Produktbild: Die Melodie der Lagune

Die Melodie der Lagune Historischer Frauenroman in Venedig über Vivaldis Rivalin Anna Maria della Pietà, die beste Violinistin der Welt

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19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.02.2025

Verlag

HarperCollins eBook

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

2915 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Instrumentalist

Übersetzt von

Edith Beleites

Sprache

Deutsch

EAN

9783749908578

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ePUB

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

25.02.2025

Verlag

HarperCollins eBook

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

2915 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Instrumentalist

Übersetzt von

Edith Beleites

Sprache

Deutsch

EAN

9783749908578

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  • Bewertung

    5/5

    29.04.2025

    eBook (ePUB)

    Der Zauber der Musik

    Als 1696 in Venedig ein kleines Mädchen geboren wird, ahnt noch niemand, welche besondere Zukunft auf sie warten würde. Die Mutter, Prostituierte und gerade einmal 17 Jahre alt, ist nach der Geburt so verzweifelt, dass sie versucht, sich und ihre Tochter zu ertränken. Aber das kleine Mädchen kämpft um sein Leben. Als die junge Mutter von einer alten Frau aufgenommen wird, rät ihr diese, dass kleine Mädchen möglichst bald in das Mauerloch des Waisenhauses der Pietà zu legen. Und so beginnt das Leben des Mädchens, das von den Schwestern des Waisenhauses den Namen Anna Maria della Pietà erhält. Der Schreibstil der Autorin lässt die Geschichte vor dem inneren Augen entstehen. Und so erlebt man das Leben von Anna Maria hinter den Mauern der Pietà, ihre Geschichte beginnt hier im Alter von 8 Jahren. Und schon, als sie zum ersten Mal diesen mysteriösen jungen Mann mit der Violine erlebt, keimt in ihr ein Traum: Sie will die beste Violinistin werden, die es je gab! Und als der junge Mann sie ertappt, wie Anna Maria sich seiner Violine nähert, merkt er doch schnell, dass die Kleine talentiert ist und nimmt sie als seine Schülerin auf und fördert sie. Auch wenn die Mädchen im Waisenhaus in der Form privilegiert sind, dass sie eine musikalische Ausbildung erhalten können, so ist der Alltag im Waisenhaus dennoch kein einfacher. So werden die Mädchen, die nicht über ein außergewöhnliches musikalisches Talent verfügen, werden zwangsverheiratet sobald sie ihre körperliche Reife erlangt haben. Anna Maria wiederum überzeugt durch ihr herausragendes Talent an der Violine, denn wenn sie spielt, erlebt sie die Töne in den schönsten Farben. Während die Beziehung zu ihrem Lehrer in den ersten Jahren von Bewunderung geprägt ist, wird das Verhältnis der beiden mit der Zeit immer zwiespältiger. Für Kompositionen, die sie mit ihm geschaffen hat und auch für ihre eigenen Stücke, beansprucht er bei Konzerten allein den Ruhm und die Anerkennung. Anna Marias Lehrer, der jedoch in der Geschichte nie als Antonio Vivaldi benannt wird, wird als unsicher beschrieben. Er ist nicht in der Lage, die Leistung seiner Schülerin in der Öffentlichkeit anzuerkennen und zu akzeptieren, dass in dieser Zeit auch Frauen in der Musik ihren eigenen Weg gehen können. Die Autorin Harriet Constable hat gekonnt die historischen Fakten mit einer fiktiven Geschichte zu einem unterhaltsamen Roman verknüpft, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend und überraschend bleibt. Der Stil der Autorin hat mich wirklich begeistert und ich freue mich schon darauf, mehr von ihr zu lesen!

