Auf Meinem Posten
In Kriegszeiten an der Spitze der NATO. Erinnerungen - "In seinen spektakulären Erinnerungen erzählt Jens Stoltenberg aus dem Innenleben der Nato" (DER SPIEGEL)
Das große Buch des ehemaligen NATO-Generalsekretärs über seine zehn Jahre an der Spitze des Bündnisses
Über zehn Jahre lang hat Jens Stoltenberg die Nato als Generalsekretär durch eine hochdramatische Zeit geführt. Die russische Invasion der Krim, der Abzug der westlichen Truppen aus Afghanistan, der Krieg in der Ukraine oder das zunehmend angespannte Verhältnis zu Russland und China – bei all diesen Entwicklungen hat Stoltenberg die Sicherheitspolitik des Westens seit 2014 maßgeblich mitgeprägt.
In diesem Buch führt er uns hinter die Kulissen der Weltpolitik in Kriegszeiten. Packend erzählt Jens Stoltenberg von den dramatischen Ereignissen seiner Amtszeit und von seinen Begegnungen mit Staatslenkern wie Angela Merkel, Donald Trump, Wladimir Putin und Wolodymir Selenskyj. Und er zeigt, warum die Nato auch in Zukunft eine entscheidende Rolle dabei spielen wird, einen großen Krieg zu verhindern. Wer die gegenwärtige Weltlage verstehen will, muss dieses Buch lesen.
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Wenn Weltpolitik plötzlich sehr nah wirkt
Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 27.05.2026
Bewertungsnummer: 3150351
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Auf meinem Posten ist kein Buch, das man mal eben nebenbei wegatmet wie einen leichten Krimi auf dem Sofa. Hier sitzt man eher mit Kaffee da, liest zwei Seiten und denkt sich: Junge, was in dieser Welt eigentlich alles gleichzeitig brennt, ist schon frech.
Jens Stoltenberg nimmt einen mit hinter die Kulissen der NATO, und genau da wird es spannend. Nicht im Sinne von Actionfilm mit Explosionen alle fünf Minuten, sondern eher dieses trockene, politische Dauerknistern, bei dem man merkt: Ein falscher Satz, ein falscher Moment, und irgendwo wird es richtig ungemütlich. Afghanistan, Krim, Ukraine, Russland, China, Trump, Merkel, Selenskyj, Putin. Das ist schon ein ziemlich schwerer Rucksack, den dieses Buch mitbringt.
Was mir gefallen hat: Stoltenberg schreibt angenehm klar. Kein unnötiges Fachchinesisch, kein aufgeblasenes Politiktheater, sondern viel Einordnung, viele Begegnungen und ein Blick darauf, wie Diplomatie funktioniert, wenn draußen längst Sturm ist. Man merkt natürlich, dass er seine eigene Rolle nicht komplett kritisch zerlegt. Überraschung, er schreibt hier nicht seine persönliche Abrechnung mit sich selbst. Trotzdem wirkt das Buch oft erstaunlich ruhig, reflektiert und nahbar.
Emotional wurde es für mich vor allem da, wo klar wird, wie wenig Sicherheit selbstverständlich ist. Da liest man plötzlich nicht mehr nur über Sitzungen, Bündnisse und Strategien, sondern über die ziemlich simple Frage: Wie verhindert man, dass aus Krise Krieg wird?
Für mich ist das ein starkes, wichtiges und sehr aktuelles Sachbuch. Nicht perfekt, weil es stellenweise etwas staatsmännisch bleibt. Aber definitiv lesenswert für alle, die verstehen wollen, warum Weltpolitik manchmal klingt wie trockene Aktenlage, sich aber anfühlt wie ein Pulverfass im Wohnzimmer.
Auf meinen Posten
Bewertung aus Oberrieden am 18.12.2025
Bewertungsnummer: 2680236
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr interessantes und kompetentes und gutes Buch!
Jens Stoltenberg hatte Glück, dass sein Vater bereits Botschafter und ein hoher Politiker war, dadurch wurde er schon sehr früh in das Politikerleben einbezogen!
Robert Nünlist 8942 Oberrieden
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