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Das ist Glück Roman | »Sich in die Seiten von Das ist Glück hineinzubegeben fühlt sich an wie eine Zeitreise und eine Erleuchtung.« Washington Post

50

24,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41286

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.03.2025

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

464

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

517 g

Farbe

Grau

Auflage

1 Auflage Auflage

Originaltitel

This is Happiness

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20296-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Niall Williams zeichnet mit diesem verschachtelten Erinnerungsroman ein pittoreskes und durchaus sehnsuchtsvolles Bild eines versunkenen Irlands. Dabei misst er sich mit der Kunst seiner Figuren, er erzählt mäandernd und ausschweifend, mit einem manchmal brüsken Sinn für alles Absurde und die untergründige Weisheit der Dorfbewohner: Dies ist das Glück, welches im Titel versprochen wird.« ("Deutschlandfunk Kultur Lesart")
»In schönster irischer Tradition mäandert eine Geschichte zur nächsten, erzählt ganze Leben, mal sanft tragisch, mal mit feinsinnigem Humor und immer voller Lebenslust.« ("emotion")
»Dies Buch ist wie ein kleiner, gemütlicher und liebenswürdiger Kurzurlaub im letzten Winkel von Irland. (...) Es ist eine Geschichte die zu Herzen geht, die innere Uhr etwas langsamer ticken lässt und sich voller Humor und Liebenswürdigkeit einem an die Seele schmiegt. Eine Geschichte die nicht viel berichtet, nur das Wichtigste, was man im Leben erfahren kann. Sie sollten dieses Buch nicht verpassen. So verzückt von einem Buch war ich das letzte Mal bei der Bücherdiebin von Markus Zusak.« ("Eschborner Stadtmagazin")
»...ein wahrer Glücksfall. Sehr lustig, sehr clever sowie reich an vielfältig lehrreichen Einsichten. (...) Nein, Halt, Stopp! Selber lesen, es lohnt, garantiert.« ("Bücher & Bilder")

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41286

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.03.2025

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

464

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

517 g

Farbe

Grau

Auflage

1 Auflage Auflage

Originaltitel

This is Happiness

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-550-20296-4

Herstelleradresse

Ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    17.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Landleben in Irland

    Eine Zeitreise in das ländliche Irland in längst vergangener Zeit. Das Beziehungsnetz zwischen den Bewohnern ist der Inhalt des Buches, das durch das Eindringen von Fremden, die ehemals in dem Dorf wohnten, in Unruhe gebracht wird. Ein gemächliches Werk, was jedoch an Dynamik gewinnt. Sehr empfehlenswert.

  • Aischa

    aus Kissing

    5/5

    26.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Am Ende werden wir alle zu Geschichten

    Ich bin wirklich nicht der Typ für große Gefühlsduselei. Im Gegenteil: Normalerweise brauche ich in der Literatur – wie im Leben – ein gewisses Maß an Action, Tempo und Abwechslung. Lange Landschaftsbeschreibungen oder ausufernde poetische Abschweifungen? Eher schwierig für mich. Und doch… hat mich dieses Buch mitten ins Herz getroffen. Und zwar vor allem mit seinem langsamen Tempo und der überbordenden Liebe zu Irland, seinen Menschen, ihrer Kultur und der rauhen Landschaft. Niall Williams, geboren 1958 in Dublin, ist eigentlich gelernter Literaturwissenschaftler und Dramatiker. Bevor er sich dem Schreiben von Romanen widmete, arbeitete er als Drehbuchautor. Seine tiefe Liebe zu Irland ist in jeder Zeile spürbar. Und wenn man „Das ist Glück“ liest, versteht man sehr schnell, warum er nach fünfjährigem Aufenthalt in New York wieder in seine irische Heimat zurückkehrte und inzwischen zu den großen Erzählern Irlands gehört. Diese Geschichte ist leise, manchmal fast beiläufig erzählt. Über weite Strecken passiert – objektiv gesehen – wenig. Oder wie es so schön im Buch heißt: „Nichts geschah, aber das immer wieder.“ Und doch passiert alles. Große Themen wie Schuld, Vergebung, Altern, Erinnerung, Sterben, Tod und auch die Rolle von Kirche und Religion im Alltag der Menschen – all das verhandelt Williams auf eine so feine, respektvolle und unaufgeregte Weise, dass es mich beim Lesen entschleunigt und geerdet hat. Normalerweise langweile ich mich schnell, wenn Handlung ausbleibt – aber hier? Keine Spur davon. Die poetischen, manchmal ausufernden Beschreibungen von Wetter und Landschaft wirken nie überladen oder gar kitschig. Sie sind vielmehr wie der ruhige Puls des Lebens selbst. Williams schafft es, die irische Natur mit einer solchen Selbstverständlichkeit in die Geschichte einzuweben, dass sie fast selbst zur Figur wird. Und dann diese Charaktere! Schrullig? Ja. Speziell? Absolut. Aber immer voller Wärme und Menschenliebe gezeichnet. Mit großer Achtung vor ihren Eigenheiten und Brüchen. Was ich besonders schätze, ist der feine, manchmal fast schalkhafte Humor, der immer wieder unverhofft aufblitzt. Wenn etwa über eine Ordensoberin gesagt wird: „In Mutter Aquinas' Stimme lag nichts Lammweiches. Sie hätte sich ohne Weiteres dafür qualifiziert, das stellvertretende Kommando über die Alliierten zu führen.“ Oder die köstliche Passage über die Elektrifizierung des Dorfes, nachdem Spiegel zum Verkaufsschlager wurden und die Bewohner im grellen Lampenlicht : „… zum ersten Mal erkannten, wie sie wirklich aussahen.“ Unvergessen bleibt für mich auch die schöne Parallele, die Williams zwischen der irischen Erzähltradition und der traditionellen Musik der Insel zieht: Beide scheinen kein Ende zu finden, alle Geschichten sind lang, weil "Geschichten über etwas so Abwegiges und Widersprüchliches wie menschliches Verhalten so lang sein mussten, dass sie diesseits des Grabes nicht zu Ende sein würden und tatsächlich nicht zu Ende sein konnten ... ", ebenso wie die Lieder, die landauf landab virtuos auf der Fiddle oder Tin Whistle gespielt wurden und werden, scheinbar ohne Ende ineinander übergehen. Am Ende bleibt das Gefühl, einer Einladung gefolgt zu sein: Raus aus unserer hektischen, getriebenen Welt hinein in eine andere Zeit, ein anderes Tempo, eine andere Haltung dem Leben gegenüber. Eine großherzige Reise ins Irland Mitte des letzten Jahrhunderts. Mein Fazit: Unbedingt lesen! Besonders für alle, die ihr Glück (wieder) in der Ruhe, im Annehmen des eigenen Schicksals und in der Beobachtung des scheinbar Alltäglichen finden wollen.

