Produktbild: Feeding the Machine. Hinter den Kulissen der KI-Imperien

Feeding the Machine. Hinter den Kulissen der KI-Imperien Nominiert für den DEUTSCHEN WIRTSCHAFTSBUCHPREIS¿2025 | Künstliche Intelligenz | DeepMind

6

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.05.2025

Verlag

HarperCollins eBook

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1713 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Feeding the Machine

Übersetzt von

Stephan Pauli

Sprache

Deutsch

EAN

9783749908516

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

27.05.2025

Verlag

HarperCollins eBook

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1713 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Feeding the Machine

Übersetzt von

Stephan Pauli

Sprache

Deutsch

EAN

9783749908516

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  • V

    aus München

    5/5

    21.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für alle, die mitreden wollen

    Ein spannendes, umfängliches Sachbuch zum Thema KI - dieses Buch sollte jeder lesen, der mitreden und verstehen möchte, was die bereits begonnene KI-Welle in unserem Leben auslösen wird. Man versteht, wie die KIs konzipiert sind und wie sie tun, was sie tun, wo aktuell noch ihre Grenzen und wo ihr Nutzen liegt. Es wird auch ausführlich darauf eingegangen, was an den KIs eigentlich so problematisch ist und wie Menschen in ihrem Erschaffungsprozess ausgebeutet werden. Ein gut recherchierter Titel, der einem die Augen öffnet!

  • Books Change Life

    5/5

    29.09.2025

    Hörbuch-Download

    Einblicke in die Welt von KI

    Bei „Feeding the machine“ handelt es sich um ein Sachbuch, das sich mit den Arbeitsbedingungen rund um die KI beschäftigt. Es zeigt nicht nur die schlechten Arbeitsbedingungen verschiedener Arbeiter, die Auswirkungen für Künstler und KI-Tech-Mitarbeiter, sondern auch die Folgen, die es mit sich bringt. Dieses Buch hat mir gezeigt, wie komplex die ganze Thematik ist und dass nicht nur einzelne an dem System etwas verändern können, sondern nur alle gemeinsam. Aufgrund der Komplexität konnte ich ohne Vorwissen nicht immer sofort jedem Punkt folgen. Aber es war ungemein interessant Parallelen aufgezeigt zu bekommen, wie sich die KI-Entwicklung an der Kolonialisierung und Industrialisierung orientiert. Nie habe ich mir zuvor Gedanken gemacht, welche Auswirkungen es hat, wenn ich bei Social Media ein Bild melde, was Annotatoren sind und unter welchem Druck diese Menschen arbeiten müssen. Es wird strukturiert vorgegangen. Hin und wieder gibt es philosophische Ansätze, die zum Nachdenken anregen. Die weitreichenden Einblicke verhelfen, sich später gezielt mit einzelnen Themen zu beschäftigen, über die man vorher vermutlich nicht Bescheid wusste. Immer wieder wandern wir in die Vergangenheit zurück, um gewisse Verbindungen herzustellen. Wichtigster Ansatz des Ganzen: Was können wir tun, dass die KI für uns arbeitet und nicht wir für die KI. Wir sollten nicht als Brennstoff für diesen riesigen Apparat dienen. Das Kapitel der Künstlerin war für mich besonders wichtig und interessant. Ich mochte den Denkansatz, dass Kunst die Grenzen der Menschen erweitert. KI nutzt in der Kunst lediglich Bezugspunkte aus der Vergangenheit und somit besteht wenig Raum für Kreativität und Innovation. Ebenso kennt KI nicht das Gefühl eines schönen Morgens, wenn man neben einem geliebten Menschen aufwacht oder wie sich Kämpfe in Schützengräben in modernen Kriegen anfühlen. Jeder Einzelne muss seinen Beitrag leisten, damit der Mensch und nicht der Kapitalismus zählt. Ob mit oder ohne Vorkenntnisse, es ist auf alle Fälle empfehlenswert. Die Stimme von Stefan Kaminsky empfand ich als sehr angenehm und passend.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    14.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hinter der KI-Fassade: Wenn Menschen schuften, damit Maschinen denken können

