schluss nicht, wer wirklich hinter allem steckt.
Auch Moiras Privatleben spielt wieder eine große Rolle - genau das gefällt mir an der Serie so gut. Die Kombination aus ruhigem, fast gemütlichem Erzählstil und spannungsgeladenen Ermittlungen macht diesen Cosy Crime so besonders. Für mich war es wie ein Wiedersehen mit alten Freunden, ohne dass man die Vorgängerbände gelesen haben muss.
Ein Krimi ohne Blutvergießen, aber mit viel Gefühl, Atmosphäre und einer spannenden Suche nach der Wahrheit. Absolute Leseempfehlung - nicht nur für Tessin-Fans!
nhauwie
aus Sehnde
5/5
29.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Tessiner Cosy Crime Krimi
Ich war begeistert von dem Krimi. Da ich bis zum Schluss nicht den wahren Mörder*in heraus gefunden habe.
Die Tessiner Landschaft wurde so beschrieben, als wäre man persönlich vor Ort.
Es war spannende, emotionale und auch bedrückende Stimmung dabei.
Viele Leute, aber gut erklärt wie sie zueinander stehen in welcher Konstellation.
Es war bestimmt nicht mein letztes Buch von Moira & Co.
Bewertung
5/5
28.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Moira Rusconi ermittelt in ihrem vierten Fall!
Das Cover finde ich sehr sommerlich und romantisch gestaltet. Mir gefällt es sehr gut und ich finde der Titel und der Hintergrund des Covers harmonieren wunderbar miteinander.
Dies ist bereits der vierte Fall, ich bin aber der Meinung, dass man ihn ohne Vorkenntnisse gut lesen kann.
Die Weinlese steht in Montagnola an und dies ist immer ein festliches Ereignis. Alle sind beschäftig, auch Moira, Luka und Luna packen mit an. Doch die Stimmung ändert sich abrupt, als ein Schädel im Weinberg unterhalb der Kirsche Sant´Abbondio gefunden wird. Der Tote ist der Jugendfreund von Ambrogio, dieser ist vor Jahrzehnten verschwunden. Es gibt Hinweise darauf, dass Moira Vater der Täter sein könnte und so beginnt sie sofort zu ermitteln. Sie muss tief in der Vergangenheit forschen und dann geschieht ein weiterer Todesfall. Wie kann man nach Jahrzehnten die Wahrheit herausfinden?
Der Fall war total spannend und die Handlung hatte immer wieder überraschende Wendungen. Bis zum Ende hatte ich keinen konkreten Verdacht. Die Beschreibungen der Landschaft und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Ich fand das Buch wirklich toll und empfehle es auf jeden Fall weiter.
Bewertung
aus Hilzingen
5/5
27.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein neuer spannender Fall für Moira Rusconi
In Montagnola steht die Weinlese an, und dies bedeutet ein nahezu festliches Ereignis. Als im Weinberg unterhalb der Kirche Sant'Abbondio ein menschlicher Schädel gefunden wird, ist das Vergnügen vorbei. Der Tote ist ein alter Freund aus Schulzeiten von Moiras Vater Ambrogio. Als es Hinweise gibt dass Ambrogio der Täter sein könnte, beginnt Moira die eigentlich Übersetzerin ist, zu ermitteln. Kann sie nach so langer Zeit noch die Wahrheit herausfinden?
"Der Schädel von Sant'Abbondio" von Mascha Vassena ist der vierte Fall um die Ermittlerin Moira Rusconi die eigentlich Übersetzerin ist. Die Krimi Reihe spielt im Tessin, was mir richtig gut gefallen hat, denn die Beschreibungen der Gegend sind wunderbar. Es ist nicht das erste Buch, das ich aus dieser Reihe gelesen habe, aber es hat mich sofort wieder begeistert. Die verschiedenen Charaktere waren mir vertraut und ich fühlte mich sofort wieder wohl in der Geschichte!
Der Roman beginnt gleich spannend und bleibt auch so bis zum Ende. Ich war mir tatsächlich bis zum Schluß nicht sicher wer der Täter war und wie sich alles, auch in der Vergangenheit zugetragen hat. Der Schreibstil der Autorin liest sich klasse und man möchte das Buch einfach nicht zur Seite legen.
Für mich hatte dieser Krimi etwas total entspannendes, denn er kam ohne brutale Morde oder Blutvergießen aus. Dann kam noch dazu, dass die Autorin die herrliche Gegend des Tessins toll beschrieben hat, sodass ich richtig Lust bekam, auch einmal dort hinzu reisen.
Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, ich habe es sehr gerne gelesen und wurde bestens unterhalten!
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