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Der Wind kennt meinen Namen Roman | Eine Geschichte von Liebe und Entwurzelung, Hoffnung und der Suche nach Familie und Heimat

141

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17416

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Found Family + weitere

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

335

Maße (L/B/H)

19,2/11,8/2,7 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Hellbraun / Dunkelgrün

Auflage

2

Originaltitel

El viento conoce mi nombre

Übersetzt von

Svenja Becker

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47478-5

Beschreibung

Rezension

»Isabel Allende hat eine fulminante historische Saga geschrieben, die miteinander verwobenen Geschichten zweier junger Menschen, die auf der Suche nach Familie und Heimat sind.« ("Wir im Bild")
»Eine mitfühlende und mitreißende Geschichte, die uns daran erinnert, dass wir uns alle jederzeit in ähnlichen Situationen wiederfinden könnten.« ("The New York Times")
»Jeder neue Roman Isabel Allendes ist Pflichtlektüre, und die Leserinnen werden Schlange stehen für diese neueste Mischung aus Geschichte, Spannung, emotionalem Tiefsinn, sozialem Kommentar, Mystik, Witz und Zärtlichkeit.« ("Booklist")
»Kraftvoll ... Allende findet echte Tiefe in ihren Figuren, vor allem, wenn sie ihre Opfer schildert. Dieses authentische und emotional erschütternde Werk ist ein literarischer Triumph.« ("Publishers Weekly")
»Isabel Allende … trifft mit der verwobenen Geschichte dieser beiden 7-Jährigen wieder mitten ins Herz.« ("Brigitte")
»Eine Saga über Wurzeln, Familie, Selbstlosigkeit und die Kraft der Träume – sehr, sehr berührend.« ("TV hören und sehen")
»... ein beeindruckender und bis zur letzten Seite fesselnder Roman gelungen, der nicht nur aufgrund seiner traurigen Aktualität nachhallt.« ("buecher-leben.de")
»Eine historische Saga, die unter die Haut geht.« ("petra")
» Der Wind kennt meinen Namen verknüpft auf eindrucksvolle Weise zwei unterschiedliche Lebenswege.« ("Frankfurter Rundschau")
»Bewegend und brandaktuell!« ("hoerzu")

Produktdetails

Verkaufsrang

17416

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Found Family
  • Forbidden Love/Romance
  • Chosen One

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

335

Maße (L/B/H)

19,2/11,8/2,7 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Hellbraun / Dunkelgrün

Auflage

2

Originaltitel

El viento conoce mi nombre

Übersetzt von

Svenja Becker

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47478-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Joanna

    5/5

    26.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man sieht nur mit dem Herzen gut

