Produktbild: Beau Rivage: eine Rückkehr

Beau Rivage: eine Rückkehr Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2025

Verlag

Leykam

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13,9/3,7 cm

Gewicht

470 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8362-3

Beschreibung

Rezension

»Politische Themen in fesselnde Geschichten verpacken, das ist die die Spezialität von Lydia Mischkulnig. In ihrem neuen Roman Beau Rivage – eine Rückkehr“ stehen die sozialen Unterschiede unserer Welt im Fokus. […] Es sind die vielen Bedeutungsebenen, die diesen Roman so aufrüttelnd machen.«
Imogena Doderer, ORF Zeit im Bild
»Im neuesten Roman hat Lydia Mischkulnig ein wahres Feuerwerk an poetischem Einfallsreichtum und rhetorischer Finesse gezündet. [...] Und sollte jemand die schönste Beschreibung eines Cello-Konzerts suchen, wird man hier ebenfalls voll auf die Rechnung kommen.«
Arno Rußegger, Die Brücke
»Mischkulnig erzählt temporeich von einem Leben, das sich in Genf neu zusammensetzt, von einem, der zurückkehrt, aber nicht mehr so richtig weiß, wo er hinsoll[...]«
Johanna Lenhart, Die Presse
»Raffiniert spielt die Kärntnerin Lydia Mischkulnig mit Zeit- und Realitätsebenen [...]«
Karin Waldner-Petutschnig, Kleine Zeitung
»Mischkulnig beherrscht auch die Komik. Dabei spiegelt sie auch ein wenig das Gefühl bei der Lektüre ihres Romans: ausgeliefert sein - ohne zu wissen, wohin die Reise gehen soll.«
Wolfgang Huber-Lang, APA
»die Stärke dieses Buches [liegt] darin, zum Nachdenken über die Beschaffenheit eines privilegierten Diskurses anzuregen, der allzu häufig nur sich selbst umkreist.«
Raffael Leitner, Der Standard
»Für Illusionen ist Lydia Mischkulnig nicht zu haben, das war früher so, hat sich nicht wesentlich verändert. Und doch gibt es einen Schimmer von Glanz im Leben, der über Miseren hinweghilft. [...] Es schaut nicht gut aus, aber verloren ist unsere Welt bei Weitem nicht.«
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten
»Lydia Mischkulnig erzählt in „Beau Rivage“ klar strukturiert, ohne viel Firlefanz, dafür umso tiefsinniger. Ein Genuss!«
Kerstin Wassermann, Kronenzeitung Kärnten
»Lydia Mischkulnig zählt zu den markanten politischen Stimmen der Gegenwartsliteratur. (…) Lydia Mischkulnig erzählt mit klarem Blick und hoher sprachlicher Präzision. Ohne einfache Urteile, aber mit klarem politischem Bewusstsein legt Mischkulnig die Widersprüche westlicher Lebensrealitäten offen. „Beau Rivage. Eine Rückkehr“ ist ein vielschichtiger, aufrüttelnder Roman.«
ORF Bestenliste
»Ein vielschichtiger Gegenwartsroman über gesellschaftliche und private Umbrüche.«
Jutta Kleedorfer, bn Bibliotheksnachrichten
»Sprachlich präzise und brillant erzählt.«
Ursula Graber, Neue Veldner Zeitung 

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2025

Verlag

Leykam

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13,9/3,7 cm

Gewicht

470 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8362-3

Herstelleradresse

Leykam
Dreihackengasse 20
8020 Graz
AT

Email: office@leykamverlag.at

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Politisch und nachdenklich, eine absolute Bereicherung

