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Zuhören Die Kunst, sich der Welt zu öffnen

2

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26066

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.01.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,4/13,1/3,3 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Senfgrün / Dunkelbraun

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28138-7

Beschreibung

Rezension

»Ein Plädoyer für Empathie, jenseits von Patentrezepten und Versöhnungskitsch, und gerade in Zeiten, in denen sich die Mächtigen am allerliebsten selbst zuhören, von erschreckender Aktualität.« Sacha Batthyany, NZZ am Sonntag, 30.03.25
»Bernhard Pörksen hat an diesem Buch zehn Jahre gearbeitet. Und ich muss jetzt beim Lesen sagen: Man merkt es.« Sieglinde Geisel, DLF Lesart, 01.03.25
»Der Mensch hört in zwei Modi, meistens mit dem Ich-Ohr, selten mit dem Du-Ohr. Das Ich-Ohr hört nur, um bestätigt zu werden, was es eh schon denkt und fühlt. Das Du-Ohr dagegen öffnet sich seinem Gegenüber und der Welt. Wie kann man wirklich anderen zuhören? Das ist die Frage, die der Tübinger Medienwissenschaftler in diesem brillanten Buch untersucht.« tazFuturzwei, 11.03.25
»Der Medienwissenschaftler füllt den Begriff so meisterhaft mit Leben, dass das Buch zum Wegweiser taugt, wie Kommunikation gelingen kann. Ein wunderbares, immer wieder abwägendes Buch.« Vera Linß, DLF Kultur, 23.01.25
»Der gelungene Versuch, die Basis unserer Kommunikation zu vermessen.« Bettina Baltschev, MDR Kultur, 31.01.25
»Ein feinsinniges Buch, das darüber nachdenkt, wem aus welchen Gründen zugehört wird, weshalb wir wann weghören und was gemeint ist, wenn Menschen darum bitten, dass ihnen endlich Gehör geschenkt werde. Zuhören als Akt der Freiheit und damit auch der Verantwortung - so deutlich habe ich das nie gesehen. Ein lehrreiches Buch.« Barbara Bleisch, SRF Sternstunde Philosophie, 09.02.25

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26066

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.01.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,4/13,1/3,3 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Senfgrün / Dunkelbraun

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28138-7

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: [email protected]

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Wertvoll

Werner L. aus Baden-Baden am 15.03.2025

Bewertungsnummer: 2439628

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bernhard Pörksens "Zuhören" ist ein tiefgründiges und nachdenkliches Werk, das sich mit der Kunst des Zuhörens in einer Zeit beschäftigt, in der Kommunikation oft oberflächlich und hastig erfolgt. Pörksen, ein renommierter Kommunikationswissenschaftler, beleuchtet die Bedeutung des aktiven Zuhörens und dessen Einfluss auf zwischenmenschliche Beziehungen sowie auf die Gesellschaft insgesamt. Ein herausragendes Merkmal des Buches ist Pörksens Fähigkeit, komplexe Themen verständlich und ansprechend zu präsentieren. Er verbindet theoretische Ansätze mit praktischen Beispielen, was dem Leser hilft, die Konzepte besser zu verinnerlichen. Die Sprache ist klar und präzise, was das Lesen zu einem angenehmen Erlebnis macht. Pörksen schafft es, den Leser zum Nachdenken anzuregen und ihn dazu zu ermutigen, die eigene Zuhörpraxis zu reflektieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Buches ist die kritische Auseinandersetzung mit der digitalen Kommunikation. Pörksen thematisiert, wie soziale Medien und digitale Plattformen das Zuhören beeinflussen und oft zu einer Fragmentierung der Kommunikation führen. Er fordert dazu auf, die Qualität der Gespräche zu verbessern und echte Verbindungen zu suchen, anstatt sich in der Flut von Informationen zu verlieren. Diese Perspektive ist besonders relevant in der heutigen Zeit, in der viele Menschen Schwierigkeiten haben, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Pörksen geht auch auf die emotionalen und psychologischen Dimensionen des Zuhörens ein. Er zeigt auf, wie wichtig Empathie und Verständnis sind, um echte Dialoge zu führen. Diese Einsichten sind nicht nur für persönliche Beziehungen von Bedeutung, sondern auch für berufliche Kontexte, in denen effektive Kommunikation entscheidend ist. Der Autor ermutigt die Leser, aktives Zuhören als eine Fähigkeit zu betrachten, die erlernt und kultiviert werden kann. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass "Zuhören" von Bernhard Pörksen ein wertvolles Buch ist, das sowohl theoretische als auch praktische Einsichten bietet. Es regt dazu an, die eigene Kommunikationsweise zu hinterfragen und die Bedeutung des Zuhörens in einer zunehmend lauten Welt zu erkennen. Pörksens Werk ist eine Einladung, die Kunst des Zuhörens neu zu entdecken und zu praktizieren – eine Fähigkeit, die in unserer heutigen Zeit von unschätzbarem Wert ist.

