Produktbild: Tokyo Sympathy Tower

Tokyo Sympathy Tower Der preisgekrönte Sensationsroman aus Japan — Roman | Der preisgekrönte Sensationsroman aus Japan

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23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.05.2025

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,6/12,8/1,8 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01934-6

Beschreibung

Rezension

»Der Roman bezieht seinen kontemplativen Reiz aus der originellen Verbindung von Architektur und Philosophie, von Sprache und Identität.« ("Frankfurter Rundschau")
»Ein hoch philosophischer komplexer Roman, der auch Spaß macht.« ("Papierstau Podcast")
»Ein schillernder Text.« ("Kölnische Rundschau")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.05.2025

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,6/12,8/1,8 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01934-6

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: buchhaltung@vah-jager.de

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    21.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgründig

    Eine Architektin soll ein neues Gefängnis bauen, dass aufgrund der gesellschaftlichen Beurteilung von Straftätern als Opfer quasi als Hotel deklariert wird. Da die Architektin selbst vergewaltigt worden ist, zieht sie uns hinein in eine Diskussion über Sprache und Konzepte, die für unsere heutige Zeit so prägend ist. Mir hat dieser Subtext sehr gut gefallen: Wie verwenden wir heute Sprache, und welchen Einfluss hat das auf unsere Einstellungen zu bestimmten gesellschaftlichen Phänomen. Das Buch ist spannend zu lesen und sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    4/5

    07.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Thematik

    INHALT Im Buch gehts und eine fiktionale Idee eines neu gedachten Gefängnisses in Japan. Die Architektin Sara bekommt den Auftrag, einen „sympathy Tower“ zu entwerfen. Eine neue Variante eines klassischen Gefängnisses, eine Luxusvariante an Ausstattung und grenzenloser positiver Stimmung für die „Insassen“. Es geht um das zentrale Thema Mitgefühl statt Strafe. Auch Sara selbst kam den Abgründen ganz nah und hat selbst traumatisches erlebt. In diesem Zusammenhang stellt sie die Frage, ob das Vorhaben moralisch haltbar ist. „Diskriminierungfreie Kommunikation ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer glücken und inklusiven Gesellschaft, in der Empathie, Verständnis und Zusammenarbeit wertgeschätzt werden.“ Seite 24 EINDRUCK UND FAZIT Ich mochte die Grundidee, eine super spannende Frage, die mich auch nach dem beenden des Buches noch beschäftigt. Wie würde sich das Projekt in Deutschland umsetzen lassen und die Gesellschaft, welcher hierzulande eine sehr radikale Haltung zu Straftätern pflegt, reagieren? Den Schreibstil fand ich recht kühl, auch Saras eigene Geschichte, hat mich wenig berührt. Die KI- Einbindung fand ich spannend und super aktuell; auch wenn es sich für mich in einem Buch irgendwie falsch anfühlt. Spannend fand ich auch die Gegenüberstellung von moderner Kunst und Gestaltung des Towers und moralischen Ansichten bzgl. des Inhaltes. Spannend! „Es gilt heute als unwissenschaftlich, das Abgleiten eines Menschen in die Kriminalität auf seine Charakter oder willensschwäche zurückzuführen. Aber hier klappen Wort und Wirklichkeit weit auseinander. Viel schlimmer, finde ich die Menschen, die sich überlegen führen und kriminelle Pauschal ausgrenzen ihnen. Fehlt es ein Objektivität. Denn wer wirklich über Selbstbeherrschung, hohe Intelligenz und eine hervorragend Charakter verfügt, sollte in der Lage sein, Menschen, die in einem anderen Umfeld hineingeboren, wohnen, zu respektieren und echte Empathie für sie zu empfinden.“ Seite 49

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    4/5

    08.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auseinandersetzung über den Umgang mit straffällig gewordenen Menschen

