Produktbild: Rückkehr nach Budapest
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Rückkehr nach Budapest Roman | Eine Liebe, die nicht sein darf - und eine Frau, die endlich frei sein will

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

20885

Erscheinungsdatum

25.02.2025

Verlag

Insel

Seitenzahl

301 (Printausgabe)

Dateigröße

2139 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783458782940

Beschreibung

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

20885

Erscheinungsdatum

25.02.2025

Verlag

Insel

Seitenzahl

301 (Printausgabe)

Dateigröße

2139 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783458782940

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  • Lesemone

    4/5

    24.02.2025

    eBook (ePUB)

    Dreiecksbeziehung

    Márta wohnt und wächst in Budapest auf. Ihre Sommer verbringt sie mit ihrer Cousine Theresa, die sonst in Ost-Berlin wohnt. Als sie es nicht mehr zuhause aushält, flieht sie zu ihr nach Berlin und lernt das dortige Leben kennen und macht Bekanntschaft mit ihren Freunden. Von Konstantin ist sie sehr fasziniert, obwohl er mit Theresa liiert ist. Regimekritik in dieser Zeitepoche war gefährlich und die Freunde geraten immer mehr ins Visier. Erzählt wird in Gegenwart und Vergangenheit. Die Autorin hat einen sehr detaillierten, bildhaften Schreibstil, sodass man sich das Geschehen gut vorstellen konnte. Sie beschreibt sehr gut, wie es damals war, als die Grenzen geschlossen waren, wie vorsichtig alle Kritiker sich bewegt haben. In der Gegenwart blickt Márta auf dem Weg zu Theresas Beerdigung auf die damalige Zeit zurück und trifft auf einige Weggefährten. Ich bin etwas hin- und hergerissen von der Geschichte. Einerseits ist sie gut erzählt. Andererseits hat mir die Handlung der Protagonisten nicht zugesagt, weil da gefühlt jeder mit jedem was hatte. Mir blieben die Figuren sehr fern, da sie alle ziemlich egoistisch in ihren Handlungen wirkten. Jedoch hat auch niemand mal mit dem anderen Klartext gesprochen. Es gibt viele Heimlichkeiten, die nie ans Licht kamen. Da die Geschichte jedoch sehr gut erzählt wird und das vielleicht nur mein persönliches Empfinden den Charakteren gegenüber ist, empfehle ich das Buch trotzdem gerne. Die Geschichte ist auf jeden Fall sehr wendungsreich und bleibt bis zum Ende interessant.

  • Bewertung

    5/5

    02.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Freundschaft, Verrat und Vergangenheit

    „Rückkehr nach Budapest“ von Nikoletta Kiss überzeugt bereits mit einem melancholischen Cover, das die Atmosphäre der Vorwendezeit einfängt und auf die emotionale Tiefe der Geschichte einstimmt. Im Mittelpunkt steht Márta, die ihrem schwierigen Leben im sozialistischen Ungarn entflieht und in Ost-Berlin in eine schillernde, zugleich fragile Bohème-Welt eintaucht. Dort erlebt sie Freiheit, aber auch Abhängigkeit – vor allem in der intensiven Beziehung zu ihrer Cousine Theresa. Die Freundschaft der beiden wird durch die gemeinsame Liebe zu dem geheimnisvollen Konstantin belastet. Als Theresa verhaftet wird, gerät Márta in einen Strudel aus Schuld, Angst und moralischen Konflikten. Der Roman zeigt eindrücklich, wie eng persönliche Entscheidungen mit politischen Umständen verknüpft sind und wie lange deren Folgen nachwirken. Der poetische, dichte Schreibstil verstärkt die emotionale Intensität. Ein bewegendes Buch über Freundschaft, Verrat und die leise Hoffnung auf Versöhnung.

  • Teddy12

    aus Viernheim

    5/5

    14.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebesdreieck

    Der Roman Rückkehr nach Budapest von Nicoletta Kiss hat mich auf Anhieb gefesselt.Im Fokus geht es um die Freundschaft der beiden Cousinen Martha und Theresa.Marha wächst bei ihrem alkoholkranken Vater im sozialistischen Budapest auf.Ihre Cousine Martha zieht nach Ostberlin.Matha fühlt sich bei ihrem trinkenden Vater einsam und flieht nach ihren Schulabschluss zu Theresa nach Ostberlin.Dort lernt sie den Schriftsteller Konstantin kennen und verliebt sich recht schnell in ihn.Auch Theresa entwickelt Gefühle für Konstantin und es entsteht eine komplizierte Dreiecksbeziehung die nicht ohne Folgen bleibt.Der Schreibstil ist sehr authentisch und präzise und die Charaktere sehr interessant.Mir hat die Geschichte gut gefallen.Sie hat mich vom Anfang bis zu Ende gefesselt und ich finde das Buch auf jeden Fall lesenswert.Auch das schöne Cover ist mir sofort ins Auge gestochen.

