Produktbild: Wie ein Mann nichts tat und so die Welt rettete

Wie ein Mann nichts tat und so die Welt rettete

4

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

1804 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783644021952

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

1804 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783644021952

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  • Tina Dietrich

    aus Bern

    4/5

    22.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wieviel Verwantwortung erträgt ein Mensch?

    „Wie ein Mann nichts tat“ von Maisel ist ein stilles, eindringliches Buch über Schuld durch Untätigkeit. In klarer, nüchterner Sprache zeigt der Autor, wie Wegsehen und Schweigen schwere Folgen haben. Beklemmend, klug und lange nachhallend – eine leise, aber sehr wichtige Lektüre über Verantwortung.

  • Juti

    aus HD

    5/5

    30.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie das Schachspiel die Welt…

    Wie das Schachspiel die Welt rettete Auch wenn das Buch als Roman verhökert wird, ist es doch eine Novelle. Wer Stanislaw Petrow nicht kennt, möge sich diesen Namen merken. Er rettete am 25.9.1983 die Welt. „Eines Tages wird dich dein Abwarten noch einmal in Schwierigkeiten bringen“ (26), unkt seine Frau, als er in den Streit seiner Kinder nicht eingreift. Weit gefehlt. Kollege krank, Petrow übernimmt die Nachtschicht. Um 0.15h kommt der Befehl START. Angeblich sollen die Amerikaner eine Atomrakete gestartet haben. Bei seinen Kollegen herrscht Schockstarre. Doch ausgerechnet auf S.64 erfahren wir sein Wichtigstes Können: „Petrow erinnerte sich, wie sein Vater ihm als Junge die Feinheiten des Schachspiels beigebracht hatte. Wenn er eine Figur leichtfertig gezogen hatte, ermahnte sein Vater ihn, jeden Zug und seine Folgen vollständig zu durchdenken.“ Also hatte er zwei Möglichkeiten: 1. Den Alarm als glaubwürdig weitergeben. Der todkranke Andropow würde dann den Befehl zum Start der Atomraketen geben. Oder 2. Er meldete einen Fehlalarm. „Wenn du gewinnen willst, musst du Opfer bringen“(67) hatte er vom Vater beim Schach gelernt. Er wollte nicht Schuld am Atomkrieg sein. Eine Rakete war auch nicht sinnvoll. Mit dem Erstschlag musste der Gegner vollständig ausgelöscht werden. Dann folge Alarm 2, 3, 4 und fünf. Petrow tat nichts. Einmal Fehlalarm, immer Fehlalarm. 0.31h: Auf dem Radar ist keine Rakete zu sehen. Entwarnung. Seine Entscheidung war richtig. Petrow wird nicht befördert. Es muss ein Opfer geben, warum der Computer falsch gewarnt hatte. Petrow ist das Opfer. Drei Tage musste seine Frau auf ihn warten. Er wechselt in eine Rüstungsfirma. Zu guter Letzt werden Sicherheitssysteme kritisiert. Nach dem Briten Tim Harford habe bereits Galilei erkannt, dass eine mit 2 Balken geshützte Marmorsäule in der Mitte bricht, wenn sie noch einen dritten Balken bekommt (120). Zwei Monate lag dieses Buch auf meinem Nachttisch. Nun habe ich es an einem Tag gelesen. Im Gegensatz zur FAZ bin ich vollauf begeistert. Der von der FAZ erwähnte Film kommt auch im Buch vor und wird scharf kritisiert. Seltsam, dass die FAZ nichts darüber schreibt. 5 Sterne Zitat: Laut Pythagoras war der Mensch auf Erden, um den Himmel zu betrachten. Der zweitschönste Satz von Pythagoras. (14)

  • SimoneF

    5/5

    18.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wie ein Einzelner den dritten Weltkrieg verhinderte