Wertvoll

Werner L. aus Baden-Baden am 15.03.2025
Bewertungsnummer: 2439628
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bernhard Pörksens "Zuhören" ist ein tiefgründiges und nachdenkliches Werk, das sich mit der Kunst des Zuhörens in einer Zeit beschäftigt, in der Kommunikation oft oberflächlich und hastig erfolgt. Pörksen, ein renommierter Kommunikationswissenschaftler, beleuchtet die Bedeutung des aktiven Zuhörens und dessen Einfluss auf zwischenmenschliche Beziehungen sowie auf die Gesellschaft insgesamt. Ein herausragendes Merkmal des Buches ist Pörksens Fähigkeit, komplexe Themen verständlich und ansprechend zu präsentieren. Er verbindet theoretische Ansätze mit praktischen Beispielen, was dem Leser hilft, die Konzepte besser zu verinnerlichen. Die Sprache ist klar und präzise, was das Lesen zu einem angenehmen Erlebnis macht. Pörksen schafft es, den Leser zum Nachdenken anzuregen und ihn dazu zu ermutigen, die eigene Zuhörpraxis zu reflektieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Buches ist die kritische Auseinandersetzung mit der digitalen Kommunikation. Pörksen thematisiert, wie soziale Medien und digitale Plattformen das Zuhören beeinflussen und oft zu einer Fragmentierung der Kommunikation führen. Er fordert dazu auf, die Qualität der Gespräche zu verbessern und echte Verbindungen zu suchen, anstatt sich in der Flut von Informationen zu verlieren. Diese Perspektive ist besonders relevant in der heutigen Zeit, in der viele Menschen Schwierigkeiten haben, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Pörksen geht auch auf die emotionalen und psychologischen Dimensionen des Zuhörens ein. Er zeigt auf, wie wichtig Empathie und Verständnis sind, um echte Dialoge zu führen. Diese Einsichten sind nicht nur für persönliche Beziehungen von Bedeutung, sondern auch für berufliche Kontexte, in denen effektive Kommunikation entscheidend ist. Der Autor ermutigt die Leser, aktives Zuhören als eine Fähigkeit zu betrachten, die erlernt und kultiviert werden kann. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass "Zuhören" von Bernhard Pörksen ein wertvolles Buch ist, das sowohl theoretische als auch praktische Einsichten bietet. Es regt dazu an, die eigene Kommunikationsweise zu hinterfragen und die Bedeutung des Zuhörens in einer zunehmend lauten Welt zu erkennen. Pörksens Werk ist eine Einladung, die Kunst des Zuhörens neu zu entdecken und zu praktizieren – eine Fähigkeit, die in unserer heutigen Zeit von unschätzbarem Wert ist.

