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Band 10

Der Teufel Roman | Das Buch zum untergegangenen Leitmedium Fernsehen

Aus der Reihe Ortsumgehung
1

25,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

247

Maße (L/B/H)

19,7/12,8/2,9 cm

Gewicht

379 g

Farbe

Weiß / Kaffee

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43231-0

Beschreibung

Rezension

»Ein Roman, eine Erzählung und Erinnerungsarbeit mit etlichen Pointen.« ("Frankfurter Rundschau")
»Andreas Maier steuert mit dem vorletzten Band seines elfbändigen Romanprojekts einem furiosen Finale zu ...« ("der Freitag")
»Einmal mehr ist es Andreas Maier in diesem Roman gelungen, aus dem scheinbar ganz Alltäglichen ein tiefgründiges Zeitpanorama zu entwickeln, so humorvoll, unsentimental und poetisch er- zählt, dass man sich nur wünschen kann, diese Ortsumgehung möge niemals enden.« ("Deutschlandfunk Kultur - LESART")
»Konserviert wird die vergangene Welt ... in den Büchern Andreas Maiers, der sie in weiten Bögen mit viel Lakonik und Witz, jedoch auch mit Tiefgang beschreibt.« ("Rhein-Neckar-Zeitung")
»[Ein] amüsanter, leichthändiger Roman, den man bis zum Ende angeregt liest.« ("Die Weltwoche")
»Maier gelingt hier ein facettenreiches Panorama nicht nur der speziellen hessischen Heimatregion. ... [Er] ist ein literarischer Forscher, der sich der eigenen Familiengeschichte ebenso widmet wie der Historie einer Bundesrepublik, die nur scheinbar ganz weit entfernt ist.« ("Nordwest-Zeitung")
»Mit ironischer, erkenntnisfördernder Distanz schreibt Maier nicht einfach aus der Gegenwart heraus, sondern aus einem fiktiven Schreibmoment im Jahr 2009 ... Da sitzt er noch immer, als wäre seit dem ersten Band des Zyklus die Schreibzeit stehen geblieben.« ("SWR")
»Maier ist ebenso gewitzter Literat wie mentalitätsgeschichtlich versierter Soziologe.« ("Deutschlandfunk")
»Es sind die genauen, kleinen und feinen Beobachtungen Maiers, die seine Wetterau-Chronik auch im zehnten Band noch immer zu einem literarischen Hochvergnügen werden lassen.« ("soundsandbooks.com")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

247

Maße (L/B/H)

19,7/12,8/2,9 cm

Gewicht

379 g

Farbe

Weiß / Kaffee

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43231-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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Friedberger Heimatgeschichte…

Juti aus HD am 07.08.2025

Bewertungsnummer: 2952925

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Friedberger Heimatgeschichte Hauptsächlich 80 und 90er Jahre werden in diesem Roman verhandelt und hauptsächlich in der Wetterau, Friedberg, Bad Nauheim, Frankfurt. So viel zur Geografie. Zur Kunstgeschichte: Die Friedberger Stadtkirche war für den jungen Katholiken verbotenes Territorium: „Wer die Pforten dieser evangelischen Kirche durchschreitet, der möge tot umfallen“, heißt es auf Seite 55. Auf S.90 dann lässt er sich von einer guten Protestantin die Bilder überm Chorgestühl erklären. Vorher fehlt natürlich nicht der Satz: „Äh, natürlich bin ich protestantisch“ (88). Besonders der Teufel, der von der Hand Gottes gestoppt wird, hat es der Führerin angetan. Auf Seite 244 verwandelt sich dann der Teufel in den hl. Sebastian und die Hand Gottes ist abgeschnitten von einem größeren Bild. Doch gibt es auch eine Familiengeschichte: Eine Oma, reich, aber durch Totgeburten vom Schicksal gezeichnet. Ihr Ältester Onkel J., ein bisschen neben der Kapp, Vater Wolfgang und der unbeliebte Onkel Hans – hoffentlich stimmen die Namen. Die Mutter hat Verwandtschaft in der DDR und so fehlen auch die Ost- und Wendegeschichten nicht. Politik ist überhaupt ein großes Thema: Alle drei Golfkriege – oder sind es sogar 4 – und der Jugoslawienkrieg mit seinen Auswirkungen bis Friedberg kommen vor. Und wer Pubertätsgeschichten mag, lese Seite 77. Ich bin überzeugt. 5 Sterne

Friedberger Heimatgeschichte…

Juti aus HD am 07.08.2025
Bewertungsnummer: 2952925
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Friedberger Heimatgeschichte Hauptsächlich 80 und 90er Jahre werden in diesem Roman verhandelt und hauptsächlich in der Wetterau, Friedberg, Bad Nauheim, Frankfurt. So viel zur Geografie. Zur Kunstgeschichte: Die Friedberger Stadtkirche war für den jungen Katholiken verbotenes Territorium: „Wer die Pforten dieser evangelischen Kirche durchschreitet, der möge tot umfallen“, heißt es auf Seite 55. Auf S.90 dann lässt er sich von einer guten Protestantin die Bilder überm Chorgestühl erklären. Vorher fehlt natürlich nicht der Satz: „Äh, natürlich bin ich protestantisch“ (88). Besonders der Teufel, der von der Hand Gottes gestoppt wird, hat es der Führerin angetan. Auf Seite 244 verwandelt sich dann der Teufel in den hl. Sebastian und die Hand Gottes ist abgeschnitten von einem größeren Bild. Doch gibt es auch eine Familiengeschichte: Eine Oma, reich, aber durch Totgeburten vom Schicksal gezeichnet. Ihr Ältester Onkel J., ein bisschen neben der Kapp, Vater Wolfgang und der unbeliebte Onkel Hans – hoffentlich stimmen die Namen. Die Mutter hat Verwandtschaft in der DDR und so fehlen auch die Ost- und Wendegeschichten nicht. Politik ist überhaupt ein großes Thema: Alle drei Golfkriege – oder sind es sogar 4 – und der Jugoslawienkrieg mit seinen Auswirkungen bis Friedberg kommen vor. Und wer Pubertätsgeschichten mag, lese Seite 77. Ich bin überzeugt. 5 Sterne

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