An der fernen Küste Japans steht ein kleines Lokal namens Chibis Kitchen, unscheinbar auf den ersten Blick und doch zieht es verlorene Seelen wie magisch an. Auf der Speisekarte steht ein Gericht, das an keinem anderen Ort der Welt zu haben ist: Eine Suppe, die das Herz erwärmt.
Eines Oktobermorgens spaziert Kotoko Niki den Strand des kleinen Küstenortes entlang, das Rauschen der See in den Ohren und ihr Ziel klar vor Augen: Im Chibis Kitchen will sie ihren geliebten Bruder wiedersehen. Denn an diesem außergewöhnlichen Ort wird das Unmögliche möglich. Hier verschmilzt die Welt der Lebenden mit dem Reich der Verstorbenen, hier lässt sich das Herz mit Wiedersehensfreude und Hoffnung füllen. Und Kotoko nutzt ihre Chance.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
S.
aus Berlin
5/5
04.04.2025
eBook (ePUB 3)
Nur einmal Wie wunderbar,…
Nur einmal Wie wunderbar, wenn es möglich wäre, einem lieben Verstorbenen noch einmal zu begegnen, wenn auch nur für eine kurze Zeitspanne. Man könnte: um Verzeihung bitten / etwas erklären / Wünsche erfüllen. Das ist möglich im Restaurant Chibi. Jeweils ein einziges Mal … Die Begegnung verändert das Leben der Besucher. Wunderbares geschieht. Sehr berührend, emotional, wehmütig, poetisch. Zudem erfährt der Leser etwas über das Leben und die Sitten in Japan, das ist interessant. Nur die Übersetzung ist nicht immer passend, entspricht nicht dem Stil des Autors. Ein feines, kleines Werk, das Emotionen anspricht, optimistisch stimmt und zum Träumen einlädt.
S. L.
aus Berlin
5/5
04.04.2025
eBook (ePUB 3)
Nur einmal
Wie wunderbar, wenn es möglich wäre, einem lieben Verstorbenen noch einmal zu begegnen, wenn auch nur für eine kurze Zeitspanne. Man könnte: um Verzeihung bitten / etwas erklären / Wünsche erfüllen. Das ist möglich im Restaurant Chibi. Jeweils ein einziges Mal …
Die Begegnung verändert das Leben der Besucher. Wunderbares geschieht.
Sehr berührend, emotional, wehmütig, poetisch. Zudem erfährt der Leser etwas über das Leben und die Sitten in Japan, das ist interessant.
Nur die Übersetzung ist nicht immer passend, entspricht nicht dem Stil des Autors.
Ein feines, kleines Werk, das Emotionen anspricht, optimistisch stimmt und zum Träumen einlädt.
Bewertung
aus Hagen
4/5
06.06.2025
eBook (ePUB 3)
Regt zum Nachdenken an
Das Restaurant am Rande der Zeit: Das Buch beinhaltet 192 Seiten.
In Japan steht ein Lokal Chibis Kitchen. Er zieht die verlorenen Seelen magisch an. Auf der Speisekarte steht ein Gericht, das an keinem anderen Ort der Welt zu haben ist. Eine Suppe, die das Herz erwärmt. Eines Oktobermorgens spaziert Kotoko Niki den Strand an der Küste entlang. Sie hört das Rauschen der See. Ihr Ziel ist Chibis Kitchen. Sie möchte ihren geliebten Bruder wiedersehen. Denn in Chibis Kitchen verschmilzt die Welt der Lebenden mit dem Reich der Verstorbenen, dort lässt sich das Herz mit Wiedersehensfreude und Hoffnung füllen und Kotoko möchte die Chance nutzen und sich nochmal aussprechen.
Das Cover hat mich optisch sofort angesprochen und neugierig auf die Geschichte gemacht. Als ersten Eindruck strahlt es Ruhe und Geborgenheit aus. Man verbringt als Leser magische Momente in Japans zauberhaftesten Restaurant. Der Schreibstil ist leicht, locker, man kommt gut und schnell in die Geschichte rein. Sie lädt zum Nachdenken ein und man fühlt mit den Protagonisten mit. Man erlebt, was sie gerade in ihren Herzen verarbeiten. Es ist spannend und emotional zugleich geschrieben, die Gespräche bei dem "Gericht von Damals" sind sehr interessant. Jeder der Protagonisten möchte nur noch einmal ihren lieben Verstorbenen gegenübertreten und mit ihnen ein paar Worte austauschen. Die Charaktere werden mit Tod und Trauer konfrontiert. Es werden Themen wie Verlust, Heilung, Erinnerungen, Hoffnung, aber auch Vorwürfe zur Sprache kommen. Das letzte Mal das Nötigste aussprechen, um die Phase zu verarbeiten. Es ist eine besondere Art und Weise von einem letzten Gespräch, was sich in Chibis Kitchen ereignet. Es ist eine Geschichte, die man nicht sofort vergisst und die lange nachwirken wird. Sie ist nicht langatmig, man liest sie aber in Ruhe zum Entspannen und zum ainnehalten. Die einzelnen Impulse haben auch mich zum Nachdenken und zum Reflektieren über das eigene Leben und den Umgang mit den Mitmenschen gebracht. Schöne Rezepte runden die Geschichte ab.
