• Produktbild: Astrids Vermächtnis - Roman (Schwesterglocken-Trilogie 3)
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Band 3

Astrids Vermächtnis - Roman (Schwesterglocken-Trilogie 3) Der große Abschluss der Schwesterglocken-Trilogie

75

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2025

Verlag

Insel

Seitenzahl

653

Maße (L/B/H)

18,9/11,9/3,3 cm

Gewicht

452 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1

Originaltitel

Skråpanatta

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68402-2

Beschreibung

Rezension

»Ein unerschöpflicher Quell. Lange habe ich kein Buch so intensiv gesehen – wie einen Film.« ("Nettavisen")
»Lars Mytting hat Leserinnen und Leser mit seiner Butangen-Trilogie auf eine großartige Reise durch die Zeit mitgenommen. Sein außerordentliches Talent zum Geschichtenerzählen hat uns dabei gut unterhalten, und uns in ein beseeltes Universum entführt.« ("Lesart")
»Unbedingt zu empfehlen - und auch diesmal muss die Leistung des Übersetzers Hinrich Schmidt-Henkel besonders gelobt werden.« ("dialog. Mitteilungen der Deutsch-Norwegischen Gesellschaft")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2025

Verlag

Insel

Seitenzahl

653

Maße (L/B/H)

18,9/11,9/3,3 cm

Gewicht

452 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1

Originaltitel

Skråpanatta

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68402-2

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    05.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auch Teil 3 ist ein großes Leseerlebnis

    Butangen, ein kleines Dorf in Norwegen 1936. Das Geheimnis um den, von den Hekne-Schwestern gefertigten Webteppich konnte von Astrid Hekne noch immer nicht gelüftet werden. Auch die Glocken Halfried und Gunhild, die zu Ehren ihrer Namensgeberinnen gegossenen wurden, sind mittlerweile getrennt. In den langen Jahren seiner Tätigkeit als Seelsorger der Gemeinde hat Kai Schweigaard ausreichend Gelegenheit seine damalige Entscheidung zu überdenken. Er bedauert, dass sich eine der Schwesternglocken nunmehr in Dresden befindet. Als die Nationalsozialisten Norwegen besetzen verändert sich das Zusammenleben der Menschen in Butangen ganz grundsätzlich. Verrat, Missgunst, Ausgrenzung, Bezichtigungen sind an der Tagesordnung. In dieser aufgeheizten Stimmung schließt sich auch Astrid Hekne dem Widerstand.

  • wortwandeln

    5/5

    01.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine der besterzählten…

    Eine der besterzählten Familiensagas, die ich je gelesen habe, hat nun ihren gebührend-spannenden Abschluss gefunden. Mit "Astrids Vermächtnis" schließt der norwegische Autor Lars Mytting die 300 Jahre umspannende Schwesterglocken-Trilogie und entführt uns rund 20 Jahre nach den Ereignissen des zweiten Bandes erneut ins heimatliche Gudbrandsdal. Man schreibt das Jahr 1936. Jehans Hekne und seine Frau haben nicht nur moderne Technik ins von Mythen bestimmte Leben im Tal gebracht, sondern auch drei Kinder in die Welt gesetzt. Sohn Tarald, die körperlich beeinträchtigte Esther und Astrid, die nicht nur den Namen von ihrer Großmutter geerbt hat, sondern auch ihre lebenshungrige und zupackende Art. Kein Wunder, dass sie sich so sehr für die Schwesterglocke und das Schicksal ihrer Urahninnen interessiert und eine so enge Beziehung zu Pfarrer Kai Schweigaard hat, der inzwischen kurz vor dem Ruhestand steht. Mit Astrid steht im dritten Band nun wieder eine starke Frauenfigur im Mittelpunkt der Handlung, die alternierend in Norwegen und Deutschland spielt und sich bis ins Jahr 1945 erstreckt. Die Bewohner von Butangen bekommen es mit dem erstarkenden Nationalismus, dubiosen als Wissenschaftler getarnten Glockenräubern aus Dresden und schließlich mit der Besetzung durch die Wehrmacht zu tun. Der Krieg, teilweise in all seiner brutalen Realität geschildert, dringt bis ins versteckte Tal. Sowohl der Autor als auch die Umstände fordern den Protagonistinnen mehr ab als je zuvor. Möglicherweise habe ich diesen Teil auch deshalb als Myttings Meisterstück empfunden. Mit dem schicksalsergebenen Motto „Wenn mir müssen, müssen mir“ ist es längst nicht mehr getan. Bündnisse werden geschlossen, Leben riskiert, jahrhundertealte Geheimnisse gelüftet, Lebenskreise vollendet. Der Autor zeichnet seine Figuren und ihre Lebenswelt bis ins kleinste liebevolle Detail und gewährt ihnen dennoch eine respektvolle Distanz. Einmal mehr verbindet er gekonnt tiefgründige historische Recherche - ich habe hier tatsächlich noch viel Neues über die Verbrechen der Deutschen in Norwegen gelernt - mit den gewachsenen persönlichen Schicksalen seiner Hauptfiguren. Insbesondere den innerlich zerrissenen Kai Schwaigaard lässt Lars Mytting noch einmal zu charakterlicher Hochform auflaufen. Mythen und Moderne wachsen so unaufhaltsam einander, dass das Tal und seine Bewohner am Ende gewachsen in eine neue Zeit aufbrechen können. Beidem hat der Autor ein wunderbar zu lesendes Denkmal gesetzt.