    Ich dachte, ich lese mal eben ein bisschen was über KI – und plötzlich sitze ich mit offenem Mund da, als hätte mir HAL 9000 höchstpersönlich die Augen geöffnet. Feeding the Machine ist kein schnarchiger Tech-Wälzer, sondern eher wie ein Wachrüttel-Buch mit dem Charme eines Investigativ-Krimis und der Schlagkraft eines linken Hakens ins ethische Gewissen. Muldoon, Graham und Cant zeigen einem ziemlich eindrucksvoll, dass hinter jeder smarten KI nicht Magie, sondern ziemlich viel menschliches Elend steckt. Während ich also gemütlich meinen Kaffee schlürfe, sitzt irgendwo jemand und klickt sich für einen Hungerlohn durch Millionen Bilder, damit meine App versteht, was ein Hund ist. Und das ist kein hypothetisches Beispiel – die Autoren holen echte Menschen aus dem Schatten der Serverfarmen auf die Bühne, und das auf eine Art, bei der mir mehrmals das Lachen im Hals stecken blieb. Ich sag nur: Kapitalismus in Trainingsdatenform. Die Geschichten sind so absurd und tragisch, dass ich zwischen Schock, Empörung und „Das kann doch nicht wahr sein?!“-Momenten permanent auf Achterbahnfahrt war. Das Buch ist wie ein Blick hinter den Vorhang des großen KI-Zirkus – und Spoiler: Der Zauberer ist ein schlecht bezahlter Clickworker in Kampala. Was ich besonders gefeiert habe: Die Mischung aus trockener Analyse und süffisantem Sarkasmus. Da wird nichts beschönigt, aber auch nichts mit moralischem Zeigefinger totgeredet. Die Autoren wissen, was sie tun – und das merkt man auf jeder Seite. Sie zerlegen den Mythos KI mit der Präzision eines Algorithmus, aber mit der Wucht eines Vorschlaghammers. Nach dem Lesen hab ich ehrlich gesagt kurz überlegt, ob ich meinen Laptop rituell verbrennen sollte. Hab’s dann doch gelassen – aber dafür mein Konsumverhalten überdacht. Kurz: Wer glaubt, KI sei einfach nur cool und effizient, wird hier ordentlich geerdet. Wer schon skeptisch war, bekommt das passende Feuerwerk dazu. Und wer gar nichts über KI weiß – na, der sollte dieses Buch sowieso sofort lesen. 5 Sterne, weil es weh tut – aber auf die gute Art.

  • Lia

    5/5

    29.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Menschliche Arbeit im Zeitalter der Maschinen: Eine globale Spurensuche

    Alles, was man über Künstliche Intelligenz weiß, ist nur die halbe Wahrheit. Dieser Satz könnte als stilles Motto über dem Buch stehen, das die KI-Revolution nicht aus Sicht der Tech-Elite beschreibt, sondern aus der Perspektive derjenigen, die täglich die Grundlage für diese Technologien schaffen. Oft unsichtbar, prekär beschäftigt, weltweit verstreut. Die Autoren nehmen den Leser mit auf eine aufwühlende Reise entlang der Produktionskette von Künstlicher Intelligenz: von Content-Moderatoren in Kenia, die unter unmenschlichen Bedingungen gewalttätige Inhalte sichten, über Software-Ingenieure und Datentechniker, bis hin zu Künstlern, deren Werke von Maschinen „gelernt“ und recycelt werden, ohne jemals um Erlaubnis gefragt worden zu sein. Dabei geht es weniger um technische Details oder spekulative Zukunftsszenarien, sondern um eine kritische Bestandsaufnahme: Wie ist die gegenwärtige KI-Infrastruktur organisiert, wem nützt sie – und wer bezahlt den Preis? Es ist ein klar strukturiertes, faktenreiches Buch, das gelegentlich in theoretischere Passagen abbiegt, dabei aber immer nah an den konkreten Lebensrealitäten bleibt. Besonders eindringlich ist die Darstellung der sogenannten „Operatoren“ – etwa bei Amazon oder in Rechenzentren –, die in Echtzeit überwacht, durch Algorithmen bewertet und durch unmenschliche Zielvorgaben unter Druck gesetzt werden. Die Arbeitswelt, so wird deutlich, hat sich vielerorts in etwas verwandelt, das an dystopische Fiktion erinnert, nur dass es längst Realität ist. Gleichzeitig ist das Buch mehr als nur eine Abrechnung. Es ist ein Plädoyer dafür, dass es auch anders ginge. Die Autoren skizzieren Wege, wie durch globale Organisation von Arbeitern, neue Eigentumsmodelle und politische Regulierungen Macht umverteilt und die digitale Arbeitswelt menschlicher gestaltet werden könnte. Besonders stark ist dabei die Grundidee: Die Technologie selbst ist nicht das Problem – sondern die Art und Weise, wie sie finanziert, eingesetzt und verwaltet wird. In diesem Sinne ist das Buch auch ein Aufruf zur kollektiven Verantwortung: an Verbraucher, Investoren, Künstler, aber vor allem an politische Entscheidungsträger. Was bleibt, ist ein differenziertes Bild von einer Branche, die nach außen glänzt, im Inneren aber auf Ausbeutung, Überwachung und Unsichtbarkeit angewiesen ist. Dieses Buch rückt genau jene Menschen ins Zentrum, die sonst an den Rand gedrängt werden und stellt die entscheidende Frage: Wollen wir wirklich, dass das die Zukunft der Arbeit ist? Und wenn nicht – was tun wir dagegen?

