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Das Mädchen im gelben Tanzstundenkleid Roman

6

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.04.2025

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

299

Maße (L/B/H)

21,2/14,4/3,5 cm

Gewicht

520 g

Farbe

Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7472-0666-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.04.2025

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

299

Maße (L/B/H)

21,2/14,4/3,5 cm

Gewicht

520 g

Farbe

Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7472-0666-9

Herstelleradresse

Ars Vivendi
Bauhof 1
90556 Cadolzburg
DE

Email: info@arsvivendiverlag.de

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  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    18.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend und atmosphärisch

    Das Mädchen im gelben Tanzstundenkleid ist der Debütroman von Ruth Hörnlein. Der Roman hat mir sehr gut gefallen, ich habe mich gern mit Henny und Daniel nach Waldenburg auf die Suche nach Esthers Geheimnis begeben. Henny, 34, ist Historikerin. Sie ist sehr überrascht, dass sie im Testament der Nachbarin ihrer Eltern Esther Seehagen erwähnt wird. Esther hat ihr ein wunderschönes Medaillon und ein altes Foto vermacht, auf dessen Rückseite steht: „Ein großes Unrecht ist geschehen. Rette meine Seele!“ Hennys Neugierde ist geweckt, sie möchte unbedingt herausfinden, welches Geheimnis Esther mit ins Grab genommen hatte. Im Bürgeramt, wo sie sich nach Esthers Geburtsort und Mädchennamen erkundigt, lernt sie den dort angestellten Daniel Winter kennen. Dieser gibt ihr den ersten entscheidenden Hinweis, da er am Schloss im Hintergrund des Fotos erkennt, dass es in Waldenburg aufgenommen wurde. Daniel kennt Waldenburg, da dort sein Großvater lebt. Spontan beschließt er, Henny auf ihrer Reise auf Esthers Spuren zu begleiten. Daniel beneidet Henny um ihren Beruf der Historikerin, den sie sehr gerne ausübt: „Historiker suchen Stimmen, also Dokumente, Briefe, die ihnen verraten wie Menschen ihre Realität wahrgenommen und was sie gedacht haben. Dadurch werden sie wieder lebendig und erklären uns im Gegenzug vielleicht auch, wer wir sind und warum wir heute so leben.“ (S. 144) In Waldenburg bekommen sie wertvolle Hinweise. Im Schloss finden sie in der Ausstellung „Jüdisches Leben in Waldenburg 1918-1939“ Esthers Tagebücher aus den Dreißigerjahren. Esther Feldstein war Jüdin, nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten durfte ihr Vater seinen Beruf als Wissenschaftler nicht länger ausüben. Esther war überglücklich, dass sie in die Tanzschule gehen durfte, wo sie ihre große Liebe Hans kennengelernt hatte. Mit Hilfe der Tagebücher und Hans‘ Großnichte erfahren Henny und Daniel, was Esther während des Krieges widerfahren ist. In Waldenburg kommen sich die beiden näher, Daniel taut nach anfänglicher Zurückhaltung auf und erzählt Henny seine Familiengeschichte. Ich habe den Roman sehr gern gelesen, Esthers Geschichte fand ich erschütternd. Der Roman ist spannend und atmosphärisch. Sehr gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus, insbesondere für Leser*innen von historischen Romanen.

  • Bewertung

    5/5

    07.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So ein schönes Buch!

    Henny erbt von ihrer alten Nachbarin Esther ein Medaillon und ein Foto mit einem Hinweis auf deren Vergangenheit. Daraufhin begibt Henny sich mit dem Beamten Daniel auf eine spannende Spurensuche. Auf ihrer Reise finden sie alte Tagebücher der jungen Esther. Dadurch findet ein regelmäßiger Perspektivenwechsel von Gegenwart und Vergangenheit statt. Ich finde die Geschichte sehr schön geschrieben - ein toller Debütroman! Durch die steigende Spannung und die völlig überraschende Wendung zum Schluss wollte ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende musste ich erstmal sacken lassen... Wow!

  • Jürg K.

