Daphne und Dominic sind seit drei Jahren verheiratet. Der Alltag hat sie bequem gemacht, und ihr Sexleben ist alles andere als aufregend. Im Rausch einer Silvesterparty macht Dominic Daphne den Vorschlag, die Ehe zu öffnen. Daphne stimmt zu, unter drei Bedingungen: nur eine Nacht im Jahr, nicht zweimal mit derselben Person und Stillschweigen gegenüber dem anderen. Es dauert nicht lange, da merken sie: Dies ist keine kleine Veränderung, sondern eine gewaltige ... Daphne lernt endlich, zu sagen, was sie will, und teilt ihre Erlebnisse auf einem anonymen Blog. Bis die Zweifel kommen, an ihrer Liebe, an der Ehe ... Werden sie einen Weg finden, ihre Beziehung zu retten? Und wollen sie das überhaupt?
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Mein Highlight des Jahres!
wortmelodie aus Bielefeld am 05.02.2025
Bewertungsnummer: 2404736
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"The Freedom Clause" war für mich ein absoluter Überraschungs-Hit! Schon die Prämisse fand ich spannend: Ein Pärchen, das angesichts der mangelnden Aufregung im Sexleben beschließt, dass jeder 1x pro Jahr mit einem Fremden schlafen darf. Nicht gerechnet habe ich aber mit einer so realistisch dargestellten und so empowernden Geschichte wie die, die Hannah Sloane dann aus dieser Prämisse gemacht hat.
Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive der beiden Protagonisten Dominic und Daphne, die beide ihre eigenen Herangehensweisen an die neuen Regeln in der Ehe haben. Dabei läuft - gerade zum Ende hin - nicht alles perfekt und zeigt die Schwächen beider Figuren auf eine so schön verletzliche und menschliche Art, dass es manche Handlungen zwar nicht sympathischer, aber immer nachvollziehbar und greifbar macht, so als wäre die Geschichte einem Bekannten oder sogar Freund von einem selbst passiert. Ich war überrascht wie sehr ich mich als Frau mit Daphne identifizieren konnte, wie ich mit jedem ihrer Schritte in Richtung mehr Selbstvertrauen beinahe auch selbst aufrechter gegangen und stolzer auf mein Geschlecht war. Daphne hat in diesem Buch vor allem ein sexuelles Erwachen, das so realitätsnah und einfühlsam beschrieben ist, dass ich richtig mit ihr mitgefiebert habe und nur noch gefehlt hat, dass ich "go, girl!" beim Lesen rufe. Überraschende Ereignisse und kleine Zeitsprünge machen das Buch dabei kurzweilig und spannend, sodass es für mich zum echten Pageturner wurde.
"The Freedom Clause" war für mich nicht nur Roman, sondern fast schon Ratgeber und Mutmacher in einem und ich würde es jeder Frau empfehlen, die sich mehr Selbstvertrauen vor allem im Sexleben wünscht. "The Freedom Clause" ist definitiv eines meiner literarischen Highlights für dieses Jahr!