Ich vergebe 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Meggie
aus Mertesheim
3/5
12.05.2025
eBook (ePUB 3)
leicht lesbar
Kotoko Niki hat ihren Bruder bei einem Autounfall verloren und ist dabei, sich selbst in der Trauer zu verlieren. Eines Tages erfährt sie von Chibis Kitchen, einem Restaurant am Strand, in welchem besondere Gerichte von damals serviert werden. Kotoko macht sich auf den Weg dorthin und ist gleich fasziniert von der Magie des Ortes. Und tatsächlich löst das Essen in ihr eine Begegnung aus, die sie nicht zu hoffen gewagt hatte. Kurz darauf erzählt sie Taiji von dem Restaurant, der ebenfalls einen schweren Verlust erlitten hat. Und auch Yoshio kommt in den Genuss des Gerichts von damals.
Als aber der Besitzer Kai das Chibis Kitchen schließen will, weil das Restaurant eigentlich von seiner Mutter eröffnet wurde, die aber vor Kurzem verstorben ist, handelt Kotoko und versucht, ihn zu retten, so wie er sie gerettet hat.
Ich habe schon einige Romane gelesen, die in Japan spielen und immer von Dramen handeln, von Menschen, die zurück ins Leben kommen durch besondere Begegnungen oder Wendungen. Bislang haben mir diese auch ausnahmslos gut gefallen.
Hier bin ich etwas zwiegespalten. Es ist zwar unweigerlich ein Drama vorhanden, aber es ist jetzt nicht so, dass die Charaktere vor Trauer zerfließen oder mit solch schweren Gewissensbissen leben, dass sie kurz davor sind, sich selbst das Leben zu nehmen. Sie trauern auf normale und angemessene Weise. Der eine länger, der andere kürzer.
Sich dann mit schwerem Herzen auf den Weg in das Chibis Kitchen zu machen, um dort nochmals mit dem Verstorbenen reden zu können, ist zwar eine wunderschöne Idee, doch fehlt dem Ort das gewisse Etwas.
Ja, der Besitzer ist nett, aber gewöhnlich. Ja, es gibt eine Katze, bei der ich aber jetzt nicht genau weiß, warum sie überhaupt mitspielt. Ja, es ist schön AUßERHALB des Restaurants mit Strand und Meer und Möwen.
Aber das Innere und die Atmosphäre von Chibis Kitchen hat mir so gar nicht gefallen. Es war nichts Außergewöhnliches oder Zauberhaftes daran. Es gab keine einnehmende Beschreibung des Inneren, nur eben das Servieren des Essens und die ungewöhnlichen Begegnungen, die daraufhin passieren.
Es hätte ruhig von allem etwas mehr sein können, etwas ausgeschmückter, fantasievoller, greifbarer.
Zuerst wird die Geschichte aus Kotokos Sicht erzählt. Danach folgen Taiji, Yohio und Kai. Zwar ist Kotoko immer mit allen verbandelt, doch ist dies eher nebensächlich erwähnt, erst im letzten Kapitel ist sie wieder präsenter. Den Kapiteln vorangestellt sind typische japanische Rezepte von Traditionsgerichten, oder eben Gerichten von damals. Diese werden auch im Chibis Kitchen serviert.
Das Buch ist sehr leicht lesbar und damit auch schnell abgehandelt. Es ist von der Story her schön, könnte aber etwas mehr Schönheit vertragen.
Meggies Fussnote:
Leicht lesbar, schnell abgehandelt.
speedy208
Book Circle Community
1/5
14.06.2025
eBook (ePUB 3)
Das Café am Strand
Bin enttäuscht - very disappointing. Habe mehr erwartet, als eine simple Geschichte mit einem vorläufigen Happyend. Originelle Idee zwar, Streleckis “Café am Rande der Welt” von den USA nach Japan zu transferieren, aber nicht gelungen. Ein Mix aus Mystik, Schuldgefühlen, Japan-Rezepten, mit denen ein Europäer nichts anfangen kann. Dazu noch fehlende Erklärungen am Ende oder Anfang. Und das Buch sei der Anfang einer 7bändigen Reihe? So ein Buch sollte in der Übersetzung auf die europäischen, d.h. die westliche Kultur, Leser eingehen, und nicht einfach voraussetzen, dass man mit Land und Leuten, Sprache und Kultur vertraut ist. Offensichtlich wurde Buch, meins in der englischen Version hatte 184 Seiten, auch in Französisch. Spanisch und Deutsch übersetzt. Aber ob diese Version die Leser packt, bezweifle ich - so ohne Erklärungen. Das Phänomen, die Mystik, löst sich am Ende nur ansatzweise auf. Besser wäre es gewesen, Buch statt als Roman als Sachbuch oder Ratgeber herauszugeben; der/die Leser hätten mehr davon, und die Erwartungen wären nicht so hoch gewesen. Das Positive daran: Chibeniko, also kurz Chibi, japanisches Wort für Katze, wäre ideal als Name für eine künftige Katze, statt nur Büsi oder Mieze.
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