  • Aischa

    aus Kissing

    5/5

    31.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stimmiger Abschluss der Schwesternglocken-Trilogie

    Mit Astrids Vermächtnis bringt Lars Mytting seine beeindruckende Schwesternglocken-Trilogie zu einem fulminanten Abschluss. Erneut kehren wir nach Butangen zurück, jenes abgelegene norwegische Dorf, das durch das sagenumwobene Glockenpaar und die dramatische Familiengeschichte der Heknes geprägt ist. Der Roman beginnt im Jahr 1936 und folgt Astrid Hekne, willensstarke Enkelin der Astrid aus dem ersten Band, die immer wieder versucht, das mythische Erbe ihrer Familie zu entschlüsseln – und sich dabei in den Wirren des Zweiten Weltkriegs wiederfindet. Besonders beeindruckt hat mich auch diesmal wieder die Darstellung der weiblichen Protagonistinnen. Astrid ist eine vielschichtige Figur, die sich gegen gesellschaftliche Zwänge behauptet und unbeirrbar ihren eigenen Weg sucht. Sie steht stellvertretend für eine Generation von Frauen, die sich nicht länger mit der ihnen zugewiesenen Rolle abfinden wollten. Ihre Entschlossenheit und ihr Mut, insbesondere im Widerstand gegen die deutsche Besatzung, machen sie zu einer der stärksten Figuren der Trilogie. Aber nicht nur Astrid, sondern auch andere Frauenfiguren des Romans glänzen durch ihre Vielschichtigkeit. Mytting versteht es meisterhaft, die Herausforderungen und Kämpfe dieser Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft authentisch darzustellen, ohne dabei in Klischees zu verfallen. Ein weiterer zentraler Aspekt des Romans ist die eindringliche Schilderung der nationalsozialistischen Besatzung Norwegens und der damit verbundenen Kollaboration bzw. des Widerstands. Mytting zeigt, wie sich die Gesellschaft unter den wachsenden Spannungen veränderte und wie unterschiedlich die Menschen mit der neuen Realität umgingen – zwischen Opportunismus, Angst und Auflehnung. Hier greift er geschickt historische Fakten auf und verwebt sie mit der fiktiven Geschichte von Butangen, sodass eine dichte, atmosphärisch starke Erzählung entsteht. Wie bereits in den vorherigen Bänden beeindruckt mich der Autor mit einer erzählerischen Wucht, die sich durch bildhafte Sprache und ein tiefes Gespür für Atmosphäre auszeichnet. Die raue Schönheit der norwegischen Landschaft, die harte Realität des bäuerlichen Lebens und der heraufziehende Schatten des Krieges werden mit großer Detailgenauigkeit beschrieben, sodass man als Leser*in das Gefühl hat, selbst durch die Fjorde und Täler zu streifen. Gleichzeitig bleibt Mytting seinem Stil treu: Er verbindet Legenden und Mythen mit realen geschichtlichen Ereignissen und erschafft so eine einzigartige Mischung aus historischem Roman und norwegischer Sagenwelt. Während der Roman insgesamt überzeugt, gibt es einen Punkt, der mich gestört hat: Das weitere Schicksal einiger Nebenfiguren erfährt man erst aus dem Personenregister am Ende des Buches. Dadurch bleiben einige Erzählstränge im eigentlichen Text unvollständig, was etwas unbefriedigend sein kann. Zudem ist die Sortierung des Registers nicht alphabetisch, sondern nach dem Zeitpunkt des ersten Auftretens der Figuren – eine ungewöhnliche und meines Erachtens eher umständliche Lösung. Abgesehen von diesen kleinen Kritikpunkten ist Astrids Vermächtnis ein herausragender Abschluss der Schwesternglocken-Trilogie. Mytting gelingt es erneut, Geschichte und Mythos kunstvoll miteinander zu verweben und eine fesselnde Erzählung zu erschaffen, die sowohl emotional berührt als auch historisch aufklärt. Besonders die starken Frauenfiguren und die tiefgründige Auseinandersetzung mit der Zeit des Zweiten Weltkriegs machen diesen Roman zu einem besonderen Leseerlebnis. Auch diesmal wieder (wenn auch knappe) fünf Sterne samt großer Leseempfehlung von mir.

