Bruno im Sondereinsatz: Eine Gruppe alter Freunde, die sich aus dem Silicon Valley kennen, trifft sich alljährlich zu einer Urlaubswoche, diesmal im wunderschönen, luxuriösen Château de Rouffillac. Doch im Vorfeld wird einer von ihnen, Brice Kerquelin, Opfer eines mysteriösen »Unfalls«, und Bruno wird zum Schutz der kleinen Runde abgeordnet. Aber nicht nur sein Scharfsinn, sondern auch seine Kochkünste sind gefragt: In der Abgeschiedenheit des Schlosses wappnet er sich gegen Übergriffe und sorgt mit Estragonhühnchen und Tarte tatin fürs leibliche Wohl.
Kundinnen und Kunden meinen
3.2/5.0
Bewertung
1/5
23.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Die Luft ist raus
Hallo! Leider ist das Buch eine herbe Enttäuschung. Dem Autor fällt wohl nix mehr ein. Es geht nur um Weltpolitik, es fehlt der Lokalkolorit. Und das Umfeld von Bruno findet nicht statt. Langeweile pur. Schade!
Bewertung
5/5
14.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Immer wieder
Ich finde die Bücher von Martin Walker toll und warte schon auf das nächste. Ich schätze auch den Diogenes Verlag. Die Bücher dieses Verlages gehören nach meiner Meinung in jede private Bibliothek.
Bewertung
5/5
02.06.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gut und spannend geschrieben
Martin Walker, Im Château
Diogenes Verlag 26,00 €
Es beginnt mit einem großen Event in der mittelalterlichen Stadt Sarlat, gelegen im Périgord im südwestlichen Frankreich.
Was mit einer spektakulären, nachgestellten Schlacht während des jährlichen Theaterfestivals beginnt, endet mit einem im Finale schwer verletzten Helden des Stücks. Die Frage, die sich Bruno, der Chef de Police, stellt, ist: War es ein tragischer Unfall oder geschah es mit voller Absicht?
Im Laufe der Geschichte wird Bruno in die Welt der Reichen und Schönen sowie in die der Geheimdienste geführt. Die bereits vor dem Unglück eingeladenen Gäste des Opfers wurden im luxuriösen Château de Rouffillac untergebracht. Sein Chef gab ihm den Auftrag, diese Gäste zu bewachen. Dies lässt ihn eintauchen in die große Politik und die Hintergründe der Finanzspekulation. Hier werden Zusammenhänge offengelegt, und auch dort, wo es um Krieg und Frieden sowie um Macht geht.
Martin Walker beschreibt in seinem Buch eine packende Geschichte, gespickt mit vielen historischen Informationen. Beim Lesen spürt man, dass Martin Walker nicht nur Journalist und Schriftsteller, sondern auch Historiker ist.
Martin Walker versteht es, mich immer wieder zu fesseln. Da ist nicht nur die Geschichte selbst, sondern auch die Beschreibung der Charaktere. Von Bruno bis hin zur Darstellung des Überläufers Dular, der viel auf sich nimmt, um Krieg zu verhindern, und doch nicht den letzten Schritt wagt, ganz sein Land zu verlassen. Diese inneren Konflikte und die Charakterstudien machen die Geschichte besonders fesselnd.
Viel Wert wird auf die Beschreibung der geführten Gespräche gelegt, allerdings nicht langatmig, sondern fesselnd.
Nicht unerwähnt bleiben soll natürlich Brunos Kochkunst, die beim Lesen die Lust auf französische Küche weckt. Seine kulinarischen Fähigkeiten werden detailliert beschrieben und verleihen der Geschichte zusätzlichen Charme.
Das Buch wurde vor dem Angriffskrieg Russlands geschrieben, und doch spielt dieser eine bedrückende Rolle. Martin Walker nimmt darauf im Nachwort Stellung. Manchmal wird die beklemmende Wirklichkeit spürbar. Die historischen und politischen Anspielungen sind aktuell und regen zum Nachdenken an.
Ich kann den neuen Bruno-Krimi sehr empfehlen. Jeder, der an Geschichte, Politik oder einfach an gut erzählten Krimis interessiert ist, wird dieses Buch lieben.
Bewertung
5/5
17.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein komplizierter Fall für den...
Ein komplizierter Fall für den Stadtpolizisten Bruno. Ein vorgetäuschter Anschlag, die Welt der Superreichen und geheimdienstliche Verstrickungen halten ihn in Atem. Darunter leidet dann sein Privatleben, das genauso spannend wie ein Krimi ist.
Bewertung
aus Oberursel
4/5
27.06.2024
eBook (ePUB)
gute Unterhaltung
Dies ist Band 16 einer Krimiserie, und ich habe es gewagt und bin neu eingestiegen. Seit Jahren empfiehlt man mir diese Reihe schon, also dann: ich habe mal zugegriffen. Vorab: Man kann hier durchaus auch quer einsteigen. Ich hatte das Gefühl, als Wichtige an verpasster Historie nebenbei mitzukriegen; Jeder Fall hier ist in sich abgeschlossen, und man kommt auch als Neuling gut klar.