    Wien im Jahre 1938: Der jüdische Teil der Bevölkerung wird von den Nazi-Besatzern bedroht und grauenvoll gepeinigt. Der sechsjährige Samuel Adler verliert in der Pogromnacht seinen Vater, die Wohnung der Familie wird zerstört. Um den Jungen zu retten schickt ihn seine Mutter in ihrer Verzweiflung mit einem Kindertransport nach England. Samuel überlebt, aber die schrecklichen Erlebnisse, den Verlust und die Einsamkeit im Exil wird er nie vergessen, sie prägen ihn sein Leben lang. Ca. 80 Jahre später, die Vereinigten Staaten von Amerika: Die Aktivistin Selena Durán und der Rechtsanwalt Frank Angileri setzen sich für Rechte von illegalen minderjährigen Einwanderern ein, die nach der Festnahme von ihren Familien getrennt wurden. Franks erste Mandantin wird die siebenjährige Anita Díaz aus San Salvador. Das Mädchen, das bereits in ihrer Heimat viel Schlimmes erleben musste und seit einem Unfall blind ist, wird in einem Heim untergebracht und wartet auf eine Anhörung vor Gericht. Sie fühlt sich allein, vermisst schrecklich ihre Mutter, ihre Oma und all die vertrauten Dinge aus ihrem Land... In ihrem neuesten Roman erzählt Isabel Allende von zwei Menschen, deren Kindheit trotz aller kulturellen, geographischen und zeitlichen Unterschiede deutliche Parallelen aufweist. Die Autorin verwebt die beiden Geschichten zu einer fesselnden Saga, die den Leser von den ersten Seiten an in ihren Bann zieht. Indem sie in ihrer kraftvollen und einfühlsamen Sprache von den traurigen Schicksalen ihrer Protagonisten berichtet erhebt Allende ihre Stimme für all diese, die Ähnliches durchleiden müssen. Sie öffnet unsere Herzen und Augen, damit uns dieses Leid nicht kalt lässt und damit wir die jeden Tag in der Welt geschehenden Ungerechtigkeiten als solche wahrnehmen. Man kann während der Lektüre gar nicht anders, man fühlt und leidet mit. Und man ist fassungslos, dass wir Menschen in all den Jahren offenbar wenig gelernt haben. Dass trotz des ganzen Fortschritts immer noch so viel Krieg und Gewalt in der Welt herrschen und dass sinnlose Gesetze und Machtansprüche von einigen Wenigen oft wichtiger als menschliches Wohl sind. Gleichzeitig gibt uns Allende aber auch Hoffnung, dass sich die Dinge zum Positiven wenden können. Wir müssten nur öfters mit dem Herzen sehen und mehr Courage zeigen, für eine gute Sache auch zu kämpfen wagen. Mutig ist auf jeden Fall die Autorin, die kein Blatt vor den Mund nimmt, indem sie schonungslos von erschütternden Zuständen in amerikanischen Auffanglagern für illegale Einwanderer berichtet und drastische Folgen des Einwanderungsrechts aufzeigt oder die Männergewalt gegen Frauen und Kinder anprangert. „Der Wind kennt meinen Namen“ ist ein berührender und wichtiger Roman, dessen Botschaft gerade heutzutage, angesichts des Krieges in der Ukraine und des blutigen Konflikts im Gazastreifen von besonderer Brisanz ist. Von mir definitiv eine Leseempfehlung!

  • _ich lese_

    5/5

    10.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr emotional

    Wien, November 1938. Rudolf und Rachel Adler verlieren in einer Nacht alles was sie besitzen. Als Juden ist für sie kein Leben in Österreich mehr möglich. Darum schicken sie ihren Sohn Samuel mit einem Kindertransport ins Ausland und in Sicherheit. 2019, Arizona. Anita Diaz und ihre Mutter fliehen aus El Salvador. Die Lebensumstände sind dort untragbar. Aber in Amerika, ihrem Ziel, ist eine neue, strenge Einwanderpolitik. Anita wird von ihrer Mutter getrennt. Wie gehören die beiden Geschichten zusammen? Was ist der gemeinsame Nenner... Das ist der Autorin mal wieder ganz wunderbar gelungen. Ich fand das Buch von Beginn an sehr fesselnd, sehr bedrückend und emotional. Ein Buch über Migration, wie Kinder das erleben, was damals wie auch heute noch alles furchtbares auf dem Rücken von Kindern ausgetragen wird. Es hat mich sehr berührt, der Autorin ist es gelungen, eine solche Sogwirkung aufzubauen,dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Emotional hat es mich total gepackt.

  • Philo

    aus Frankfurt a.M.

    5/5

    08.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Traumatisierte Kinder leiden ein Leben lang

    Ich kenne alle Bücher von Isabel Allende und bewundere sie sehr für die Themen, derer sie sich annimmt und für ihren Schreibstil. Nur wenige können so wunderbar erzählen wie sie. Auch wenn das Thema ihres Buches ein allseits bekanntes Geschehen behandelt, ist es ergreifend und zu Herzen gehend erzählt. Indem sie den zwei Protagonisten ihres Buches Namen gibt, kann man sich der Geschichte von Samuel und Anita nicht entziehen und leidet mit ihnen. Beide sind Flüchtlingskinder, zwischen deren Flucht acht Jahrzehnte liegen, die die Autorin geschickt miteinander verbindet. Samuel ist im Jahr 1938 erst 5 Jahre alt und wächst mit seiner jüdischen Familie in Wien auf. Hier haben die Nazis die Herrschaft übernommen, die Juden werden erbarmungslos verfolgt. Um den Jungen zu retten, schickt ihn seine Mutter mit einem Kindertransport nach London. Der musisch begabte Junge nimmt seine Geige mit und die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit seinen Eltern. Die Hoffnung wird sich nicht bestätigen. Samuel wird sein Leben lang traumatisiert sein, auch wenn er sein Musikstudium beenden kann und als Musiker Mitglied in einem Philharmonieorchester wird. 80 Jahre später erleidet die 10jährige schwer sehbehinderte Anita das Schicksal eines Flüchtlingskindes, als sie mit ihrer Mutter vor der Gewaltherrschaft in El Salvador flieht und an der Grenze zu Nordamerika von ihrer Mutter getrennt wird. Anita ist schwer traumatisiert und traut den Menschen in dem Heim nicht, in dem sie untergekommen ist. Auf die Rückkehr der Mutter wartet sie vergebens. Erst nachdem sich ehrenamtliche Helfer des Mädchens annehmen, gibt es wieder Lichtblicke in ihrem Leben. Dieses Buch bringt viele Erinnerungen zurück, und man erkennt, daß sich in unserer Welt erschreckenderweise nichts geändert hat. Und immer sind es die Kinder, die am meisten leiden. Es ist ein wichtiges, eindringliches Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle.