  • Bewertung

    5/5

    18.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle historische Trilogie

    "Astrids Vermächtnis" bildet den Abschluss der dreiteiligen Reihe des norwegischen Autors Lars Mytting. Leider, denn diese Reihe ist wirklich großartig. In diesem Band begleiten wir den Pfarrer Kai Schweigaard durch seine mehr als 60-jährige Amtszeit in der Gemeinde Butangen. Die Entwicklung dieser Figur ist im Laufe der Trilogie äußerst facettenreich und erreicht in diesem letzten Teil ihren Höhepunkt.Die Handlung spielt zur Zeit der deutschen Besatzung Norwegens, als die Deutschen versuchen, die zweite der berühmten Schwesternglocken nach Dresden zu bringen. Der letzte Teil der Trilogie ist etwas seitenstärker als die vorherigen Teile, was dazu führt, dass die Geschichte etwas ausführlicher beschrieben wird. Außerdem machen die intensiven Beschreibungen der norwegischen Landschaft große Lust, das Land selbst einmal zu bereisen. Auch dieser Band hat mir sehr gefallen. Ich würde aber definitiv empfehlen, die beiden Vorgänger zuerst zu lesen.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    15.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Teppich aus Geschichten

    Butangen im Jahr 1936. Astrid Hekne will den Prophezeiungen der Zwillingsschwestern Halfrid und Gunhild aus dem 17. Jahrhundert auf die Spur kommen. Sie haben diese in einen Wandteppich eingewoben, den der Pfarrer für Astrid aufbewahrt. Die Schwesterglocken, die im Andenken an die beiden Schwestern gegossen wurden, sind inzwischen getrennt, die eine ist nach wie vor an der hiesigen Kirche, die andere wurde mit der alten Stabkirche des Ortes nach Dresden gebracht. Während des Zweiten Weltkriegs besetzen die Deutschen Norwegen. Sie wollen die Glocke aus Butangen nach Deutschland holen. Astrid setzt sich als Widerstandskämpferin für Norwegen ein. Das Buch ist der dritte Teil der Schwesterglocken-Trilogie. Ich kenne die vorhergehenden Teile nicht, hatte aber keine Verständnisprobleme. Allerdings bin ich mir sicher, dass man mehr Zusammenhänge begreift, wenn man die Trilogie in der richtigen Reihenfolge liest. Der Autor Lars Mytting erzählt sehr detailliert vom Leben auf Butangen vor und während des Zweiten Weltkriegs, und fokussiert dabei auf die Familie Hekne, deren Schicksal er auch in den beiden vorangegangenen Büchern beschreibt. Es ist eine atmosphärisch dichte Erzählung, ich habe mich sehr schnell in der Geschichte festgelesen, die Seiten fliegen beim Lesen einfach so dahin. Ein Register am Ende der Geschichte hilft dabei, sich mit den Personen zurechtzufinden, einige Informationen zu den geschichtlichen Hintergründen helfen, die Geschehnisse des Buches in den historischen Rahmen einzuordnen. Nun bin ich unbedingt neugierig auf die ersten beiden Bücher der Trilogie. Mich hat dieses Buch sehr schnell in seinen Bann gezogen. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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