Sonne, Meer, Zedern und Zypressen - und ein dunkles Geheimnis
Im beschaulichen Bergdorf Kato Koutrafas auf Zypern geht das Leben einen ruhigen Gang. Hin und wieder müssen Police Officer Sofia Perikles und ihr Kollege Kostas Karamanlis ausrücken, wenn übermütige Jugendliche mal wieder den Zaun zur griechisch-türkischen Pufferzone aufgeschnitten haben, doch ansonsten herrscht Frieden im Dorf. Bis zu dem Tag, an dem in der Zone zwischen dem griechischen und türkischen Teil der Insel ein Toter mit dunkler Vergangenheit gefunden wird. Als bei den Ermittlungen eine ebenso beliebte wie illegale zyprische Tradition in Sofia Perikles Visier rückt, werden sie und Kostas überraschend von dem Fall abgezogen – doch Sofia Perikles gibt sich nicht geschlagen …
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Gavroche
5/5
13.08.2024
eBook (ePUB 3)
Ein komplexer Fall
Ich habe den ersten Teil der Reihe gelesen, wusste da aber noch nicht, dass Alexander Oetker hinter dem Synonym Yanis Kostas steckt, aber nun im Nachhinein habe ich doch seinen tollen Schreibstil und auch die kurzen kulinarischen Ausflüge "erkannt".
Den zweiten Teil der Reihe werde ich bestimmt noch lesen, aber auch so konnte ich gut folgen. Wegen der guten Ermittlungserfolge von Sofia und Kostas Karamanlis wird tatsächlich die Polizeistation neu gebaut, aber es staubt alles. Ansonsten passiert gerade nicht viel in Kato Koutrafas. Doch dann wird ein Toter gefunden, im britischen Sektor der Insel, der Sovereign Base Area (SBA). Da kann Kostas gleich den neuen SUV ausprobieren.
Was haben die Naturschützer, die die Eier der Riesenschildkröten bewachen, damit zu tun? Oder führt die Spur doch in das Dorf des Toten?
Ärgerlich, dass Sofia und Kostas nicht mehr weiterermitteln dürfen, das Verbot kommt vom Innenminister persönlich. Aber das hält die beiden natürlich nicht davon ab, eigene Wege zu gehen und auch die britische Kommissarin ist sehr hilfreich.
Ein interessanter, komplexer Fall, der nicht so einfach zu lösen ist. Als Zugabe gibt es jede Menge Zypernfeeling. Ich würde mich über weitere Bücher von Yanis Kostas freuen.
Gertie G.
aus Wien
5/5
25.06.2024
eBook (ePUB 3)
Schatten der Vergangenheit
„Wer schon nicht arbeitet, soll wenigstens gut essen.“
Der dritte Fall beschert uns nicht nur ein Wiedersehen mit PO Sofia Perikles, CI Kostas Karamanlis, ihrer Chefin DCI Christina Charalambous und der exzentrischen Lady Gladstone sondern mit den beiden Kotzbrocken Toby Dukas und Petros Matriopolous, dem Innenminister.
Sofia Perikles und Kollege Kostas Karamanlis schieben in staubigen Bergdorf Kato Koutrafas eine ruhige Kugel, die aktuell von der Freude über die neue Dienststelle und den neuen Dienstwagen dominiert wird. Wenig später könne sie PS-starken Geländewagen können sie gleich ausprobieren, denn im britischen Sektor der Insel, der Sovereign Base Area (SBA) wird eine männliche Leiche gefunden, die in einem kleinen Ort in ihrem Zuständigkeitsbereich gewohnt hat.
Noch bevor sie mit den eigentlichen Ermittlungen beginnen können, werden sie vom Innenminister persönlich zurückgepfiffen. Weder für ihre Chefin DCI Christina Charalambous noch für Sofia und Kostas ist das ein Grund mit den Nachforschungen aufzuhören. Im Gegenteil, dessen Einmischung stachelt das Team noch weiter an, zumal Dorothee Galveston, die Leiterin der britischen Polizei auf Zypern, auf ihrer Seite steht
Bei dem Toten handelt es sich um Karl Schiller, einem Einwanderer aus Leipzig, der als militanter Tierschützer gegen die alte Tradition des Singvogelfanges mit Netzen und Leimruten mobil macht. Als sich Sofia mit der Vergangenheit des Tierschützers befasst, entdeckt sie eine ganz andere Seite des Mannes.
