Produktbild: Die Tage nach dem Pflaumenregen

Die Tage nach dem Pflaumenregen Roman | »Schillernd schön!« Freundin - Für Fans großer Liebesgeschichten.

98

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.02.2025

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

608 (Printausgabe)

Dateigröße

3531 KB

Übersetzt von

Elke Link

Sprache

Deutsch

EAN

9783989410053

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

27.02.2025

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

608 (Printausgabe)

Dateigröße

3531 KB

Übersetzt von

Elke Link

Sprache

Deutsch

EAN

9783989410053

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  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    04.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Berührende Geschichte

    Zum Inhalt: Suchi und Haiwen verlieben sich 1938 in Shanghai. Um seinen Bruder vor der Einberufung zur Armee zu schützen, meldet er sich heimlich zur Armee und hinterlässt Suchi eine Nachricht mit den Worten: Verzeih mir. 60 Jahre später treffen sich die beiden zufällig in Los Angeles wieder, Haiwen sieht es Chance, Suchi will nicht zurück schauen. Bekommt die Liebe von damals eine neue Chance? Meine Meinung: Das war ein ganz schöner Wälzer, aber um die Geschichte zu verstehen, musste es natürlich viele Rückblenden geben, damit man die Lebenswege der beiden Protagonisten nachvollziehen kann. Dafür musste man seinen Gehirnschmalz ganz schön zusammen halten. Gerade was die Kriegszeiten angeht ist das Buch auch ganz schön heftig, aber so ist Krieg halt. Suchis Schmerz wird genauso betrachtet wie auch die Schuldgefühle von Haiwen. Was ich bemerkenswert fand, der Schreibstil ist irgendwie angepasst an die jeweiligen Erzählzeiten, das hat man doch eher selten und fand das besonders im Anbetracht dass es Debut der Autorin ist schon enorm. Fazit: Berührende Geschichte

  • tausendschön

    5/5

    22.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührend

    Eine wunderschöne Liebesegeschichte erzählt Karissa Chen hier in ihrem Debutroman. Und doch ist es vielmehr als nur das. Es ist eine Geschichte über Kultur, Migration, Elternliebe und Heimat. Die beiden Protagonisten verlassen aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat und leiden ihr ganzes Leben darunter, kämpfen sich durchs Leben und haften in ihrer Erinnerung oder wollen sich an gar nichts mehr erinnern, bis die Vergangenheit sie im hohen Alter wieder einholt und sie sich stellen müssen. Ein schmerzvoller Prozess auf allen Seiten. Einfühlsam erzählt die Autorin, wie eine unbeschwerte Jugend in Shanghai, in ein sorgenvolles und anstrengendes Leben in die Migration gleitet, bis sich ein gewisser Seelenfrieden, zwar auch in der Migration, aber in Freiheit, in den beiden Menschen einstellt. Wunderschön zu lesen und zu erfahren, welche Auswirkungen auf Familien der chinesisch/japanische Krieg hatte und bis heute noch hat. Auf jeden Fall sehr gut recherchiert und damit bekommt man einen guten historischen Eindruck vermittelt. Sehr zu empfehlen, nur der deutsche Titel finde ich dem im Original nicht entsprechend.

