Produktbild: Museum der Einsamkeit
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Museum der Einsamkeit Erzählungen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.05.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

268 (Printausgabe)

Dateigröße

1506 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518782156

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

21.05.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

268 (Printausgabe)

Dateigröße

1506 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518782156

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Geschichten über einsame Menschen

drawe aus Landau am 08.06.2025

Bewertungsnummer: 2510948

Bewertet: eBook (ePUB)

Im „Museum der Einsamkeit“ findet der Leser neun „Ausstellungsstücke“, die dem Leser unterschiedliche Menschen zeigen: Alte, Junge, Männer, Frauen, Berufstätige, Lehrlinge, Rentner, Gesunde, Kranke, Alleinlebende und Paare. Alle Portraits – um im Bild des Museums zu bleiben - sind durch das Thema der Einsamkeit miteinander verbunden. Es sind alltägliche Menschen, denen der Leser begegnet, und es sind meistens auch alltägliche Situationen, in denen sich aber für den Protagonisten sein Leben entscheidend ändert. Alle Geschichten hallen im Leser nach. Das gilt auch für die Geschichten, die mich nicht zufrieden zurückgelassen haben. Da ist die Geschichte des einsamen und pflegebedürftigen Rentners, der mit seiner albanischen Pflegerin zusammenlebt, Eines Tages tauchen die Söhne seiner Geliebten auf und erfüllen mit Goldkettchen, teuren Autos, Erpressung und ihrem Macho-Gehabe alle mafiös-kriminellen Klischees. Ähnlich verhält es sich in der letzten Geschichte, in der der Lagerleiter des Durchgangslagers Westerbork seine Grausamkeiten und die seiner Geliebten in altbekannter Schönfärberei weinerlich verteidigt. Die Geschichte lässt Subtilität und Hintersinn vermissen, es gibt nichts zu entdecken. Außer vielleicht die Figur der Etty, die sich an die historische Etty Hillesum anlehnt, die von Westerbork aus nach Auschwitz deportiert wurde. Andere Geschichten dagegen sind inhaltlich anrührend. Ob das der Pfarrer ist, der seiner sterbenden Tochter keine Hilfe ist, sondern sich selber mit Witzen und platten Sprüchen belügt, oder der Junge, der seinen ungeliebten und behinderten Bruder beaufsichtigen muss und sich aufopfernd eine Nacht um die Ohren schlägt. Oder der alternde Ben, der eine Jugendsünde bereinigen will und damit erst neues Unglück heraufbeschwört. Sehr schön die titelgebende Geschichte „Abschied von Baden-Baden“: Mutter und Tochter, die sich gegenseitig quälen und beherrschen wollen. Die Mutter verkauft ihr Haus, das „Museum der Einsamkeit“, wie es die Tochter scharfzüngig nennt. Sie will in eine Seniorenresidenz am Meer ziehen und der Einsamkeit entfliehen, aber sie kommt vom Regen in die Traufe. Das alles erzählt Rothmann in einer gewohnt unprätentiösen Sprache, immer treffend und kurz. Ein Museum soll nicht nur zeigen, sondern auch verstehen lassen. Das musss nun der Leser selber entscheiden, ob Rothmanns „Museum“ ihm hilft, die Realität der Einsamkeit besser zu verstehen. Fazit: Eine Sammlung von neun Geschichten, die dem Leser nachgehen und ihn nachdenklich zurücklassen. Trotz der genannten Einschränkungen: absolute Lese-Empfehlung!

Geschichten über einsame Menschen

drawe aus Landau am 08.06.2025
Bewertungsnummer: 2510948
Bewertet: eBook (ePUB)