  • Bewertung

    5/5

    16.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein hartes, aber wichtiges Buch

    Worum geht’s? Flüchtlingsschicksale gibt es wie Sand am Meer, danach hat sich seit dem zweiten Weltkrieg nichts geändert. In »Der Wind kennt meinen Namen« begleiten wir gleich mehrere Menschen, die aufgrund von Krieg und Gewalt ihre Heimat verlieren. Den kleinen Samuel Adler, der nach der Pogromnacht von seiner Familie aus Wien nach England geschickt wird, um ihn vor den Nazis in Sicherheit zu bringen. Leticia, die nach einem Massaker an der Zivilbevölkerung mit ihrem Vater aus El Salvador in die USA fliehen muss. Selena, die sich im Magnolia-Projekt für Geflüchtete und Einwanderer einsetzt, für das sie Frank, einen Anwalt, gewinnen kann. Und schließlich die kleine Anita, deren Mutter auf der Flucht in die USA festgenommen und von ihrer Tochter getrennt wird. Wie war’s? Isabel Allende, ein großer Name, den ich irgendwie seit »Das Geisterhaus« jahrelang aus den Augen verloren hatte. Bei »Der Wind kennt meinen Namen« rechnete ich von vorneherein mit schwieriger Kost, und die Vermutung hat sich bestätigt. Ein ernstes, oft schwer zu ertragendes, aber wichtiges Buch, das uns vor allem in der heutigen Zeit dazu anregt, über unseren Umgang mit Geflüchteten nachzudenken und bei aller Kritik, die heute an der Einwanderungspolitik überall immer lauter zu werden scheint, nie die Menschlichkeit aus den Augen zu verlieren. Wenn mich an dieser Geschichte eins begeistert hat, dann, wie gekonnt Allende alle Fäden der einzelnen Schicksale so gekonnt zusammenführt. Das Ende hat mich hier voll und ganz überzeugt. Fazit Kein vergnüglicher Unterhaltungsroman, der sich locker liest, aber ein wichtiges, warmherzig erzähltes Buch. Es zeigt uns, dass heute im Grunde jeder in die Situation kommen kann, plötzlich aus seinem Land fliehen zu müssen, dass aber andererseits auch scheinbar ausweglosen Situationen immer noch ein Happy End möglich ist.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    12.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch

    Zum Inhalt: Samuel muss erleiden, wie seine jüdische Familie alles verliert. Seine Mutter will unbedingt, dass er mit einem Kindertransport nach England flüchtet. Nur mit einer Wechselgarnitur und seiner Geige geht es auf die schmerzhaft Reise. Mehr als 80 Jahre später fliehen die siebenjährige Anita und ihre Mutter aus El Salvador in die USA und werden an der Grenze getrennt, so dass Anita auf sich allein gestellt ist bis sich eine Sozialarbeiterin um sie kümmert. Meine Meinung: Ich glaube, wenn man dieses Buch gelesen hat, sieht man Flüchtlinge mit anderen Augen und muss auch erkennen, dass sich zwar die Umstände geändert haben, aber es Im Grunde immer schon Flüchtlinge gab. Ich hab das Buch als sehr emotional und berührend empfunden. Mehr als einmal musste ich schlucken und erstmal verarbeiten, was ich gerade gelesen habe. Die Autorin hat ein tolles Buch geschrieben, dass hoffentlich viele Leser findet. Fazit: Tolles Buch

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