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Evil Eye Roman | Feinsinniger Pageturner der palästinensisch-amerikanischen Bestsellerautorin

25

22,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.04.2025

Verlag

Pola

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,8/14,3/4 cm

Gewicht

590 g

Farbe

Hellblau / Schwarz

Auflage

1. Auflage 2025

Übersetzt von

Heike Reissig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7596-0024-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.04.2025

Verlag

Pola

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,8/14,3/4 cm

Gewicht

590 g

Farbe

Hellblau / Schwarz

Auflage

1. Auflage 2025

Übersetzt von

Heike Reissig

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7596-0024-0

Herstelleradresse

Pola
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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sehr gelungenes, einfühlsames buch

coffeeandpaperbacks am 11.11.2025

Bewertungsnummer: 2651803

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses Buch so berührt. Evil Eye von Etaf Rum ist kein Roman, der laut ist oder mit großen Wendungen überrascht. Es ist eher dieses leise, eindringliche Gefühl, das bleibt, wenn man die letzte Seite umblättert. Yara steckt zwischen zwei Welten. Palästinensische Wurzeln, amerikanischer Alltag, Erwartungen von allen Seiten und irgendwo dazwischen sie selbst, die einfach nur atmen will. Sie versucht, alles richtig zu machen, bis sie merkt, dass sie sich selbst dabei verliert. Etaf Rum schreibt so ehrlich, dass man manchmal schlucken muss. Ich war oft genervt von Yaras Pessimismus, aber gleichzeitig konnte ich sie so gut verstehen. Das Buch erzählt von Alltagsrassismus, kulturellem Druck, patriarchalen Strukturen und von all dem, was Frauen oft still ertragen. Es ist intensiv, traurig und trotzdem irgendwie hoffnungsvoll. Am Ende hatte ich dieses Gefühl von Schwere und Klarheit gleichzeitig. Ein Buch, das nachhallt und das man nicht so schnell vergisst. Von Etaf Rum möchte ich auf jeden Fall mehr lesen.

sehr gelungenes, einfühlsames buch

coffeeandpaperbacks am 11.11.2025
Bewertungsnummer: 2651803
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses Buch so berührt. Evil Eye von Etaf Rum ist kein Roman, der laut ist oder mit großen Wendungen überrascht. Es ist eher dieses leise, eindringliche Gefühl, das bleibt, wenn man die letzte Seite umblättert. Yara steckt zwischen zwei Welten. Palästinensische Wurzeln, amerikanischer Alltag, Erwartungen von allen Seiten und irgendwo dazwischen sie selbst, die einfach nur atmen will. Sie versucht, alles richtig zu machen, bis sie merkt, dass sie sich selbst dabei verliert. Etaf Rum schreibt so ehrlich, dass man manchmal schlucken muss. Ich war oft genervt von Yaras Pessimismus, aber gleichzeitig konnte ich sie so gut verstehen. Das Buch erzählt von Alltagsrassismus, kulturellem Druck, patriarchalen Strukturen und von all dem, was Frauen oft still ertragen. Es ist intensiv, traurig und trotzdem irgendwie hoffnungsvoll. Am Ende hatte ich dieses Gefühl von Schwere und Klarheit gleichzeitig. Ein Buch, das nachhallt und das man nicht so schnell vergisst. Von Etaf Rum möchte ich auf jeden Fall mehr lesen.

