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Was du nie sehen wirst

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18,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

61335

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

Arche Literatur Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

901 KB

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Übersetzt von

Lisa Mensing

Sprache

Deutsch

EAN

9783037901557

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk

Verkaufsrang

61335

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

Arche Literatur Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

901 KB

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Übersetzt von

Lisa Mensing

Sprache

Deutsch

EAN

9783037901557

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Spannender Roman über die Kunst der Fotografie und einen großen Verrat

Johanna aus München am 19.08.2025

Bewertungsnummer: 2571768

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Geschichte vom Schauen und Sehen. Um die feinen Unterschiede dazwischen und was am Ende herauskommt. Der schöne letzte Satz des Romans lautet: „Es wurde gesehen, es wurde erzählt, und jetzt existiert es.“ Und spannend ist es außerdem. Die Ich-Erzählerin Marie erzählt die Geschichte ihres Erwachsenwerdens, einer großen Verletzung und eines Neuanfangs („ein kleiner Stein in meinem Schuh“). Es geht um Macht und Manipulation. Sie erzählt das alles ihrer ehemaligen Lehrerin Flo (im Fach „Narrative Techniken“) an der Kunstakademie in der direkten Ansprache des „Du“. Der Rahmen des Romans ist damit abgesteckt. Die Erzählung beginnt und endet im September 2021. In einer holländischen Stadt hat Marie Fotografie studiert und gelernt zu sehen. Die Lehrerin projiziert Daguerres Bild des Boulevard du Temple auf die Leinwand. „Natürlich weißt du schon, dass wir das Wichtigste übersehen werden, das, was du uns schließlich mit deinen langen Fingern auf der Leinwand zeigst und was wir danach nicht mehr nicht sehen können: die beiden menschlich anmutenden Figuren rechts unten im Bild.“ Ein großer Verrat bringt sie dazu, ihr Studium abzubrechen und als Au-Pair nach Paris zu gehen. Dort versucht sie im Jahr 1989 von vorne anzufangen. In einem zweiten Strang wird in der Rückschau die Geschichte des Familienvaters erzählt, dessen kleine Kinder Marie hüten muss: „Für unsere Geschichte benötige ich eine dritte Person, denn jede Geschichte ruht auf drei Punkten. Sonst fällt sie um. Die drei Punkte sind du, ich und Philippe Lambert.“ Es geht um seine Kindheit in einer reichen Pariser Familie, seine Heirat, seine besonderen Fähigkeiten, die er sorgsam vor anderen verbirgt. Die Leser des Romans wissen schon vor der Protagonistin, was es mit dem Mann auf sich hat, warum er sich merkwürdig benimmt und warum Maries Vorgängerin Eloise vorzeitig gehen musste. Marie erfährt es erst spät. Sie wird nur langsam heimisch: „Wenn man eine Sprache noch nicht beherrscht, landen die Ereignisse auf der Weltbühne plötzlich hinter Milchglas.“ Mit zunehmender Sprachkenntnis kommt die Orientierung, die Sicherheit, sich in der Stadt zu bewegen, zu sehen und das Gesehene zu erzählen. Die drei Teile des Romans sind sehr kunstvoll verzahnt. Es gibt kaum Dialoge. Die Erzählweise ist karg, aber genau und klar. „Details, das hast du uns beigebracht, Flo, sind der Anker des Narrativs. Mach dich, durch den Sucher blickend, nicht sofort wegen des Sujets verrückt. […] Achte auf das sich bewegende Blatt, das einen Schatten wirft, darauf, wie Knöchel weiß werden, bemerke eine schiefe Naht oder einen abgesprungenen Knopf. Eine offene Tür im Hintergrund. All das ist genauso wichtig.“ Immer im Hintergrund, an entscheidenden Punkten auch im Vordergrund: die Terroranschläge 1986, dann der große Anschlag 2015 auf das Bataclan-Theater und Cafés und Restaurants in der Nähe, der Fall der Mauer. Es passiert ganz schön viel – im Großen wie im Kleinen. Eine fesselnde, schmerzvolle Geschichte, die ich sehr gern gelesen habe. Eindrucksvoll übersetzt von Lisa Mensing.