    In “Tokyo Sympathy Tower” beschäftigt sich die japanische Autorin Rie Qudan mit dem Für und Wider eines luxuriösen Gefängnisaufenthaltes. Aus Sicht der Architektin Sara Makina philosophiert sie über den gesellschaftlichen Umgang mit kriminell gewordenen Menschen. Werden Menschen in einer geregelten und finanziell abgesicherten Situation weniger straffällig, also solche in unsicheren Verhältnissen? Können aus “Menschen, die unser Mitgefühl verdienen”, also kriminell gewordenen Personen, auch wieder nomale, “Glückliche Menschen“ werden? Hat vielleicht sogar schon der Name eines Gebäudes Einfluss auf die positive oder negative Einstellung der darin wohnenden Personen? Nebenbei plaudert Qudan auch noch über die japanische Sprache und deren Besonderheiten, und vergisst dabei fast ein wenig, auf den Alltag im “Tokyo Sympathy Tower” einzugehen – die gelebte Utopie bleibt am Ende eher im Hintergrund. So ist “Tokyo Sympathy Tower” von Rie Qudan eine unterhaltsame, aber auch ernst gemeinte Auseinandersetzung über den Umgang mit straffällig gewordenen Menschen in Japan.

  • shizu_reads

    4/5

    21.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ganz anders als erwartet

    Es ist lange her, dass mir eine Rezension so schwergefallen ist. Vorab: Es hat mir gut gefallen, doch die Einordnung war eine Herausforderung. Basierend auf dem Klappentext hatte ich tatsächlich etwas ganz anderes erwartet: eine Auseinandersetzung mit dem Umgang von Kriminellen und dem weitreichenden Einfluss von KI auf uns. Die Geschichte entpuppt sich als recht verschachtelt und behandelt meine ursprünglichen Erwartungen nur am Rande. Dafür taucht sie in zahlreiche andere Themen ein, allen voran den inneren Zensor und die gesamte Gedankenwelt der Architektin. Dies zu verfolgen, ist absolut spannend, wenn auch manchmal etwas verwirrend. Völlig unerwartet kamen für mich die Perspektivwechsel zu ihrem Freund und später einem Journalisten. Diese bereicherten die Erzählung um zusätzliche, wirklich faszinierende Aspekte, die allerdings wiederum neue Fragezeichen aufwarfen. Einiges war befremdlich, manches sehr nebulös, was dem Buch viel Interpretationsspielraum verleiht – und genau das macht seinen Reiz aus. Besonders fesselnd war für mich der Fokus auf die Sprache oder die zahlreichen kleinen, versteckten Kritiken. Der Stil ist hervorragend und die Übersetzung wirkt überaus sauber und stimmig, sodass das ursprüngliche Gefühl des Textes erhalten bleibt. Ein außergewöhnliches Buch, das mich überrascht und dessen Inhalt mich noch immer beschäftigt. Ich kann es also weiterempfehlen.

  • Hornita

    aus Augsburg

    4/5

    11.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwer einzuordnende, aber…

    Schwer einzuordnende, aber empfehlenswerte Utopie; Das Buch spielt in der Zukunft, in den nächsten paar Jahren an kurzen Zeiträumen jeweils vor und nach dem Turmbau in Tokio. Dabei wird die Geschichte jeweils aus verschiedenen Perspektiven erzählt, es dreht sich aber alles um dieses Gebäude, seine Bewohner und dessen Architektin Sara sowie ihres jungen Freundes. Anfangs hatte ich leichte Probleme, mich zurecht zu finden, aber durch die kurzen Abschnitte und Perspektivwechsel konnte ich mich gut orientieren. Die Themen Gefängnis und Sprache (wie sich die Wahrnehmung verändert wenn man etwas anders nennt), fand ich interessant und sie regen zum Nachdenken an. Gleichzeitig werden einige Themen der Gegenwart, wie Chatbot, politische Korrektheit und Cancel Culture auf ein neues Level gehoben und durch die Übertreibungen wirkte auf mich vieles absurd. Tatsächlich hat mich aber die Geschichte Saras und die Beziehung zu ihrem Freund mehr angesprochen als das eigentliche Thema. Das Thema Ungleichbehandlung wird leider nur kurz angerissen. Alles in allem fand ich die Lektüre interessant und aufgrund der Kürze des Buchs macht man nichts falsch, wenn man mal einen Blick hinein wirft und sich eine eigene Meinung bildet.

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  • Cover
    Titelseite
    Der Turm zu Babel
    Anmerkung der Übersetzerin
    Über Rie Qudan
    Impressum