Produktbild: Leichte Behördensprache

Leichte Behördensprache Entwicklung eines Konzepts zur Stärkung einer inklusiven Gesellschaft

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Verlag

Barbara Budrich Academic Press

Seitenzahl

344

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,2 cm

Gewicht

499 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96665-093-9

Beschreibung

Rezension

Das Buch […] stellt einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Inklusion und Diversität im öffentlichen Sektor dar. Es bietet fundierte theoretische Grundlagen zu Lesekompetenz, leichter Sprache und bürger:innennaher Verwaltungssprache. […] Ein hilfreiches Buch aus der Sicht von Behördenmitarbeiter:innen, das Menschen in ihrem Empowerment stärken und unterstützen soll.
ÖGZ – Das Magazin des Österreichischen Städtebundes, 7/2025

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Verlag

Barbara Budrich Academic Press

Seitenzahl

344

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,2 cm

Gewicht

499 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96665-093-9

Herstelleradresse

Budrich Academic Press
Stauffenbergstraße 7
51379 Leverkusen
DE

Email: buch@budrich-unipress.de

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  • Philipp Catani

    5/5

    12.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Leichte Behördensprache: ein Gewinn für alle Menschen

    Kommunikation kann gelingen, wenn Personen einander verstehen. Dies gilt auch und vor allem für die Kommunikation zwischen Behörden und Bürger:innen. Behördenmitarbeiter:innen kommt hierbei die Aufgabe zu, relevante Informationen so aufzubereiten, dass sie von interessierten Laien verstanden werden können. Ausgehend von einem weiten Inklusionsbegriff entwirft Sonja Abend das agile Konzept der Leichten Behördensprache, das sowohl Anleihen bei der Leichten Sprache als auch der Bürgernahen Verwaltungssprache nimmt. Während es der Leichten Sprache in erster Linie um Inklusion geht und die Bürgernahe Verwaltungssprache die Aspekte Fachlichkeit sowie Sprache zu Handlungsmaximen erklärt, richtet sich die Leichte Behördensprache an der Trias Fachlichkeit, Sprache und Inklusion aus. Sonja Abend erläutert abseits eines rigiden Regelkatalogs, wie die Leichte Behördensprache als ein Zusatzangebot für alle Menschen zu den in rechtlicher Hinsicht notwendigen Ausgangstexten realisiert sowie implementiert werden kann und referiert Ergebnisse aus der Befragung von Behördenmitarbeiter:innen und angehenden Verwaltungsfachangestellten. Prädikat: fundiert - innovativ - praktikabel - empfehlenswert.

  • Mi RI

    aus Uttenreuth

    5/5

    18.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Als jemand, der sich beruflich…

    Als jemand, der sich beruflich intensiv mit barrierefreier Kommunikation beschäftigt, hat mich dieses Buch wirklich begeistert! Es ist kein trockenes Theorie-Monster, sondern ein Werk, das ganz praxisnah und fundiert erklärt, wie Leichte Sprache funktioniert und warum sie so wichtig ist. Besonders spannend fand ich, dass das Buch genau die Perspektive von Behördenmitarbeitern einnimmt: Es liefert konkrete Hilfestellungen, wie man Leichte Sprache im Alltag umsetzt, ohne sich in theoretischen Konstrukten zu verlieren. Gleichzeitig ist es aber so gut strukturiert, dass auch jeder, der neu in das Thema einsteigt, sofort einen klaren Überblick bekommt. Der Fokus des Buches liegt auf der Anwendung von Leichter Sprache in Behörden und wie juristische und fachliche Texte dadurch für alle zugänglicher gemacht werden können. Besonders interessant fand ich das Konzept, dass selbst komplexe Inhalte so vereinfacht werden können, dass sie für jeden verständlich bleiben, ohne an Präzision zu verlieren. Das Buch geht sogar auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz ein, um den Übersetzungsprozess in Leichte Sprache zu unterstützen – ein spannender Ansatz, der für die Zukunft viel Potenzial bietet! Die Mischung aus Hintergrundwissen, wie z. B. den rechtlichen Grundlagen oder den Funktionen der Leichten Sprache, und der praktischen Anwendung macht es für mich unschlagbar. Kapitel 7 mit den Anwendbarkeitsprüfungen und den Checklisten ist ein absoluter Volltreffer – so stelle ich mir nützliche Handreichungen vor! Besonders gelungen finde ich auch die kurzen, knackigen Fazits nach jedem Kapitel. Die fassen nicht nur alles Wichtige zusammen, sondern helfen auch, schnell einen Überblick zu bekommen, wenn man mal wenig Zeit hat. Mein Fazit: Es ist nicht nur ein Muss für alle, die beruflich mit Leichter Sprache zu tun haben, sondern auch eine echte Bereicherung für jeden, der barrierefreie Kommunikation besser verstehen will. Ich kann es nur wärmstens empfehlen – nicht nur für den Job, sondern auch, weil es so angenehm und klar geschrieben ist.