  • Bewertung

    aus Brüggen

    5/5

    02.04.2025

    eBook (ePUB)

    Eine Reise in die Welt der Musik

    Anna Maria wächst in einem Heim in Venedig auf. Dort wird ihr musikalisches Talent entdeckt und gefördert. Als Schülerin Vivaldis steht ihr bald die Welt der Musik offen. Das Buch fällt direkt durch sein wunderschönes Cover ins Auge. Inhaltlich ist der Roman eine ganz besondere Reise ins 18. Jahrhundert und in die berauschende und farbenprächtige Kulisse Venedigs. Die Protagonistin Anna Maria della Pieta hat mich von Beginn an fasziniert. Sie ist fleißig, ehrgeizig und schiesst manchmal übers Ziel hinaus. Mir gefällt dabei ganz besonders, dass sie so authentisch mit Ecken und Kanten ist. Ich habe den Roman verschlungen und konnte ihn kaum aus der Hand legen. Das liegt insbesondere an dem fesselnden Schreibstil der Autorin Harriet Constable, die hier einen ganz herausragenden Debütroman geschrieben hat. Ich kann dieses grandiose Werk zur Lektüre dringend weiterempfehlen. Man muss nicht einmal besonders musikalisch sein!

  • Jennifer

    5/5

    31.03.2025

    eBook (ePUB)

    Ich bin immer noch verzaubert von diesem Musiktalent

    "Die Melodie der Lagune" ist ein Historienroman, der ab der ersten Seite meine Neugier geweckt hat. Einerseits spielt die Geschichte von Anna Maria della Piéta in Venedig des 18. Jahrhunderts und andererseits handelt es sich um ein weibliches Musiktalent, das beim berüchtigten Teufelsgeiger Paganini lernte. Letzteres erstaunt, da man aus der Überlieferung eher männliche Musikgrößen oder -wunderkinder kennt. Die dramatischen Umstände ihrer Geburt, ihr Aufwachsen im Waisenhaus sowie ihr Könnensbewusstsein lasen sich spannend und berührend zugleich. Ich habe mich durch die bildreichen wie realistischen Beschreibungen von Harriet Constable gut in die Szenerie hineinfühlen können. Hauptfigur Anna Maria ist ihrer Zeit voraus und ein starkes Frauenzimmer. Als Synästhetikerin verbindet sie Musik mit Farben und träumt lebhaft. Lang hat mich ein Historienroman nicht mehr so mitgerissen, so dass ich das Buch bei der Lektüre kaum weglegen konnte. Auch das Buchcover passt atmosphärisch perfekt zur Grundstimmung. Das dunkle Lagunenwasser und der Einblick auf den Markusplatz in Notenschlüsselform haben mich sofort magisch angezogen. Alles in allem ein rundum lesenswertes Buch, das mich im Ganzen verzaubert hat.

  • Bewertung

    5/5

    29.03.2025

    eBook (ePUB)

    Die Frau die Vivaldi die Stirn bot

    Männer"..sagt er[...]alles Stücke von Männern. Wahrscheinlich stecken Frauen dahinter. Frauen, die von selbstgefälligen Männern wie ihnen in den Staub getreten wurden. Sie fördern uns gerade bis zu dem Punkt, wo wir begreifen,was wir alles nicht dürfen. Und wenn wir es trotzdem versuchen, nehmen sie uns alles weg. Warum bringen sie uns bei unseren Verstand zu benutzen, wenn sie uns alles verweigern, was er hervorbringt?" Anna Maria wächst in einem Waisenhaus in Venedig des 18. Jahrhunderts auf. Für sie ist Musik der Schlüssel zu einem besseren Leben. Musik sieht sie in verschiedenen Farben und fühlt sie auf extreme Weise. Sie ist ein Ausweg aus Armut und zwangsehe für die junge Frau die alles lieber möchte als von den Nonnen verheiratet zu werden. Die begabte Musikerin und Komponistin wird die Starschülerin Antonio Vivaldis was einiges an Konkurenzkampf und Eifersucht unter den Schülerinnen des Waisenhauses hervorruft. Er ist unheimlich ehrgeizig, sehr Streng aber auch sehr nett zu ihr, zumindest anfangs. Dann beginnt er Annas Kompositionen als seine auszugeben da die Welt eine Komponistin seiner Ansicht niemals ernst nehmen wird. Eines Tages beschließt Anna Maria den Ruhm einzufordern den sie verdient. Doch hat sie nicht damit gerechnet das Vivaldi alles dafür tun wird um das zu verhindern. "Es ist unsere Musik, und das Wissen sie. Vielleicht erfährt es eines Tages die ganze Welt. Man wird von Mädchen mit fehlenden Fingern hören,[...] von Mädchen mit Pockennarbenund dem P das ihnen in die Haut gebrannt wurde. Man wird begreifen, was wir geleistet haben. Diese Musik ist unser Werk." S.360/361 Ich habe selbst lange Geige gespielt und da war Vivali für mich aus dem Repertoire nicht wegzudenken. Ich mag diese Musik sehr gerne. Umso gespannter war ich auf diesen Roman und ich muss sagen er hat mir sehr gefallen. Man bekommt sowohl eine Ahnung von den Protagonisten als auch vom damaligen Zeitgeist. Der Ehrgeiz der Protagonistin hat mir wirklich sehr imponiert und ich habe mit ihr mitgeliefert und ihr nur das Beste gewünscht. Ein wirklich spannender Roman für alle musikbegeisterten Bücherwürmer.