  • Bewertung

    5/5

    07.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Künstlerdasein im Sozialismus

    Manche Geschichten packen einen nicht nur mit ihrer Handlung, sondern vor allem mit ihrer Atmosphäre – und genau das macht diesen Roman so besonders. Martha lebt mit ihrem alkoholkranken Vater in einem kleinen ungarischen Ort. Während sie darauf hofft, einen Germanistik-Studienplatz in Budapest zu bekommen, wird die Situation zu Hause immer unerträglicher. Also entflieht Martha zu der Person, mit der sie früher unzertrennlich war – zu ihrer Cousine Theresa, die mittlerweile in Ostberlin lebt. Mit Theresa streift sie durch die künstlerische Szene der Stadt und lernt auf einer Lyriklesung Konstantin kennen. Beide Frauen fühlen sich zu ihm hingezogen, doch zunächst hat er nur Augen für Theresa. Bis ein Manuskript von ihm alles verändert. In diesem erzählt er von der Gewalt, die er in Jugendwerkhöfen und Heimen der DDR erlebt hat. Plötzlich rücken Marthas Gefühle in den Hintergrund, denn als der Staat von dem Manuskript erfährt, wird sie unmittelbar mit den Schattenseiten des Systems konfrontiert. Nicht nur in Berlin, sondern auch in Budapest gerät Martha in Kreise, die sich dem System kritisch entgegenstellen, und eröffnet dabei spannende Perspektiven auf die Unterschiede zwischen dem sozialistischen Ungarn und der DDR. Ich habe es geliebt, in diese melancholische, atmosphärische Geschichte einzutauchen und das künstlerische und studentische Leben mitzuerleben, das ständig von der Balance zwischen Anpassung und Rebellion geprägt ist. Der Roman fängt nicht nur die künstlerische Aufbruchsstimmung ein, sondern auch die bedrückende Realität eines Systems, das kritische Stimmen unterdrückt.

  • Bewertung

    5/5

    26.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selbstfindung

    Der Roman „Rückkehr nach Budapest“ von Nikoletta Kiss wurde vom Insel-Verlag als gebundenes Buch herausgebracht. Der Schutzumschlag zeigt die Fotographie zweier junger Frauen, sitzend vor einer Häuserzeile. Da das Thema des Romans die Freundschaft zwischen den Cousinen Marta und Theresa ist, passt die Gestaltung sehr gut. Auch dass es ein Foto ist, keine Zeichnung, und so auf den Realbezug hinweist. Angesiedelt in den späten 80er, vor der Grenzöffnung in Ungarn und dem Mauerfall in der DDR spielt sich die Schlüsselhandlung in beiden Ländern ab. Trotzdem zu diesem Zeitpunkt beide noch sozialistische Staaten waren, gab es deutliche Unterschiede: Trotz aller auch hier vorhandenen Einschränkungen und Kontrollen war Ungarn liberaler und aus wirtschaftlichen Gründen dem Westen näher. Entsprechend war gerade Budapest damals schon eine Stadt annähernd an westliche Metropolen. Dies äußerte sich auch in größerer geistiger Freiheit, z.B. durch den Verkauf von internationaler Literatur und Zeitschriften. Auch wenn es eine intellektuelle Reformbewegung gab, so war dies ein großer Gegensatz zu Ost-Berlin. Die graue, überdimensionierte Repräsentationsarchitektur, war eher furchteinflößend. Das Warenangebot dürftig, die politische Linie hart und unnachgiebig. Widerstand war lebensgefährlich. Auch die beiden Cousinen Marta und Theresa sind obgleich verwandt sehr unterschiedlich. Die extrovertierte, selbstbewusste Theresa stellt die zurückhaltende Marta oft in den Schatten. Doch beide scheinen mit der Konstellation zufrieden zu sein. Bis der angehende Schriftsteller Konstantin auftaucht. Es gibt im Roman viele Wechsel in der Zeit, die mich zuerst etwas verwirrten. Marta erzählt aus dem Jetzt und blickt zurück in die 80er. Langsam ergibt sich ein Bild der Geschehnisse, der Leser wird in die Entwicklung von Marta integriert. Mir gefällt, dass die Selbstfindung von Marta keinem Klischee entspricht und nachvollziehbar ist. Alle Personen der Handlung sind authentisch dargestellt, die damalige Atmosphäre wird spürbar. Vielleicht wäre den traumatischen Erfahrungen der „Umerziehung“ in der DDR noch etwas mehr Raum zu widmen, aber es ist eben kein politischer Roman. Die Geschichte liest sich leicht, es gibt keine ideologischen Eingaben oder politischen Statements. Die Gefühle und Handlungen sind nachvollziehbar bei einem durchaus unvorhersehbaren Plot. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich denke, es kann Anlass zu lebhaften Gesprächen sein.

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