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Edith Holler Roman

6

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Abbildungen

mit zahlreichen Illustrationen vom Autor

Illustriert von

Edward Carey

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

428

Maße (L/B/H)

22/14,8/4 cm

Gewicht

638 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1

Übersetzt von

Cornelius Hartz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82969-7

Beschreibung

Rezension

„Ein Buch, das in Erinnerung bleibt.“
Bremer Nachrichten, Alexandra Knief

„Edward Carey hat Einfälle, die zu den erstaunlichsten der Literaturgeschichte zählen. Bei ihm werden das Fantastische und das Zauberhafte … zum Brennpunkt literarischer Freiheit. Aufregend und beunruhigend zugleich. Heilsam in jedem Fall. Komisch. Immer imposant und prachtvoll, theatralisch im besten Sinn und wunderschön.“
YouTube, Markus Gasser

„‘Edith Holler‘ ist ein Fest für Liebhaber des Schrägen und Obskuren.“
Die Presse, Johanna Grillmayer

„Mal schwarzhumorig, mal schockierend – immer wieder überraschend ... Ein großartiges Buch“
Gesa-Maria Pludra, Instagram @woerteraufpapier.blog

„Eine verrückte, gruselige Geschichte – und eine gelungene Hommage an die Bretter, die die Welt bedeuten.“
Nürnberger Nachrichten, Sabine Ebinger

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Abbildungen

mit zahlreichen Illustrationen vom Autor

Illustriert von

Edward Carey

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

428

Maße (L/B/H)

22/14,8/4 cm

Gewicht

638 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1

Übersetzt von

Cornelius Hartz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82969-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Renas Wortwelt

    5/5

    19.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die wundersame Geschichte eines kleinen Mädchens, welches das Geheimnis einer Stadt aufdeckt

    Was für ein Roman! Eine verrückte, aber gelungene Mixtur aus Fantasy, Horror, Märchen, Historie, Grusel, Drama und obendrauf die faszinierende Beschreibung des englischen Theaters zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ein Roman, den man langsam lesen muss, in kleinen Dosen, denn zu viel davon auf einmal könnte verstören, erschrecken. Die Geschichte um die kleine Edith Holler, die im Jahr 1901 zwölf Jahre alt ist und wegen eines Fluchs das Gebäude des Theaters in der Stadt Norwich, welches ihr Vater führt, niemals verlassen darf. Der Fluch, den eine Verwandte bei Ediths Geburt aussprach, besagt, dass das Theater einstürzen würde, sollte das Mädchen jemals das Haus verlassen und auf die Straße treten. Edith selbst ist kränklich und könnte dabei sterben. So ist ihr Vater stets ungemein besorgt um seine Tochter und alle Beschäftigen im Theater, darunter