  • Bewertung

    5/5

    14.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Warum ist dieses Buch…

    Warum ist dieses Buch interessant? Standardsetzende Werke sind entweder Überblickswerke, die den bisherigen Stand der Wissenschaft zusammenfassen und fortführen, oder Werke, die sich in der Praxis zu einem standardsetzenden Werk entwickeln. Die Dissertation von Frau Abend wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zur letztgenannten Kategorie gehören und damit Standards setzen. Warum? Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen vom 27.04.2002 22 Jahre ist es jetzt schon her, dass das o.g. Gesetz in Kraft trat, damit Menschen mit Behinderungen mit Hilfe der Leichten Sprache besser mit der öffentlichen Verwaltung in den Dialog treten können. Der Autor dieser Rezension kann sich noch gut erinnern, dass es dann noch Jahre dauerte, bis die erste Publikation einer Bundesbehörde in Leichter Sprache erschien. Die Vorbehalte waren groß. Zusätzliche Kosten, wenn eine Publikation noch zusätzlich in Leichte Sprache übersetzt werden sollte, Zeitaufwand für eine vermeintlich kleine Klientel keine ‚Übersetzerbüros‘, die sich mit Leichter Sprache auskannten, keine Normierung, keine wissenschaftliche Expertise etc. Zwischenzeitlich ist aber klar, dass nicht nur Menschen mit Behinderungen auf diese Form der Kommunikation angewiesen sind, sondern dass auch andere Menschen – z.B. Ausländer – diese übersetzten Texte als hilfreich empfinden: Und wenn man ehrlich ist: So mancher Rechtstext ist so schwierig zu verstehen, dass eine Darstellung in Leichter Sprache vielen Menschen hilfreich ist. Für wen kann dieses Werk hilfreich sein? Für jemanden, der sich zum ersten Mal mit dem Thema ‚Leichte Sprache‘ beschäftigt / dienstlich beschäftigen muss, denn in dem Buch wurde die Perspektive der Behördenmitarbeiter/innen eingenommen. Also kein umständliches theoretisieren, sondern handfeste Informationen. Für Personen, die einen Überblick über die (Rechts-)Grundlagen des Behindertenbegriffs und von Leichter Sprache haben möchten, die die Funktionen und Risiken der Leichten Sprache wie auch ihre Struktur und Merkmale kennenlernen wollen. Ebenfalls wird der Unterschied zwischen Bürgernahen Verwaltungssprache und Leichte Behördensprache detailliert erklärt und damit viele, bisherige Missverständnisse aufgeklärt.Für den Praktiker wird sehr wahrscheinlich das 7. Kapitel über die Anwendbarkeit und die Anwendbarkeitsprüfungen der Leichten Behördensprache interessant sein. Checklisten sind dabei sehr hilfreich. Was mir besonders gut gefallen hat und sicherlich hilfreich ist, dass nach jedem Kapitel ein meist einseitiges Fazit gezogen wird. Diese Zusammenfassungen kommen wirklich auf den Punkt und können auch helfen, ein Kapitel schneller zu lesen und zu verstehen, wenn man das Fazit zuvor gelesen hat. Mein Fazit Sollte in jeder Bibliothek einer öffentlichen Einrichtung stehen, als Argumentationsgrundlage, als Hilfestellung und Nachschlagewerk für Mitarbeiter/innen und Betroffene, als wissenschaftliche Basis für eine barrierefrei Kommunikation – als standardsetzendes Werk.

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Bewertungen (3)