Bewertung aus Villach am 26.06.2025

Bewertungsnummer: 2524475

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach einem Afghanistan-Einsatz beim Internationalen Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) kehrt Karl Ofracek nach Europa zurück. Seine letzte Mission blieb unentdeckt – die Rettung eines 15-jährigen Mädchens, der er die Flucht nach Europa ermöglicht, vor einer Zwangsehe. Mit seiner Frau Kunigunde war vereinbart, dass sie ihn am Flughafen Zürich abholt und sie sich im berühmt-historischen Hotel Beau Rivage am Genfer See einquartieren. Doch Kunigunde kommt nicht. Zuerst ist sie nicht erreichbar, dann schiebt sie als Ausrede vor, dass es der gemeinsamen Tochter Almuth nicht gut gehe und sie in Wien bleiben muss. Das Hotel Beau Rivage ist jenes Hotel, in dem Kaiserin Sisi von Österreich 1898 nach einem Attentat verblutete und der deutsche CDU Politiker Uwe Barschel im Oktober 1987 mit Anzug und Krawatte in der Badewanne seines Hotelzimmers tot aufgefunden wurde. Karl ist der Meinung, dass er genau in jenem Zimmer untergebracht ist. Insgesamt fühlt sich der Kontrast zwischen Kabul und dem Schweizer Luxushotel für ihn eigenartig an. Karl streunt allein durch Genf, lässt sich im Hotelzimmer eine Badewanne ein und geht seinen Gedanken bei zwei Flaschen Wein nach: seine Ehe, die problematische Tochter, die Vergangenheit seines bereits verstorbenen Vaters, seine Motivation die Welt zum Guten zu verändern und er daher den Anwaltsberuf an den Nagel zu hängte, um für das IKRK tätig sein. Beau Rivage ist ein großartiger, politischer Roman, der viele vergangene und aktuelle Themen in den Fokus nimmt und immer wieder der Frage nachgeht, was ist Recht und was ist Gerechtigkeit. Uneingeschränkte Empfehlung

Politisch und nachdenklich, eine absolute Bereicherung

Bewertung aus Villach am 26.06.2025
Bewertungsnummer: 2524475
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach einem Afghanistan-Einsatz beim Internationalen Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) kehrt Karl Ofracek nach Europa zurück. Seine letzte Mission blieb unentdeckt – die Rettung eines 15-jährigen Mädchens, der er die Flucht nach Europa ermöglicht, vor einer Zwangsehe. Mit seiner Frau Kunigunde war vereinbart, dass sie ihn am Flughafen Zürich abholt und sie sich im berühmt-historischen Hotel Beau Rivage am Genfer See einquartieren. Doch Kunigunde kommt nicht. Zuerst ist sie nicht erreichbar, dann schiebt sie als Ausrede vor, dass es der gemeinsamen Tochter Almuth nicht gut gehe und sie in Wien bleiben muss. Das Hotel Beau Rivage ist jenes Hotel, in dem Kaiserin Sisi von Österreich 1898 nach einem Attentat verblutete und der deutsche CDU Politiker Uwe Barschel im Oktober 1987 mit Anzug und Krawatte in der Badewanne seines Hotelzimmers tot aufgefunden wurde. Karl ist der Meinung, dass er genau in jenem Zimmer untergebracht ist. Insgesamt fühlt sich der Kontrast zwischen Kabul und dem Schweizer Luxushotel für ihn eigenartig an. Karl streunt allein durch Genf, lässt sich im Hotelzimmer eine Badewanne ein und geht seinen Gedanken bei zwei Flaschen Wein nach: seine Ehe, die problematische Tochter, die Vergangenheit seines bereits verstorbenen Vaters, seine Motivation die Welt zum Guten zu verändern und er daher den Anwaltsberuf an den Nagel zu hängte, um für das IKRK tätig sein. Beau Rivage ist ein großartiger, politischer Roman, der viele vergangene und aktuelle Themen in den Fokus nimmt und immer wieder der Frage nachgeht, was ist Recht und was ist Gerechtigkeit. Uneingeschränkte Empfehlung