Im „Museum der Einsamkeit“ findet der Leser neun „Ausstellungsstücke“, die dem Leser unterschiedliche Menschen zeigen: Alte, Junge, Männer, Frauen, Berufstätige, Lehrlinge, Rentner, Gesunde, Kranke, Alleinlebende und Paare. Alle Portraits – um im Bild des Museums zu bleiben - sind durch das Thema der Einsamkeit miteinander verbunden. Es sind alltägliche Menschen, denen der Leser begegnet, und es sind meistens auch alltägliche Situationen, in denen sich aber für den Protagonisten sein Leben entscheidend ändert. Alle Geschichten hallen im Leser nach. Das gilt auch für die Geschichten, die mich nicht zufrieden zurückgelassen haben. Da ist die Geschichte des einsamen und pflegebedürftigen Rentners, der mit seiner albanischen Pflegerin zusammenlebt, Eines Tages tauchen die Söhne seiner Geliebten auf und erfüllen mit Goldkettchen, teuren Autos, Erpressung und ihrem Macho-Gehabe alle mafiös-kriminellen Klischees. Ähnlich verhält es sich in der letzten Geschichte, in der der Lagerleiter des Durchgangslagers Westerbork seine Grausamkeiten und die seiner Geliebten in altbekannter Schönfärberei weinerlich verteidigt. Die Geschichte lässt Subtilität und Hintersinn vermissen, es gibt nichts zu entdecken. Außer vielleicht die Figur der Etty, die sich an die historische Etty Hillesum anlehnt, die von Westerbork aus nach Auschwitz deportiert wurde. Andere Geschichten dagegen sind inhaltlich anrührend. Ob das der Pfarrer ist, der seiner sterbenden Tochter keine Hilfe ist, sondern sich selber mit Witzen und platten Sprüchen belügt, oder der Junge, der seinen ungeliebten und behinderten Bruder beaufsichtigen muss und sich aufopfernd eine Nacht um die Ohren schlägt. Oder der alternde Ben, der eine Jugendsünde bereinigen will und damit erst neues Unglück heraufbeschwört. Sehr schön die titelgebende Geschichte „Abschied von Baden-Baden“: Mutter und Tochter, die sich gegenseitig quälen und beherrschen wollen. Die Mutter verkauft ihr Haus, das „Museum der Einsamkeit“, wie es die Tochter scharfzüngig nennt. Sie will in eine Seniorenresidenz am Meer ziehen und der Einsamkeit entfliehen, aber sie kommt vom Regen in die Traufe. Das alles erzählt Rothmann in einer gewohnt unprätentiösen Sprache, immer treffend und kurz. Ein Museum soll nicht nur zeigen, sondern auch verstehen lassen. Das musss nun der Leser selber entscheiden, ob Rothmanns „Museum“ ihm hilft, die Realität der Einsamkeit besser zu verstehen. Fazit: Eine Sammlung von neun Geschichten, die dem Leser nachgehen und ihn nachdenklich zurücklassen. Trotz der genannten Einschränkungen: absolute Lese-Empfehlung!

Sommerbuch fürs Freibad ****…

Juti aus HD am 26.08.2025

Bewertungsnummer: 2956176

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sommerbuch fürs Freibad **** Lange her, dass ich ein Kurzgeschichtenbuch gelesen habe. Früher habe ich einmal jede Geschichte bewertet und dann den Schnitt gebildet. Ich versuchs: *** Normschrift: Es wird das Leben in einem Gesellenwohnheim im Ruhrgebiet geschildert. Dabei geht es rau zur Sache: „Ich möchte nichts lieber als von dir in den Arsch gep**** zu werde. Und mach dir keine Sorgen. Bei deinem kleinen Schnipel tut mir das bestimmt nicht weh.“ Der Ich-Erzähler freundet sich mit einem Außenseiter an. Aber ein Ende fehlt. 3 Sterne **** Herr Dingens: Eigentlich gleich zwei Erzählungen. Der Vater ist Pfarrer und liebt Beerdigungen mehr als Hochzeiten, weil die Leute bei Hochzeiten anderes im Kopf haben. Außerdem ist er alleinerziehender Vater, weil seine Frau eine neue Liebe hat. Er muss seine Tochter Weisheiten beibringen und tut dies mit einer Puppe, Herr Dingens. 4 Sterne, da nicht so nachhaltig, will sagen Inhalt wird schnell vergessen. ***** Eine kleine Metall-Unterhaltung: In der 3sat-Buchzeit wurde diese Erzählung verfilmt. Ein plötzlich Erkrankter braucht eine albanische Haushaltshilfe, die von ihren Söhnen besucht wird, die den Mann wegen der Beziehung zu ihrer Mutter zur Rede stellen. 5 Sterne * Budenzauber: Familiengeschichte aus dem Ruhrgebiet, wo die allein gelassenen Kinder keinen Budenzauber veranstalten sollen. Rest habe ich vergessen. 1 Stern **** Engel auf Krücken: Wir sind wieder bei der Arbeit, auf dem Bau, wo Willi wegen der Hüfte in Frührente gehen müsste, aber der Antrag läuft noch. Ich muss hier immer ans Ruhrgebiet denken. Sozialkritisches Thema mit Resozialisierung. 4 Sterne ***** Schimmel in der Orgel: Zwei ehemalige Schulfreunde treffen sich seit Jahren wieder. Endlich mal ein echter Schluss. 5 Sterne ****** Abschied von Baden-Baden: Die alt gewordene Mutter hat ihr Haus in Baden-Baden verkauft, weil dort ein Museum der Einsamkeit gebaut werden soll. Dafür will sie an die Ostsee ziehen und in einem Seniorenwohnheim gibt der Makler Tipps. So sollen sich die Alten einen Hund halten, damit ihr Tod auch bemerkt wird. Die beste Story: 6 Sterne ** Psalm und Asche: Altnazi berichtet von seinem Verschicken der Juden nach Ausschwitz. Gleichzeitig wird aus dem KZ berichtet. Geschichte soll historischen Hintergrund haben, was aber die Lesende so nicht weiß. 2 Sterne, da es mich etwas an das Verschwinden von Josef M. erinnerte. **** Gesamtnote: 4 Sterne