Bei ihren nicht autorisierten Erkundigungen entdecken Sofia und Kostas, zum einen dass der Tote in seinem Wohnort so gar nicht beliebt war, sondern auch eine verschworene Gemeinschaft von Einheimischen, die dem verbotenen Verspeisen von Singvögeln frönen. Und wer ist mitten darunter?
Meine Meinung:
Dieser dritte Band dieser Reihe wartet wieder mit spannenden sowie humoristischen Teilen auf. Wie man ja weiß, ist die Mittelmeerinsel nach einem Militärputsch und der türkischen Invasion von 1974 (!), in ein griechisches Zypern und ein türkisches Nordzypern geteilt. Getrennt durch Zäune und die UN-Truppen, nach wie vor der Insel ihren Dienst verrichten. Der griechische Teil ist EU-Mitglied. Eine Wiedervereinigung ist bislang am Widerstand der diversen türkischen Politiker gescheitert. Es sieht aktuell auch nicht so aus, als ob sich hier etwas ändern könnte. Daneben gibt es auf der Insel die Britischen Überseegebiete, die Sovereign Base Areas (SBA), Akrotiri and Dhekelia. Daher ist auch die Britische Polizei gleich vor Ort als man Karl Schiller, den militanten Tierschützer aus Leipzig, in ihrem Bereich tot auffindet.
Alexander Oetker alias Yannis Kostas widmet sich neben den bekannten Scharmützeln zwischen Sofia Perikles und dem Innenminister auch ernsten Themen wie Vetternwirtschaft, Korruption und in diesem Krimi der alten Tradition des Singvogelfanges, der seit Jahren verboten ist. Verbote haben allerdings noch nie jemanden abgeschreckt, weshalb die Ambelopoulia, ein Gericht aus marinierten und gegrillten Singvögeln als örtliche Delikatesse zu Höchstpreisen kredenzt wird. Die Schilderung, wie die Singvögel gefangen werden, ist nicht für schwache Nerven.
Die Charaktere sind wie immer liebevoll mit allen möglichen Ecken und Kanten ausgestattet. Neu hinzugekommen ist nun Dorothee Galveston, eine toughe Polizistin, die auch Kostas beeindruckt.
Ob es noch einen vierten Fall geben wird?
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Krimi, der durch tolle Charaktere, viel Lokalkolorit sowie das ernste Thema Tierschutz besticht, 5 Sterne.
Lerchie
5/5
02.06.2024
eBook (ePUB 3)
Illegale Tradition
Im Großen und Ganzen herrscht Friede in dem Dorf Kato Koutrafas auf Zypern. Bis an dem Zaun in der Zone ein Toter mit dunkler Vergangenheit gefunden wird. Doch dann werden Kostas und Sofia Perikles plötzlich von dem Fall abgezogen. Sind sie jemandem mit ihren Ermittlungen auf die Füße getreten? Weil es um etwas geht, das dort illegale zyprische Tradition hat? Sofia jedoch gibt sich nicht geschlagen, die beiden ermitteln weiter.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Dass die beiden von dem Fall abgezogen worden sind hat mich erst verwundert, doch dann ist mir die Sache durchaus klar geworden. Sofia und Kostas taten mir da leid. Sie mussten sehr aufpassen, weil sie weiter ermittelten, denn das war ihnen ja verboten. Das Buch war spannend vom Anfang bis zum Ende. Und es war auch noch überraschend, was den Mörder betrifft. Es gibt auch noch eine zweite Überraschung, aber auch die verrate ich natürlich nicht, soll ja spannend bleiben. Mit hat dieser Roman gut gefallen. Er hat mich gefesselt und ich habe mit den Ermittlern gelitten und mitgefiebert. Wer wird sich als Mörder herausstellen? War es wirklich der, oder doch jemand anderes? Ein lesenswertes Buch, das zwar der dritte Band mit dieser Ermittlerin ist, wie ich hinterher herausgefunden habe, das aber sehr gut separat gelesen werden kann. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne. Trotzdem hat mich etwas gestört, und zwar die Kapitelüberschriften, die in griechischer Sprache geschrieben waren. Wer diese Sprache nicht kann, weiß nicht, was da steht und das finde ich schlecht. Normalerweise ziehe ich dann was ab. Aber das Buch gefiel mir so gut und man kann nicht überall einen halben Stern abziehen. Also runde ich die viereinhalb Sterne dann doch auf fünf auf.
