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Der Urknall unserer Sprache

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26,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22818

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,5/14,6/3,3 cm

Gewicht

507 g

Farbe

Tanne / Senfgrün

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Proto. How One Ancient Language Went Global

Übersetzt von

Stephanie Singh

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28245-2

Beschreibung

Rezension

»Laura Spinneys flamboyantes Buch bemüht sich umdie Aufbereitung von Sachwissen gleichermassen wie um Lesbarkeit.« Paul Jandl, NZZ Online, 06.07.25
»Ein wunderbares Buch ... brillant und spannend.« Denis Scheck, WDR3, 07.07.25
»Eine spannende Zeitreise.« Michaela Sonntag, Spektrum der Wissenschaft, 10.06.25
»Spannend wie ein Detektivroman und atmosphärisch wie eine Steppenwanderung.« Wolfgang Popp, Ö1, 20.05.25
»Ein faszinierender Einblick in die frühen Kulturen im Schwarzmeerraum.« Claudia Mäder, NZZ Geschichte, 15.05.25
»Eine spannende, anschaulich geschriebene, anspruchsvolle Auseinandersetzung mit dem so selbstverständlich gewordene Instrument der Kommunikation.« Sibylle Fritsch, Salzburger Nachrichten, 22.04.25
»Dieses Buch ist eine Zeitmaschine.« Frank Wittig, SWR Kultur, 15.04.25

Produktdetails

Verkaufsrang

22818

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,5/14,6/3,3 cm

Gewicht

507 g

Farbe

Tanne / Senfgrün

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Proto. How One Ancient Language Went Global

Übersetzt von

Stephanie Singh

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28245-2

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    27.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der faszinierende Stammbaum unserer Sprache(n)

    Wie entstanden all die Sprachen, die wir heute sprechen? Wie beeinflussten sie sich gegenseitig, wie diejenigen, die sie sprachen? Wie klang ihre Vorfahrin, das Urindoeuropäische? Und wer waren die Menschen, die diese sprachen? Diesen und vielen weiteren Fragen geht Laura Spinney in "Der Urknall unserer Sprache" nach. Was wirken kann, wie eine langweilige Linguistik-Abhandlung, ist ein hochinteressant gezeichnetes Bild der Menschen, die vor Tausenden von Jahren lebten, von ihren Vorstellungen, Legenden und Schicksalen. Auf faszinierende Weise werden Erkenntnisse aus Archäologie, Linguistik und Genetik kombiniert, um so Migrationsbewegungen nachzuvollziehen und sogar einzelne Wörter der "Ursprache" zu rekonstruieren. "Der Urknall unserer Sprache" eignet sich perfekt für alle, die einen faszinierenden Blick in die Vergangenheit erhaschen, verstehen möchten, wie die Sprachen, die wir heute kennen, entstanden sind und wie sie sich in Zukunft entwickeln könnten.

  • Bewertung

    aus Eisenach

    5/5

    15.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Wurzeln der Sprach-Vielfalt

    Empfinden wir als deutsche Muttersprachler die englische Sprache noch als recht ähnlich, können wir als Laien kaum Ge­meinsam­keiten mit den roma­nischen oder sla­wischen Sprachen ent­decken. Und doch zählen alle diese und noch zahl­reiche andere Sprachen zu den indo­euro­päischen. Wie sich alle diese heute so unter­schied­lichen Sprachen aus einer ge­mein­samen Ur­sprache ent­wickeln konnten, lässt sich nur mit­hilfe von Archäo­logie und Genetik ent­schlüsseln. Genau das versucht die Autorin. Mit den Lesern besucht sie Ausgrabungsstätten und dis­kutiert mit Gene­tikern und Sprach­wissen­schaftlern. Aus den Er­gebnissen dieser so ver­schiedenen Wis­sen­schaften stellt dieses populär­wissen­schaft­liche Buch ur­zeitliche Wander­bewegungen der Völker und Sprachen zu­sammen, die für die weitaus meisten Normal-Sprach­nutzer ziemlich über­ra­schend sein dürften. Wem ist schon be­wusst, dass auch Sprachen wie Persisch, Grie­chisch oder das alte Keltisch zur selben Sprach­familie wie unsere eigene ge­hören? Oder dass über­ra­schende Ähn­lich­keiten zwischen Litauisch und Sanskrit be­stehen? Das alles ist von vorne bis hinten höchst interes­sant. Auch dass sich eine Kultur, die zu­ge­hörige Sprache und die Gene der Men­schen nicht zwangs­läufig ge­mein­sam aus­breiten, mag über­ra­schen. Dabei ver­zichtet die Autorin nahezu kom­plett auf Stamm­bäume der Sprachen und wissen­schaft­liche Details. Damit ist dieses Buch eines der interes­san­testen populär­wissen­schaft­lichen Sach­bücher, die ich seit langem ge­lesen habe, zumal mir sehr viel vor­her voll­kommen un­be­kannt war. Leider konnte die Übersetzerin nicht widerstehen, in einzelnen (zum Glück relativ wenigen) Fällen im eng­lischen Original na­türlich nicht vor­handene Gender-Auf­zählungen hinzu­zu­fügen. Fazit: Eine ungemein interessante Reise in die geschichtliche Entwicklung (nicht nur) unserer Spra­che(n).