Bewegender Roman über Identität, Trauma und Selbstfürsorge

Bewertung am 26.07.2025

Bewertungsnummer: 2549964

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover von Etaf Rums „Evil Eye“ hat mich direkt angesprochen und absichtlich den Klappentext gelesen habe, wusste ich: ich muss dieses Buch lesen. Etaf Rum gelingt mit ihrem Buch ein eindrücklicher, emotional vielschichtiger Roman über Herkunft, Trauma und das Ringen um Selbstbestimmung. Im Zentrum steht Yara, eine palästinensisch-amerikanische Frau, die auf den ersten Blick ein tolles, „stabiles“ Leben führt: sie ist verheiratet, hat Kinder, einen Job als College-Dozentin – aber dennoch spürt sie eine innere Unruhe. Sie erwartet mehr vom Leben und von ihrer Beziehung, aber niemand in ihrem Umfeld kann es so richtig nachvollziehen. Alte Wunden brechen auf, als Yaras Wut, ihre Sehnsucht nach Freiheit und ihre Unzufriedenheit von den traditionellen Rollenerwartungen nicht länger verdrängt werden kann. Dabei beschreibt Etaf Rum die emotionale Innenwelt von Yara mit großer Feinfühligkeit: Man spürt die Enge, das Schweigen, die aufgestaute Angst und den leisen Widerstand. Auch Yaras depressive Symptomatik fängt Rum sehr gut ein. Ich finde, dass Rum besonders gut das subtile Aufzeigen der Traumavererbung gelungen ist – über Generationen hinweg, über Mutter-Tochter-Beziehungen, kulturelle Zwänge und nicht ausgesprochene Wahrheiten. Die Stimme Yaras bleibt dabei glaubhaft und nahbar, auch wenn man ihr nicht immer zustimmen mag. Trotzdem konnte mich der Roman nicht hundertprozentig überzeugen. Mir fehlte ein wenig Tiefe, die die Geschichte unvergesslich gemacht hätte. Mich hat auch sehr gestört, dass Rum die „typische“ Familienkonstellation erzählt, von der in der Gesellschaft immer ausgegangen wird: schwierige Schwiegermutter, dominanter Vater, die Tochter, die keine eigene Meinung haben „darf“. Daher fand ich, dass manche Motive etwas unterentwickelt geblieben sind, manche Wendungen waren fast zu erwartbar. Ein anderes Ende hätte mir in diesem Zusammenhang besser gefallen, aber ich spoilere nicht. Dennoch bleibt „Evil Eye“ ein berührender, wichtiger Roman – vor allem, weil er die Komplexität weiblicher Identität in patriarchalen Strukturen so präzise erfasst, die es so leider auch noch gibt.

Bewegender Roman über Identität, Trauma und Selbstfürsorge

Bewertung am 26.07.2025
Bewertungsnummer: 2549964
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover von Etaf Rums „Evil Eye“ hat mich direkt angesprochen und absichtlich den Klappentext gelesen habe, wusste ich: ich muss dieses Buch lesen. Etaf Rum gelingt mit ihrem Buch ein eindrücklicher, emotional vielschichtiger Roman über Herkunft, Trauma und das Ringen um Selbstbestimmung. Im Zentrum steht Yara, eine palästinensisch-amerikanische Frau, die auf den ersten Blick ein tolles, „stabiles“ Leben führt: sie ist verheiratet, hat Kinder, einen Job als College-Dozentin – aber dennoch spürt sie eine innere Unruhe. Sie erwartet mehr vom Leben und von ihrer Beziehung, aber niemand in ihrem Umfeld kann es so richtig nachvollziehen. Alte Wunden brechen auf, als Yaras Wut, ihre Sehnsucht nach Freiheit und ihre Unzufriedenheit von den traditionellen Rollenerwartungen nicht länger verdrängt werden kann. Dabei beschreibt Etaf Rum die emotionale Innenwelt von Yara mit großer Feinfühligkeit: Man spürt die Enge, das Schweigen, die aufgestaute Angst und den leisen Widerstand. Auch Yaras depressive Symptomatik fängt Rum sehr gut ein. Ich finde, dass Rum besonders gut das subtile Aufzeigen der Traumavererbung gelungen ist – über Generationen hinweg, über Mutter-Tochter-Beziehungen, kulturelle Zwänge und nicht ausgesprochene Wahrheiten. Die Stimme Yaras bleibt dabei glaubhaft und nahbar, auch wenn man ihr nicht immer zustimmen mag. Trotzdem konnte mich der Roman nicht hundertprozentig überzeugen. Mir fehlte ein wenig Tiefe, die die Geschichte unvergesslich gemacht hätte. Mich hat auch sehr gestört, dass Rum die „typische“ Familienkonstellation erzählt, von der in der Gesellschaft immer ausgegangen wird: schwierige Schwiegermutter, dominanter Vater, die Tochter, die keine eigene Meinung haben „darf“. Daher fand ich, dass manche Motive etwas unterentwickelt geblieben sind, manche Wendungen waren fast zu erwartbar. Ein anderes Ende hätte mir in diesem Zusammenhang besser gefallen, aber ich spoilere nicht. Dennoch bleibt „Evil Eye“ ein berührender, wichtiger Roman – vor allem, weil er die Komplexität weiblicher Identität in patriarchalen Strukturen so präzise erfasst, die es so leider auch noch gibt.

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