Lerchie
5/5
02.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Illegale Tradition Im Großen…
Illegale Tradition Im Großen und Ganzen herrscht Friede in dem Dorf Kato Koutrafas auf Zypern. Bis an dem Zaun in der Zone ein Toter mit dunkler Vergangenheit gefunden wird. Doch dann werden Kostas und Sofia Perikles plötzlich von dem Fall abgezogen. Sind sie jemandem mit ihren Ermittlungen auf die Füße getreten? Weil es um etwas geht, das dort illegale zyprische Tradition hat? Sofia jedoch gibt sich nicht geschlagen, die beiden ermitteln weiter. Meine Meinung Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Dass die beiden von dem Fall abgezogen worden sind hat mich erst verwundert, doch dann ist mir die Sache durchaus klar geworden. Sofia und Kostas taten mir da leid. Sie mussten sehr aufpassen, weil sie weiter ermittelten, denn das war ihnen ja verboten. Das Buch war spannend vom Anfang bis zum Ende. Und es war auch noch überraschend, was den Mörder betrifft. Es gibt auch noch eine zweite Überraschung, aber auch die verrate ich natürlich nicht, soll ja spannend bleiben. Mit hat dieser Roman gut gefallen. Er hat mich gefesselt und ich habe mit den Ermittlern gelitten und mitgefiebert. Wer wird sich als Mörder herausstellen? War es wirklich der, oder doch jemand anderes? Ein lesenswertes Buch, das zwar der dritte Band mit dieser Ermittlerin ist, wie ich hinterher herausgefunden habe, das aber sehr gut separat gelesen werden kann. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne. Trotzdem hat mich etwas gestört, und zwar die Kapitelüberschriften, die in griechischer Sprache geschrieben waren. Wer diese Sprache nicht kann, weiß nicht, was da steht und das finde ich schlecht. Normalerweise ziehe ich dann was ab. Aber das Buch gefiel mir so gut und man kann nicht überall einen halben Stern abziehen. Also runde ich die viereinhalb Sterne dann doch auf fünf auf.
crazy girl
aus Schleswig-Holstein
5/5
14.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Tod eines Tierschützers
Police Officer Sofia Perikles und ihr Kollege Kostas Karamanlis schieben im Bergdorf Kato Koutrafas auf Zypern eine ruhige Kugel und freuen sich auf die Fertigstellung ihrer neuen Polizeiwache und über ihren neuen Dienstwagen. Den dürfen sie dann auch gleich einweihen. In der griechisch/türkischen Zone wurde ein Toter gefunden. Ein ehemaliger Deutscher, der in ihrer Nähe gewohnt hat und damit eindeutig in ihre Zuständigkeit fällt. Der aus Leipzig stammende Schiller war Naturschützer und bei der Bevölkerung nicht beliebt. Doch wer hat ihn erschossen? Und wieso ist der Fall mit einem mal so wichtig, dass der Innenminister Sofia und Kostas vom Fall abzieht?
Die Protagonisten werden sehr anschaulich beschrieben. Besonders Lady Gladstone gefällt mir sehr gut, die uneigennützig die Bauarbeiter unter ihre Fittiche genommen hat und auch die Ermittler mit ihrem wissen unterstützt. Die Handlungsorte werden sehr detailliert beschrieben als wäre man dort im Urlaub. Die Handlung ist amüsant und spannend zu gleich. Leider geht es beim Schutz der Tiere um ein ernstes Thema. Insgesamt ein unterhaltsamer Krimi.
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