  • Anita

    aus Bonn

    4/5

    13.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wow

    Worum geht es? Um die Entwicklung der Sprache Indoeuropäisch, quasi der gemeinsamen Sprache in unserer Vergangenheit. Worum geht es wirklich? Veränderung, Flucht und Erkenntnis Lesenswert? Ja, auf jeden Fall. Man lernt in diesem Buch viel über die Geschichte der Menschen, ihre Reiserouten und wie Ereignisse die Entwicklung beeinflusst haben. An Hand von verschiedenen abzweigenden Sprachästen von der großen gemeinsamen Sprache ausgehend, wird erklärt woher Gemeinsamkeiten in einigen heutigen Sprachen kommen, wie die Entwicklung in diesem Bereich war und wo man zum Beispiel diesen Ursprung noch erkennen kann. Die Autorin (eine britische Wissenschaftsjournalistin und Autorin) geht dabei auf super viele Dinge ein, sei es historisch, seien es jüngere Entwicklungen im Bereich der Forschung oder auch Erklärungen zum Sprachorgan. Es fallen ziemlich viele Namen, gerade von Völkern und Orten, die ich nicht immer automatisch einordnen konnte. Kann man nebenbei recherchieren, man versteht jedoch den Großteil auch ohne dieses Wissen. In den einzelnen Kapiteln gibt es auch nochmal eine kleine Karte für den groben Überblick. Manchmal werden Dinge doppelt erwähnt und erklärt und nicht auf vorherige Kapitel verwiesen. Das war stellenweise irritierend, weil man sich dann mitunter wundert. Allerdings kann es bei dieser Vielzahl an Informationen vermutlich auch nicht schaden, wenn man einige Tatsachen erneut erläutert bekommt. Die Lektüre war unglaublich faszinierend und ich werde sie vermutlich ein zweites Mal lesen. Denn trotz sprachwissenschaftlichem Hintergrund war mir sehr viel nicht klar. Für mich war es richtig spannend, all diese Informationen zu lesen. Die angenehme Sprache (Übersetzung Stephanie Singh) war dabei ebenfalls hilfreich. Vermutlich ist dieses Buch eher für Leute geeignet, die sich schon für Sprachen interessieren oder einen Beruf in der Richtung anstreben. Dann kann ich es aber absolut empfehlen! Es ist augenöffnend, wenn man erfährt, auf wieviel Gemeinsamkeit unsere Sprache beruht und wie weitreichend diese Tatsache ist.

  • Bewertung

    4/5

    01.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierend!

    Archäologie, Linguistik und Genetik arbeiten heute Hand in Hand, um die Vorgeschichte der Menschheit zu erforschen. Dank der Archäologie kann man nicht nur die Lebensumstände der Menschen erforschen, das dabei gefundene genetische Material ermöglicht es, die Abstammung der verschiedenen Volksgruppen zu entschlüsseln. Und die Linguistik macht sich beides zunutze, um die Entwicklung der indoeuropäischen Sprachfamilien zu entschlüsseln und die Ursprache zu rekonstruieren. Alles zusammen ermöglicht es den Forschern, die Wanderbewegungen der Völker nachzuvollziehen. Ein absolut faszinierendes Thema, für den Laien verständlich, wenn auch ein wenig unstrukturiert, aufbereitet.

  • Bewertung

    3/5

    21.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Woher unsere Sprache stammt

    "Die hinduistischen Texte, Homers Sagen, Beowulf und Der Herr der Ringe [...] all diese Werke sprechen uralte Wurzeln in der Psyche ihres Publikums an. Und alle stehen in linguistischer Hinsicht in der Schuld der ersten Indoeuropäer." Diese Indoeuropäer haben auch gesprochen, nämlich Protoindoeuropäisch, die Vorstufe all jener Sprachen, die wir heute als indoeuropäische Sprachen kennen. Aber wie kann man erforschen, wie diese Sprache klang, welche Worte es gab und wie man sie in einem grammatischen "Satz" verwendet? Dieser Frage geht Laura Spinney im Sachbuch "Der Urknall der Sprache" auf den Grund. Angefangen in der heutigen Ukraine führt sie uns über die Türkei und sogar Indien bis ins nördliche Skandinavien. Sie zeichnet Siedlungsbewegungen nach und erklärt, wie durch die Begegnung unterschiedlicher Menschen (etwa Viehzüchtern und Bauern in der Bronzezeit) neues Vokabular von einer in die andere Sprache geriet. Anhand vielfältiger Beispiele zeigt Spinney, wie die historische Linguistik ausgestorbene Begriffe aus noch existierenden oder immerhin bekannten Sprachen ableitet und welche Fallstricke es dabei gibt. Außerdem zeigt sie auf, wie eng Sprachen wie Sanskrit und Deutsch verwandet sind, auch wenn man das auf den ersten Blick nicht vermuten mag. Um zu ihren Schlussfolgerungen auf der geografisch-historischen Reise durch Europa zu gelangen, bedient sich die Autorin nicht nur der Linguistik, sondern auch Forschungsergebnissen der Archäologie und der Genetik. So lernt man ebenfalls eine Menge darüber, wo unsere Urahnen eigentlich herkamen, mit welchen Gegenständen sie hantierten und wie sie das auf unsere Sprache ausgewirkt hat. So interessant "Der Urknall unserer Sprache" ist, so schwierig ist das Buch manchmal zu lesen. Man kann der Autorin nicht absprechen, dass sie interessante Themen aufmacht und die zahlreichen Besuche an Forschungsstätten bereichern den Text ungemein. Allerdings sorgt beides für eine immense Sprunghaftigkeit. Schnell hat man als - relativ uninformierter Leser - den Faden verloren und kann kaum noch erkennen, was hier eigentlich die Hauptaussage ist. Diese verschlungenen Gedankengänge begegnen einem bereits im Vorwort. In den ersten Kapiteln wird es dann etwas besser, später fragt man sich jedoch umso häufiger: Was war doch gleich die Hauptinformation? Und wo sind die Nebenschauplätze, die hier nur der Unterhaltung dienen? Das ist schade, denn an sich ist das Buch voller spannender Informationen. Nur um sie aufzufinden muss man selbst zum Archäologen im Text werden.

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