Melancholischer und vielschichtiger Roman

Bewertung am 27.04.2025

Bewertungsnummer: 2477165

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Karl Ofracek verlässt seinen Einsatz für das Rote Kreuz in Afghanistan mit einer letzten, geheimen Mission, die zunächst unbemerkt geblieben scheint. Doch seine Rückkehr verläuft dennoch anders wie gehofft: Von der Abwesenheit seiner Frau, zu den Problemen seiner Teenager Tochter zu neuen, teils dubiosen, Bekanntschaften - Karl fühlt sich zunehmen verloren. Auch sein Aufenthalt im Beau Rivage in Genf in einem der luxuriösesten und berühmtesten Hotels ändert daran nichts, im Gegenteil… Mischkulnig fängt das Gefühl einer brüchigen und aus den Fugen geratenen Welt und die allgemeine und zunehmende Verlorenheit in dieser, perfekt ein. Karl Ofraceks‘ Fremdeln mit der doch einst so bekannten Welt, kommt einem nur allzu bekannt vor. Dabei spiegelt sich die Heimsuchung, die Karl durchlebt auch sprachlich und stilistisch: Es vermischt sich Karls‘ Gegenwart mit Erinnerungen und Fragmente aus seinen zurückliegenden Auslandseinsätzen und seiner Jugend in Wien, immer wieder geht es auch um das schwierige Verhältnis zur Familie. Auf diesen brüchigen, fragmentierten Stil muss man sich einlassen wollen, aber es lohnt sich. „Beau Rivage“ ist eine fesselnde, vielschichtige Erzählung über Ideale und dem Wunsch die Welt zum Guten zu verändern und über die bittere Realität. Es geht um Völkerrecht, humanitäre Arbeit und Recht und Gerechtigkeit. Sehr gekonnt werden Grau- und Zwischentöne, u.a. in Form der durchaus zweifelhaften Hauptfigur Karl, gezeichnet. Fazit: Ein durchaus melancholischer, vielschichtiger Roman in spannendem und atmosphärischem Setting – sehr gelungen!

Melancholischer und vielschichtiger Roman

Bewertung am 27.04.2025
Bewertungsnummer: 2477165
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Karl Ofracek verlässt seinen Einsatz für das Rote Kreuz in Afghanistan mit einer letzten, geheimen Mission, die zunächst unbemerkt geblieben scheint. Doch seine Rückkehr verläuft dennoch anders wie gehofft: Von der Abwesenheit seiner Frau, zu den Problemen seiner Teenager Tochter zu neuen, teils dubiosen, Bekanntschaften - Karl fühlt sich zunehmen verloren. Auch sein Aufenthalt im Beau Rivage in Genf in einem der luxuriösesten und berühmtesten Hotels ändert daran nichts, im Gegenteil… Mischkulnig fängt das Gefühl einer brüchigen und aus den Fugen geratenen Welt und die allgemeine und zunehmende Verlorenheit in dieser, perfekt ein. Karl Ofraceks‘ Fremdeln mit der doch einst so bekannten Welt, kommt einem nur allzu bekannt vor. Dabei spiegelt sich die Heimsuchung, die Karl durchlebt auch sprachlich und stilistisch: Es vermischt sich Karls‘ Gegenwart mit Erinnerungen und Fragmente aus seinen zurückliegenden Auslandseinsätzen und seiner Jugend in Wien, immer wieder geht es auch um das schwierige Verhältnis zur Familie. Auf diesen brüchigen, fragmentierten Stil muss man sich einlassen wollen, aber es lohnt sich. „Beau Rivage“ ist eine fesselnde, vielschichtige Erzählung über Ideale und dem Wunsch die Welt zum Guten zu verändern und über die bittere Realität. Es geht um Völkerrecht, humanitäre Arbeit und Recht und Gerechtigkeit. Sehr gekonnt werden Grau- und Zwischentöne, u.a. in Form der durchaus zweifelhaften Hauptfigur Karl, gezeichnet. Fazit: Ein durchaus melancholischer, vielschichtiger Roman in spannendem und atmosphärischem Setting – sehr gelungen!

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von Lydia Mischkulnig

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