  • anyways

    5/5

    28.03.2025

    eBook (ePUB)

    Großartig

    Venedig im ausgehenden 17. Jahrhundert Santa Maria della Pieta in Venedig ist eine Kirche und das Ospedale della Pieta das dazugehörige Waisenhaus für Mädchen. Seit vielen Jahren dient eine Mauernische des Ospedale della Pieta als Babyklappe in die weiblichen Säuglinge vor dem sicheren Tod durch ertränken gerettet werden können. Hier beginnt im April 1696 für die erst wenige Tage alte Anna Maria della Pietà (den Namen geben ihr die dort wohnenden Nonnen) ein neues Leben und die Chance ein großartiges Leben zu führen, denn hier genießt sie neben Kost und Unterbringung auch die Chance auf eine Ausbildung im berühmten Waisenmädchen-Orchester, wenn sie talentiert und ehrgeizig genug ist, sonst droht ihr irgendwann die Zwangsverheiratung. Anna Maria jedoch hat jede Menge Talent und einen Förderer, den später berühmten Antonio Vivaldi. Großartig… endlich wieder ein Buch mit einer Geschichte über großartige Frauen der Vergangenheit, die in Geschichtsbüchern leider nur als Fußnote auftauchen. Ich ärgere mich immer wieder über die Tatsache, dass wir wissen wer der erste Mann auf dem Mond war, aber den Namen der Mathematikerin, die die Apollo-Missionen überhaupt erst möglich machten, nicht wissen. Also war ich per se schon mal am Lebensweg der Virtuosin interessiert. Der Schreibstil ist flüssig und sehr farbenprächtig. Manchmal verliert sich die Autorin jedoch ein wenig zu oft in Metaphern. Auf der einen Seite hat mir die sehr bildhafte Sprache die Virtuosin mit ihrem Geigenspiel tatsächlich vor meinem inneren Auge projizieren lassen, jedoch waren die reichlichen Wiederholungen dann doch ein wenig zu viel und die eigentliche Geschichte rückte in den Hintergrund wirkten dadurch etwas langatmig. Man weiß von Anna Maria leider nur das sie eine gefeierte Virtuosin war, ob sie je komponiert hat ist noch nicht bekannt jedoch nicht unwahrscheinlich, denn Vivaldis Lebenswerk ist immens groß und noch nicht vollständig entdeckt, die Wahrscheinlichkeit das er neben Anna Maria auch andere Schülerinnen ermutigt hat zu komponieren und deren Werke als seine ausgab, deshalb groß. Harriet Constable kreiert ein Bild dieser großartigen Frau, die für mich zwar nicht immer sympathisch und authentisch agiert. Mir gefällt jedoch, dass dem Leben und Wirken dieser Künstlerin Raum verschafft wird. In der Regel kommentiere ich die Buchgestaltung selten, eigentlich nur wenn ich sie bemerkenswert schön oder originell finde. Hier ist beides gegeben.

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