Ediths diverse Onkel und Tanten, sind bestrebt, das Kind zu beschützen. Immerhin darf Edith in einer Art Schaukasten kleine Stücke aufführen, aber sie darf niemals sprechen. Dabei ist das Mädchen hochintelligent, hat eine ausgeprägte Beobachtungsgabe und ist darüber hinaus auch noch schriftstellerisch begabt. Um sich zu beschäftigen, liest sie viel, alles, was ihr an Büchern in die Finger gerät. Bei dieser Lektüre alter Aufzeichnungen und Geburts- und Sterbelisten fällt ihr auf, wie viele Kinder in der Vergangenheit aus Norwich verschwanden. Seit vielen Jahrhunderten verschwinden immer wieder Kinder, tauchen niemals wieder auf. Und anscheinend hat niemand hinterfragt, wo sie blieben, was aus ihnen wurde. Edith beschäftigt diese Frage sehr und sie beginnt, zu kombinieren, zu überlegen. Dabei vertieft sie sich immer mehr in die Stadtgeschichte, die viele skurrile Charaktere hervorbrachte, darunter die sogenannte Maw Meg, eine Vorfahrin der heutigen Fabrikbesitzerin Margaret Unthank (nomen est omen!). In ihrer Fabrik wird „Käfermarmelade“ hergestellt, die, wie der Name sagt, aus Käfern produziert wird. Schließlich beginnt Edith, ein Theaterstück zu schreiben, in welchem sie darlegen will, was wirklich mit den verschwundenen Kindern geschah. Besagte Margaret nun wird die neue Frau von Ediths Vater und damit beginnen die Probleme erst so richtig. Denn die Frau entpuppt sich als das Sinnbild jeder bösen Stiefmutter und es kommt noch viel, wirklich viel schlimmer. Ab jetzt beginnt der Roman endgültig, ins Absurde, Skurrile und Gruselige abzudriften. Dabei bleibt er stets hochspannend, immer auch voller Witz und Ironie. Die Figuren, all die Onkel und Tanten Ediths sind vollgestopft mit Absonderlichkeiten, merkwürdigem Verhalten, doch auch liebenswert, manchmal tollpatschig, manchmal hinterlistig hilfreich für Edith. Die Ereignisse werden immer spukhafter, fantastischer, verrückter. Doch man kann nicht aufhören zu lesen, weil man unbedingt erfahren will, wie es Edith ergeht, ob es ihr gelingt, sich gegen die böse Margaret durchzusetzen und der Stadtbevölkerung zu zeigen, was mit ihren Kindern geschah. Dieses Buch passt in keine Schublade, die Handlung so zusammenzufassen, dass man sie versteht, ist kaum möglich. Dazu kommen noch die genialen, teils verstörenden, teils witzigen Zeichnungen, die den Text auflockern und aus der Feder des Autors selbst stammen. So kann ich den Roman uneingeschränkt empfehlen, zumindest für Leser:innen mit guten Nerven, mit einen Sinn für gruseligen Humor, mit Gespür für einen immens guten Schreibstil, einen immens guten Autor. Schon den Roman „Petite“ von Edward Carey mochte ich sehr, der ähnlich fantasievoll ist, aber weniger spooky. Edward Carey - Edith Holler C.H.Beck, März 2025 Gebundene Ausgabe, 428 Seiten, 28,00 €