Unerwartet gut: Die Selbstfind…
CK aus Raum Stuttgart am 20.01.2025
Bewertungsnummer: 2912633
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Unerwartet gut: Die Selbstfindung einer Frau Ich muss gestehen, das Cover von "The Freedom Clause" hätte mich jetzt nicht unbedingt angesprochen bzw. ich hätte hier ein ganz anderes Buch erwartet. Und dann hätte ich definitiv etwas verpasst. Ich habe nicht erwartet, dass es mir so gut gefallen würde. Das Cover, insbesondere mit dem Satz "Nur eine Nacht im Jahr ... und keine Fragen" verspricht meiner Meinung nach ein ganz anderes Buch, als man hier bekommt. Klar, wie im Klappentext angegeben, ist dies die Geschichte von Daphne und Dominic, die sich an der Uni kennenlernen und sehr jung heiraten. Nach drei Jahren Ehe stellen sie fest, dass der Alltag etwas langweilig ist, ganz besonders das Sexleben. Dominic schlägt vor, ihre Ehe teilweise zu öffnen. Die Bedingung ist, dass jeder nur eine Nacht pro Jahr mit einer anderen Person verbringen darf. Es darf nie zweimal dieselbe Person sein, niemand den sie kennen und es darf darüber nicht gesprochen bzw. keine Fragen gestellt werden. Unter diesen Bedingungen stimmt Daphne zu - nicht weil sie das selbst will, sondern eigentlich um ihre Ehe zu retten bzw. weil sie gelernt hat, sich anzupassen und es allen recht zu machen. Ab hier entwickelt sich das Buch dann anders, als man es vielleicht erwartet hätte. Vor allem die Entwicklung von Daphne fand ich ganz großartig, wie sie sich befreit und sich selbst findet. Das Buch ist meiner Meinung nach sehr gut aufgebaut, die Gliederung in die fünf Jahre passt hervorragend. Auch der Schreibstil hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es ist meiner Meinung nach nicht nur ein unterhaltsames Buch, das auch oft witzig ist (die Szene auf Seite 220/221 ist einfach zu köstlich!) , sondern es ist auch ziemlich klug. Eigentlich ist es die Geschichte über die Selbstfindung einer Frau. Für mich ein unerwartet gutes Leseerlebnis! "Und warum fühlt sich Daphne schlecht dabei, wenn sie ihm nun noch mal sagen muss, dass sie aber wegwill? Warum will sie immer gefallen? Woher kommt das? Ist sie so erzogen worden? Liegt es daran, dass sie von klein auf ermutigt wurde, süß und bezaubernd zu sein? Dass, während Henry machen durfte, was er wollte (so ziemlich jedenfalls), von ihr erwartet wurde, ruhig mit Mimis Barbies zu spielen? Lässt es sich darauf zurückführen, dass sie, wenn sie auch nur den Hauch einer Rebellion gegenüber ihren Eltern erkennen ließ, ermahnt, in ihre Schranken gewuesen und plattgemacht wurde? ... Jungs sind eben Jungs, so will es eine alte Redensart. Nur dass Jungs zu Männern werden und Mädchen zu Frauen, und dann ist der Schaden angerichtet. Dann denken Männer, sie könnten Frauen ihren Willen auch nötigen, weil man ihnen das ja all die Jahre hat durchgehen lassen. Während sie gleichzeitig beobachten konnten, wie der Wille der Mädchen geringgeschätzt wurde. So läuft die Maschinerie des Patriarchats wie geschmiert. Gott, sie ist es so leid. Sie ist es so leid, dass man sie anspornt zu gefallen. Sie ist es leid, dass man von Frauen erwarten, sich Männern unterzuordnen. Es ist so ermüdend." "Sie nickt, da hat er recht. Sie weiß, dass sie eine gute Mutter wäre, aber das heißt ja nicht notwendigerweise, dass sie das auch will." "Ich versuche mir einzureden, dass es letztlich gut ist, was geschehen ist. Dass das Leben mir eine Lektion erteilt und mich daran erinnert, dass auch das Wilde, Schroffe, Unvorhersehbare eine gewisse Schönheit hat. Dass man wieder zu selbstgefällig werden noch auf Autopilot schalten sollte, weil man das bedeutet, dass man gar nicht mehr so richtig wertschätzt, was es heißt, auf der Welt zu sein. Dass ich das, was passiert ist, gebraucht habe, als einen Weckruf. Das Ganze ist eine Herausforderung, die ich hassen werde wie nichts sonst, bis es schließlich besser wird. Aber es wird besser werden. Darauf muss ich vertrauen." "Dieser Druck, uns anzupassen - der ohne Zweifel auf jeder von uns lastet -, kann uns schon mal in die Quere kommen, wenn wir den für uns richtigen Weg einschlagen wollen. Und der richtige Weg kann durchaus schwierig und chaotisch aussehen oder sich anfühlen."
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