  • MarGen

    5/5

    25.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares Buch

    Was für ein wunderbares Buch! Auch einige Tage nach Beendigung bin ich immer noch ganz beseelt und freue mich, dass ich diese Geschichte lesen durfte. Auch wenn diese Worte vielleicht etwas sehr blumig oder auch übertrieben klingen mögen, genauso empfinde ich es. Es fällt mir aber durchaus auch ein wenig schwer, meine Begeisterung in Worte zu fassen, denn es ist ja auch immer sehr individuell, warum einen ein bestimmtes Buch so begeistert und ans Herz wächst und ein anderes nicht. Dieses hier hat mich jedenfalls voll auf der Gefühlsebene getroffen und nicht mehr losgelassen. Außerdem ist da diese Erzähl- und Ausdrucksfreude des Autors, der uns in ein Irland Ende der 1950er Jahre mitnimmt, das es so natürlich nicht mehr gibt, der aber mit so viel Liebe über dieses Fleckchen Erde und die Menschen, die darauf leben berichtet, dass man es sich wirklich vorstellen kann, obwohl man es eigentlich nicht kann, da die (insbesondere Wohn-)Verhältnisse damals mit den heutigen nicht einmal ansatzweise vergleichbar sind. Und ja, es ist teilweise (oder eigentlich meistens) wirklich sehr ausführlich, fast schon ausufernd geschrieben, aber das hat mich nie gestört oder gar gelangweilt, im Gegenteil: Ich habe jede Beschreibung und jedes Detail genossen, einfach weil ich die Art, wie der Autor schreibt, so sehr mochte. Dadurch, dass der heute 78jährige Noe über seine Erlebnisse von vor mehr als sechs Jahrzehnten erzählt, steckt auch einiges an (Lebens-)Weisheit darin, von der ich das ein oder andere für mich mitnehmen konnte. Das finde ich immer besonders schön. Ich lese nicht allzu oft Bücher mehrmals, bei diesem hier wird das aber sicher der Fall sein. Es wird einen besonderen Platz in meinem Bücherregal bekommen und gerne weiterempfohlen werden.

  • Bewertung

    aus Sundern

    5/5

    29.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbare Sprache

    Noel ist mit 16 Jahren ins Priesterseminar eingetreten und dort sehr unglücklich. Er entschließt sich zu einer Pause, um seine Entscheidung zu überdenken, und zieht zu seinen Großeltern in die kleine Stadt Faha an der Westküste Irlands, wo es immer regnet. Doch dann geschieht ein Osterwunder: der Regen hört auf, die Sonne scheint über Wochen, die Menschen und die Natur leben auf. Und zur selben Zeit wird Faha an den Rest der Welt angeschlossen, die Stadt soll Strom bekommen. 1958! Der alte Christy zieht als Angestellter der Stromgesellschaft zu den Großeltern ins Haus und teilt sich das Zimmer mit Noel. Damit setzt er eine Lawine an Ereignissen in Gang, die für Noel bis ins hohe Alter unvergessen ist. Das Buch besteht aus 450 Seiten Lesevergnügen, die man nicht so schnell vergisst. Obwohl nicht viel passiert, hat mich das Buch von Anfang an gefesselt und das liegt an der blumigen, detailreichen Sprache des Autors und an der genialen Übersetzung von Tanja Handels. Man muss sich auf dieses Buch einlassen, aber dann beschert es den Lesern das pure Glück!