  • Bewertung

    5/5

    13.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaublich

    Edith Holler sprengt jeden Rahmen. Sie ist wild, mutig, außerordentlich lustig und komplett unvorhersehbar. Es ist unmöglich, ihre Geschichte in ein Genre zu zwängen; Horror, Fantasy, Humor, sie ist alles und noch viel mehr. Selbst die Grenze zwischen Epik und Dramatik verläuft hier fließend. Dieses Buch ist ein absolutes Abenteuer. Und jeder Charakter hat eben das: Charakter. Wir treffen ein außerordentliches Ensemble an schrägen Vögeln, ganz vielen Käfern und einer vielschichtigen Protagonistin, die man gerne noch länger begleiten würde. Abgerundet wird dieses Abenteuer von einem Buch durch gespenstische Zeichnungen des Autors selbst, der -offensichtlich- alle mögliche Kreativität und Liebe zum Detail in diese 420 Seiten gegossen hat.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    29.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Genial aufgebauter Spannungsroman über ein Mädchen in einem alten Theater. Geister! Märchen! Fantasy! Große Leseempfehlung!

    Edith Holler ist ein zwölfjähriges Mädchen, abgeschirmt von der Außenwelt. Sie lebt in einem Theater in Norwich, welches ihr Vater leitet. Sie hat zwar genug Kontakte zu all den Mitarbeitern im Haus – die meisten sind Tanten und Onkels. Aber sie darf die Straße vor der Türe nicht betreten, sonst stürzt das Gebäude ein und das letzte verbliebene Theater in Norwich – man schreibt das Jahr 1901 – würde verschwinden. Ein schwerwiegender Fluch liegt auf Edith. Edith hat sich so gut es geht eingerichtet. Sie schreibt sogar ein dramatisches Stück über die Geschichte der Stadt. Denn in der Marmeladenfabrik geschehen furchtbare Dinge, und laufend verschwinden Kinder. Edith glaubt, dem Geheimnis auf die Spur gekommen zu sein … eine sehr grausame Entdeckung will sie in dem Stück enthüllen. Und dann will just ihr geliebter Vater die Besitzerin der Käfermarmeladenfabrik heiraten (vor allem des Geldes wegen um das Theater zu erhalten). In Ediths Drama, welches schon fleißig einstudiert wird, sitzt das Böse aber genau dort. Ein Konflikt … ein großer, böser Konflikt ... spannend, sage ich euch! Der ganze Roman, der anfänglich für mich etwas Anlaufschwierigkeiten ob der ausschweifenden Erzählungen rund um Ediths Alltag mit all ihren Verwandten hatte, entpuppt sich als genial gestrickte Spannungslektüre mit so vielen unterschiedlichen Genreelementen. Fantasy, Horror, Geistergeschichte. Sogar etwas Gothic schwebt zwischen den Zeilen herum. Es darf ein wenig versteckte Gesellschaftskritik auch nicht fehlen, die leider Tag für Tag aktueller wird. Stichwort: Geld gegen Bildung. Und das ganz tolle dabei: So realistisch das komplette Setting rund um Edith ist, und man glaubt wirklich an all die Geister, kommen einem doch wieder Zweifel, ob das nicht alles nur eine Ausgeburt von Ediths überbordender Fantasie ist, oder gar Wahnvorstellungen sind. Der Autor versteht es hier perfekt, die Wahrheit versteckt zu halten und die Leser*innen selbst entscheiden zu lassen. Es gibt natürlich eine Auflösung in einem tollen Showdown, die hier natürlich nicht verraten wird. Der Roman von Edward Carey ist ein sehr klug aufgebauter Pageturner – ok, das mit dem pageturnen beginnt vielleicht erst so ab Seite 100, bis dahin muss man einfach durch (ist aber nicht langweilig) – doch dann geht die Post ab. So richtig. Ein Märchen, eine Geistergeschichte, eine Horrorgeschichte, ein Fantasyroman, ein Drama. Vor allem eins: ein schlaues Buch über den Wunsch der Selbstverwirklichung entgegen allen Steinen, Felsen und Gebirgen, die einem so in den Weg gelegt werden. Hervorzuheben ist natürlich auch die Übersetzung von Cornelius Hartz. Illustrationen des Autors ergänzen die Handlung in angemessener Weise. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für diesen höchst außergewöhnlichen Roman.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    29.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Genial aufgebauter Spannungsro…