  • Bewertung

    5/5

    04.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Episch, aber fordernd

    "Die Tage nach dem Pflaumenregen“ von Karissa Chen ist fürwahr eine epische Erzählung. Die Zeitspanne, in der der Liebesroman spielt, erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und die Einzelabschnitte setzen sich wie Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammen. Mit einer Länge von rund 600 Seiten, vielen chinesischen Begriffen und einigen Namenswechseln der Protagonisten (je nachdem, um welche Variante es sich handelt: Kosenamen, Shanghai-Chinesisch, Hochchinesisch, förmliche Anreden oder die amerikanischen Varianten) ist der Lesefluss nicht immer unbeeinträchtigt. Aber ein Durchbeißen lohnt sich definitiv. Suchi und Haiwen sind die beiden Protagonisten, die sich in den 1930er Jahren als Kinder in Shanghai begegnen. Sie kommen aus völlig unterschiedlichen Welten. Suchis Familie ist traditionell geprägt, Haiwens Familie reich und westlich geprägt. Die beiden verlieben sich und als sie 16 sind, wird über eine Hochzeit gesprochen. Aber es kommt anders. Haiwens will vermeiden, dass sein Bruder, dessen Frau schwanger ist, zwangsrekrutiert wird und meldet sich zum Militärdienst. Dann nimmt das Schicksal seinen Lauf. Im Laufe der Zeit begegnen sich Suchi und Haiwen zufällig, einmal in Hongkong und später in Los Angeles. Die zweite zufällige Begegnung findet statt, als die beiden Mitte 70 sind, ihr Leben gelebt haben und Kinder und Enkelkinder haben. Die Frage ist, wie schwer ihre Vergangenheit wiegt und wie sie sich nun begegnen können. Wer sich für die chinesische Geschichte interessiert und sich wünscht, mehr darüber in eine ungewöhnliche Liebesgeschichte eingebettet zu erfahren, der ist mit diesem Buch gut beraten.

  • V

    aus München

    5/5

    04.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Epische Geschichte

    Historischer Liebesroman, der mir Orte und Zeiten nahegebracht hat, von denen ich bislang noch nicht viel wusste. Die Liebesgeschichte zwischen Suchi und Haiwen wird über einen großen Zeitraum erzählt. Das Buch ist mitreißend geschrieben, eine ideale Urlaubslektüre um tagelang abzutauchen.

  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    31.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zum Versinken schön

    In dieses Buch bin ich tief eingetaucht, bin fast darin versunken. Wunderschön atmosphärisch geschrieben in mehreren Zeitebenen und gleichzeitig aus Sicht von mehreren Personen. Es beginn im Shanghai 1947, als der junge Haiwen sich heimlich auf dem Weg zum Militärdienst macht und seine Jugendliebe Suchi zurücklässt. Alleine diese "Ouvertüre" hat mich sprachlich fasziniert. Das alte Shanghai mit seinen "Shikumen" und "Longtangs" erschien vor meinem inneren Auge und ich habe mich dabei ertappt, erst einmal alte Fotos von Shanghai zu googlen. Und so ging es weiter. Der Roman hat mich vieles gelehrt. Denn über die Chinesisch-Japanischen Kriege wusste ich fast nichts und auch wenig darüber, wann und wie sich China für die Welt geöffnet hat. Dies alles wird eindrücklich erzählt, immer aus Sicht von Suche und Haiwen, die zwischendurch immer wieder andere Namen tragen. Denn die Eigenarten der chinesischen Sprache kommen hier voll zur Geltung. Die Aussprache ändert sich, wenn ein anderer Dialekt oder Hochchinesisch gesprochen wird. Und irgendwann, 2008, stehen sich Suchi und Haiwen in einem Supermarkt in Los Angeles zufällig gegenüber. Als Sue und Howard. Sie sind jetzt beide Mitte 70, haben ihr Leben gelebt, Kinder und Enkel bekommen. Kann es eine Art Neuanfang geben? Wie schwer wiegt die Vergangenheit? Ich habe für diesen Roman sehr lange gebraucht. Zum einen wollte ich ihn genießen, die Schönheit der Sprache würdigen, die atmosphärischen Schilderungen. Zum anderen habe ich zwischendurch oft innegehalten, die Ereignisse sacken lassen und darüber nachgedacht, wie viele Herausforderungen Migranten zu meistern haben, die aufgrund politischer Verwerfungen und Kriege aus ihrem Umfeld gerissen werden und sich mehrmals im Leben neu (er)finden müssen. Der Schreibstil ist flüssig, lediglich die unterschiedlichen Namen und die eingestreuten chinesischen Begriffe unterbrechen manchmal den Lesefluss. Und dann wollte ich oft die historischen Gegebenheiten nachlesen... Also hatte ich ein langes Lesevergnügen. Dieses Vergnügen wünsche ich allen, die sich für eindrückliche, ergreifende und tragisch-melancholische Schicksale und für China und chinesische Immigranten in den USA interessieren. Es lohnt sich!

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