  • bookloving

    5/5

    24.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebevolle Irland-Hommage

    Mit seinem Roman „Das ist Glück“ ist Niall Williams eine außergewöhnliche literarische Hommage an Irland und an das Leben in all seinen Facetten. Der Autor verbindet philosophische Betrachtungen, humorvolle und poetische Passagen gekonnte zu einer berührenden Geschichte über das Erwachsenwerden, über Gemeinschaft, Glauben, Tradition sowie über Liebe, Verlust und Vergebung, die gleichermaßen zum Nachdenken wie zum Schmunzeln einlädt. Mit einem warmherzigen Blick auf die Eigenheiten der Dorfbewohner und einer tiefen Verbundenheit zur irischen Kultur gelingt es Williams, den Zauber vergangener Tage einzufangen und uns auf eine atmosphärische Zeitreise mitzunehmen. Die Geschichte ist im verschlafenen irischen Dorf Faha Ende der 1950er Jahre angesiedelt. Es ist ein vom Wetter und zeitloser Beschaulichkeit geprägter Ort am Übergang zwischen Tradition und Moderne. Mit der Elektrifizierung kündigt sich nun ein Wandel für das fast ein wenig aus der Zeit gefallene Dorf an. Der 78-jährige Ich-Erzähler Noel "Noe" Crowe erzählt rückblickend über den für sein weiteres Leben prägenden Sommer seiner Jugend. Wegen einer Glaubenskrise hat der damals 17-Jährige kurzerhand das Priesterseminar verlassen und ist zu seinen Großeltern Ganga und Doudy nach Faha gezogen. Dort begegnet er Christy, der während der Elektrifirierungsarbeiten als Untermieter bei seinen Großeltern wohnt. Dieser geheimnisvolle, weitgereiste Mann mit bewegter Vergangenheit, dessen wahre Absichten sich erst allmählich offenbaren, wird für Noe zum Freund und Mentor. Während Noe erste romantische Gefühle entdeckt und beginnt, die Welt um ihn herum neu zu begreifen, sucht Christy nach Vergebung und innerem Frieden, indem er alte Wunden zu heilen versucht. Während das Dorf sich langsam verändert, entwickelt sich die fein verwobene Geschichte in einem bedächtigen Tempo und beleuchtet geschickt die kleinen Glücksmomente des Alltags und grundlegenden Fragen des Lebens. Williams’ Schreibstil ist poetisch, detailverliebt und oft verschachtelt. Zusammen mit feinen philosophischen Betrachtungen und einem subtilen Humor verleiht er der Geschichte eine ganz eigene, wundervolle Dynamik. Die Handlung entfaltet sich in einem gemächlichen Tempo, lädt zum Innehalten ein und eröffnet Raum für eigene Gedanken über die Essenz des Lebens. Williams versteht es, sowohl die Schönheit der irischen Landschaft in all ihren Nuancen, als auch die irische Mentalität eindrucksvoll einzufangen: ein Leben im Einklang mit der Natur, getragen von einer Gelassenheit und einer tiefen Verbundenheit der Gemeinschaft zu überlieferten Bräuchen und Traditionen. Ein besonderes Highlight ist die feinfühlige und vielschichtige Zeichnung der Charaktere. Williams gelingt es hervorragend, die Dorfbewohner von Faha mit all ihren Stärken und skurrilen Eigenheiten auf beeindruckende Weise lebendig, glaubwürdig und liebenswert zu porträtieren. Mit feinem Gespür für Details und einem ausgeprägten Sinn für Humor verleiht er seinen Figuren eine bemerkenswerte Authentizität, die für zahlreiche amüsante und berührende Momente sorgt. Ob nun Noes wundervolle Großeltern mit ihrer stillen Lebensklugheit oder der faszinierende Christy mit seiner bewundernswerten persönlichen Mission - sie alle verkörpern eindrucksvoll die Herausforderungen, Hoffnungen, Sehnsüchte und Glücksmomente, die das menschliche Leben ausmachen. FAZIT Ein humorvoller und berührender Roman über die kleinen und großen Momente des Glücks und eine wundervolle Hommage an Irland und das Leben! Ein literarischer Glücksfall voller Weisheit, Poesie und Warmherzigkeit – eine absolute Empfehlung für Liebhaber anspruchsvoller Literatur!

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