    Genial aufgebauter Spannungsroman über ein Mädchen in einem alten Theater. Geister! Märchen! Fantasy! Große Leseempfehlung! Edith Holler ist ein zwölfjähriges Mädchen, abgeschirmt von der Außenwelt. Sie lebt in einem Theater in Norwich, welches ihr Vater leitet. Sie hat zwar genug Kontakte zu all den Mitarbeitern im Haus – die meisten sind Tanten und Onkels. Aber sie darf die Straße vor der Türe nicht betreten, sonst stürzt das Gebäude ein und das letzte verbliebene Theater in Norwich – man schreibt das Jahr 1901 – würde verschwinden. Ein schwerwiegender Fluch liegt auf Edith. Edith hat sich so gut es geht eingerichtet. Sie schreibt sogar ein dramatisches Stück über die Geschichte der Stadt. Denn in der Marmeladenfabrik geschehen furchtbare Dinge, und laufend verschwinden Kinder. Edith glaubt, dem Geheimnis auf die Spur gekommen zu sein … eine sehr grausame Entdeckung will sie in dem Stück enthüllen. Und dann will just ihr geliebter Vater die Besitzerin der Käfermarmeladenfabrik heiraten (vor allem des Geldes wegen um das Theater zu erhalten). In Ediths Drama, welches schon fleißig einstudiert wird, sitzt das Böse aber genau dort. Ein Konflikt … ein großer, böser Konflikt ... spannend, sage ich euch! Der ganze Roman, der anfänglich für mich etwas Anlaufschwierigkeiten ob der ausschweifenden Erzählungen rund um Ediths Alltag mit all ihren Verwandten hatte, entpuppt sich als genial gestrickte Spannungslektüre mit so vielen unterschiedlichen Genreelementen. Fantasy, Horror, Geistergeschichte. Sogar etwas Gothic schwebt zwischen den Zeilen herum. Es darf ein wenig versteckte Gesellschaftskritik auch nicht fehlen, die leider Tag für Tag aktueller wird. Stichwort: Geld gegen Bildung. Und das ganz tolle dabei: So realistisch das komplette Setting rund um Edith ist, und man glaubt wirklich an all die Geister, kommen einem doch wieder Zweifel, ob das nicht alles nur eine Ausgeburt von Ediths überbordender Fantasie ist, oder gar Wahnvorstellungen sind. Der Autor versteht es hier perfekt, die Wahrheit versteckt zu halten und die Leser*innen selbst entscheiden zu lassen. Es gibt natürlich eine Auflösung in einem tollen Showdown, die hier natürlich nicht verraten wird. Der Roman von Edward Carey ist ein sehr klug aufgebauter Pageturner – ok, das mit dem pageturnen beginnt vielleicht erst so ab Seite 100, bis dahin muss man einfach durch (ist aber nicht langweilig) – doch dann geht die Post ab. So richtig. Ein Märchen, eine Geistergeschichte, eine Horrorgeschichte, ein Fantasyroman, ein Drama. Vor allem eins: ein schlaues Buch über den Wunsch der Selbstverwirklichung entgegen allen Steinen, Felsen und Gebirgen, die einem so in den Weg gelegt werden. Hervorzuheben ist natürlich auch die Übersetzung von Cornelius Hartz. Illustrationen des Autors ergänzen die Handlung in angemessener Weise. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für diesen höchst außergewöhnlichen Roman.

  • Bewertung

    4/5

    01.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Skurril und besonders

    Dieses Buch ist etwas besonderes. Besonders, weil ich etwas vergleichbares noch nie gelesen habe! Besonders, weil es ganz sicher nicht den Allerwelts-Geschmack trifft. Besonders gut gefallen haben mir die Einblicke in das alte viktorianische Theater mit all seinen Finessen, das auch irgendwie zum Leben zu erwachen scheint, und dass wir bis zum Ende nie so genau wissen, was tatsächlich passiert, was Teil der Inszenierung ist und was der blühenden Fantasie der 12-jährigen Edith entspringt. Edith ist, mit all ihren Merkwürdigkeiten, ein Charakter den man lieb gewinnt und auch über die Eigenarten einiger anderer Charaktere musste ich häufig lachen. Gleichzeitig entwickelt sich eine Aschenputtel-Ähnliche Story, aus der Edith sich aber selbst herauskämpft. Zwischendrin hatte das Buch einige Längen und ich muss gestehen, dass ich, was historische Figuren Englands angeht, viel mehr hätte recherchieren müssen, um jede Anspielung zu verstehen. Am Ende zieht das Tempo aber ordentlich an und wir bekommen ein bühnenreifes Finale geliefert. Was den Horror angeht, ist das Buch auch etwas für eher Zartbesaitete. Tod und Grausamkeiten sind zwar allgegenwärtig, aber gleichzeitig hat es mich auch stark an gruselige Märchen erinnert, wie man sie auch Kindern früher erzählt hat. Heutzutage wäre man da wohl vorsichtiger, aber wer mit Grimms Märchen, Max und Moritz oder dem Struwwelpeter aufgewachsen ist, versteht was ich meine. ;) Viel Spaß gemacht haben mir auch die Illustrationen des Autors, die in ihrer Bildsprache genauso skurril sind wie das, was in der Geschichte passiert. Wer Theater und Schauspiel liebt, viktorianische Geschichten und verschrobene Charaktere mag („normal“ ist hier niemand), keine Käfer-Phobie hat und märchenhaften Horror mag, der sollte dieses Buch definitiv lesen!

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