Sollte Pflichtlektüre sein

Bewertung aus Speyer am 27.01.2025

Bewertungsnummer: 2396374

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Titel klingt banal: „Zuhören“, doch betrachtet man das genauer, wird man feststellen, dass schon der Titel und vermutlich erst recht der Inhalt es in sich haben. Bernhard Pörksen geht in diesem Buch der Frage nach, warum wir nicht mehr zuhören, und erläutert, warum er diese Fähigkeit als zentral betrachtet. Ausgangspunkt hierzu ist für ihn der Grundgedanke des Buches, dass es manchmal überlebenswichtig sei, dem Clown (einer Figur Kierkegaards, bei der er mit vorgefassten Erwartungen „spielt“) zuzuhören. Im durch Rollen bzw. Sprecher vorbelegten sofortigen Bescheidwissen bzw. vorschnellen Urteil sieht Pörksen eine Gefahr, die er in „Zuhören“ umkreist. Im ersten Teil geht es um grundsätzliche Fragen, seine Motive und Erfahrungen; weiter geht es mit einer „Praxis des Zuhörens“, der Bedeutung von Kontexten (man könnte sagen einer Art theoretisch-praktischer Basis), um sich letztlich mit einer „Politik des Zuhörens“ auseinanderzusetzen. Es geht ihm letztlich um angemessenes Verstehen, das ohne Zuhören und Kontext unmöglich sei. Die wiederum seien Voraussetzung für adäquate Positionen und Urteile, um nicht auf Klischees und vorschnelles Urteilen „hereinzufallen“. Schon anhand dieses kurzen Inhaltsabrisses wird klar, dass Pörksen ein Problem erkannt hat, nämlich dass wir kaum mehr zuhören (sondern meist „senden“). Er geht den Ursachen für nicht stattfindendes Zuhören nach, und zwar sowohl im privaten wie öffentlichen Umfeld. Er analysiert also zunächst und auf Basis dieser Analyse präsentiert er Ansätze und Methoden, wie wir das Zuhören wieder lernen. Dabei arbeitet er quasi interdisziplinär zwischen Philosophie, Soziologie und Kommunikationstheorie, was klarmacht, dass der Inhalt nicht gerade die Zugänglichkeit eines Comics hat, für die Dichte der Information jedoch noch sehr gut lesbar ist, was nicht zuletzt an zahlreichen Beispielen liegt. Da Pörksen seinen Lesern auch den Spiegel vorhält, ob man selbst immer genau genug zuhört, leistet er einen Beitrag zur (dringend nötigen) Verständigung. Das mag nicht alles neu sein, aber gut zusammengefasst. Wer nicht eine Art „Arbeitsanweisung“ sucht, wird nicht glücklich werden, aber wer auf Basis von Hintergrundwissen selbst zu einer Verhaltensänderung kommen will, sollte das Buch dringend lesen – eigentlich sollte es Pflichtlektüre sein.

Sollte Pflichtlektüre sein

Bewertung aus Speyer am 27.01.2025
Bewertungsnummer: 2396374
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Titel klingt banal: „Zuhören“, doch betrachtet man das genauer, wird man feststellen, dass schon der Titel und vermutlich erst recht der Inhalt es in sich haben. Bernhard Pörksen geht in diesem Buch der Frage nach, warum wir nicht mehr zuhören, und erläutert, warum er diese Fähigkeit als zentral betrachtet. Ausgangspunkt hierzu ist für ihn der Grundgedanke des Buches, dass es manchmal überlebenswichtig sei, dem Clown (einer Figur Kierkegaards, bei der er mit vorgefassten Erwartungen „spielt“) zuzuhören. Im durch Rollen bzw. Sprecher vorbelegten sofortigen Bescheidwissen bzw. vorschnellen Urteil sieht Pörksen eine Gefahr, die er in „Zuhören“ umkreist. Im ersten Teil geht es um grundsätzliche Fragen, seine Motive und Erfahrungen; weiter geht es mit einer „Praxis des Zuhörens“, der Bedeutung von Kontexten (man könnte sagen einer Art theoretisch-praktischer Basis), um sich letztlich mit einer „Politik des Zuhörens“ auseinanderzusetzen. Es geht ihm letztlich um angemessenes Verstehen, das ohne Zuhören und Kontext unmöglich sei. Die wiederum seien Voraussetzung für adäquate Positionen und Urteile, um nicht auf Klischees und vorschnelles Urteilen „hereinzufallen“. Schon anhand dieses kurzen Inhaltsabrisses wird klar, dass Pörksen ein Problem erkannt hat, nämlich dass wir kaum mehr zuhören (sondern meist „senden“). Er geht den Ursachen für nicht stattfindendes Zuhören nach, und zwar sowohl im privaten wie öffentlichen Umfeld. Er analysiert also zunächst und auf Basis dieser Analyse präsentiert er Ansätze und Methoden, wie wir das Zuhören wieder lernen. Dabei arbeitet er quasi interdisziplinär zwischen Philosophie, Soziologie und Kommunikationstheorie, was klarmacht, dass der Inhalt nicht gerade die Zugänglichkeit eines Comics hat, für die Dichte der Information jedoch noch sehr gut lesbar ist, was nicht zuletzt an zahlreichen Beispielen liegt. Da Pörksen seinen Lesern auch den Spiegel vorhält, ob man selbst immer genau genug zuhört, leistet er einen Beitrag zur (dringend nötigen) Verständigung. Das mag nicht alles neu sein, aber gut zusammengefasst. Wer nicht eine Art „Arbeitsanweisung“ sucht, wird nicht glücklich werden, aber wer auf Basis von Hintergrundwissen selbst zu einer Verhaltensänderung kommen will, sollte das Buch dringend lesen – eigentlich sollte es Pflichtlektüre sein.

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von Bernhard Pörksen

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