    Ich hatte bereits vor Jahren von Stanislaw Petrow gehört, der durch sein besonnenes Handeln den dritten Weltkrieg verhindert hatte, und war nun neugierig, Näheres über die damaligen Ereignisse und Petrows Leben zu erfahren. Lukas Meisel zeichnet die Tage im September 1983 nach, in denen das Schicksal der Menschheit in den Händen von Stanislaw Petrow lag. Hierbei ist er sehr um ein wahrheitsgemäßes Bild von Petrow bemüht. Er sprach unter anderem mit Petrows Sohn und Kurt Schuhmacher, einem Bestatter aus Oberhausen, der Petrow zum Dank in Russland besucht und ihn auch nach Deutschland eingeladen hatte. Petrow selbst ist 2017 verstorben, und der Vorfall unterlag viele Jahre strengster Geheimhaltung. Der Verlauf der Ereignisse zeigt, wie knapp damals die Welt einem Atomkrieg entging und auch, wie riskant es ist, sich blind auf technische Systeme zu verlassen. Hätte an diesem Tag nicht Petrow, der kurzfristig für einen erkrankten Kollegen einsprang, Dienst gehabt, würde möglicherweise keiner von uns heute existieren. Computersysteme, smarte Technologien und KI sind heute nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Petrows Geschichte sollte uns eine Mahnung sein, wie wichtig ist, diesen nicht die alleinige Kontrolle zu überlassen. Ein wacher, die einzelnen Faktoren besonnen abwägender menschlicher Verstand kann einen lebenswichtigen Unterschied machen. Sehr lesenswert!

  • Xenia Malwina

    aus VS

    4/5

    05.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Weltuntergang, der nicht stattgefunden hat.

    „Er zündete sich eine Papirossa an und rauchte sie mit geschlossenen Augen. Der Rauch beruhigte sein aufgewühltes Inneres, sein Kopf wurde leer. Keine Zigarette schmeckte besser als die nach einem Weltuntergang, der nicht stattgefunden hatte. Es war die beste Zigarette seines Lebens.“ Um wen geht’s? Um Stanislaw Petrow. Wir befinden uns in der Sowjetunion im Jahr 1983. Stanislaws Leben folgt einer festen Ordnung - Arbeit, Piroschki mit Pilzen zum Abendessen. Nur was er auf der Arbeit tut, davon ahnt seine Familie nichts. Eines Nachts übernimmt er die Schicht eines erkrankten Kollegen. In dieser Nacht wird Stanislaw über das Schicksal der Welt entscheiden. Meine Meinung Nur wenige Tage, bevor ich das Buch las, erzählte mein Freund mir zufällig die Geschichte Stanislaw Petrows. Am faszinierendsten fand ich das Verhältnis vom (bewusst gewählten) Titel zur Geschichte, denn was Stanislaw Petrow in jener Nacht tat, war so viel mehr als „nichts.“ In einer Situation der Unruhe bewahrte er Ruhe und vertraute auf Logik und seine Erfahrung - vielleicht auch aufs Bauchgefühl, auch wenn er ein sehr rationaler Mensch zu sein schien. Das hatte zur Folge, dass im Jahr 1983 kein Atomkrieg zwischen der Sowjetunion und Amerika losbrach. Dieser Gedanke macht mir noch immer Gänsehaut. Tragisch finde ich, wie es für Petrow nach dieser Nacht weiterging: Er wurde wegen Verstoßes gegen das Protokoll aus dem Militär entlassen, zu stark reduzierten Pensionsbezügen. Erst als seine Tat 1993 bekannt wurde, erhielt er Ehrungen und die kleine Statue einer Weltkugel, die er in sein ärmliches Appartement in einer Moskauer Vorstadt stellte. Fazit Ein kleines Buch mit einer großen Wirkung, nüchtern geschrieben, doch deswegen nicht weniger relevant. Wie würde eine Welt aussehen, in der Stanislaw Petrow nicht „die richtige Person zur richtigen Zeit“ gewesen wäre, wie er selbst zeitlebens sagte?

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