    4/5

    30.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnd, spannende Geschichte

    Die Historikerin Henny Maxrath erhält von ihrer verstorbenen Nachbarin Esther Seehagen ein Medaillon und ein altes Schwarz-Weiss-Foto als Erbe. Die Inschrift im Deckel und auf der Rückseite der Fotografie sind mit einer handschriftlichen Botschaft versehen. Henny reist nach Waldenburg eine Stadt in Sachsen. Hier erhält sie unerwartet Unterstützung von Daniel Winter. Gemeinsam tauchen sie tief in das Geheimnis der Verstorbenen ein. Ruth Hörnlein hat eine faszinierende Geschichte verfasst, die über die Geister der Vergangenheit und dem Rätsel der Identität nachgeht. Die Geschichte ist sehr emotional und man taucht mit den beiden Protagonisten tief in die Vergangenheit ein. Mich hat die Geschichte schnell in den Bann gezogen. Beim Lesen spürt man die persönliche und authentische Note heraus. Man wird eingeladen über die historischen Ereignisse auf unser heutiges Leben nachzudenken. Dies fand ich sehr spannend. Empfehlen kann ich dieses Buch Lesern die gerne anspruchsvolle Literatur mögen.

  • Mirja103

    aus Hamburg

    3/5

    29.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Suche nach der Wahrheit

    Henny folgt der Aufforderung ihrer Nachbarin und will herausfinden, welches Unrecht geschehen ist. Als Historikerin sieht sie sich auf einem guten Weg. Aber der Standesbeamte durchschaut ihr konstruiertes Thema für die Forschungsarbeit. Sie bekommt von ihm trotzdem Tipps, wo sie mit der Suche starten kann. Überraschend taucht er dann dort ebenfalls auf. Das war für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Obwohl Daniel sie nicht kennt, will er Henny unterstützen. Zwischen den beiden kommt es immer wieder zu schwierigen Situationen, in denen einer von beiden beleidigt ist. Das hat mich auf Dauer genervt und dass er immer alles abblockt, fand ich merkwürdig und dachte deshalb, er kennt Esthers Geschichte, weil seine Familie darin verwickelt ist. Die Recherche ist erfolgreich und sie finden Tagebücher von Esther. Die fand ich teilweise sehr berührend und sie haben einen guten Einblick gegeben, wie es für ein jüdisches Mädchen bzw. ihre Familie gewesen ist. Die Auflösung hat mich am Ende nicht ganz überzeugt. Ich glaube nicht, dass es keine andere Handlungsmöglichkeiten gab und jemand so ein Geheimnis so lange hüten würde. Das Buch ist gut zu lesen und stellenweise spannend, aber Henny und Daniel bzw. ihr Verhalten fand ich oft anstrengend und nicht nachvollziehbar.

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    3/5

    03.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Späte Reue

    2017: Henny erbt nach dem Tod von Esther, einer Nachbarin ihrer Eltern, ein Medaillon mit Inschrift. Über Esther ist wenig bekannt, also begibt sich Henny auf Spurensuche. Unterstützt wird sie von Daniel, einem Mitarbeiter des örtlichen Standesamtes. Sie hat ihn kontaktiert, um etwas über Esther herauszufinden. Obwohl sich die beiden nicht kennen, besuchen sie gemeinsam den Ort, an dem Esther in den 30er und 40er Jahren ihre Kindheit und Jugend verbracht hat. Nach und nach finden sie Antworten und decken die Geschehnisse der Vergangenheit auf. Die Inhaltsangabe hat mich auf diesen Roman neugierig gemacht, zumal ich gerne historische Bücher lese. Der Lesefluss stellte sich bei mir leider erst nach dem ersten Drittel ein. Henny konnte ich überhaupt nicht greifen, es sprang kein Funke über und somit ließ mich der Beginn zäh erscheinen. Die Idee mit dem Medaillon erscheint mir zu konstruiert und die Begleitung durch Daniel unglaubwürdig. Ihn konnte ich auch bis zum Romanende nicht einordnen und verstehen. Kurzum, die Figuren Henny und Daniel waren mir nicht wirklich sympathisch. Ich stelle es mir auch schwierig vor, einen Roman zu beginnen. Es gibt eine Idee, ein Gerüst und eine Geschichte, welche man zu Papier bringen möchten. Hier hat es gebraucht, bis die Autorin endlich auf den Punkt kam. Wirklich angekommen und tief berührt, war ich von dem Moment an, als ich Esthers Tagebuchaufzeichnungen gelesen habe. Hier hat die Autorin Ruth Hörnlein ihr literarisches Können gezeigt. Der Handlungsstrang der Vergangenheit hat mich vollständig überzeugt. Er ist emotional und lässt uns in die Geschichte eintauchen. Der Gegenwartsstrang hingegen lässt mich ratlos zurück. Er wirkt für mich nicht rund und die Figuren nicht auserzählt. Hier hätte ich mir mehr Tiefe und Details gewünscht. Als Gesamteindruck deshalb von mir leider nur 3,5 Sterne Leseempfehlung.

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