Spannender Roman über die Kunst der Fotografie und einen großen Verrat

Johanna aus München am 19.08.2025
Bewertungsnummer: 2571768
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Geschichte vom Schauen und Sehen. Um die feinen Unterschiede dazwischen und was am Ende herauskommt. Der schöne letzte Satz des Romans lautet: „Es wurde gesehen, es wurde erzählt, und jetzt existiert es.“ Und spannend ist es außerdem. Die Ich-Erzählerin Marie erzählt die Geschichte ihres Erwachsenwerdens, einer großen Verletzung und eines Neuanfangs („ein kleiner Stein in meinem Schuh“). Es geht um Macht und Manipulation. Sie erzählt das alles ihrer ehemaligen Lehrerin Flo (im Fach „Narrative Techniken“) an der Kunstakademie in der direkten Ansprache des „Du“. Der Rahmen des Romans ist damit abgesteckt. Die Erzählung beginnt und endet im September 2021. In einer holländischen Stadt hat Marie Fotografie studiert und gelernt zu sehen. Die Lehrerin projiziert Daguerres Bild des Boulevard du Temple auf die Leinwand. „Natürlich weißt du schon, dass wir das Wichtigste übersehen werden, das, was du uns schließlich mit deinen langen Fingern auf der Leinwand zeigst und was wir danach nicht mehr nicht sehen können: die beiden menschlich anmutenden Figuren rechts unten im Bild.“ Ein großer Verrat bringt sie dazu, ihr Studium abzubrechen und als Au-Pair nach Paris zu gehen. Dort versucht sie im Jahr 1989 von vorne anzufangen. In einem zweiten Strang wird in der Rückschau die Geschichte des Familienvaters erzählt, dessen kleine Kinder Marie hüten muss: „Für unsere Geschichte benötige ich eine dritte Person, denn jede Geschichte ruht auf drei Punkten. Sonst fällt sie um. Die drei Punkte sind du, ich und Philippe Lambert.“ Es geht um seine Kindheit in einer reichen Pariser Familie, seine Heirat, seine besonderen Fähigkeiten, die er sorgsam vor anderen verbirgt. Die Leser des Romans wissen schon vor der Protagonistin, was es mit dem Mann auf sich hat, warum er sich merkwürdig benimmt und warum Maries Vorgängerin Eloise vorzeitig gehen musste. Marie erfährt es erst spät. Sie wird nur langsam heimisch: „Wenn man eine Sprache noch nicht beherrscht, landen die Ereignisse auf der Weltbühne plötzlich hinter Milchglas.“ Mit zunehmender Sprachkenntnis kommt die Orientierung, die Sicherheit, sich in der Stadt zu bewegen, zu sehen und das Gesehene zu erzählen. Die drei Teile des Romans sind sehr kunstvoll verzahnt. Es gibt kaum Dialoge. Die Erzählweise ist karg, aber genau und klar. „Details, das hast du uns beigebracht, Flo, sind der Anker des Narrativs. Mach dich, durch den Sucher blickend, nicht sofort wegen des Sujets verrückt. […] Achte auf das sich bewegende Blatt, das einen Schatten wirft, darauf, wie Knöchel weiß werden, bemerke eine schiefe Naht oder einen abgesprungenen Knopf. Eine offene Tür im Hintergrund. All das ist genauso wichtig.“ Immer im Hintergrund, an entscheidenden Punkten auch im Vordergrund: die Terroranschläge 1986, dann der große Anschlag 2015 auf das Bataclan-Theater und Cafés und Restaurants in der Nähe, der Fall der Mauer. Es passiert ganz schön viel – im Großen wie im Kleinen. Eine fesselnde, schmerzvolle Geschichte, die ich sehr gern gelesen habe. Eindrucksvoll übersetzt von Lisa Mensing.

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Was du nie sehen wirst

von Sacha Bronwasser

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