  • Bewertung

    aus Speyer

    4/5

    08.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was steckt hinter KI?

    In den letzten Jahren ging die Entwicklung um „KI“ rasant vorwärts: Was vor Jahren noch undenkbar war, ist nun tägliches Allerlei – doch was steckt dahinter? „Magie“ oder schlicht Arbeit? James Muldoon, Mark Graham und Callum Cant legen mit „Feeding the Machine“ ein Buch vor, das einen Blick „Hinter [die] Kulissen der KI-Imperien“ erlaubt. Eingeteilt ist es zunächst in ein Kapitel „Die Extraktionsmaschine“, dann in solche, die verschiedenen Rollen in dem „Konstrukt“ nachgehen, wie die Annotatorin, Ingenieurin, der Techniker, Logistiker, Investor und ein Kapitel „Die Maschine neu verdrahten“. Das ist denkbar einfach, aber der Inhalt hat es in sich, denn dadurch wird klar, dass „KI“ eben keine „Magie“ ist, die ein Programmierer erschaffte, sondern dass hinter den Ergebnissen, die sie ausspuckt, eine Menge (menschliche) und teilweise prekäre Arbeit steckt. Wer befürchtet, dass sich das Buch eines Dozenten für Politik, der etwa erforscht, wie moderne Technologien dem Gemeinwohl dienen könnten, eines Professors für Internet-Geografie mit Fokus auf Fairnessaspekte und eines Arbeitsrechtlers mit Fokus u. a. auf Technologie, dröge sein könnte, irrt. Das Buch liest sich eher wie ein längerer Artikel eines Investigativmediums (was bei den Arbeitsschwerpunkten der Autoren kaum verdutzt). Das dürfte im Wesentlichen daran liegen, dass der Fokus auf die Rollen von Menschen bei der Verarbeitung großer Datenmengen gelegt wird: Wie tragen sie dazu bei, dass unser Paket nach Bestellung in weniger als 24 Stunden bei uns ist oder dass jemand sich unzählige Bilder anschaut, damit wir später von unserem Auto gewarnt werden, dass wir müde wirken? Während man dies liest, schlägt das Staunen um in schlechtes Gewissen – und das nicht, weil die Autoren auf die Tränendrüse drückten: Nein, sie analysieren, weisen auf soziologische Zusammenhänge und ethisch-moralische Fragestellungen hin und das in einer objektiv bis sogar von britisch geprägter Ironie „lebenden“ Sprache. Natürlich hängen die Autoren eher linkem Gedankengut an, doch damit gehen sie offen um – wer das per se für falsch hält, wird sich bestätigt fühlen. Allerdings sollten mindestens alle, die „KI“ nutzen, das Buch lesen, um die menschliche Komponente in dem „Spiel“ hinter der vermeintlichen Magie zu durchschauen und nachzudenken, ob und inwiefern man selbst ein Teilchen der Maschinerie sein will, ein echter Augenöffner …

Kundinnen und Kunden meinen

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