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Die letzte Fahrt des Zaren Als das alte Russland unterging

9

28,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49507

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Abbildungen

mit 37 Abbildungen und 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

22,1/15,3/3,5 cm

Gewicht

576 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83048-8

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Verkaufsrang

49507

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Abbildungen

mit 37 Abbildungen und 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

22,1/15,3/3,5 cm

Gewicht

576 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83048-8

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • Bewertung

    4/5

    12.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend

    Februar 1917: in Russland überschlagen sich die Ereignisse. Auf den Straßen gibt es Proteste, die ein immer größeres Ausmaß annehmen. In den Geschäften gibt es nicht mehr viel zu kaufen, Menschen verhungern. Die Oberschicht lebt ihr ganz normales, luxuriöses Leben weiter, als ob nichts ist. Immer mehr Menschen protestieren, plündern Läden, rotten sich immer mehr zusammen. Irgendwann verlässt der Zar dann doch die Hauptstadt und wird nie wieder zurückkehren. Das Herrschaft des Zaren in Russland fand ich immer schon interessant. Noch dazu diese Revolution, sehr spannend. Das Buch liest sich manchmal fast schon wie ein Roman. Ganz toll und spannend erzählt. Hauptsächlich geht es um die letzte Woche im Zarenreich. Die Gründe des Scheiterns wurden ordentlich reflektiert und analysiert. Meistens gibt es dafür ja auch mehrere Faktoren und ungünstige Zufälle. Manche Ausführungen waren sehr detailreich und es gab sehr viele Namen, die ich meistens erstmal nachschauen musste. Das machte das Lesen manchmal etwas anstrengender. Es ist aber auch kein gemütliches Buch für zwischendurch, sondern eine inhaltlich sehr anspruchsvolle Lektüre. Insgesamt ein beeindruckendes Werk, spannend geschrieben und ganz viel Inhalt. Für alle Geschichts- und Russland Interessierten ein sehr lohnenswertes Buch.

  • Bewertung

    4/5

    14.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    schon Tolstoi sagte einmal...

    Jörg Baberowski berichtet in Skizzen von den letzten Tagen der berühmten Febuarrevolution 1917 in Russland- beginnend mit einem Zaren, der praktisch handlungsunfähig ist bishin zum Schuss der das Zarenreich Russlands beendet. Baberwoski ist dabei nicht nur methodisch und detailliert vorgegangen sondern schafft es auch den Leser unabhängig von seinem Vorwissen mitzunehmen. Schon Tolstai sagte uns, dass nciht unsere Pläne sondern unsere individuellen Entscheidungen unsere Geschichte schreiben- das wird anhand der Historie rund um den Sturz und Fall des Zarenreiches mehr als deutlich.

  • Bewertung

    4/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Macht Lust auf mehr Geschichte

    Ich habe bereits seit längerer Zeit kein historisches Fachbuch mehr gelesen, aber Die letzte Fahrt des Zaren hat mich gefesselt. Es hat mir Freude bereitet, die historischen Ereignissen aus den verschiedenen Perspektiven zu erleben, wenn auch die immense Anzahl an Zeitgenossen recht unübersichtlich für mich wurde. Sehr empfehlenswert!

  • Sue

    aus Uelzen

    4/5

    09.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Guter Einblick in die letzten Tage des Zarenreichs

    Jörg Barberowski zeigt uns mit seinem Buch "Die letzte Fahrt des Zaren" den Ablauf der letzten Tage und Wochen des alten Rußlands, als die Bolschewiken im Zuge der Februarrevolution die Macht ergreifen. Jörg Baberowski nimmt uns mit durch die Tage der bewegenden Zeit von Ende Februar bis zum 15. März 1917. In der Bevölkerung brodelt es mehr und mehr, doch Zar Nikolaj II und seine Berater erkennen die Zeichen nicht. Sie wähnen sich stark und glauben nicht daran, dass ihre Regierung gestürzt werden kann. Das Innenministerium glaubt, weiterhin alles im Griff zu haben. Doch während in den Palästen getanzt und gefeiert wird, weiten sich die Proteste aus. Zar Nikolaj II ahnt auf seiner letzten Reise nicht, dass er Petrograd nie wieder betreten wird. Die angespannte Stimmungslage dieser Tage wurde mir beim Lesen richtig deutlich. Und Baberowski zeigt ganz gut, wie die Lage allmählich auch eine Eigendynamik entwickelte, die das Schicksal des Zaren besiegelte. Das Schicksal eines Zaren, der nicht zum Regieren geboren war. Der zu willensschwach war und sich nicht durchsetzen konnte. In gerade einmal 10 mickrigen Tagen verspielt Zar Nikolaj II seine Macht und sämtliche Möglichkeiten, die Rußland in eine andere Zukunft hätten führen können. Mit Zar Nikolaj Aleksandrovič Romanov geht das Zarenreich letztendlich unter. Am Ende stellt sich mir die Frage, wie alles gekommen wäre, wäre Nikolaj ein willensstarker, selbstbewusster und durchsetzungsfähiger Mann gewesen ...

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    3/5

    22.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein anspruchsvolles Sachbuch

    Jörg Baberowski gelingt mit “Die letzte Fahrt des Zaren” ein eindrucksvolles und bedrückend realistisches Porträt des Untergangs der russischen Zarenfamilie. Es ist ein fundiertes Sachbuch mit hoher historischer Präzision. Es vermittelt einen intensiven Eindruck davon, wie instabil politische Macht sein kann – und wie schnell ein Land ins Chaos stürzen kann. Für mich persönlich war das Buch herausfordernd, aber auch lehrreich und eindrucksvoll. Die vielen detailreichen Ausführungen und die Vielzahl historischer Namen machten das Lesen mühsam. Fazit: Ein anspruchsvolles Sachbuch.

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