Bruno, die Hauptfigur, ist der Chef de Police in einer recht beschaulichen Ortschaft im Perigaud im südwestlichen Frankreich, hat eine Karriere in der Armee hinter sich, die ihn mit einigen hochrangigen Kontakten ausgestattet hat, und ganz nebenbei ist er ein superber Hobbykoch und engagiert sich in seiner Freizeit ehrenamtlich in seiner Gemeinde. Ach ja, und natürlich ist er ein brillanter Kopf und Ermittler :-). Okay, er ist ein Held. Ich hab mir manchmal gedacht, das ist alles etwas over the top, Brunos Tag muss 48 Stunden haben, was er alles so macht und tut: seine Hobbies wie reiten und kochen pflegen, seine ganzen Freundschaften pflegen, die vielen Ehrenämter, der full-time-job....aber gut, das machen viele Frauen ja schließlich auch so ganz nebenbei, *lol*.
Nun also der aktuelle Fall: im Städtchen finden gerade historische Festspiele statt, und mitten bei einem Schauspiel, bei dem eine alte Schlacht nachgestellt wird, wird der Hauptdarsteller schwer verletzt. War es ein Unfall? Ein Anschlag? Das Opfer, so stellt sich heraus, ist extrem reich, gehört zum französischen Geheimdienst und zu einer alten Freundestruppe, die im Silicon Valley ihr Geld gemacht hat. Die Polizei ermittelt unter Hochdruck, und Bruno wird abbestellt, um die Töchter und die angereisten schwerreichen Freunde zu beschützen und zu bewachen. Es gibt so einige Unstimmigkeiten – war dieser Unfall / Anschlag überhaupt echt? Und was sind die Hintergründe des Ganzen? Es wird sehr politisch und Bruno sieht sich plötzlich als Spielball diverser Geheimdienste und inmitten globaler Konflikte.....
Mein Lese- / Höreindruck: Die Geschichte hier hat sich relativ langsam aufgebaut, was ganz gut war, so habe ich als Neueinsteigerin in die Serie die Protagonisten kennenlernen können, und natürlich auch die Umgebung präsentiert bekommen. Das hier ist eine Regionalkrimiserie mit sehr viel südfranzösischem Flair und Atmosphäre. Das hat mir auf jeden Fall gut gefallen. Hat Charme. Ich kenne die Gegend zwar nicht, aber der Autor hat Lust aufs Verreisen dorthin gemacht.
Generell werden die Charaktere und ihre Beziehungen untereinander sehr ausführlich und liebevoll beschrieben, was ich ebenfalls sehr sympathisch finde.
Der Fall per se nun hat für mich irgendwann aber Dimensionen angenommen, die ich ein wenig unglaubwürdig fand. Die superreichen Freunde, die in einem alten Schloss logieren und sich allabendlich Vorträge über den Zustand der Welt und deren Rettung halten. Das ständige Debattieren über Geopolitik, die Ukraine, die Nato und ja, klar, die Rettung der Welt, die am Ende von Bruno abhängt. Naja, zumindest ist er einer der Dreh- und Angelpunkte....hmmmmmm......die Storyline hat mich irgendwann etwas verloren. Zwischendurch hat sich der Autor immer mal wieder auf sein Erfolgsrezept besonnen – die regionale Atmosphäre und seine Hauptcast – und dann hat Bruno für seine Friends & erweiterte Family kochen dürfen und wir waren bei der Zubereitung der Köstlichkeiten detailliert dabei, aber danach ging es weiter mit James Bond & Co.
Trotzdem muss ich sagen, das Ganze hatte was. Johannes Steck hat souverän und angenehm vorgelesen, und seine Stimme hat mich durch die 8 CDs getragen.
Sagen wir mal so: ich war gut unterhalten; ich werde jetzt kein Fangirl, aber mal schauen, vielleicht höre ich bei den nächsten Fällen wieder mit. Vielleicht wird das ja noch mal was mit Bruno und seiner Dauer- ja-oder-nein-oder doch -nicht-Freundin Florence..... :-) Richtig umgehauen hat es mich aber auch nicht, dazu fand ich den zweiten Teil wie schon erwähnt etwas zu unglaubwürdig.
Ich hab mal geschaut, was andere Rezensenten hierzu zu sagen haben, und witzigerweise scheiden sich an diesem Fall wohl die Geister – normalerweise scheint Bruno sich nicht mit der Rettung der Welt zu befassen, sondern löst regionale Fälle. Ich scheine hier einen „Spezial-Fall“ erwischt zu haben...... Ich verteile 3,5 von 5 Sternen.
Wie auch immer: Herzlichen Dank an den Diogenesverlag für das Rezensionsexemplar!
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