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Für Angst blieb keine Zeit Roman | Betty Oudkerk – Unter den Blicken der deutschen Soldaten rettete sie jüdische Kinder vor der Deportation

3

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.01.2025

Verlag

Piper

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,4/13,4/3,4 cm

Gewicht

434 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

De crèche

Übersetzt von

Gaby van Dam

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06620-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Die Romanbiographie ist unsagbar spannend und regt zum Nachdenken an.« Stadtradio Göttingen 20250303

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.01.2025

Verlag

Piper

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,4/13,4/3,4 cm

Gewicht

434 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

De crèche

Übersetzt von

Gaby van Dam

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06620-4

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    11.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wundervoll authentisches Buch

    Gut, dass solche Bücher immer noch bzw. gerade jetzt geschrieben werden. Sie sollen auch unbedingt gelesen werden, zum einen, weil so etwas nie wieder passieren darf und zum anderen, weil man sehen muss und begreifen, wie mutig manche Menschen sind, ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um anderen zu helfen. Das sollte auch heute wieder viel mehr an der Tagesordnung sein. Elle van Rijn hat einen biografischen Roman über Betty Oudkerk geschrieben, hat spannend und perfekt recherchiert dargestellt, wie sie unter den Blicken der deutschen Soldaten jüdische Kinder vor der Deportation rettete. Wir befinden uns im Amsterdam des Jahres 1941. Betty ist Kinderpflegerin in einer jüdischen Kindertagesstätte. Als begonnen wird, Kinder auf Listen zusammenzutragen, um sie zu deportieren, schaffen es Betty mit ihren Helferinnen schaffen können, Kinder in die Freiheit zu bringen, aus Amsterdam heraus. Sie ist aber selbst auch Jüdin, was das Unterfangen nicht wirklich leichter macht. Sie muss auch auf sich aufpassen, die Lage verschlechtert sich ... Wie ein Krimi kann man die Geschichte lesen, aber man weiß, dass das alles so passiert ist. Zu jedem Kapitel ist kursiv gedruckt eine reale Nachricht von diesem Tag zu lesen. Das Buch erstreckt sich von 1941 bis 1943. Die Geschichte liest sich von der ersten bis zur letzten Seite super spannend und emotional, die Historie um diese Zeit ist perfekt als Hintergrund und Thema eingebunden. Die Charaktere werden sehr lebendig und authentisch in ihren Handlungen und ihrem Empfinden dargestellt, man fühlt sich involviert, möchte am liebsten helfen, hat Angst, wenn es gefährlich wird ... Wundervoll gelungenes Buch zu einem wichtigen Thema.

  • clematis

    4/5

    19.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Kinderschicksale

    Elisabeth (Betty) Oudkerk ist gelernte Kinderpflegerin in Amsterdam im Jahre 1941. In diesem Buch erzählt sie davon, was in der jüdischen Kindertagesstätte gegenüber einem Deportationszentrum unternommen worden ist, um zumindest einen Teil der Kleinen vor dem Unausweichlichen zu bewahren. Die übersichtlich gestalteten Kapitel beginnen jeweils mit einer sachlichen Information zum aktuellen Geschehen in den grausamen Kriegsjahren, bevor Betty in Ich-Form ihre ganz persönlichen Eindrücke schildert. Anfangs finde ich das Ganze noch etwas distanziert, später wird immer mehr spürbar, wie das Leben der Juden Stück für Stück eingeschränkt wird. Während Betty zu Beginn noch mit der Straßenbahn zu ihrem Arbeitsplatz fährt, wird sie bald darauf mit einem gelben Stern ausgestattet, von den öffentlichen Verkehrsmitteln ausgeschlossen und darf schließlich nicht einmal mehr ein Fahrrad benutzen, sondern muss zu Fuß die tägliche Strecke bewältigen. Der Tagesablauf in der Kinderpflege unterliegt einer strengen Routine, welche den Zöglingen Halt und Stütze bietet. Im Laufe der Entwicklung werden die Kinder aber nur mehr deshalb abgegeben, damit sie von hier direkt in spezielle Auffanglager geschickt werden. Die Heimleiterin ersinnt einen perfiden Plan, um zumindest einen Teil der Kinder zu schützen und sie heimlich in Pflegefamilien unterzubringen, wobei Betty und wenige andere Kolleginnen mutig und unter Lebensgefahr mithelfen. Diese Geschichte beruht auf wahren Gegebenheiten, was sie umso beklemmender werden lässt, die richtige Nähe zum Mitfühlen stellt sich dennoch nicht wirklich bei mir ein. Nichtsdestotrotz ist dieser Roman äußerst lesenswert, schildert er doch die Beherztheit und Entschlossenheit, mit welcher man sich dem NS-Regime entgegengestellt hat. „Für Angst blieb keine Zeit“ – wichtige Erinnerungen an grausame Tage, welche wir nicht vergessen dürfen.

  • clematis

    4/5

    19.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Kinderschicksale Elisabeth…

    Kinderschicksale Elisabeth (Betty) Oudkerk ist gelernte Kinderpflegerin in Amsterdam im Jahre 1941. In diesem Buch erzählt sie davon, was in der jüdischen Kindertagesstätte gegenüber einem Deportationszentrum unternommen worden ist, um zumindest einen Teil der Kleinen vor dem Unausweichlichen zu bewahren. Die übersichtlich gestalteten Kapitel beginnen jeweils mit einer sachlichen Information zum aktuellen Geschehen in den grausamen Kriegsjahren, bevor Betty in Ich-Form ihre ganz persönlichen Eindrücke schildert. Anfangs finde ich das Ganze noch etwas distanziert, später wird immer mehr spürbar, wie das Leben der Juden Stück für Stück eingeschränkt wird. Während Betty zu Beginn noch mit der Straßenbahn zu ihrem Arbeitsplatz fährt, wird sie bald darauf mit einem gelben Stern ausgestattet, von den öffentlichen Verkehrsmitteln ausgeschlossen und darf schließlich nicht einmal mehr ein Fahrrad benutzen, sondern muss zu Fuß die tägliche Strecke bewältigen. Der Tagesablauf in der Kinderpflege unterliegt einer strengen Routine, welche den Zöglingen Halt und Stütze bietet. Im Laufe der Entwicklung werden die Kinder aber nur mehr deshalb abgegeben, damit sie von hier direkt in spezielle Auffanglager geschickt werden. Die Heimleiterin ersinnt einen perfiden Plan, um zumindest einen Teil der Kinder zu schützen und sie heimlich in Pflegefamilien unterzubringen, wobei Betty und wenige andere Kolleginnen mutig und unter Lebensgefahr mithelfen. Diese Geschichte beruht auf wahren Gegebenheiten, was sie umso beklemmender werden lässt, die richtige Nähe zum Mitfühlen stellt sich dennoch nicht wirklich bei mir ein. Nichtsdestotrotz ist dieser Roman äußerst lesenswert, schildert er doch die Beherztheit und Entschlossenheit, mit welcher man sich dem NS-Regime entgegengestellt hat. „Für Angst blieb keine Zeit“ – wichtige Erinnerungen an grausame Tage, welche wir nicht vergessen dürfen.

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