Sommerbuch fürs Freibad ****…

Juti aus HD am 26.08.2025
Bewertungsnummer: 2956176
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sommerbuch fürs Freibad **** Lange her, dass ich ein Kurzgeschichtenbuch gelesen habe. Früher habe ich einmal jede Geschichte bewertet und dann den Schnitt gebildet. Ich versuchs: *** Normschrift: Es wird das Leben in einem Gesellenwohnheim im Ruhrgebiet geschildert. Dabei geht es rau zur Sache: „Ich möchte nichts lieber als von dir in den Arsch gep**** zu werde. Und mach dir keine Sorgen. Bei deinem kleinen Schnipel tut mir das bestimmt nicht weh.“ Der Ich-Erzähler freundet sich mit einem Außenseiter an. Aber ein Ende fehlt. 3 Sterne **** Herr Dingens: Eigentlich gleich zwei Erzählungen. Der Vater ist Pfarrer und liebt Beerdigungen mehr als Hochzeiten, weil die Leute bei Hochzeiten anderes im Kopf haben. Außerdem ist er alleinerziehender Vater, weil seine Frau eine neue Liebe hat. Er muss seine Tochter Weisheiten beibringen und tut dies mit einer Puppe, Herr Dingens. 4 Sterne, da nicht so nachhaltig, will sagen Inhalt wird schnell vergessen. ***** Eine kleine Metall-Unterhaltung: In der 3sat-Buchzeit wurde diese Erzählung verfilmt. Ein plötzlich Erkrankter braucht eine albanische Haushaltshilfe, die von ihren Söhnen besucht wird, die den Mann wegen der Beziehung zu ihrer Mutter zur Rede stellen. 5 Sterne * Budenzauber: Familiengeschichte aus dem Ruhrgebiet, wo die allein gelassenen Kinder keinen Budenzauber veranstalten sollen. Rest habe ich vergessen. 1 Stern **** Engel auf Krücken: Wir sind wieder bei der Arbeit, auf dem Bau, wo Willi wegen der Hüfte in Frührente gehen müsste, aber der Antrag läuft noch. Ich muss hier immer ans Ruhrgebiet denken. Sozialkritisches Thema mit Resozialisierung. 4 Sterne ***** Schimmel in der Orgel: Zwei ehemalige Schulfreunde treffen sich seit Jahren wieder. Endlich mal ein echter Schluss. 5 Sterne ****** Abschied von Baden-Baden: Die alt gewordene Mutter hat ihr Haus in Baden-Baden verkauft, weil dort ein Museum der Einsamkeit gebaut werden soll. Dafür will sie an die Ostsee ziehen und in einem Seniorenwohnheim gibt der Makler Tipps. So sollen sich die Alten einen Hund halten, damit ihr Tod auch bemerkt wird. Die beste Story: 6 Sterne ** Psalm und Asche: Altnazi berichtet von seinem Verschicken der Juden nach Ausschwitz. Gleichzeitig wird aus dem KZ berichtet. Geschichte soll historischen Hintergrund haben, was aber die Lesende so nicht weiß. 2 Sterne, da es mich etwas an das Verschwinden von Josef M. erinnerte. **** Gesamtnote: 4 Sterne

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Museum der Einsamkeit

von Ralf Rothmann

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