  • Produktbild: Leichte Behördensprache
  • Inhaltsverzeichnis
    Einleitung
    1 Verstehen und Verständlichkeit
    1.1 Perzeption (Wahrnehmungsfähigkeit und Lesefähigkeit)
    1.2 Perzipierbarkeit (Erkennbarkeit)
    1.3 Lesekompetenz
    1.4 Verständlichkeit
    1.4.1 Lesefreundlichkeit
    1.4.2 Lesbarkeit
    1.4.3 Lesbarkeitsindizes
    1.4.4 Prüfsiegel für Leichte Sprache Texte
    1.5 Kontrollierte und komplexitätsreduzierte Sprachen
    1.6 Fazit
    2 Leichte Sprache (LS)
    2.1 Entstehung
    2.2 (Rechts-)Grundlagen des Behindertenbegriffs und von Leichter Sprache
    2.2.1 Medizinische Klassifikationen und Definition von Behinderung
    2.2.2 Juristische Definition von Behinderung
    2.2.3 (Sonder-)Pädagogische Betrachtung des Begriffs Behinderung
    2.2.4 Rechtsgrundlagen der Leichten Sprache
    2.3 Ziel- und Nutzer(innen)gruppen
    2.3.1 Zielgruppen der Leichten Sprache in Praxis und Forschung
    2.3.2 Zielgruppen der Leichten Sprache auf Grundlage des BGG
    2.3.3 Nutzer(innen)gruppen der Leichten Sprache
    2.3.4 Abgrenzung Leichte Sprache – Einfache Sprache
    2.4 Regelwerke und relevante Grundlagen
    2.4.1 Informationen für alle
    2.4.2 Leichte Sprache – Ein Ratgeber
    2.4.3 BITV 2.0
    2.4.4 Konvergenzen und Divergenzen der beschriebenen Regelwerke
    2.4.5 Ratgeber Leichte Sprache
    2.4.6 Leichte Sprache – Theoretische Grundlagen und Orientierung für die Praxis
    2.4.7 DIN-SPEC 33429 – Entwurf
    2.5 Funktionen und Risiken der Leichten Sprache
    2.5.1 Funktionen der Leichten Sprache
    2.5.2 Risiken der Leichten Sprache
    2.6 Struktur und Merkmale der Leichten Sprache
    2.6.1 Qualitätssicherung
    2.6.2 Mediale und visuelle Gestaltung
    2.6.3 Schriftzeichen
    2.6.4 Morphologie
    2.6.5 Lexik (Wortschatz)
    2.6.6 Syntax (Satzbau)
    2.6.7 Semantik (Bedeutungsstruktur)
    2.6.8 Text und Textsorte
    2.7 Optionen der Texterstellung
    2.7.1 Texterstellung durch Menschen
    2.7.2 KI-basierte Texterstellung
    2.8 Leichte Sprache im Kontext des Verwaltungshandelns
    2.9 Fazit
    3 Bürgernahe Verwaltungssprache (BVS)
    3.1 Entstehung Bestandsaufnahme in Wissenschaft und Praxis
    3.2 Rechtsgrundlagen
    3.3 Ziel- und Nutzer(innen)gruppen
    3.4 Regelwerke
    3.5 Funktionen der Bürgernahen Verwaltungssprache
    3.6 Struktur und Merkmale
    3.6.1 Qualitätssicherung
    3.6.2 Mediale und visuelle Gestaltung
    3.6.3 Schriftzeichen
    3.6.4 Morphologie
    3.6.5 Lexik (Wortschatz)
    3.6.6 Syntax (Satzbau)
    3.6.7 Semantik (Bedeutungsstruktur)
    3.6.8 Text und Textsorte
    3.7 Bürgernahe Verwaltungssprache im Kontext der Inklusion
    3.8 Fazit
    4 Beschreibung und Zielsetzung der vorliegenden Arbeit
    5 Empirische Untersuchung: Behördenmitarbeiter(innen) und reduzierte Sprache
    5.1 Fragestellung – Zielsetzung der Befragung
    5.2 Methodisches Vorgehen
    5.3 Fragebogendesign
    5.4 Ergebnisse
    5.5 Fazit
    6 Leichte Behördensprache (LBS)
    6.1 Entstehung und Bezeichnung
    6.2 Rechtsgrundlagen
    6.2.1 Grundgesetz (GG)
    6.2.2 Behindertengleichstellungsgesetz (BGG)
    6.2.3 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG)
    6.2.4 Sozialgesetzbücher (SGB)
    6.3 Ziel- und Nutzer(innen)gruppen
    6.4 Regelwerke
    6.5 Funktionen, Prinzipien, Anforderungskriterien und Grundsätze der Leichten Behördensprache
    6.5.1 Funktion der Leichten Behördensprache
    6.5.2 Anforderungskriterien der Leichten Behördensprache
    6.5.3 Prinzipien der Leichten Behördensprache
    6.5.4 Grundsätze der Leichten Behördensprache
    6.6 Struktur und Merkmale der Leichten Behördensprache
    6.6.1 Qualitätssicherung
    6.6.2 Mediale und visuelle Gestaltung
    6.6.3 Schriftzeichen
    6.6.4 Morphologie
    6.6.5 Lexik (Wortschatz)
    6.6.6 Syntax (Satzbau)
    6.6.7 Semantik (Bedeutungsstruktur)
    6.6.8 Texterstellung
    6.7 Elemente der Leichten Behördensprache
    6.7.1 Hinweise zur Gestaltung von Texten und Summarys in der Leichten Behördensprache
    6.7.2 Summary
    6.7.3 Checklisten
    6.7.4 Summary-Team
    6.8 Optionen der Texterstellung
    6.8.1 Texterstellung durch Menschen
    6.8.2 KI-basierte Texterstellung und-bearbeitung
    6.9 Fazit
    7 Anwendbarkeitsüberprüfungen der Leichten Behördensprache
    7.1 Anwendbarkeitstest der Leichten Behördensprache
    7.1.1 Fragestellung und Zielsetzung
    7.1.2 Methodisches Vorgehen
    7.1.3 Ergebnisse des Anwendbarkeitstests
    7.2 Vergleichender Anwendbarkeitstest der Leichten
    Behördensprache
    7.2.1 Fragestellung und Zielsetzung
    7.2.2 Methodisches Vorgehen
    7.2.3 Ergebnisse des vergleichenden Anwendbarkeitstests
    7.3 Fazit
    8 Ausblick
    Literaturverzeichnis
    Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
    Abbildungsverzeichnis
    Tabellenverzeichnis
    Glossar
    Stichwortverzeichnis